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Nachwort.

Dieser Eintrag stammt von Tolo Am 6.8.2010 @ 20:53 In Auseinandersetzung in Quedlinburg | Keine Kommentare

Nachwort.

Nun ist es heute so weit, ich habe wie angekündigt, und einer Forderung entsprechend, die gegenständliche Seite, eine Reaktion auf dieses [1] E-Mail,  abgeschaltet. Ob damit die Auseinandersetzung mit dem Geschäftsführer der Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH zum Abschluss zu bringen ist, wage ich zu bezweifeln, wobei die Zukunft es zeigen wird. In diesem Zusammenhang hege ich berechtigte Zweifel, ob die Wegnahme des Beitrages den gewünschten Erfolg erzielen wird. Andererseits wurde sich erregt, ohne zu berücksichtigen, welche Resonanz dieser Blog überhaupt hat. Der gestellten Forderung bin ich nun nachgekommen, ohne meine [2] Gedanken darüber zu verbergen. Letztlich wird sich herausstellen, dass diese Lösung nicht gerade die Beste ist und das Verhalten des Geschäftsführers der QTM dadurch nicht in einem besseren Licht erscheinen wird. In letzter Zeit geführte Gespräche mit Bürgern dieser Stadt, bestätigen mich in dieser Annahme.

Aber nicht nur in diesem Zusammenhang wäre es interessant einmal darüber nachzudenken, warum es die QTM GmbH gibt, und welche Aufgabe sie eigentlich zu erfüllen hat. Gerade bei den besagten urheberechtlichen Bestimmungen sollte nicht vergessen werden, dass zum einen dieses Unternehmen ein Unternehmen der Stadt ist und in den letzten Jahren nicht unerhebliche Mittel in das Unternehmen geflossen sind, und welches  eigentlich die Interessen der Bürger wahrnehmen sollte. So ist es fraglich, und der Bürger kann sich durchaus und berechtigter Weise die Frage stellen, ob die Aufgabe Marketing gegenüber, oder mit dem Bürger zu betreiben ist? Wenn dabei noch berücksichtigt wird, dass Quedlinburg vorrangig Ziel vieler Kulturtouristen ist, und es nicht nur in diesem Zusammenhang auf Qualität ankommt, wäre es durchaus angebracht, (zum Beispiel auch im Internet) einen qualitativ guten Stadtplan zu verwenden, welcher  den  Quedlinburger Bürgern auch für private und gewerbliche Nutzung unendgeldlich zur Verfügung gestellt wird. Das würde nicht nur entsprechenden qualitativen Ansprüchen entgegenkommen, sondern auch Einheitlichkeit in der Stadt zumindest symbolisieren. Wobei dieses sicher auch mittels Link auf die entsprechende Seite möglich wäre,  selbes könnte für Fotos gelten, wobei eine Quellenangabe nicht fehlen sollte. Es gibt viele Möglichkeiten der Zusammenarbeit, dabei ist es nicht angebracht sich von Eitelkeiten leiten zu lassen. Das diese sogar dazu führen können, sich Éinnahmequellen zu verschließen, liegt auf der Hand. und dürfte auch nicht unbekannt sein. Ansonsten kann ich über die QTM nichts negatives sagen, die Mitarbeiter sind freundlich und kompetent, soweit es meine Erfahrungen betrifft. Dieses sind vom Grunde her eigentlich gute Voraussetzungen, um erfolgreich für die Bürger der Stadt und ihre Gäste tätig zu sein. In diesem Zusammenhang würde es sich sogar lohnen, darüber nachzudenken, die Maßstäbe, welche die QTM im eigenen Hause anlegt, für touristische Beratung und Betreuung der Gäste der Stadt, als Mindestmaßstab auch für konkurrierende Unternehmen verbindlich festzuschreiben. Als Beispiel wäre zu erwähnen, dass für die QTM nur Stadtführer tätig sein können, welche über entsprechende Qualifikationen verfügen. Ein Denken in quantitativen Kategorien wird nicht ausreichen, auf Dauer ein entsprechendes qualitatives Angebot, welches den Ansprüchen des Kulturtourismus gerecht wird, aufrecht zu erhalten, geschweige denn auszubauen. Auf Grund des Anhebens des allgemeinen Niveaus, über die QTM hinaus, kann die Stadt nur gewinnen und Konkurrenz so sogar zum Vorteil für die Stadt und ihrer Gäste gereichen. Quantitative Auseinandersetzungen hingegen enden letztlich in allgemeiner Mittelmäßigkeit, welche keinen zufrieden stellen kann. Allein die Mittel, mit welche solche Auseinandersetzungen üblicherweise geführt werden und welches letztlich auf einen Preiskampf hinausläuft, belegen diese Aussage.

Nun ja, welche Reaktionen in ursächlicher Angelegenheit noch zu erwarten sind, ist das eine, etwas anderes sind praktische Reaktionen, welche erfolgen werden. Sollten solche erfolgen, werden ich entsprechend reagieren und diese ebenfalls öffentlich machen.

 


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[2] Gedanken: http://kucaf.de/2010/08/03/abmahnung-war-ein-gegenstand-%25E2%2580%25A6-nun-wird
-gedroht/

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