Archive for April, 2010

Kabarett Mai 2010

Freitag, April 30th, 2010

Kabarett Mai 2010

und so erhielt ich die obligatorische Info-Mai:

 

Liebe Freunde der Kabarettkunst,

die Bühnen werden vom 6. bis 8. Mai nun von einem literarischen Kabarettisten bespielt – geht das überhaupt?

Und wie! Aus Michael Feindler sprüht es geradezu heraus, all seine Geschichtchen um den Porsche-Proll, die Erklärungsversuche über das Zuspätkommen der Bahn – und was das nachzieht, über versucht romantische Liebesgedichte und, und, und …
Am besten – Sie kommen, sehen und staunen selbst!!

Mit besten Grüßen
 
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Theater im KuZ Reichenstelle!

Donnerstag, April 22nd, 2010

Theater im KuZ Reichenstelle!

 

“Der innere Käfig” am Sonntag um 20.00 Uhr im Saal des KuZ Reichenstrasse

DER INNERE KÄFIG – Der Mensch zwischen Zwang und Freiheit (Angst)Monologe nach Tschechow, Kafka und Fo/Rame

Das Leben ist längst kein Zuckerschlecken mehr. Es gleicht mehr und mehr einem Schlachtfeld, auf welchem der Mensch zur tickenden Zeitbombe wird, die jederzeit hoch gehen kann…

Der Themenabend beschäftigt sich mit einer Erschaffung des Subjektes zwischen den beiden Kategorien ‘Zwang’ und ‘Freiheit’. Im Kampf zwischen äußerer Begrenzung (Gesellschaft) und innerer Wildheit (Triebe, Instinkte) manifestiert sich das Theatererlebnis als Ort existenzieller Grenzerfahrung, bei der die Angst und die Auflösung des Menschen die zentralen Metaphern sind. Die Figuren sind gebrochene Charaktere voller Schmerz, Verzweiflung, Einsamkeit, Entfremdung und Zerrissenheit auf der Suche nach Identität, Liebe und Freiheit.

Drei Mitglieder des Theaterensembles „Horizonte“ präsentieren drei Monologe von drei Dramatikern. Die integrierten Elemente wie Musik, Geräuschkulisse und Kinoleinwand fungieren nicht nur prototypisch als Spiegel, sondern öffnen weitere Reflexionsebenen und verweisen als psychische Prothese auf den ursprünglichen, aus dem Gleichgewicht geratenen Menschen. Der „aktionistische Gestus“ der Inszenierung provoziert die Zusammenarbeit mit und am Zuschauer und begibt sich gemeinsam mit ihm auf die Suche nach einem Gegenmodell,

Termine:

25. April 2010 um 20:00 Uhr (KuZ Reichenstraße)
29. Mai 2010 / 17:00 Uhr (Wipertihof)

Termine: “The Eye of God”: 22.04. sowie 23.04. jeweils um 20:00 Uhr im Saal
des KuZ Reichenstraße

Kartenvorbestellungen und Informationen unter 03946-2640 oder
bookingdv@gmx.de.

KuZ Reichenstrasse
Reichenstrasse 1
06484 Quedlinburg
www.reichenstrasse.de
www.myspace.com/reichenstrasse1

Theorie oder Aktion? Das kann nicht die Frage sein!

Donnerstag, April 22nd, 2010

Theorie oder Aktion? Das kann nicht die Frage sein!

Nun Frank,

Du vermeinst also das es wenig Sinn macht über Krieg nachzudenken, sondern es auf Aktionen gegen den Krieg ankommt? Wenn nun aber bedacht wird, dass der Kampf gegen Krieg nicht neu ist und selbst die Friedensbewegung zu „Friedenszeiten“ schon bewegter war, ergeben sich meines Erachtens einige Fragen, welche verdienen beantwortet zu werden.

Theoretischen Diskussion, oder praktische Aktion, nur was ist mit der Dialektik von Denken und Handeln? Und wie ist es zu verstehen, wenn Ihr euch mit einer Aussage von Clausewitz auseinandersetzt, hab ihr diesem nicht selbst schon Rechnung getragen? Das ihr letztlich nur für und gegen Krieg plädiert habt, ist eventuell gerade einer Dominanz von Aktionen, also einem Aktionismus zu verdanken. Vielleicht war aber auch nur die Frage falsch gestellt.

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Zum letzten Mal!

Mittwoch, April 21st, 2010

Heute als Information erhalten und vielleicht möchte die/der eine/andere folgende Veranstaltung noch wahrnehmen, einmal bietet sich noch die Gelegenheit:

Theatervorstellungen im KuZ Reichenstrasse

Nach mehreren ausverkauften Vorstellungen von “The Eye of God” im KuZ Reichenstrasse, haben sie nun noch einmal, zum letzten Mal (!) am 22.04.2010 und am 23.04.2010 jeweils um 20.00 Uhr, die Gelegenheit dieses umwerfend inszenierte Stück zu erleben. Die Meinungen der Zuschauer sind einstimmig: großartig, lustig, kurzweilig und hervorragend gespielt.

Die Theatergruppe, die vorwiegend aus Berufstätigen und Lernenden besteht, präsentiert in “The Eye of God”  mit großem Spielspaß eine Komödie, welche die bekannte biblische Geschichte von Sodom und Gomorrha verhandelt. Wegen dem sündhaften Treiben der Menschen will Gott die Städte auslöschen. Doch Abraham überzeugt ihn, den Menschen eine letzte Möglichkeit zur Rettung zu geben. So werden drei Engel auf die Erde geschickt, um zehn Menschen zu finden, die ihr Leben tugendhaft und redlich führen. Doch die Mission stellt sich als überaus schwierig dar. Denn eigentlich hat jeder Dreck am Stecken und dealen, saufen, stehlen, betrügen, lügen und sich prügeln stehen ganz oben auf der Tagesordnung. Doch der Stadtgangster Joas stellt die himmlischen Richter schließlich auf eine harte Probe…

Kartenvorbestellungen und Informationen unter 03946-2640 oder bookingdv@gmx.de.

Mehr Informationen zu allen Theaterstücken (The Eye of God, Der innere Käfig, Vom Furz, Lysistrate) gibt es auf www.reichenstrasse.de!

KuZ Reichenstrasse

Reichenstrasse 1

06484 Quedlinburg

www.reichenstrasse.de
www.myspace.com/reichenstrasse1

Ein weiterer Kommentar, zwar …

Mittwoch, April 21st, 2010

Ein weiterer Kommentar, zwar folgte noch ein Kommentar meinerseits auf den ersten, nach dem ich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass es sich um einen Gastbeitrag handelt. Der Originalbeitrag findet sich beim Spiegelfechter. Die Zusammenhänge lassen sich gut nachvollziehen, wenn den entsprechenden Links gefolgt wird.

Hallo Frank,

Dein Optimismus in Ehren, aber sein wir doch einmal ehrlich, von Wünschen hat sich noch nie etwas auf dieser Welt zum Besseren gewendet. Da ist eher noch einiger Kampf von Nöten, auch in dem dieses Thema breit diskutiert und zum Nachdenken angeregt wird.

Zudem ist es auch nicht neu, dass von Friedensverhandlungen in Afghanistan gesprochen wird, die Taliban sind keine homogene Masse und es gibt durchaus verschiedene Strömungen, ein Teil soll sogar käuflich sein. Zudem hatte die USA mit den Taliban ursprünglich eigentlich keine Probleme, selbst über eine Erdöltrasse war man sich so gut wie einig, aber irgendwo musste man ja seinen heißen Krieg gegen den Terror beginnen. Und da bot sich Afghanistan direkt an, zum einen ließen sich die Taliban nicht ganz so gut lenken, wie es den USA lieb gewesen wäre, des Weiteren hatte der terroristische Ziehsohn der USA dort sein Quartier und führte seine Liste und die strategische Lage Afghanistans ist auch nicht zu verachten. Mit der darauf folgenden Eroberung des Irak wurde somit auch die strategische Position der USA nicht nur gegenüber dem Iran erheblich verbessert. Welches wahrscheinlich gegenwärtig nur noch nicht genutzt wird, weil Irak, wie auch Afghanistan noch zu viele Kräfte binden und die Verbündeten der USA zum Teil etwas zurückhaltender geworden sind.

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Oberst Klein ganz groß…

Mittwoch, April 21st, 2010

Oberst Klein ganz groß und freigesprochen, ein Skandal für alle jene, welche an die Unbescholtenheit, Neutralität und Überparteilichkeit deutscher Gerichte glauben und festhalten und eine Offenbarung der Zweckbestimmtheit deutscher Rechtssprechung. Das System lässt seine Masken fallen und dieses um so mehr, um so stärker sich die verschiedensten Widersprüche innerhalb der Gesellschaft zuspitzen. Zum Thema selbst findest sich hier ein Beitrag unter dem Titel „Kriegsrecht“, welcher auch einen guten Überblick über die Geschehnisse und begleitende Ereignisse bietet. Folgenden Kommentar habe ich dort hinterlassen:

Hallo Frank,

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Auch Politik ist nicht nur ein Mittel!

Dienstag, April 20th, 2010

Auch Politik ist nicht nur ein Mittel!

Über den Beitrag pro Clausewitz-Aussage hatte ich nachgedacht und musste feststellen, dass eigentlich das Thema verfehlt wurde, oder einfach die Frage falsch gestellt war. So wurde im ersten Beitrag das führen von Kriegen verteidigt, dabei bediente sich der Autor der verschiedensten Vehikel. Im zweiten Beitrag geht es gegen den Krieg, wobei dieser der eigentlichen Fragestellung ebenfalls nicht gerecht wird. Überschrieben ist er mit: „Contra: Warum Kriege nicht mehr „funktionieren““. Nun müsste der Autor dieses Beitrages eigentlich und der Überschrift entsprechend, beweisen, warum etwas nicht mehr funktioniert, was in der Realität immer noch sehr gut funktioniert und sogar gegenwärtig intensiver als Mittel der Politik eingesetzt wird, als es noch vor Jahren der Fall war! Ein Blick ins Weltgeschehen zeigt, dass diese Frage so also nicht zu beantworten ist, es sei denn, es würden gegenwärtige Kriege ausgeblendet. Letzteres wird im Falle des Afghanistanfeldzuges der Bundeswehr sogar von der Bundesregierung versucht, in dem sie diesen Einsatz zum Nichtkrieg erklärt. Gelegentlich wäre es vielleicht angebracht auch über den Sinn und die realen Grundlagen einer Frage nachzudenken.

Nun lehnt der Autor Kriege ab und fährt fort: „bestreite ich nicht die theoretische Notwendigkeit von Krieg unter bestimmten Voraussetzungen.“ Wie gut das es theoretische Notwendigkeiten gibt, nur ist Krieg ein sehr reales, praktisches Problem und sollte es nicht gerade darum gehen? Krieg, als Mittel praktizierter Politik? Potenzielles Mittel ist Krieg ohnehin!

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Gefunden:

Dienstag, April 20th, 2010

Gefunden:

Hier findet sie eine „Chronik des religiösen Irrsinns“, Teil I.

Ein interessanter Beitrag, passend zum obigen Thema, im Zusammenhang mit den Kindesmissbrauchsfällen innerhalb der Katholischen Kirche und die Rolle des Papstes, finden sich unter dem Titel „Kirche von hinten“ in der Jungen Welt vom Wochenende.

 

Der Tot ist ihr Beruf …

Montag, April 19th, 2010

Gedanken zu einem Interview!

Der Tot ist ihr Beruf und fürs Morden möchte einer der ersten deutschen und noch lebenden „Helden“ des Afghanistanfeldzuges mehr Verständnis von der Bevölkerung. „Er oder ich – darum ging es“, unter dieser Schlagzeile wird auf faz.net deutsche Heldenverehrung propagiert. Zu diesen Zweck wird ein Interviewe mit dem ersten Ehrenkreuzträger, wie die Wiederauflage des Ritterkreuzes heute genannte wird, veröffentlicht.

Zu erfahren ist, dass ein deutscher Spähtrupp in einen Hinterhalt gerät und um Hilfe ruft, der „Held“, welcher sich mit seinem Zug in acht Kilometer Entfernung befindet, setzt diesen in Bewegung und trifft 8 Minuten später am Ort des Geschehens ein. Der Spähtrupp kommt ihm aus dem Ort entgegen und der panisch, verwirrte Spähtruppführer schreit, dass der Feind überall sei. Der „Held“ hingegen behält den Überblick, konnte dem Befehl zum Vertreiben der Taliban aber nicht nachkommen, da diese auch einen Plan hatten. Es kam zum Gefecht, die Taliban griffen an, die „Helden“ „erwiderten das Feuer und vernichteten bereits in dieser frühen Phase des Kampfes Teile des Feindes.“ Damit nicht genug, geht das Heldenepos weiter und der Held tötet selbst, nachdem er nur kapp verfehlt wurde, in einer heldenhaften „Duellsituation“ einen Afghanen. Dem klassischen Western-Klischee folgend, stirbt meistens jener zu erst, welcher zu erst gezogen hat, es sei denn, es war ihm vorher vergönnt seinem Gegner in den Rücken zu schießen. Was hier nicht der Fall war, sondern die Afghanen stürmten gegen die Deutschen vor, welche sich einigelten und wahrscheinlich aus allen Rohren ballerten. Letztlich siegten die Aggressoren, wobei der „Held“ der Deutschen (welcher er sicher gerne wäre), oder einfach nur der deutsche „Held“ (mit Orden geschmückt), dem Gegner den nötigen Tribut nicht versagt, so antwortet er auf die Frage nach den Fähigkeiten des Feindes: „das war ein sauber geführter infanteristischer Angriff. Die wussten genau, was sie machen, die waren gut ausgebildet.“ Nur der „Held“ deutscher Nation und seine Mannschaften waren besser, „die Anzahl der Ausfälle des Feindes unterliegt der Geheimhaltung. Er hatte eine Menge Tote zu beklagen, das kann ich sagen.“ sagte der „Held“ und zieht folgendes Resümee:

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Eine Reaktion.

Montag, April 19th, 2010

Eine Reaktion.

Nun hatte ich diesen Beitrag auch in der Mailingliste der Freidenker veröffentlicht, eine Reaktion, welche ergänzend zum Beitrag ist und einige weitere Punkte anspricht, sein hier veröffentlicht.

 

Lieber Thomas,

auch dies ein Beitrag zum Thema Missbrauch. Es ist ein ungeheurer Beweis von Heuchelei, wenn, wie geschehen, von “Attacken auf Bundeswehrsoldaten” in diesem barbarischen Krieg gesprochen wird. Als wären sie in den Osten geflogen worden, wo sie nichts zu suchen haben, um nichts als Friede und Freude zu verbreiten, und nur die schrecklichen Taliban wollen nicht mitspielen. Aber ich halte es auch für einen Beweis von Heuchelei und sogar für einen Ausdruck von Nationalismus, wenn gar nicht so wenige Linke darüber Tränen vergießen, dass Bundeswehrsoldaten traumatisiert zurückgeschickt werden, denn über die Traumatisierten in der afghanischen Bevölkerung vergießt nicht einer dieser Linken eine Träne, wie es hier zum Beispiel vor Monaten im WzS geschehen ist (ich hatte mich dazu geäußert). Im Zusammenhang mit dem Afghanistankrieg wird mir einfach zuviel von den Bundeswehrsoldaten gesprochen, aber viel zuwenig von ihren Opfern. Nun sind in den vergangenen Tagen Bundeswehrsoldaten gestorben – fürs deutsche Vaterland, für die Prämie oder aus Dummheit. Sie waren aus Bayern. Deshalb, und das ist mir auch aufgefallen, fallen die traurigen Reden eine Nuance trauriger aus als bei den bisherigen Toten, die vorwiegend aus Ostdeutschland kamen, sie sind sozusagen Tote erster Klasse, um ihr Leben betrogene junge Menschen. Man hat sie reif gemacht u. a. mit den Knoppschen Erzeugnissen über den zweiten Weltkrieg, für das Töten von Menschen, die ihnen nie etwas getan haben, man hat ihnen ein festes Feindbild eingeimpft, und jetzt schießen sie auf den “Feind” im NATO-Auftrag, sind staatlich geschützt vor Verurteilung als Mörder.

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