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Archive für 24.7.2010

Thema verfehlt, einige Gedanken zur Meinungsäußerung.

Thema verfehlt, einige Gedanken zur Meinungsäußerung.

Thema verfehlt, könnte man sagen, da der folgende Beitrag im Rahmen einer Diskussion, mit dem eigentlichem Thema nichts zu tun hat, sondern sich eher mit der Art und Weise von Meinungsäußerungen beschäftigt. Was sicher nicht unwichtig ist, da es durchaus eine Rolle spielt, welche weltanschaulichen Grundlagen Ausgangspunkt sind und diese sich entsprechend widerspiegeln sollten. Dabei ist die Frage durchaus berechtigt, in wie weit gängige und verschiedene Ideologien mit einfließen können. Letzteres hier nicht als Gegenstand der Betrachtung, sondern als Instrument der Argumentation. In diesem Zusammenhang auch den Kampf um Begriffe und deren Inhalte zu führen, erachte ich als durchaus angebracht, genauso wie bestimmte Begriffe ihren vermeidlich negativen Anstrich zu nehmen. Ein typisches Beispiel dafür ist der Begriff Ideologie, welcher gerade im Rahmen bürgerlicher Ideologie als Schimpfwort verwand wird. Dem Link folgend, kann der Zusammenhang für folgenden Beitrag nachvollzogen werden:

Zu Deiner letzten Antwort, das eigentliche Thema nicht berührend.

Ja, Sepp,

ein Thema für sich und es sollte durchaus darüber gesprochen werden. Strategie und Taktik nennt man dieses wohl, nur welche Strategie und Taktik gilt es anzuwenden? Dabei ist festzustellen, dass sich gerade kommunistisch orientierte Menschen im Ziel einig sind, sich über den Weg aber oft gestritten wird. Wenn dazu noch ein Streit über die Methode kommt, ist das Wirrwarr perfekt und es gelingt maximal sich im Kreis zu drehen. Philosophisch gesehen, sich der Metaphysik hinzugeben, anstatt der Dialektik Herr zu werden.

Also frage ich, was macht es für einen Sinn, eine Sprache zu sprechen, von  welcher man ausgeht, dass sie verstanden wird, weil sie von den Menschen benutzt wird, da sie ständig mit ihr konfrontiert werden, anstatt die Sprache zu benutzen, welche es gilt zu erlernen?(Anmerkung während der Überarbeitung: eigentlich geht es darum, dass Menschen mit vielen verschiedenen Einflüssen konfrontiert werden, gerade durch die Medien und so vieles der dort praktizierten Ausdrucksweise annehmen, dem wird man wohl kaum etwas entgegensetzen können, wenn sich von diesem Sprachgebrauch nicht Inhaltlich entfernt wird.)

Oder anders, ist es notwendig, in Kategorien bürgerlicher Ideologie zu verharren, wenn doch eigentlich streben ist, sozialistische Ideologie zu verbreiten? Dafür, dass es auch anders geht, gibt es durchaus Beispiele, wie zum Beispiel im letzten Freidenker, welcher das Thema Demokratie zum Gegenstand hat, auf dem im Internet noch nicht verwiesen wird. Und Du lieferst ja selbst genügend Beispiele.

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