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August 2010
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Archive für 6.8.2010

Nachwort.

Nachwort.

Nun ist es heute so weit, ich habe wie angekündigt, und einer Forderung entsprechend, die gegenständliche Seite, eine Reaktion auf dieses E-Mail,  abgeschaltet. Ob damit die Auseinandersetzung mit dem Geschäftsführer der Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH zum Abschluss zu bringen ist, wage ich zu bezweifeln, wobei die Zukunft es zeigen wird. In diesem Zusammenhang hege ich berechtigte Zweifel, ob die Wegnahme des Beitrages den gewünschten Erfolg erzielen wird. Andererseits wurde sich erregt, ohne zu berücksichtigen, welche Resonanz dieser Blog überhaupt hat. Der gestellten Forderung bin ich nun nachgekommen, ohne meine Gedanken darüber zu verbergen. Letztlich wird sich herausstellen, dass diese Lösung nicht gerade die Beste ist und das Verhalten des Geschäftsführers der QTM dadurch nicht in einem besseren Licht erscheinen wird. In letzter Zeit geführte Gespräche mit Bürgern dieser Stadt, bestätigen mich in dieser Annahme.

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Nochmals zum scheitern des Kapitalismus.

Nochmals zum scheitern des Kapitalismus.

Nun hatte ich einen Beitrag veröffentlicht, welcher für eine Mailingliste geschrieben war und nach dem ich in diesem Zusammenhang einige E-Mails getauscht hatte, fand diese Diskussion in der Liste ihren Fortgang und so habe ich nochmals etwas dazu geschrieben:

Der Kapitalismus ist gescheitert, aber in seinem imperialistischen Stadium noch sehr lebendig! Wäre er gescheitert, müssten wir uns wohl kaum mit ihm Auseinadersetzten.

Und so gehen Diskussionen ihre eigenen Wege, den ursprünglichen Gegenstand der Betrachtung ignorierend. Nun hatte Jens einen Text geschrieben, welcher auf ein Interview verwies. In diesem Interview stellt ein Apologet des Kapitals das Scheitern desselben fest. Dazu hatte ich eine Meinung, welche ich in der Liste kundtat und aus der Rainer zitierte. Letztlich ist es mir darum gegangen, dass es durchaus darauf ankommt, wer, welche Feststellungen trifft und warum. Das in diesem Zusammenhang vom Apologeten gleich eine Alternative mitgeliefert wird, ist eigentlich nicht verwunderlich. Im Großen und Ganzen wird der Begriff des Imperialismus nicht gern gehört und vermieden, das dabei gelegentlich der Eindruck verbreitet wird, dass der Kapitalismus schon lange Geschichte ist und wir in einer nachkapitalistischen Gesellschaft leben, dient eher der Ablenkung. Genauso wie so manche Verkündung des Untergangs desselben. Und was macht es schon für einen Sinn, sich mit etwas Toten auseinander zu setzen? Da bei wird anscheinend auf linke Positionen eingeschwenkt und eine Alternative verkündet. Tod dem König, es lebe der König! Ablenkung ist alles, selbst wenn die Alternative in Friede, Freude und Eierkuchen für alle besteht. Ach so, die Liebe sollte dabei nicht vergessen werden.

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Ein interessanter Erlebnis- und Erfahrungsbericht …

Ein interessanter Erlebnis- und Erfahrungsbericht von Sepp Aigner, über ein Dorf in Andalusien, findet sich hier. Er ist nicht nur interessant zu lesen, sondern zeigt auch, was selbst unter den Bedingungen des Kapitalismus möglich ist.

Marinaleda, ein sozialistisches Dorf in Andalusien

Voriges Jahr ungefähr um diese Zeit habe ich Marinaleda besucht und danach den folgenden Artikel geschrieben. Er handelt von einem erstaunlichen Dorf in Andalusien, einem Asterix-Obelix-Dorf sozusagen, in dem Menschen dem alles verschlingenden Geldwahn ein Leben entgegensetzen, in dem “Geld nicht alles” ist. Das ist dort tatsächlich ein geflügeltes Wort, ein Alltagsspruch, der nicht nur einen Traum auf den Punkt bringt, sondern das wirkliche Leben in Marinaleda. Der Unterschied zum gallischen Comic-Dorf ist: In Marinaleda wird nicht ein letzter Rest alter, untergehender Verhältnisse verteidigt, sondern da ist ein Keim für eine mögliche Zukunft gelegt. In Marinaleda lebt es sich besser als irgendwo sonst auf dem Land in Andalusien, weil dort “Geld nicht alles” ist.

Hier stehen meine Eindrücke vom vergangenen Sommer:

Marinaleda, ein erstaunliches Dorf in Andalusien

Zufällig zappte ich über TVE 2, als eine Dokumentation über Marinaleda lief. Ich blieb hängen, war fasziniert, las nach, was es im Internet darüber gibt. Das war im Juni 2009. Anfang August schaute ich mir das Dorf selber an. Hier ist der Bericht.

Was ist das Besondere an Marinaleda? - Seine Bewohner arbeiten in demokratisch organisierten Genossenschaften, und entsprechend soll es auch im Dorf selbst zugehen. Es soll sich dort anders, besser, freier, solidarischer leben. So behauptete die Doku und steht es im Internet. Ich war skeptisch. Kann denn so etwas gehen, mitten im Kapitalismus der neoliberalen Reformen?

Annäherung

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