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Archive für 18.4.2010

Noch einmal zum Krieg!

Noch einmal zum Krieg!

Die Fortführung der Politik mit anderen Mitteln!?

In einem Kommentar zu diesem Beitrag wurde ich auf eine Diskussion aufmerksam gemacht, welche nicht uninteressant ist. Unter dem Titel „Clausewitz im Kreuzfeuer“ wird sich mit dessen Aussage, dass der Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist, auseinander gesetzt. Der ersten Beitrag unter der Überschrift: „Pro: Wir leben leider nicht in der besten aller möglichen Welten“, ist Gegenstand meiner folgenden Betrachtungen. Glücklicherweise bin ich an keine Beschränkung der Zeichen gebunden und so folgen hier mehr als 4000 Zeichen.

Schon allein die im Vorwort gestellte Frage, „kann – oder besser darf – der Krieg heute noch die Fortführung der Politik mit anderen Mitteln sein?“ ist nicht nur irreführend, sondern suggeriert eine Alternative zur Bezeichnung von Kriegen. Denn solange es Kriege gibt, wird Krieg die Fortführung der Politik mit anderen Mitteln sein. Erste mit der Beseitigung aller Ursachen, welche zu Kriegen führen, wird mit dem Wegfall des Krieges, er auch als Mittel der Politik erledigt sein. Somit kann die Frage eigentlich nur mit: ja, Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, beantwortet werden und dieses ist auch nicht vom „dürfen“ abhängig. Anders wäre die Frage nach dem Einsatz dieses Mittels der Politik zu beantworten.

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Gedanken zu Tod, Krieg und Trauer!

Gedanken zu Tod, Krieg und Trauer!

Ja, „muss Deutschland erneut um gefallene Soldaten trauern“?

Und wer ist schon Deutschland? Der Fähnchenschwingende, sich das Gesicht in den Nationalfarben bemalende Mopp? Das kann wohl so richtig keiner beantworten und auch in diesem Fall scheint der nationale Wahnsinn keine Grenzen zu kennen! Soll er jedenfalls nicht, wenn es nach dem Willen der Kriegtreiber, im Auftrag des Imperiums geht. Für diese gilt es das Volk wenigstens in der Trauer zu einen, wenn es schon nicht für den Krieg zu einen ist. Dieses wäre aber nötig, um die wieder errungene imperiale Macht, zwar noch im Gefolge der USA, voll zur Entfaltung zu bringen. Aber es entwickelt sich, den Krieg gegen den Irak hat man noch ausgelassen, ohne zu versäumen ihn andersseitig zu unterstützen. In den Krieg gegen Afghanistan ist man verspätet eingestiegen, als es nach der Eroberung um die Besetzung und Sicherung des Eroberten ging. Dieser Entwicklung folgend, ist das Imperium nun bemüht beim nächsten Krieg von Anfang an dabei zu sein, dafür wird schon seit einiger Zeit die Kriegstrommel gerührt.

Nun ist aber eine Folge von Kriegen, selbst wenn diese als Nichtkriege bezeichnet werden, (und wie in so vielen anderen auch, kommt es auf den Inhalt an und weniger auf die Hülle, so steckt in Afghanistan eben ein richtiger Krieg, in der Hülle eines Nichtkrieges) dass Menschen sterben und dieses nicht eines natürlichen Todes. In diesem Zusammenhang ist es dem Kriegstreibern natürlich lieber, wenn der vermeidliche Feind stirbt und nicht die eigenen Soldaten.

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