Heute erhielt ich folgenden interessanten Text von Georg Dorn. Er ist überschrieben mit: „Das Manifest der Kommunistischen Partei und wir“ und ist gedacht zur Veröffentlichung als Diskussionsgrundlage auf dieser Seite. Das Einverständnis des Autors voraussetzend, hier besagter Text:
Das Manifest der Kommunistischen Partei und wir
„Die Geschichte aller bisherigen (Hervorheb. G.D.) Gesellschaft (mit Ausnahme der Urzustände“, wie Friedrich Engels nachträglich ergänzte) „ist die Geschichte von Klassenkämpfen….Unterdrücker und Unterdrückte standen in stetem Gegensatz zueinander, führten einen ununterbrochenen, bald versteckten, bald offenen Kampf, einen Kampf, der jedesmal mit einer revolutionären Umgestaltung der ganzen Gesellschaft endete oder mit dem gemeinsamen Untergang der kämpfenden Klassen.“ (MEW, Bd. 4)
Mit dieser analytischen Feststellung umfassen Marx und Engels im allerersten Programm der kommunistischen Weltbewegung den Kern aller politischen Kämpfe der Menschheit seit der Herausbildung der in Klassen gespaltenen menschlichen Gesellschaft, erklären ein objektiv wirkendes Gesetz gesellschaftlicher Entwicklung, gleich in welchem Land, gleich auf welchem Kontinent. Und wer nur ein klein wenig Geschichtsverständnis aufbringen kann, findet die von ihnen herausgearbeitete Konsequenz bestätigt: In allen politischen Kämpfen, die in ihrem Wesen Klassenkämpfe waren, gab es letztlich nur zwei Möglichkeiten und eine einzige Alternative
· die revolutionäre Umgestaltung der ganzen Gesellschaft….oder
· der gemeinsame Untergang der kämpfenden Klassen.
Das wurde vor über 160 Jahren niedergeschrieben und bezog sich auf jahrtausendelange Menschheitsgeschichte. Gilt das auch heute noch? Gilt das auch historisch vorausgedacht? … weiter …