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Archive für 19.3.2010
Kabarett im März 2010
19.3.2010 by kucaf.
Kabarett im März
Nun es wieder soweit, Kabarett im März und so flatterte mir folgendes E.Mail in meinen elektronischen Briefkasten:
Liebe Freunde der Veranstaltungsreihe KABARETTgenial!
“Im Märzen der Bauer …” - ja, damit müssen wir uns nicht befassen.
“Was der Bauer nicht kennt …” - das erfahren Sie hier:
Veränderungen im März-Programm #1:
Die im Flyer angekündigten “Hengstmannbrüder” mußten die Termine leider absagen. Schade.
Schön ist aber, dass Thomas Paul Schepanski nun bei uns sein Programm präsentiert.
Ursprünglich für August geplant, beehrt er uns jetzt bereits.
Einen kurzen Einbick sehen Sie live und in Farbe beim täglichen Programm im RFH, als Trailer im Vorprogramm des Kinos “Eisenstein” in der Reichenstrasse
oder auf unserer Internetseite www.kabarett-genial.de
Veränderungen im März-Programm #2:
Der Termin Quedlinburg bleibt unverändert am Freitag, den 26.3.,
für Halberstadt ändert sich aber der Veranstaltungstag auf Sonntag, den 28.3.
KABARETTgenial! mit Thomas Paul Schepanski
Fr., 26.3., 20:00, Kulturzentrum Reichenstrasse Quedlinburg
So., 28.3., 20:00, Kunsthof Halberstadt
‘Diagnose: geraten’
Was macht ein Mittdreißiger, wenn er merkt, dass die Pubertät vorbei ist? Er bekommt ein Burnout-Syndrom. Was macht ein Therapeut, der nicht mehr mit der Krankenkasse abrechnen will? Er wird Kabarettist. Was macht ein Musiker, der mit Ratgeberliteratur aufgewachsen ist? Er schreibt auch einen Ratgeber. Was macht ein Westfale in Ostsachsen? Er plant seine Flucht.
Thomas Paul Schepansky verbindet all diese Eigenschaften und bringt seine Kernkompetenzen zur Kernschmelze. Auf der Bühne. In seinem vierten Soloprogramm „Diagnose: geraten“.
Mit Texten und Chansons: poetisch und absurd, hintergründig und bösartig, voller Abgründe und Fettnäpfchen - ganz so wie das Leben. Aber ohne Praxisgebühr, dafür mit Ohrwurmgarantie.
Herzlich Willkommen zur kabarettistischen Kurzzeitgruppenmusiktherapie!
Mit besten Grüßen
Kabarett-Organisation
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>>> die Homepage der guten Unterhaltung im Harzkreis: www.kabarett-genial.de
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Zum Thema Freiheit, gefunden in:
19.3.2010 by Tolo.
Zum Thema Freiheit, gefunden in:
„Individuelle Freiheit in Geschichte und Gegenwart“ von Harald Schliwa, Dietz Verlag Berlin 1988.
Seite 25.) „Zur Freiheit des einzelnen gehören Eigenschaften, die ihn befähigen, einen Lebensinhalt zu finden und zu verwirklichen, der auf die Durchsetzung geschichtlicher Erfordernisse der Epoche gerichtet ist.“
Seite 29.) Freiheit besteht demnach nicht im Schwanken zwischen zwischen mehreren Entscheidungen oder in einer beliebigen Wahl. Sie besteht in einer ganz bestimmten Entscheidung, in derjenigen, die nach Abwägung der Folgen der vielen möglichen Entscheidungen und bei Berücksichtigung der bisher gemachten Erfahrungen als die richtige angesehen werden muss.“
Seite 29.) Die wissenschaftliche Konsequenz dieser Überlegung zieht … Friedrich Engels mit der Feststellung, dass Freiheit des Willens nichts anderes bedeutet als die Fähigkeit, mit Sachkenntnis zu entscheiden.“
Seite 35.) „Die Umwandlung des Natürlichen zu menschlichen Zwecken in der Arbeit ist ein aktiver Prozess, der vom Menschen ausgeht und in dem er seine physischen und geistigen Kräfte betätigt und entwickelt. Der aus der Spezifik der menschlichen Existenzsicherung und Bedürfnisentwicklung resultierende Zwang zu praktischer und geistiger Aktivität sowie zum Hervorbringen von Innovationen auf dem Gebiet der Technologie, der Arbeitsmittel, der Erzeugnisse usw. ist allgemein bekannt und bedarf deshalb keiner ausführlichen Erläuterung.“ <Letzteres bedarf heutzutage durchaus einer Erläuterung, besonders wenn so manche Diskussion betrachtet wird. Aber weiter im Text:> „Komplizierter ist die Beantwortung der Frage nach den Quellen der Aktivität, wenn wir die gesellschaftlichen Bedingungen (Produktions- und Sozialverhältnisse, politische und gesellschaftliche Institutionen sowie wirksame weltanschauliche und moralische Werte) untersuchen, unter denen das Individuum aufwächst und es in den gesellschaftlichen Arbeitsprozess und in die Lebensweise integriert wird.
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Gefunden in einer Literaturbeilage.
19.3.2010 by Tolo.
Gefunden in einer Literaturbeilage.
Gestern fand sich in der Jungen Welt eine Literaturbeilage, welche mich zu folgender Feststellung animierte:
In der Warenform manifestiert sich die Freiheit des Kapitals, sie ist die einzige Freiheit, welche es ohne Einschränkungen gelten lässt, da sie diese zwingend benötigt!
Schade ist, dass die Beiträge dieser Beilage im Internet nur mit Onlineabo zugänglich sind. Folgendes Zitat ist einer Rezession des Buchs von Robert Menasse: Permanente Revolution der Begriffe. Vorträge zur Kritik der Abklärung. Suhrkamp Verlag, Frankfurt a.M. 2009, 124 Seiten, 9 Euro, entnommen.
„Freiheit wird Vernichtet, weil Arbeit die Menschen zu Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt macht, in einer Weise, dass sie zu immer größerer Willfährigkeit, Unterwürfigkeit und Bescheidenheit, zur Preisgabe ihrer Freiheit und ihrer sozialen Gefühle im Kampf um ihren Arbeitsplatz bereit sind. Demokratie wird vernichtet, weil Demokratie politisches Denken voraussetzt, Arbeit aber nur betriebswirtschaftliche Logik zulässt. Es ist kein Zufall, dass es in den sogenannten demokratischen Gesellschaften keine Arbeitsdemokratie gibt. [ … ] Und Gerechtigkeit wird vernichtet, weil keiner, der sich im Kampf um freie Arbeit befindet, durch Arbeit auch nur annähernd so viel eigenes Vermögen produzieren kann wie jene, die über arbeitsfreies Einkommen verfügen. Der Kampf um Arbeit vernichtet sogar das Bewusstsein von der Ungerechtigkeit der Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums.“
Quelle: Junge Welt, Literatur – Beilage vom 18.03.2010, Seite 3. „Der lange Schatten von Dachau“
Mit Onlineabo ist der Text hier zugänglich.
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Das tägliche Bild.
19.3.2010 by kucaf.
Das tägliche Bild.
Da ich nun wenig Zeit habe, ist es schwierig über den „Sonnenaufgang“ hinauszukommen. Wobei ich gestern in Halberstadt auch den bevorstehenden Sonnenuntergang fotografiert habe. Dabei stand die Sonne fast entgegen dem morgendlichem Punkt.
Nach dem ich gestern in Halle vor dem Bahnhof noch eine Kugel Eis meinen Gaumen geopfert hatte, und eine Opfergabe war es bei dem Preis durchaus, nahm ich das Handy und machte zwei Bilder. Anschließend begab ich mich auf den Bahnsteig und wartete auf den Zug. Nachdem dieser Bereitgestellt war, suchte ich eine Platz und lass den zweiten Teil der Zeitung, welche ich mir am Morgen in Quedlinburg gekauft hatte. Nach dem ich der Zeitung nichts Interessantes mehr entnehmen konnte, nahm ich ein Buch zur Hand, welches vor einiger Zeit einer Kiste auf dem Boden entnommen wurde. In diesem Buch geht es um individuelle Freiheit und wenn heutige offizielle Ansicht auch gern den Anschein erwecken möchte, dass es solches in der DDR nicht gab, so stammt es doch aus dieser Zeit.
Übrigens interessant zu lesen, wobei ich noch nicht alt zu weit vorangekommen bin. Im ersten Kapitel wird sich anfänglich mit individueller Freiheit dahingehend beschäftigt, das geklärt wird, was individuelle Freiheit überhaupt ist und wie sie sich im philosophischen Denken widerspiegelte. Also die Beschäftigung mit dem historischen Prozess der Erkenntnis von individueller Freiheit. So wurden die Ansichten im laufe der Zeit immer konkreter und es werden die verschiedensten Beiträge gewürdigt, welche Philosophen zu dieser Erkenntnis beigetragen haben, aber auch deren historisch und anschaulich bedingter Beschränktheit.
Im Zusammenhang mit der Würdigung der Leistung Jahann Gottlieb Fichtes, werden auch einige Zitate dieses großen Philosophen verwand, darunter zum Beispiel dieses: „Wir handeln nicht, weil wir erkennen, sondern wir erkennen, weil wir zu handeln bestimmt sind.“ Eine durchaus bedeutende Einsicht! Natürlich gibt es im Buch auch eine Quellenangabe und es Handelt ich um das Zitat Nr. 10 Ebenda, Seite 265. und Ebenda ist „Johann Gottlieb Fichte: Die Bestimmung des Menschen. In: J. G. Fichte-Gesamtausgabe der Bayrischen Akademie der Wissenschaften, Bd. I, 6, Stuttgart/Bad Cannstatt 1981“. Das Buch selbst, welchem das Zitat entnommen ist, erschien im Dietz Verlag Berlin 1988.
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