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Archive für 24.3.2010

Zu Ostern ins Theater!?!

Einen gute Empfehlung, welche mich heute erreichte und die ich gern weitergebe. Wer das Ensemble schon einmal erleben durfte, weiß das sich ein Besucht der Vorstellung lohnt. Und wer noch nicht das Vergnügen hatte, der kann sich auch noch von der besonderen Atmosphäre überraschen lassen.

 

Zu Ostern ins Theater
Haben Sie Ostern noch nichts vor? Wer keine Lust hat Eier zu suchen und dennoch nicht daheim bleiben möchte, kann sich sich im Kulturzentrum Reichenstrasse mit Theater die Zeit vertreiben. Passend zum Osterfest serviert das Ensemble des Theaterzentrums “Horizonte”, dass in diesem Jahr
sein 10jähriges Bestehen feiert, seine aktuellen Produktionen “The Eye of God” und “Der innere Käfig”.

Die Theatergruppe, die vorwiegend aus Berufstätigen und Lernenden besteht, präsentiert in “The Eye of God” mit großem Spielspaß eine Komödie, welche die bekannte biblische Geschichte von Sodom und Gomorrha verhandelt. Wegen dem sündhaften Treiben der Menschen will Gott die Städte auslöschen. Doch Abraham überzeugt ihn, den Menschen eine letzte Möglichkeit zur Rettung zu geben. So werden drei Engel auf die Erde geschickt, um zehn Menschen zu finden, die ihr Leben tugendhaft und redlich führen. Doch die Mission stellt sich als überaus schwierig dar. Denn eigentlich hat jeder Dreck am Stecken und dealen, saufen, stehlen, betrügen, lügen und sich prügeln stehen ganz oben auf der Tagesordnung. Doch der Stadtgangster Joas stellt die himmlischen Richter schließlich auf eine harte Probe…
Im Stück “Der innere Käfig” dreht sich alles um Angst. Drei Monologe, drei Autoren, drei Schauspieler, drei Wege, drei bewegende menschliche Studien.
Termine “The Eye of God”: Gründonnerstag 01.04. sowie Ostersonntag 04.04. jeweils um 20:00 Uhr im Saal des KuZ Reichenstraße.


Termine “Der innere Käfig”: Ostersamstag 03.04 sowie Ostermontag 05.04. jeweils um 20:00 Uhr im Saal des KuZ Reichenstraße.
Kartenvorbestellungen und Informationen unter 03946-2640 oder bookingdv@gmx.de .

KuZ Reichenstrasse

Reichenstrasse 1

06484 Quedlinburg
www.reichenstrasse.de
www.myspace.com/reichenstrasse1

Weitere Informationen.

 

Ein Programmentwurf.

Ein Programmentwurf.

Vor einigen Tagen hat die PDL einen neuen Programmentwurf veröffentlicht, welcher durchaus Beachtung in den Medien fand, aber nicht nur dort, auch an anderer Stelle wird dieser diskutiert. Ich selbst habe mir den Entwurf noch nicht zu Gemüt gezogen, werde es aber sicher tun. Ein Grund dafür sind Berichte und Kommentare in der bürgerlichen Presse, wo gerade Kritiker des Entwurfes zu Worte kommen. Und gerade wenn „Parteistrategen“ wie Bartsch und Ramelow diesen Entwurf gleich anfangen öffentlich zu diskutieren, um ihn zu negieren, muss er positive und zumindest zukunftsweisende Ansätze enthalten. So beleibt es dem Entwurf sicher zu wünschen, dass er auch über die Parteistrukturen hinaus umfassend diskutiert wird. Denn es ist eine historische Notwendigkeit, Alternativen zum jetzigen System des Kapitalismus aufzuzeigen und Wege dorthin zu weisen. In wieweit die PDL ihren Beitrag dazu leisten kann, wird sich zeigen und auch, ob sich der Programmentwurf in der Partei durchsetzen kann. Dabei ist es auch wichtig, dass sich Menschen im umfassendem Maß mit Alternativen zum kapitalistischen System auseinandersetzen. Ein Grund für die Wahlerfolge konservativer und neoliberaler Kräfte besteht auch darin, dass es bis jetzt keine nennenswerte politische Kraft gibt (gab?), welche eine Alternativen zum gegenwärtigen System zeigt/e, welche über reine Kosmetik hinausging.

Ein interessanter Kommentar zum Thema fand sich in der Jungen Welt, aber auch auf den NachDenkSeiten beschäftigte man sich damit.

Heute Aufgefallen.

Heute Aufgefallen.

Auf dem Weg zum Bahnhof ist mir gestern schon ein Fahrrad in der Bode aufgefallen, heute habe ich es abgelichtet und ich bin gespannt, wie lange es dort vom Wasser umspült wird. Vom Fahrrad ging der Blick über den Kreisverkehr aufs Bahnhofsgebäude und wie ich feststellen musste, geht die Uhr über dem Portal immer noch falsch. Nach dieser Uhr hätte ich schon des öfteren meinen Zug verpasst, aber was soll es, wahrscheinlich wird dem auch weiter so sein, da sich anscheinend um diesen Zeitanzeiger keiner mehr kümmert. Auf dem Bahnhof angekommen und nach dem ich heute keine Zeitung gekauft habe, musste ich feststellen, dass der Zug, welcher auf den Gegenüberliegenden Bahnsteig stand, und den Gegenzug abwarten muss, mit falscher, historischer Aussage geworben wird. Neben einer Abbildung des Kammes Heinrich I. wird auf einen Quedlinburger Domschatz verwiesen, dabei hat Quedlinburg, im Gegensatz zu Halberstadt, nie einen Dom besessen. Quedlinburg war auch nie Bischofssitz, wie ein Domschatz vermuten ließe, sonder in Quedlinburg befand sich ein frei-weltliches Damenstift, welches durch Otto I. gegründet wurde. Somit handelt es sich in Quedlinburg auch um eine Stiftsschatz, des ursprünglichen Familienstiftes der Ottonen. Nun fährt ein HEX (wie an den Zügen steht ) durch Sachsen-Anhalt und wirbt mit einer Falschaussage für kulturelles Erbe in diesem Land. Der Zweck scheint die Mittel zu heiligen und wie in der Werbung durchaus üblich, muss die Aussage zum Inhalt, mit dem Inhalt nicht übereinstimmen. Ob nun aber ein Stiftsschatz weniger Werbewirksam ist, als ein Domschatz,wage ich zu bezweifeln und immerhin ist er nur ein Punkt von vielen, welche Menschen animiert Quedlinburg zu besuchen.

 

Farad in der Bode In der Bode Bahnhofsgebäude Inkorrekte Werbung Werbung am Zug

 

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