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Archive für August 2010
Zwiespalt.
16.8.2010 by kucaf.
Zwiespalt.
Nachgedacht und aufgewacht,
Ich weiß nicht was ich wirklich mach,
Oder machen sollte!
Das gewollte, oder das gezollte?
Den Zoll den man entrichten muss,
Wenn sein soll das gewollte!
Doch ist gewollt, es wirklich nicht,
Den Umständen gezollt,
Weil man doch leben wollt!?
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Anonyme Kritiker
15.8.2010 by kucaf.
Anonyme Kritiker:
Der große anonyme Kritiker, ist genauso wie der kleine anonyme Kritiker, kein Kritiker, sondern ein Feigling!
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Quedlinburger Kasperletheater.!?
12.8.2010 by Tolo.
Quedlinburger Kasperletheater.!?
Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man glatt drüber lachen.
Was soll man sagen, einer provoziert und der andere lässt sich provozieren, reagiert nicht nur mit untauglichen Mittel, sondern auch mit Äußerungen (Quedlinburg: Stadtführungen), deren Gesetzeskonformität durchaus zu prüfen wäre. Meines Erachte wird hier wieder einmal die Keule gezeigt und geschwungen und das nicht dem ausgemachten “Feind”, sondern den potenziellen Verbündeten gegenüber, obwohl es keinen Grund dafür gibt. Sicher kann ich mich täuschen, aber ich glaube kaum, dass ein Stadtführer, welcher derzeit für die QTM unabhängig seine Runden dreht, sich einfach wie befürchtet vereinnahmen ließe. Da scheint Herr Bracht in seiner Einschätzung mal wieder daneben zu liegen. In diesem Zusammenhang kann ruhig über die Äußerung des „anonymen Geschäftsführers“ eines Hotels nachgedacht werden.
Nun ja, so mancher Streit kann ja sogar belebende Wirkung haben, aber nur wenn daraus die richtigen Schlüsse gezogen werden. Ob dies hier der Fall sein wird, mit der praktizierter Denkweise, ist fraglich, da dies gerade auch von den agierenden Hauptpersonen abhängig ist. Eigentlich stehen sich hier Arroganz der Position, Funktion, oder schlichtweg der administrativen Macht und die Arroganz des Geldes, des Investor, oder schlichtweg der ökonomischen Macht gegenüber. Es geht um Einfuß und Interessen, vor allem wirtschaftlichen Interessen. Das dieses dazu führt, dass der eine vergisst, dass er ein städtisches Dienstleistungsunternehmen führt, ist nicht nur an der Unzufriedenheit zu spüren, wenn der Geschäftsführer der Quedlinburg Tourismus Marketing GmbH Gegenstand der Betrachtung ist. Die dokumentierten Aussagen im Text geben zu denken, und bestätigen eigentlich meine Aussagen in einem anderem Zusammenhang. Dem Investor hingegen einen Vorwurf daraus zu machen, dass er handelt wie ein Investor, ist reichlich naiv, letztlich wird investiert um in erste Linie zu profitieren und nicht um dem Gutmenschentum Zucker zu geben. Von der öffentlichen Hand hingegen kann erwartet werden, dass sie dem Allgemeinwohl zu dienen hat.
Dem Vorgang entsprechend werden anschauliche Beispiele für die Herangehensweise dieses Investors im Beitrag gezeigt. Letztlich geht es auch hier nur um die Optimierung der Verwertungsbedingungen und wenn sich etwas nicht dem ursprünglichen Anliegend entsprechend verwerten lässt, wird es eben anders verwertet, gegebenenfalls aus geschlachtet so weit es geht. In diesem Zusammenhang sei angemerkt, wie doch gerade und nicht nur von Seitens des Bürgermeisters um jeden Investor gebuhlt wird, selbst auf die Gefahr hin, die eigenen und angestammten Gewerbetreibenden aus den Augen zu verlieren.
Wie dem Beitrag weiter zu entnehmen ist, sind beide Hauptakteure nicht unbedingt unumstritten und so kann diese Auseinandersetzung durchaus zur Klärung weiterer, im Text angesprochener Probleme taugen. Auf die Fortsetzung kann man wohl gespannt sein.
Geschrieben in Auseinandersetzung in Quedlinburg | Drucken | 1 Kommentar »
Kino in Quedlinburg!
9.8.2010 by kucaf.
Kino in Quedlinburg!
Heute war ich im Studio-Kino, im Kulturzentrum Reichenstraße! Gesehen habe ich den Film, „Vertraute Fremde“, ein sehr schöner film, welcher nicht nur nachdenklich stimmt, sondern auch zum Schmunzeln anregt. Morgen läuft er noch einmal, Beginn ist 20.15 Uhr und der Eintritt kostet sage und schreibe 4,-€ pro Person.
Hier der Kinohandzettel für August 2010, als PDF.
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Instrumentalisierter Protest.
7.8.2010 by Toguelo.
Instrumentalisierter Protest.
Nun gibt es viele Gründe, welche das Gemüht berühren und daher taugen instrumentalisiert zu werden. Um einen solchen Grund geht es hier, anschaulich wird beschrieben, wie sich die verschiedensten Gruppen vereinnahmen lassen. Oberflächlich wird die Verletzung von Menschenrechten angeprangert, ohne dass die Vereinnahmten anscheinend erkennen, worum es wirklich geht. In solchen Zusammenhängen sollte schon darauf geachtet werden, welche Organisation Initiator des Protestes ist.
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Nachwort.
6.8.2010 by Tolo.
Nachwort.
Nun ist es heute so weit, ich habe wie angekündigt, und einer Forderung entsprechend, die gegenständliche Seite, eine Reaktion auf dieses E-Mail, abgeschaltet. Ob damit die Auseinandersetzung mit dem Geschäftsführer der Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH zum Abschluss zu bringen ist, wage ich zu bezweifeln, wobei die Zukunft es zeigen wird. In diesem Zusammenhang hege ich berechtigte Zweifel, ob die Wegnahme des Beitrages den gewünschten Erfolg erzielen wird. Andererseits wurde sich erregt, ohne zu berücksichtigen, welche Resonanz dieser Blog überhaupt hat. Der gestellten Forderung bin ich nun nachgekommen, ohne meine Gedanken darüber zu verbergen. Letztlich wird sich herausstellen, dass diese Lösung nicht gerade die Beste ist und das Verhalten des Geschäftsführers der QTM dadurch nicht in einem besseren Licht erscheinen wird. In letzter Zeit geführte Gespräche mit Bürgern dieser Stadt, bestätigen mich in dieser Annahme.
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Nochmals zum scheitern des Kapitalismus.
6.8.2010 by Tolo.
Nochmals zum scheitern des Kapitalismus.
Nun hatte ich einen Beitrag veröffentlicht, welcher für eine Mailingliste geschrieben war und nach dem ich in diesem Zusammenhang einige E-Mails getauscht hatte, fand diese Diskussion in der Liste ihren Fortgang und so habe ich nochmals etwas dazu geschrieben:
Der Kapitalismus ist gescheitert, aber in seinem imperialistischen Stadium noch sehr lebendig! Wäre er gescheitert, müssten wir uns wohl kaum mit ihm Auseinadersetzten.
Und so gehen Diskussionen ihre eigenen Wege, den ursprünglichen Gegenstand der Betrachtung ignorierend. Nun hatte Jens einen Text geschrieben, welcher auf ein Interview verwies. In diesem Interview stellt ein Apologet des Kapitals das Scheitern desselben fest. Dazu hatte ich eine Meinung, welche ich in der Liste kundtat und aus der Rainer zitierte. Letztlich ist es mir darum gegangen, dass es durchaus darauf ankommt, wer, welche Feststellungen trifft und warum. Das in diesem Zusammenhang vom Apologeten gleich eine Alternative mitgeliefert wird, ist eigentlich nicht verwunderlich. Im Großen und Ganzen wird der Begriff des Imperialismus nicht gern gehört und vermieden, das dabei gelegentlich der Eindruck verbreitet wird, dass der Kapitalismus schon lange Geschichte ist und wir in einer nachkapitalistischen Gesellschaft leben, dient eher der Ablenkung. Genauso wie so manche Verkündung des Untergangs desselben. Und was macht es schon für einen Sinn, sich mit etwas Toten auseinander zu setzen? Da bei wird anscheinend auf linke Positionen eingeschwenkt und eine Alternative verkündet. Tod dem König, es lebe der König! Ablenkung ist alles, selbst wenn die Alternative in Friede, Freude und Eierkuchen für alle besteht. Ach so, die Liebe sollte dabei nicht vergessen werden.
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Ein interessanter Erlebnis- und Erfahrungsbericht …
6.8.2010 by Tolo.
Ein interessanter Erlebnis- und Erfahrungsbericht von Sepp Aigner, über ein Dorf in Andalusien, findet sich hier. Er ist nicht nur interessant zu lesen, sondern zeigt auch, was selbst unter den Bedingungen des Kapitalismus möglich ist.
Marinaleda, ein sozialistisches Dorf in Andalusien
Voriges Jahr ungefähr um diese Zeit habe ich Marinaleda besucht und danach den folgenden Artikel geschrieben. Er handelt von einem erstaunlichen Dorf in Andalusien, einem Asterix-Obelix-Dorf sozusagen, in dem Menschen dem alles verschlingenden Geldwahn ein Leben entgegensetzen, in dem “Geld nicht alles” ist. Das ist dort tatsächlich ein geflügeltes Wort, ein Alltagsspruch, der nicht nur einen Traum auf den Punkt bringt, sondern das wirkliche Leben in Marinaleda. Der Unterschied zum gallischen Comic-Dorf ist: In Marinaleda wird nicht ein letzter Rest alter, untergehender Verhältnisse verteidigt, sondern da ist ein Keim für eine mögliche Zukunft gelegt. In Marinaleda lebt es sich besser als irgendwo sonst auf dem Land in Andalusien, weil dort “Geld nicht alles” ist.
Hier stehen meine Eindrücke vom vergangenen Sommer:
Marinaleda, ein erstaunliches Dorf in Andalusien
Zufällig zappte ich über TVE 2, als eine Dokumentation über Marinaleda lief. Ich blieb hängen, war fasziniert, las nach, was es im Internet darüber gibt. Das war im Juni 2009. Anfang August schaute ich mir das Dorf selber an. Hier ist der Bericht.
Was ist das Besondere an Marinaleda? - Seine Bewohner arbeiten in demokratisch organisierten Genossenschaften, und entsprechend soll es auch im Dorf selbst zugehen. Es soll sich dort anders, besser, freier, solidarischer leben. So behauptete die Doku und steht es im Internet. Ich war skeptisch. Kann denn so etwas gehen, mitten im Kapitalismus der neoliberalen Reformen?
Annäherung
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Morgen ist es soweit!
5.8.2010 by Tolo.
Morgen ist es soweit!
Morgen ist es nun so weit und so werde ich diesen Beitrag, einer Drohung folgend, erst einmal löschen. Selbiges trifft für meine Auseinandersetzung mit dem Schreiben des Herrn Bracht zu. Aber warum eigentlich, gibt es nicht auch so etwas wie Meinungsfreiheit? Und liege ich mit meiner Einschätzung falsch? Eigentlich doch nicht, nur hat in unserer Gesellschaft ein Gewöhnungsprozess gegenüber solcher Schreiben, wie ursächliches E-Mail, eingesetzt und nur selten scheinen Inhalte hinterfragt zu werden. Verwunderlich ist solches kaum, da es üblich geworden ist, selbst in Bescheiden von Behörden, gleich mit den Konsequenzen zu drohen, welche dem Beschiedenen erwarten, wenn er z. B. nicht zahlt, oder mit der Zahlung in Rückstand gerät. Die Behörden sparen sich damit zwar eine Mahnstufe, nur zu welchem Preis? Da ein jeder Erhalter eines solchen Bescheides von vornherein als Zahlungsunwillig, oder der Zahlung sämiger, oder gar des Betruges verdächtigt wird! Nämlich um etwas anderes handelt es sich nicht, wenn in einem Bescheid Mahnklauseln gleich mit enthalten sind. Mit Bürgerfreundlichkeit hat dieses zwar nichts zu tun, genauso wenig wie mit Vertrauen in die Bürger, für welche eigentlich Verwaltungen da sein sollten, eher mit der Entfremdung dem Bürgern gegenüber. Der Bürger wird so nicht als Partner gesehen, sondern, wie es den Anschein hat, als Gegner.
Geschrieben in Auseinandersetzung in Quedlinburg | Drucken | 3 Kommentare »
Kabarett August 2010
3.8.2010 by kucaf.
Kabarett August 2010
Nun hatte ich vor einigen Tagen folgendes E-Mail erhalten, irgendwie ist es aber untergegangen und so komme ich erste jetzt dazu, auf die angekündigte Veranstaltung zu verweisen.
„Liebe FreundInnen des Kabaretts,
nach den ganzen Urlaubseindrücken wird es Zeit, Sie wieder auf den Boden der Realität zu holen:
am besten auf die Bretter, die die Welt bedeuten - nämlich die unserer Kleinkunstbühnen!
Unser Beitrag dazu: Marc-Uwe Kling aus Berlin mit seinen Känguru-Chroniken!
Ünrigens die letzte Gelegenheit, dieses Programm überhaupt zu sehen, denn schon ab September tritt er nur noch mit seinem neuen Programm auf. Also wir haben ihn sozusagen mit der Vinissage!
Marc-Uwe ist schon längst einer der neuen Großen der Kabarett-Szene, hervorgegangen als Poetry-Slammer. Er wird in der Presse umjubelt:
- “Es ist der Kontrast aus bitterböser Diagnose und verspielter Lässigkeit,
der Klings Programm wohltuend vom traditionell oft sehr verbissenen Politkabarett hierzulande unterscheidet.”
- “Ein geistiger Terror-Brandstifter.”
- “Überzeugte mit konsequent bösen Hieben gegen Politik und Zeitgeist.”
Also schnell noch Karten reservieren**, denn ihn muss man einfach erlebt haben,
ihn, der selbst Stefan Raab in seiner eigenen Sendung mundtot machte …
MARC-UWE KLING
Do 05.08.2010 | 19:30 Uhr | Wernigeröder Kunst- & Kulturverein e.V. | 38855 WR
Fr 06.08.2010 | 20:00 Uhr | KuZ Reichenstraße e.V. | 06484 QLB
Sa 07.08.2010 | 20:00 Uhr | Kunsthof Halberstadt e.V. | 38820 HBS
‘Die Känguru Chroniken’
Neue Lieder und Geschichten von Marc-Uwe. Zwei Stunden lang spektakuläre Enthüllungen! Skandale! Intrigen! War das Känguru wirklich beim Vietcong? Ja. Spielt Marc-Uwe tatsächlich Fagott und singt dazu die Internationale? Nein. Wer hat dieses seltsame Gerücht in die Welt gesetzt? Niemand. Das Känguru jedenfalls sagt, dass das Programm komplett erlogen ist. Höchstens die halbe Wahrheit. Zumindest ein paar Faktenfehler. Zahlendreher. Oder sagen wir es hapert am Satzbau. Manchmal. Der Verein der Fagott Freunde e.V. hingegen kritisiert, dass in diesem Programm streckenweise zu wenig Fagott gespielt wird. Text & Foto: www.marcuwekling.de
** Kartenreservierungen per Mail - einfach auf diese hier antworten
oder per Kontakt an die jeweilige Spielstätte (siehe KABARETTgenial!-Homepage)
–
Mit besten Grüßen
Kabarett-Organisation
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
>>> die Homepage der guten Unterhaltung im Harzkreis: www.kabarett-genial.de“
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