Infos

Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Was so bewegt! für April, 2010.

April 2010
M D M D F S S
« Mrz   Mai »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  

Archive für April 2010

Noch einmal zum Krieg!

Noch einmal zum Krieg!

Die Fortführung der Politik mit anderen Mitteln!?

In einem Kommentar zu diesem Beitrag wurde ich auf eine Diskussion aufmerksam gemacht, welche nicht uninteressant ist. Unter dem Titel „Clausewitz im Kreuzfeuer“ wird sich mit dessen Aussage, dass der Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist, auseinander gesetzt. Der ersten Beitrag unter der Überschrift: „Pro: Wir leben leider nicht in der besten aller möglichen Welten“, ist Gegenstand meiner folgenden Betrachtungen. Glücklicherweise bin ich an keine Beschränkung der Zeichen gebunden und so folgen hier mehr als 4000 Zeichen.

Schon allein die im Vorwort gestellte Frage, „kann – oder besser darf – der Krieg heute noch die Fortführung der Politik mit anderen Mitteln sein?“ ist nicht nur irreführend, sondern suggeriert eine Alternative zur Bezeichnung von Kriegen. Denn solange es Kriege gibt, wird Krieg die Fortführung der Politik mit anderen Mitteln sein. Erste mit der Beseitigung aller Ursachen, welche zu Kriegen führen, wird mit dem Wegfall des Krieges, er auch als Mittel der Politik erledigt sein. Somit kann die Frage eigentlich nur mit: ja, Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, beantwortet werden und dieses ist auch nicht vom „dürfen“ abhängig. Anders wäre die Frage nach dem Einsatz dieses Mittels der Politik zu beantworten.

Den Rest des Eintrags lesen »

Gedanken zu Tod, Krieg und Trauer!

Gedanken zu Tod, Krieg und Trauer!

Ja, „muss Deutschland erneut um gefallene Soldaten trauern“?

Und wer ist schon Deutschland? Der Fähnchenschwingende, sich das Gesicht in den Nationalfarben bemalende Mopp? Das kann wohl so richtig keiner beantworten und auch in diesem Fall scheint der nationale Wahnsinn keine Grenzen zu kennen! Soll er jedenfalls nicht, wenn es nach dem Willen der Kriegtreiber, im Auftrag des Imperiums geht. Für diese gilt es das Volk wenigstens in der Trauer zu einen, wenn es schon nicht für den Krieg zu einen ist. Dieses wäre aber nötig, um die wieder errungene imperiale Macht, zwar noch im Gefolge der USA, voll zur Entfaltung zu bringen. Aber es entwickelt sich, den Krieg gegen den Irak hat man noch ausgelassen, ohne zu versäumen ihn andersseitig zu unterstützen. In den Krieg gegen Afghanistan ist man verspätet eingestiegen, als es nach der Eroberung um die Besetzung und Sicherung des Eroberten ging. Dieser Entwicklung folgend, ist das Imperium nun bemüht beim nächsten Krieg von Anfang an dabei zu sein, dafür wird schon seit einiger Zeit die Kriegstrommel gerührt.

Nun ist aber eine Folge von Kriegen, selbst wenn diese als Nichtkriege bezeichnet werden, (und wie in so vielen anderen auch, kommt es auf den Inhalt an und weniger auf die Hülle, so steckt in Afghanistan eben ein richtiger Krieg, in der Hülle eines Nichtkrieges) dass Menschen sterben und dieses nicht eines natürlichen Todes. In diesem Zusammenhang ist es dem Kriegstreibern natürlich lieber, wenn der vermeidliche Feind stirbt und nicht die eigenen Soldaten.

Den Rest des Eintrags lesen »

Zwei Lesungen:

Zwei Lesungen:

Die erste Lesung in der Reichenstraße, am kommenden Freitag, konnte ich per folgender E-Mail erfahren. Sicher nicht uninteressant das Thema! Die Diskussion im Anschluss könnte sich interessant gestalten, wobei ich bis jetzt nicht wusste das es so etwas wie „Profiler“ gibt.

 

Die zweite Lesung findet im „weißen Engel“ statt und lyrisch-leise geht es zur Sache, wie dem folgendem E-Mail zu entnehmen ist:

 

Freitag, 16. April 2010 / 20:00 Uhr

Lesung: “BESTIE MENSCH: TARNUNG, LÜGE, STRATEGIE” im Saal des Kulturzentrums Reichenstraße, Reichenstraße 1


es liest der Schauspieler Hermann Josef Gröbe,

Thomas Müller, einer der ersten Profiler in Europa, hat dieses Buch, das in die Tiefe der menschlichen Seele blickt, geschrieben. Was treibt Mörder und Psychopaten zu ihren Taten und in welchem Verhältnis stehen diese zur Intelligenz der Täter? Kann man das “Böse” in sich besiegen? Der Autor versucht auf diese Fragen einzugehen und benutzt dabei Beispiele wie den Fall von Franz Fuchs, der in den 1980er Jahren Österreich mit einer Briefbombenserie in Atem gehalten hat.
Im Anschluß gibt es eine Diskussion mit dem Profiler des Landeskriminalamtes Herr Knut Petsche.

Eintritt: frei

Anmeldungen über Kulturzentrum Reichenstraße Tel. 03946-26 40


UND:

Mittwoch, 21. April 2010 / 20:00 Uhr

Lesung: “LYRIK VON MASCHA KALÉKO “


Den Rest des Eintrags lesen »

Wer hat Anspruch auf den „Oberharz“?

Wer hat Anspruch auf den „Oberharz“?

Wo Schwachsinn keine Grenzen kennt und wie Eitelkeiten Blüten treiben, oder gibt es keine anderen Probleme? Da wird sich im Oberharz um den „Oberharz“ gestritten, ist der MZ von heute zu entnehmen, dabei pocht der West-“Oberharz“ auf die älteren Rechte. Da sie schon vor vielen Jahren, als die Grenze noch westlich des Brocken verlief, diesen Namen gebrauchten. So gab es im Westen eine Gemeinde, welche sich den „Oberharz“ im Namen angliederte und heute einen Schutz für diesen Namen verlangt. Bis zum Bundesverwaltungsgericht möchte man gehen, wenn anders keine Einigung zu erzielen ist.

Und das alles nur wegen einer Gebietsreform. Ja, vor einigen Jahren gab es in Sachsen-Anhalt eine Kreisgebietsreform und damit nicht genug, werden jetzt Einheitsgemeinden gebildet. Das diese gelegentlich die Größe ehemaliger Kreise erreichen und sich letztlich als eine weiter und zusätzliche Verwaltungsstruktur entpuppen, spielt in diesem Streit keine Rolle. Dabei ist letztere Reform gerade Ursache oben genannten Streits. So werden die Gemeinden des Oberharzes (Ost) genötigt sich zu einen und einen Namen zu geben. So haben sie beschlossen, dass ihre neue Gemeinde (Stadt) „Oberharz am Brocken“ heißen soll.

Den Rest des Eintrags lesen »

Außerdem, Lügen haben kurze Beine …

Heute findet sich in der Jungen Welt ein Beitrag zur allgemeinen Lüge des Kapitals, im Besonderen. Folgenden Leserbrief habe ich geschrieben und via E-Mail versendet. Nun bin ich gespannt ob er erscheinen wird, mit meinen letzten Leserbriefen hatte ich wenig Erfolg, was mich auch veranlasste keine mehr zu schreiben.

Hier mein neuster Versuch:

 

Ein Schrei geht durch das Land, wenn Kapitalismus wird als Kapitalismus erkannt!

Interessant die Aufschrift auf der Tüte, „Das Prinzip Lidel – Billig durch Ausbeutung“, aber ist das nicht normal? Und was assoziiert diese Aussage? „Teuer ohne Ausbeutung“? Ja, gibt es Kapitalismus ohne Ausbeutung, gibt es guten Kapitalismus und schlechten Kapitalismus? Oder ist es nicht eher so, dass es Kapitalismus auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen gibt? Nicht das ich falsch verstanden werde, natürlich ist es wichtig auf die Missstände in den Textilfabriken Bangladeschs aufmerksam zu machen, nur sollten keine Illusionen geweckt werden, dass es auch eine guten Kapitalismus gibt. Das dem nicht so ist und warum das Kapital in den entwickelten kapitalistischen Gesellschaften nicht mehr so agieren kann, wie in Bangladeschs, hat durchaus Ursachen.

Und wenn wir uns einmal die Zeit nehmen und einen Blick in die eigene, europäische Vergangenheit riskieren, so können wir eigentlich feststellen, dass es Zeiten in unserer eigenen Geschichte gab, wo das Kapital ähnlich „frei“ agieren konnte. Warum das heute nicht mehr so ist, hat sehr konkrete Ursachen, genauso wie es bestimmte Ursachen hat, dass wir uns wieder in Richtung solcher Verhältnisse bewegen. Letztlich verdienen die Näherinnen in Bangladeschs unsere Solidarität und Unterstützung, aus ihren Elend zu erlösen, können sie nur selber tun. Wir können sie darin aber Unterstützen, in dem wir uns aus unseren eigenem Elend erlösen und uns nicht all zu sehr über die Heucheleien des Kapitals wundern.

Nun kaufe ich schon lange nicht mehr im Lidl, aber auch nicht im ALDI oder wie sonst noch diese Brüder heißen, sondern im Supermarkt um die Ecke, nicht das der besser wäre, er ist nur näher dran. Wobei ich dort auch keine Kleidung kaufe würde, in diesem Fall bin ich konservativ eingestellt.

Außerdem, Lügen haben kurze Beine, in diesem Zusammenhang kriecht der Kapitalismus schon lange auf dem Bauch.

 

Damit Gewinne maximiert werden können!

Damit Gewinne maximiert werden können!

Krieg in Afghanistan, oder Nichtkrieg, egal, es gibt Mängel! Nun wurde in einen Krieg gezogen, mit technischer Überlegenheit und nun hat man selbst Tote zu beklagen, wie so oft üblich wird auch diese Tatsache versucht im eigenen Interesse zu instrumentalisieren. Da kann es nur eine Ursache geben, die “Rüstung” ist nicht gut genug und die technologische Überlegenheit ersetzt den Menschen nicht. Aber nicht nur Geld für moderne Waffen und Ausbildung fehlt angeblich, sondern es fehlt auch am Willen, ist auf faz.net (Sprachrohr der Rüstungslobby) zu erfahren. Dabei wäre es doch nicht einmal von Schaden, wenn es am Willen zum Krieg fehlen würde! Auch wenn eine Mehrheit des Volkes gegen Kriege ist, der Regierung kann fehlender Wille dahingehend nicht unterstellt werden.

Ja, der Krieg steht im Mittelpunkt der Bemühungen, der sich damit befassenden. Was anderes wäre kaum zu erwarten und immerhin müssen für den Tod von Soldaten Ursachen gefunden werden. Der Krieg kann es nicht sein, wäre er es, müsste man diesen ja beenden, also sind es die Ausrüstung und die Ausbildung der Mannschaften. Das die Toten einer Spezialeinheit angehörten, wie berichtet wurde, spielt keine Rolle und dass gerade bei solchen Einheiten nicht am notwendigen Equitment gespart wird, ist kaum zu bezweifeln. Auch ohne entsprechender Ausbildung, gar spezieller Ausbildung zum Töten, wären es sicher keine Spezialeinheiten. Nun ja, dass die sechste Armee bei Stalingrad vernichtend geschlagen wurde, lag ja auch am strengen russischen Winter. Hätte nur die Sonne geschienen, oder hätten die Soldaten wenigstens warm anzuziehen gehabt, ja dann, … wäre das Ergebnis auch kein anderes gewesen. Damals wie heute betätigten sich deutsche Soldaten als Aggressoren und wie es diesen letztlich ergeht, hat die Geschichte oft genug gezeigt.

Den Rest des Eintrags lesen »

“The Eye of God”

Nun gibt es noch eine weiter Vorstellung, wie ich einer E-Mail entnehmen konnte. Auf die Ostervorführung hatte ich an anderer Stelle verwiesen.

Theatervorstellungen im KuZ Reichenstrasse

Nach zwei ausverkauften Vorstellungen von “The Eye of God” im KuZ Reichenstrasse, haben sie nun noch einmal, am 09.04.2010 um 20.00 Uhr, die Gelegenheit dieses umwerfend inszenierte Stück zu erleben. Die Meinungen der Zuschauer sind einstimmig: großartig, lustig, kurzweilig und hervorragend gespielt.

Die Theatergruppe, die vorwiegend aus Berufstätigen und Lernenden besteht, präsentiert in “The Eye of God” mit großem Spielspaß eine Komödie, welche die bekannte biblische Geschichte von Sodom und Gomorrha verhandelt. Wegen dem sündhaften Treiben der Menschen will Gott die Städte auslöschen. Doch Abraham überzeugt ihn, den Menschen eine letzte Möglichkeit zur Rettung zu geben. So werden drei Engel auf die Erde geschickt, um zehn Menschen zu finden, die ihr Leben tugendhaft und redlich führen. Doch die Mission stellt sich als überaus schwierig dar. Denn eigentlich hat jeder Dreck am Stecken und dealen, saufen, stehlen, betrügen, lügen und sich prügeln stehen ganz oben auf der Tagesordnung. Doch der Stadtgangster Joas stellt die himmlischen Richter schließlich auf eine harte Probe…

Termin “The Eye of God”: Freitag, 09.04.2010 um 20:00 Uhr im Saal des KuZ Reichenstraße

weitere Termine:

22.04. und 23.04.2010 jeweils um 20.00 Uhr im Saal des KuZ Reichenstrasse.

Kartenvorbestellungen und Informationen unter 03946-2640 oder bookingdv@gmx.de.
Mehr Informationen zu allen Theaterstücken (The Eye of God, Der innere Käfig, Vom Furz, Lysistrate) gibt es auf www.reichenstrasse.de!

KuZ Reichenstrasse

Reichenstrasse 1

06484 Quedlinburg

www.reichenstrasse.de
www.myspace.com/reichenstrasse1

 

Drei Quellen und drei Bestandteile des Marxismus

Gedruckt nachzulesen in: Lenin Werke, Band 19, Seite 3-9; Dietz Verlag Berlin, 1977

W.I. Lenin

Drei Quellen und drei Bestandteile des Marxismus (1)

Die Lehre von Marx stößt in der ganzen zivilisierten Welt auf die erbittertste Feindschaft und den größten Haß der gesamten bürgerlichen Wissenschaft (der offiziellen wie der liberalen), die im Marxismus eine Art “schädlicher Sekte” erblickt. Ein anderes Verhalten kann man auch nicht erwarten, denn eine “unparteiische” Sozialwissenschaft kann es in einer auf Klassenkampf aufgebauten Gesellschaft nicht geben. Jedenfalls ist es Tatsache, daß die gesamte offizielle und liberale Wissenschaft die Lohnsklaverei verteidigt, während der Marxismus dieser Sklaverei schonungslosen Kampf angesagt hat. In einer Gesellschaft der Lohnsklaverei eine unparteiische Wissenschaft zu erwarten wäre eine ebenso törichte Naivität, wie etwa von den Fabrikanten Unparteilichkeit zu erwarten in der Frage, ob man nicht den Arbeitern den Lohn erhöhen sollte, indem man den Profit des Kapitals kürzt.

Doch nicht das allein. Die Geschichte der Philosophie und die Geschichte der Sozialwissenschaft zeigen mit aller Deutlichkeit, daß der Marxismus nichts enthält, was einem “Sektierertum” im Sinne irgendeiner abgekapselten, verknöcherten Lehre ähnlich wäre, die abseits von der Heerstraße der Weltzivilisation entstanden ist. Im Gegenteil: Die ganze Genialität Marx’ besteht gerade darin, daß er auf die Fragen Antworten gegeben hat, die das fortgeschrittene Denken der Menschheit bereits gestellt hatte. Seine Lehre entstand als direkte und unmittelbare Fortsetzung der Lehren der größten Vertreter der Philosophie, der politischen Ökonomie und des Sozialismus.

Die Lehre von Marx ist allmächtig, weil sie wahr ist. Sie ist in sich geschlossen und harmonisch, sie gibt den Menschen eine einheitliche Weltanschauung, die sich mit keinerlei Aberglauben, keinerlei Reaktion, keinerlei Verteidigung bürgerlicher Knechtung vereinbaren läßt. Sie ist die rechtmäßige Erbin des Besten, was die Menschheit im 19. Jahrhundert in Gestalt der deutschen Philosophie, der englischen Ökonomie und des französischen Sozialismus hervorgebracht hat. Auf diese drei Quellen und gleichzeitige Bestandteile des Marxismus wollen wir denn auch kurz eingehen.

I

Die Philosophie des Marxismus ist der Materialismus. Im Laufe der gesamten neuesten Geschichte Europas und insbesondere Ende des 18. Jahrhunderts in Frankreich, wo eine entscheidende Schlacht gegen alles mittelalterliche Gerümpel, gegen den Feudalismus in den Einrichtungen und in den Ideen geschlagen wurde, erwies sich der Materialismus als die einzige folgerichtige Philosophie, die allen Lehren der Naturwissenschaften treu bleibt, die dem Aberglauben, der Frömmelei usw. feind ist. Die Feinde der Demokratie waren daher aus allen Kräften bemüht, den Materialismus “zu widerlegen”, zu untergraben und zu diffamieren, und nahmen die verschiedenen Formen des philosophischen Idealismus in Schutz, der stets, auf diese oder jene Art, auf eine Verteidigung oder Unterstützung der Religion hinausläuft. … weiter …

Materialismus

Materialismus: die dem Idealismus entgegengesetzte Grundrichtung der Philosophie. Der Materialismus umfasst alle Weltanschauungen und philosophische Auffassungen, die das Primat der Materie gegenüber dem Bewusstsein anerkennen und das Bewusstsein als Sekundäres, von der Materie Abgeleitetes auffassen (Grundfrage der Philosophie). Materialismus bedeutet, die Natur und die Gesellschaft so aufzufassen, wie sie wirklich sind; die Tatsachen in ihrem eigenen, gesetzmäßigen und in keinem erdachten Zusammenhang zu untersuchen. Der Materialismus besitzt ausgeprägt antispekulativen, atheistischen und erkenntnisoptimistischen Charakter. Der konsequente Materialismus ist der dialektisch und historische Materialismus, in dem der Materialismus mit der Dialektik zu einer untrennbaren organischen Einheit verbunden ist, der nicht nur die Natur, sondern auch die Gesellschaft, das Denken eingeschlossen, dialektisch-materialistisch begreift und somit vollendeter Materialismus ist. … weiter …

 

Kommunist auf Abwegen?

Kommunist auf Abwegen?

Auf Grund der Antwort auf diesen Beitrag, war ich nun doch geneigt weltanschaulichen Idealismus, sowie Verfangenheit in bürgerlicher Ideologie festzustellen. Nun hat es zwar nicht lange gedauert, bis ich eine Antwort auf folgenden Beitrag erhalten habe, nur war diese eher einem Affekt geschuldet, als gut durchdacht. Eine Antwort werden ich sicher nicht schuldig bleiben, nur werde ich mir etwas Zeit lassen.  

Hallo Andreas,

was Du glaubst ist das einen und der Glaube sei des Menschen Himmelreich, was Du weist etwas anderes und eigentlich das Entscheidende. Den dialektischen und historischen Materialismus habe ich nicht umsonst angesprochen, da Du auf den Faden weltanschaulichen Idealismus wandelst. Bezeichnend dafür ist z. B. auch Deine Aussage: „der Geist der in mir wohnt ist die Realität des heutigen Denkens“, nun möge es die Realität Deines Denkens sein, aber selbst nicht einmal dessen Ursprung.

Marx und Engels haben den ewigen Wahrheiten etc. eine Absage erteilt, dieses bedeute nun aber nicht, dass es keine Wahrheiten mehr gibt und alles der freien Interpretation überlassen ist.

Nun ist das Manifest eine Schrift, welche aus bestimmten Anlas geschrieben wurde, und verdient es durch spätere Werke ergänzt zu werden. In diesem Zusammenhang würde ich Dir dieses Werk von Engels empfehlen, wobei Marx, Engels, aber auch Lenin nichts ohne konkreten historischen Anlass geschrieben haben. Des Weiteren sei eine Schrift von Lenin empfohlen, diese beschäftigt sich mit den Quellen und Bestandteilen des Marxismus.

Den Rest des Eintrags lesen »