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April 2010
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Archive für 22.4.2010

Theater im KuZ Reichenstelle!

Theater im KuZ Reichenstelle!

 

“Der innere Käfig” am Sonntag um 20.00 Uhr im Saal des KuZ Reichenstrasse

DER INNERE KÄFIG – Der Mensch zwischen Zwang und Freiheit (Angst)Monologe nach Tschechow, Kafka und Fo/Rame

Das Leben ist längst kein Zuckerschlecken mehr. Es gleicht mehr und mehr einem Schlachtfeld, auf welchem der Mensch zur tickenden Zeitbombe wird, die jederzeit hoch gehen kann…

Der Themenabend beschäftigt sich mit einer Erschaffung des Subjektes zwischen den beiden Kategorien ‘Zwang’ und ‘Freiheit’. Im Kampf zwischen äußerer Begrenzung (Gesellschaft) und innerer Wildheit (Triebe, Instinkte) manifestiert sich das Theatererlebnis als Ort existenzieller Grenzerfahrung, bei der die Angst und die Auflösung des Menschen die zentralen Metaphern sind. Die Figuren sind gebrochene Charaktere voller Schmerz, Verzweiflung, Einsamkeit, Entfremdung und Zerrissenheit auf der Suche nach Identität, Liebe und Freiheit.

Drei Mitglieder des Theaterensembles „Horizonte“ präsentieren drei Monologe von drei Dramatikern. Die integrierten Elemente wie Musik, Geräuschkulisse und Kinoleinwand fungieren nicht nur prototypisch als Spiegel, sondern öffnen weitere Reflexionsebenen und verweisen als psychische Prothese auf den ursprünglichen, aus dem Gleichgewicht geratenen Menschen. Der „aktionistische Gestus“ der Inszenierung provoziert die Zusammenarbeit mit und am Zuschauer und begibt sich gemeinsam mit ihm auf die Suche nach einem Gegenmodell,

Termine:

25. April 2010 um 20:00 Uhr (KuZ Reichenstraße)
29. Mai 2010 / 17:00 Uhr (Wipertihof)

Termine: “The Eye of God”: 22.04. sowie 23.04. jeweils um 20:00 Uhr im Saal
des KuZ Reichenstraße

Kartenvorbestellungen und Informationen unter 03946-2640 oder
bookingdv@gmx.de.

KuZ Reichenstrasse
Reichenstrasse 1
06484 Quedlinburg
www.reichenstrasse.de
www.myspace.com/reichenstrasse1

Theorie oder Aktion? Das kann nicht die Frage sein!

Theorie oder Aktion? Das kann nicht die Frage sein!

Nun Frank,

Du vermeinst also das es wenig Sinn macht über Krieg nachzudenken, sondern es auf Aktionen gegen den Krieg ankommt? Wenn nun aber bedacht wird, dass der Kampf gegen Krieg nicht neu ist und selbst die Friedensbewegung zu „Friedenszeiten“ schon bewegter war, ergeben sich meines Erachtens einige Fragen, welche verdienen beantwortet zu werden.

Theoretischen Diskussion, oder praktische Aktion, nur was ist mit der Dialektik von Denken und Handeln? Und wie ist es zu verstehen, wenn Ihr euch mit einer Aussage von Clausewitz auseinandersetzt, hab ihr diesem nicht selbst schon Rechnung getragen? Das ihr letztlich nur für und gegen Krieg plädiert habt, ist eventuell gerade einer Dominanz von Aktionen, also einem Aktionismus zu verdanken. Vielleicht war aber auch nur die Frage falsch gestellt.

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