Eine Erinnerung.
Gestern erhielt ich per E-Mail diesen Link, und heute über denselben Weg zwei weitere Links. Dabei handelt es sich bei den letzten beiden Links um denselben Text, nur an unterschiedlichen Orten im Netz veröffentlicht.
Nun jährt sich die so genannte Reichskristallnacht am 9. November diesen Jahres zum 72 mal, sie war ein Schritt der deutschen Faschisten zur systematischen Judenvernichtung, nicht der erste, aber der bis dahin intensivste gegen die jüdische Bevölkerung. Juristisch war die „Endlösung der Judenfrage“ schon 1935 durch die Nürnberger Gesetze vorbereitet worden. Diese Gesetze beraubten der jüdischen Bürger sämtliche Recht und schränkten ihre Lebensbereiche immer mehr ein. Parallel dazu wurde mit den Mitteln der Propaganda durch antisemitische Hetze die Judenverfolgung vorbereitet. „Die „Endlösung der Judenfrage“ war Bestandteil der faschistischen-imperialistischen Kriegsziele (Neuordnung Europas, Germanisierungspolitik); sie hatte ideologische und ökonomische Ursache (Antisemitismus, Arisierung der deutschen Wirtschaft).“
Es ist gut, dass ich an dieses Ereignis erinnert wurde, gerade in einer Zeit, wo nicht nur in bestimmten Monopolkreisen wieder über eine offenen Diktatur nachgedacht wird, und Neofaschisten geschützt durch Staatgewalt ihr Unwesen treiben können. In diesem Zusammenhang sei aber auch den Millionen anderen Opfern des deutschen Faschismus gedacht, von denen viele gleich nach der Machtübernahme 1933 die Gefängnisse und schnell eingerichteten KZs füllten, wenn sie nicht gleich gemeuchelt wurden. Dabei ist der erste verlinkte Beitrag auch ein Zeichen dafür, dass selbst nach so langer Zeit noch neue Spuren dieser Gräueltaten gefunden werden.