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Zwiespalt.

Zwiespalt.

 

Nachgedacht und aufgewacht,

Ich weiß nicht was ich wirklich mach,

Oder machen sollte!

Das gewollte, oder das gezollte?

 

Den Zoll den man entrichten muss,

Wenn sein soll das gewollte!

Doch ist gewollt, es wirklich nicht,

Den Umständen gezollt,

Weil man doch leben wollt!?

 

Oder will und muss?

Eigentlicher Wille ist es nicht,

Dem Zwang sich zu ergeben!

Nur drückt der Zwang,

So oft sehr fest,

Allein um schlicht zu leben!

 

Im Schlummertal wird angepasst,

Kein Widerstand sich regend,

Disziplin ist angesagt,

In Illusionen sich ergeben.

 

Der Widerstand,

Der Nötig ist,

Erstickt ohne sich zu regen,

Und wird er einmal angebracht,

Allein wird er nur lähmen.

 

Die Kraft die dafür nötig ist,

Allein ist man unterlegen!

Doch ist ein Anfang so gemacht,

Wird es auch weiter gehen,

Und Widerstand, der angebracht,

Letztlich nicht untergehen!

 

5 Antworten auf “Zwiespalt.”

  1. Sepp Aigner sagt:

    … und wenn wir “heute” nicht siegen koennen, koennen wir doch mit Wuerde kaempfen. Und selbst, wenn es nur die eigene Wuerde ist, die wir damit verteidigen, waer das schon Grund genug.

  2. kucaf sagt:

    gut!
    von Dir?

  3. Sepp Aigner sagt:

    Klar, anderenfalls haette ich doch eine Quelle angegeben. Das ist quasi mein Lebensmotto.

  4. Hartmut Barth-Engelbart sagt:

    in Deinem KuhKaff und natürlich auch in meinem sowie in ihrem Um- und Dunstkreis würd ich gerne Mal mit Dir und Sepp den Herremn die Leviten lesen.
    Den FreiDenkern hatte ich schon Mal angeboten bei mir in der Büchnerei regelmäßige WortundTonwerkstätten zu veranstalten oder im Backhaus einer benachbarten großen BioBäckerei regelmäßige Körner- oder Krümel-Lesungen. Möglich wären auch Kaffee-Satz-Lesungen und Weinlesungen wechselnd zwischen einer kleinen Kaffee-Rösterei und einem ebenfalls kleinen aber feinen italienischen Weinhandel.

    Bei den Wort- und Tonwerkstätten sollte es sich um Multiplikatorinnen-Treffen handeln, wo Ideen ausgetauscht, Texte besprochen, kritisiert, verbessert, auch neu geschaffen werden. Wo Strukturen, Finanzierungen, Sponsoring, Fundraising angestoßen- aufgebaut werden können.

    Und es sollen durchaus dafür auch Promis gewonnen werden aber die dürfen das Ganze nicht besetzen. Siempre con la gente, para la gente. Dazu habe ich in Havanna meinen Essay “De las obligationas de las artistas revolucionarias” mit hilfe vieler Messebesucher und Trabajadoras Socialas geschrieben: Über die Aufgaben revolutionärer SchrifststellerINNEN oder von der Ironie des “Schiksals”
    Auszug aus dem Essay, das als Wandzeitung auf der Buchmesse Havanna Anfang Februar 2007 geschrieben und dann von Teilen der deutschen Delegation erst abgerissen und dann vernichtet wurde:
    “Über die Aufgaben revolutionärer SchriftstellerINNEN”
    (Sobra las obligaciònes delas autoras revoluciónarias)http://www.barth-engelbart.de/?p=509, http://www.barth-engelbart.de/?p=435;
    http://www.barth-engelbart.de/?p=48

    An der Verbreitung dieser texte bin ich wie wahnsinnig interessiert. Und Bilder dazu von der Messe in Havanna, vom Schreiben und Lesen, vom Zeichnen und Malen und den folgenden Lesungen und Schreibungen quer durch Kuba und unangemeldet in seinen Schulen und Kindergärten, danach in CostaRica und Nicaragua - dort meiner Pressearbeit zur Unterstützung des Generalstreiks auf Ometepe, als wir dort wegen des Generalstreiks festsaßen, ein bericht dazu gibt es u.a. hier:http://www.barth-engelbart.de/?p=45

    Texte von der Bananamericananas del monte (Kuba-CostaRica-Nicarag.u.a.)
    Hier folgt eine Auswahl von Texten, Liedern, Gedichten und Geschichten, die während meiner Lese-& Schreibreise durch Karibik&MittelAmerika in Kuba bei der Buchmesse Havanna entstanden sind und die die Leitung der deutschen Delegation abgerissen und vernichtet hat (Z.B. den Essay “Sobre las obligaciónes de las autoras revoluciónarias” & dessen deutsche Fassung und andere Texte, die unter Mithilfe des kubanischen Publikums bei öffentlichen Les-& Schreibungen vor der deutschen Halle entstanden sind), in Cost Rica bei Lesungen in Dörfern der Indigenen Teribe und Boruca, die gegen die Vernichtung ihres (Rest)Landes durch einen MegaStaudamm am Rio General zur ausschließlichen Stromproduktion für den Energiefresser Kalifornien kämpfen, zum Kampf der Costa RicanerINNEN gegen den TLC und die Menschenvergiftung (von Tieren & Pflanzen nicht zu schweigen!) durch die United-Fruit-NachfolgerInnen DOLE, DEL MONTE, Tschiquita, Palma-Tico u.a. und beim Generalstreik auf der Insel Ometepe im Nicaragua-See, bei Lesungen & Diskussionen in Kulturzentren wie dem Casa de tres Mundos in Granada (Nic) , in Primar-& Sekundarschulen in Kuba und Costa Rica z.B. in der Longo-Mai Kooperative “Finca Sonadoro” bei San Isidro ….

  5. kucaf sagt:

    Danke für den Kommentar,
    welchen ich erst freischalten musste, da das Programm so eingestellt ist, alle Kommentare zur Moderation zurück zu halten, welche mehr als 3 Links enthalten. Und da ich heute Abend erste dazu komme, mich an die Maschine zu setzen .., nun ja, nun ist er da, der Kommentar.
    … Und wieder ist Zeit vergangen, aber jetzt wird es was werden.
    Mit dem Leviten lesen ist keine schlecht Idee, ich werde mal drüber nachdenken und vielleicht lässt es sich ja einrichten. In meinem „Kuh-Kaff“, waren es eher die Schweine die in vergangenen Jahrhunderten durch die Straßen liefen und auch die Abfalle der Schnapsbrennereien und Bierbrauereien verdauten. Geschichte ist hier allgegenwärtig und zum Anfassen nahe, jedenfalls die Spuren.
    Kucaf hingegen war eine Idee, allein konnte ich sie nicht umsetzen, Kunst und Café, oder Kultur und Café, allein der Name ist geblieben.
    Ja,ich denke drüber nach!

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