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Juni 2010
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Archive für Juni 2010

Nicht nur Regierungsorganisationen agieren …

Nicht nur Regierungsorganisationen agieren im Interesse der Mächtigen, oder es bewegt sich was im Internet und es hat ein Ziel!

„Die Welt in Aktion“, ist zu lesen, begibt man sich auf die Seiten avaaz.org, aber Vorsicht, hier sei nicht nur vor Aktionismus gewarnt, sondern es macht auch Sinn Aktionen zu hinterfragen und zu ergründen wessen Geistes Kind sie sind und welchem Interesse sie zu dienen haben.

So bewegt Avaaz sich im Internet, oder versuchen damit für die herrschenden Kreise, dass Internet in ihrem Interesse zu instrumentalisieren? Dieses war Thema einer Betrachtung am 25.06.2010 im Blog Kritische Masse. In diesem Zusammenhang finden sich dort etliche weiterleitende und weiterführende Links, darunter auch zur Seite von Barth-Engelbart, welcher sich schon länger mit dieser Problematik beschäftigt. Dieser hatte gestern in der Mailingliste der Freidenker nochmals auf diese Problematik aufmerksam gemacht und in diesem Zusammenhang auf einen Artikel in der Jungen Welt verwiesen. Dieser Artikel beschäftigt sich, im Zusammenhang mit der Kandidatur des Hexenjägers Gauck auch mit obiger Internetorganisation, was ich zum Anlass nahm, folgenden Leserbrief zu hinterlassen: 

Die angenehmste Kritik kommt meistens aus den eigenen Reihen!

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Es kann nicht sein, was nicht sein darf!?

In er Jungen Welt findet sich ein interessanter Beitrag zum Thema Palästina und zukünftiger struktureller Gestaltung. Gegenstand dieses Beitrages ist ein älterer Beitrag, welcher sich mit dem Thema der staatlichen Organisation beschäftigte und in dem auf ein gemeinsames Staatsgebilde für Juden und Palästinenser verwiesen wird. Wenn auf die bisherige Entwicklung in Palästina geschaut wird, scheint die beschriebene Einstaatenlösung eine der wenigen Perspektiven zu sein, welche noch übrig bleiben. Der Autor des erstgenannten Beitrags setzt sich nun mit diesem Problem auseinander und versucht nachzuweisen, dass es eine solche Lösung nicht gegeben kann. Das er in diesem Zusammenhang eher einer Wunschvorstellung folgt und letztlich nur die bestehenden Verhältnisse verteidigt, braucht somit auch nicht zu verwundern. Zum heutigen Beitrag habe ich einen Leserbrief an entsprechender Stelle der Internetausgabe geschrieben, wobei ich den gegenständlichen Beitrag zu diesem Zeitpunkt noch nicht gelesen hatte. Die im folgenden Leserbrief kenntlich gemachten Stellen, habe ich auf Grund der Zeichenbeschränkung gestrichen:    

Es kann nicht sein, was nicht sein darf!?

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Kritik der kritischen Kritik, …

Kritik der kritischen Kritik, oder eine Kritik, welche nicht in Frage stellt, sondern nur Zustände zum Gegenstand der Betrachtung erhebt, ist keine Kritik. So heißt es in der Unterüberschrift eines Beitrages in der Jungen Welt: „ohne Bezug auf gesellschaftliche Totalität und menschliche Praxis verkehrt sich Kritik in bloße Rhetorik.“

So findet sich in der Jungen Welt vom Wochenende, unter dem Titel „Dialektik der Anpassung“ eine interessante Auseinandersetzung zu diesem Thema. In der Montagsausgabe findet sich der zweite Teil dieser Streitschrift, nicht nur zum Thema Kritik.

Ein interessantes Thema und die Beiträge veranschaulichen gut, wie daran gearbeitet wird, die bestehenden Verhältnisse zu manifestieren und kritische Betrachtungen auf Nebenschauplätze geführt, sich dabei in Oberflächlichkeiten verstrickend, werden die eigentlichen Ursachen gesellschaftlicher Probleme verschleiert. Dass diese Strategie sogar aufgeht, kann ein jeder tagtäglich erleben.

Wie schon geschrieben, ein interessantes Thema, welches in den Beiträge behandelt wird, und die nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern sogar dazu neigen, die Gehirnwindungen zu strapazieren.  

 

Gut das es Pädophilie gibt!?

In der Mailingliste der Freidenker hat sich aus einer anderen Diskussion heraus eine zum Thema Pädophilie entwickelt. Es ist nicht uninteressant diese zu verfolgen und so manche interessante Begebenheit ist zu erfahren, aber auch wie unterschiedlich die Vorstellungen zu diesem Thema sind, aber auch die moralische Keule darf nicht fehlen. Dabei wäre es eigentlich interessant zu ergründen, warum gerade solche Themen über ihre eigentliche Bedeutung hinaus strapaziert werden. So habe ich einen Beitrag verfasst, in welchen ich darauf verweise, dass gerade solche Themen dazu taugen, Menschen von ihren eigentlichen Problemen abzulenken und Misstrauen unter ihnen zu sähen. Andererseits bieten solche Diskussionen auch einen Einblick in die verschiedensten Vorstellungen, welche es zum Beispiel von Moral und Ethik gibt und oft werden diese losgelöst von den eigentlichen gesellschaftlichen Verhältnissen und vom Entwicklungstand der Menschen betrachtet. Dabei werden moralische Vorstellungen als über den Dingen stehend und allgemeingültig betrachte und nicht den Umständen geschuldet, als Produkt der gesellschaftlichen Verhältnisse selbst.

Hier nun der Text:

 

Gut das es Pädophilie gibt!?

Wäre dem nicht so, sie müsste glatt erfunden werden! Über was könnte sonst diskutiert werden?

Wie hat sich doch unsere Welt verändert, seit dem die Pädophilien durch unser Bewusstsein geistern und Gegenstand so mancher Betrachtung sind, ja sogar manche Handlung auslösen?

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Ein Spiel mit der Sprache für …

Ein Spiel mit der Sprache für nicht anspruchsloses Denken findet sich hier. Es wird um die Ecke gedacht, doch meistens gegenüber und pointiert so manches auf die Spitze getrieben. Die Bandbreite ist groß, der Zorn ist mächtig und berechtigt, mit welchen so manche Tatsache offenbart und in ihre Zusammenhänge zerlegt wird. Ja, wie ist die Welt, wie stellt sie sich dar und vor allem, wie wird sie dargestellt, zum Zwecke der Sichtweisenveränderung!? So mancher Knochen wird da hingeworfen und gierig wird sich drauf gestürzt, ohne zu merken, das so abgelenkt, immer kräftiger in die Taschen gegriffen wird und so manches betreffende Problem an Bedeutung verliert. Dabei wird die Gier geschürt, gepflegt, gehätschelt, vergessend soll sie machen und Blind für die Probleme dieser, unserer Welt.

Ein interessanter Text, welcher sich lohnt zu lesen und es bereitet Freude den Gedankengängen springend zu folgen.

 

Etwas zum Schmunzeln und Nachdenken.

Etwas zum Schmunzeln und Nachdenken.

Hier wurde ich auf einen Text aufmerksam gemacht, welchen ich gern weiter empfehle, da er durchaus geeignet ist zum Nachdenken anzuregen und dabei macht es sogar Spaß ihn zu lesen. Ein Schmunzeln konnte ich mir jedenfalls nicht verkneifen und er regte zu folgende Gedanken an:

Ja, was ist eigentliche der Mensch? Gelegentlich ist er ja was er isst, oder isst er was er ist? Letzteres wohl nicht, sind doch keine Kannibalen. Nur was treibt ihn an, wenn ihn etwas antreibt und was ist wichtig im Leben, oder auch nicht, ja wo trottet die Herde hin, der gewohnheitsmäßig gefolgt wird?

Brot und Spiele, ein altes Rezept, dazu noch eitel Sonnenschein, einen lichten Teint, der Lichtblicke missen lässt, einen vollen Bauch, der träge macht und die Illusionen der Börsengurus, die Hoffnungen auf all selig machenden Reichtum erahnen lassen, was will man mehr, wenn man letztlich immer weniger hat?

Gratulation, gut aufgebaut, hat Spaß gemacht den Text zu lesen!

 

Wohl dem der Narr sein kann und dieses all den Narren offen zeigt!

Gruß

 

P.s. Die Gedanken hatte ich als Kommentar hinterlassen.

Noch einmal zum 17. Juni 1953.

Noch einmal zum 17. Juni 1953.

Im Blog Kritische Masse wurde ein interessanter Beitrag zu den Hintergründen der allgemeinen „Ruhe“ zum Thema „Volksaufstand“ in den Medien geschrieben, in diesem Zusammenhang wurde auch auf meine Seiten verlinkt. Zum Beitrag selbst habe ich folgenden Kommentar hinterlassen:

 

Hallo Sepp,

ein interessanter Beitrag, welchen Du hier verfasst hast und den ich mit diesem Kommentar versehen, ergänzend zu den anderen Beiträgen, ebenfalls verlinken werde. Bezeichnend auch die von Dir benannten Ursachen, warum es so ruhig um dieses „Jubiläum“ geworden ist. Da reicht es gerade noch im Bundestag das alte Ritual mit einer Rede zu pflegen, welche sich nicht einmal mehr groß in der Presse spiegelt. Nein, die Themen sind heute andere und wer möchte den heute noch ernsthaft behaupten, dass Interessen der Arbeiterklasse und der anderen Werktätigen in dieser Republik Berücksichtigung finden, oder je gefunden haben. Die Praxis selbst ist der schlagende Beweis gegen solche Behauptungen. Ja, die Zeiten ändern sich und die ‘Asche aufs Hauptmentalität’ vieler Ostdeutscher lässt den Umständen geschuldet so langsam auch nach. Die Betrachtung der eigenen Geschichte lassen sich immer weniger vorschreiben und gelegentlich findet man sogar zum alten Selbstbewusstsein zurück, was an mancher Diskussion sichtbar wird. So auch in der Diskussion, welche ich zum Teil auf meiner Seite gespiegelt habe, aber die eigentlich und wesentlich umfangreicher in der Mailingliste der Freidenker geführt wurde/wird. Dabei habe ich dem Namen meines Gegenüber, im von Dir verlinkten Beitrag, das ‘Herr’ vorangestellt, um die für solche Diskussionen notwendige Distanz zu erhalten.

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Maßnahmen zur Sicherung des Meinungsmonopol!?

Maßnahmen zur Sicherung des Meinungsmonopol!?

Hier findet sich ein interessanter Beitrag, welchen eine noch interessantere Diskussion folgt, und der zum Gegenstand das „Leistungsschutzrecht“ hat. Und einmal davon abgesehen, dass ich durch diesem Beitrag überhaupt erst einmal mit dieser Form des Urheberrechts konfrontiert wurde, ist es durchaus interessant über die Hintergründe solcher Vorhaben nachzudenken. Meines Erachtens geht es dabei eigentlich weniger um urheberrechtlich Erwägungen, als vielmehr um die Wiederherstellung des Meinungsmonopol der Medienkonzerne. Das Urheberrecht, hier in Form eines „Leistungsschutzrechtes“, ist da nur ein Mittel zum Zweck, wobei dieses auch nicht der erste Versuch ist, den bis jetzt unkontrollierten Entwicklungen im Netz entgegen zu wirken.

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Agent Orange, der Vietnamkrieg, es wird erinnert!

Agent Orange, der Vietnamkrieg, es wird erinnert!

Hier findet sich ein interessanter Beitrag zu den Entlaubungsaktionen der USA im Vietnamkrieg, welchen nicht nur Pflanzen, sondern auch Menschen zum Opfer fielen. Dabei werden die Ausmaße dieser Kriegsführung sichtbar und die Spätfolgen benannte. Auf den Beitrag bin ich hier aufmerksam geworden und habe zum Beitrag folgenden Kommentar hinterlassen:

 

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Nun ja, es war Krieg, wenn …

Nun läuft immer noch die Diskussion zum 17. Juni 53 in der Mailingliste und bevor ich diesen Beitrag veröffentlicht hatte, hatte ich eine Antwort erhalten, welche wiederum folgende Antwort zeugte:

 

Nun Herr Rüdiger,

was ist zulässig, was unzulässig? Ist es vielleicht unzulässig das ich nicht den Geschichtsinterpretationen der Sieger folge und eine andere Sicht auf die Dinge habe als Sie? Dabei kann es in diesem Zusammenhang durchaus vorkommen, dass gegebenenfalls Interpretationen als uminterpretiert erscheinen, unter Umständen sind sie aber nur der Interpretation beraubt worden.

In diesem Zusammenhang können wir auch über vieles streiten, aber sicher nicht darüber, dass wir Vertreter verschiedener „Systeme gesellschaftlicher (politischen, ökonomischen, philosophischen, künstlerischen, religiösen usw.) Ideen, die durch die materiellen Verhältnisse der Gesellschaft, insbesondere die Produktionsverhältnisse, bedingte Klasseninteressen zum Ausdruck bringen und darauf gerichtet sind, das Denken, Fühlen und Handeln der Menschen entsprechend zu beeinflussen, und in entsprechenden Verhaltensnormen, Einstellungen und Wertungen ihren Ausdruck finden.“ kurz geschrieben, Ideologien sind. Dieses ist übrigens selbst der Fall, wenn sie der Meinung sein sollten, dass Ideologie etwas Schlechtes ist und nur zu verwenden, wenn etwas besonders abgewertet werden soll. Im speziellen eine andere Meinung, in dem z. B. versucht wird ihr die Keule, ‘dass ist doch ideologisch’, überzuziehen. So wird bei Ihnen meine Meinung als „eine ideologisch unzulässige Uminterpretation“ angesehen. Dabei sind Sie genauso wie Frau Schwan in ihrer Rede geneigt auf die Tränendrüsen zu drücken, in dem sie tiefes Mitgefühl für die bedauernswerten Arbeiter heucheln.

Nun weiß ich nicht was Sie sind und woher sie stammen, aber ich bin so ein „bedauernswerter Proletarier“ welcher Jahre nach 1953 in die DDR hinein geboren wurde, in ihr aufgewachsen ist, in ihr gelernt, gelebt, geliebt, gearbeitet hat und über dem 1990 die Segnungen der kapitalistischen Gesellschaft kamen. Und ich kann ihnen sagen, ich bin heute froh, dass diese Segnungen nicht schon 1953 über uns gekommen sind, nicht nur das dann auch einiges in der alten Bundesrepublik anders gelaufen wäre, ich hätte auch viele Vorteile nicht nutzen können.

So wäre es mir zum Beispiel nicht möglich gewesen eines der besten Bildungssystem seiner Zeit zu durchlaufen, eine Lehrstelle hätte ich eventuell auch nicht bekommen und die verschiedensten Fortbildungsmaßnahmen wären so verschlossen geblieben. Dazu kommen Errungenschaften mit niedrigen Lebenshaltungskosten, einem kostenfreien Gesundheitssystem, klare und verständliche gesetzliche Regelungen, ein Steuersystem welches überschaubar und unkompliziert war und vieles andere mehr. Ich habe nie gehungert und meinen ersten Obdachlosen habe ich 1992 in Essen gesehen. Suppenküchen und Tafeln gab es nicht in der DDR und die Existenz war über ein eigenes Einkommen gesichert.

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