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Archive für Dezember 2010
Gedanken zur kommunistischen Bewegtheit.
25.12.2010 by kucaf.
Heute erhielt ich folgenden interessanten Text von Georg Dorn. Er ist überschrieben mit: „Das Manifest der Kommunistischen Partei und wir“ und ist gedacht zur Veröffentlichung als Diskussionsgrundlage auf dieser Seite. Das Einverständnis des Autors voraussetzend, hier besagter Text:
Das Manifest der Kommunistischen Partei und wir
„Die Geschichte aller bisherigen (Hervorheb. G.D.) Gesellschaft (mit Ausnahme der Urzustände“, wie Friedrich Engels nachträglich ergänzte) „ist die Geschichte von Klassenkämpfen….Unterdrücker und Unterdrückte standen in stetem Gegensatz zueinander, führten einen ununterbrochenen, bald versteckten, bald offenen Kampf, einen Kampf, der jedesmal mit einer revolutionären Umgestaltung der ganzen Gesellschaft endete oder mit dem gemeinsamen Untergang der kämpfenden Klassen.“ (MEW, Bd. 4)
Mit dieser analytischen Feststellung umfassen Marx und Engels im allerersten Programm der kommunistischen Weltbewegung den Kern aller politischen Kämpfe der Menschheit seit der Herausbildung der in Klassen gespaltenen menschlichen Gesellschaft, erklären ein objektiv wirkendes Gesetz gesellschaftlicher Entwicklung, gleich in welchem Land, gleich auf welchem Kontinent. Und wer nur ein klein wenig Geschichtsverständnis aufbringen kann, findet die von ihnen herausgearbeitete Konsequenz bestätigt: In allen politischen Kämpfen, die in ihrem Wesen Klassenkämpfe waren, gab es letztlich nur zwei Möglichkeiten und eine einzige Alternative
· die revolutionäre Umgestaltung der ganzen Gesellschaft….oder
· der gemeinsame Untergang der kämpfenden Klassen.
Das wurde vor über 160 Jahren niedergeschrieben und bezog sich auf jahrtausendelange Menschheitsgeschichte. Gilt das auch heute noch? Gilt das auch historisch vorausgedacht? … weiter …
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Dialektik von Theorie und Praxis!
23.12.2010 by kucaf.
Dialektik von Theorie und Praxis!
Folgender Gedanke kam mir beim Lesen dieses bedenkenswerten Textes. So möge meine Überschrift „etwas zu groß“ geraten sein, das Verhältnis von Praxis zur Theorie ist es nicht nur wert, sonder notwendig geklärt zu werden.
Es ist das gesellschaftlich Sein, welches das gesellschaftliche Bewusstsein bestimmt! Und zu aller erst versucht der Mensch sich den gegebenen Verhältnissen anzupassen, erst wenn diese ihm im Wege stehen, ihm hinderlich sind, ihn in seiner Existenz gar bedrohen, wird er beginnen bewusst verändernd auf sie einzuwirken. Soweit ein theoretischer Gedanke, wie er aus der gesellschaftlichen Praxis folgt. Würde ich vermeinen.
Die Einsicht in die Notwendigkeit bedeutet nichts anderes, als das die Einsicht der Notwendigkeit entspringt und entspricht, und nicht die Notwendigkeit der Einsicht geschuldet ist!
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Winter – Blick über die Stadt!
19.12.2010 by kucaf.
Winter – Blick über die Stadt!
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Meinungsfreiheit, die Freiheit der Lüge?!
6.12.2010 by kucaf.
Meinungsfreiheit, die Freiheit der Lüge?!
Hier findet sich ein interessanter Beitrag mit Kommentaren zum Thema Doppelmoral, Zensur und Meinungsfreiheit. Eigentlich ein Thema mit dem immer wieder konfrontiert wird und worüber es sich lohnt nachzudenken. Geraden auch was die Meinungsfreiheit in der heutigen Gesellschaft betrifft, wobei Meinungsfreiheit dabei nicht unabhängig von der Klärung des Freiheitsbegriffes selbst gesehen werden sollte. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, wie frei Meinung überhaupt sein kann? Zum Beitrag selbst habe ich folgenden Kommentar hinterlassen:
Ein interessantes Thema, die Meinung und die Freiheit und sind nicht eigentlich die Medien das Problem, weniger die Zensur, ja sind Medien nicht Mittel der Zensur?
Nicht so einfach, das Thema!
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„Kleiner“ Notstand in Spanien!
5.12.2010 by kucaf.
„Kleiner“ Notstand in Spanien!
Nun waren in Spanien viele Fluglotsen krank, da ihre Rechte auf Streik schon weitestgehend beschnitten waren. Die spanische Regierung reagierte prompt, verhängte den Notstand, setzte das Militär ein, welches die Fluglotsen Zwangsrekrutierte. Zum Thema selbst findet sich hier folgender interessante und bedenkenswerte Beitrag. Diese Ereignisse sind gerade auch im Zusammenhang mit den Bestrebungen hierzulande, die Bundeswehr im inneren einzusetzen, interessant. Im Anhang zum Text finden sich weitere Verweise zum Thema, welche ich hierhin mit übernommen habe!
“Alarmzustand” in Spanien: Alarm !
In Spanien ist diese Woche etwas geschehen, das jedem, dem an bürgerlichen Rechten und Freiheiten gelegen ist, einen Adrenalinschub geben müsste. Die sozialdemokratische Regierung hat den Alarmzustand verfügt. Das ist in Spanien der “kleine” Notstand. Er setzt verfassungsmässige Rechte ausser Kraft und gibt der Regierung ausserordentliche, praktisch diktatorische Vollmachten.
In dem Fall geht es um den verdeckten Streik der Fluglotsen. Diese mussten deshalb verdeckt - via kollektive Krankmeldung - streiken, weil für sie das Streikrecht schon so eingeschränkt ist, dass sie nicht offen streiken konnten. Was tat die Regierung?
Sie unterstellte die Flughäfen dem Militär. Die Lotsen wurden militärisch zwangsverpflichtet und der Kommandogewalt und militärischen Disziplin unterstellt. Die Regierung drohte ihnen mit Verhaftung. Ihnen drohen Aburteilung und Gefängnisstrafen bis zu sechs Jahren. - Wegen eines Streiks !
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Wikileaks, Thema, Meinung, Schlagzeilen und was noch?
2.12.2010 by kucaf.
Wikileaks, Thema, Meinung, Schlagzeilen und was noch?
Nun wurden eine Menge geheimer Daten veröffentlicht, welche gelegentlich für Aufregung sorgen. Im Umfeld dieser Datenveröffentlichung gibt es die verschiedensten begleitenden Informationen, so auch über die Suche nach dem Initiator der veröffentlichenden Seite Wikileaks, in einem anderen Zusammenhang, durch Interpol. In der MZ Druckausgabe (einer der FDP nahe stehenden Zeitung) gibt es auf Seite 5 gar einen Beitrag, welcher überschrieben ist: „FDP sucht Maulwurf in eigenen Reihen“, dabei sollte doch eigentlich klar sein, dass in dieser Partei, entsprechend der Gesetze des Marktes, für Geld eigentlich alles zu haben sein müsste. Und so zieht dieses Thema seine Kreise, es wird drüber geredet und geschrieben, aber auch gestritten, verwundert und bedauert. So wird der eigentlich übliche Rummel veranstaltet, wahrscheinlich auch den üblichen Zielen dienend.
Zum Thema selbst gab es hier einen interessanten und treffenden Beitrag, welcher auf den Wert der veröffentlichten Informationen verweist. Hier hingegen wurde ich auf eine Aktion zur Weiterverbreitung der nun öffentlich geheimen Daten aufmerksam, welche auf dieser Seite (laden kann etwas länger dauern) betrieben wird. Welchen mittel- und langfristigen Wert diese Informationen dabei haben, wird die Zeit zeigen, kurzfristig haben sie zumindest für etwas Aufregung gesorgt, sorgen für etwas Ablenkung vom aktuellen Schneegestöber und sind Gut für manche Schlagzeile. Zum Beitrag, welcher auf die Aktion aufmerksam macht, habe ich zwischenzeitlich folgende zwei Kommentar hinterlassen, welche in erster Linie auch dem Selbstverständnis, also dem selber verstehen, geschuldet sind:
Erster Kommentar:
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Stuttgart, Schlichtung und andere Ergebnisse!
1.12.2010 by kucaf.
Stuttgart, Schlichtung und andere Ergebnisse!
In der Mailingliste der Freidenker war ein Teil dieses Beitrages veröffentlicht. Zum Beitrag hatte ich unten stehende Antwort geschrieben. Dabei ist der Beitrag umfassender und gegenständlicher Vorgang nur Aufhänger. Zusammenhänge und historische Parallel sicher nicht zufällig und so gleichen sich die Bilder, einem bestimmten Zwecke folgend.
Ist doch nicht uninteressant, was geschah, in Stuttgart, mit Hilfe des vorschussbelobten Vermittlers und ich wäre enttäuscht gewesen, wenn es anders gekommen wäre. Das hätte mein Vertrauen in dieses System regelrecht erschüttern können! Nun ja, was soll auch anderes rauskommen, wenn der Bock zum Gärtner gemacht wird, in dem er ins Blumenfeld gestellt wird, nur weil er sich gelegentlich im Streichelzoo hat blicken lassen? Das Gute daran, ist das Gute darin, würde es wohl in der Werbung heißen, hier ist es schlichtweg die Entzauberung gehobenen Vermittlermythos.
Auch ein Vorteil sich zuspitzender Widersprüche, vieles tritt wesentlich klarer in Erscheinung und strebt intensiv einer Lösung entgegen. Der Widerstand selbst konnte vor Wochen nicht mit Wasserwerfen und anderen Einschüchterungsversuchen gebrochen werden. Und so richtig schien die Bauherren nicht zu wissen, mit diesem Problem umzugehen und so musste sich auf einen Umweg über einen Vermittlungsausschuss begeben werden, selbst auf die Gefahr hin einen der letzten „Sympathieträger“ zu opfern! Allein der Zeitgewinn schien es wert zu sein.
Aus dem Text selbst ein interessantes Zitat, eine durchaus Aussagekräftige Wortspielerei, welches durchaus allgemein verwendbar ist:
„Kommen wir zu den schönen Dingen des Lebens: toll, dass es in Hanau einen Wettbewerb beim Mono-, Dia- und Multibelügen gibt unter dem beliebten Motto: “wer ein mal richtig Dialog
dass sich der Donnerbalken bog, von wo er auf die Bürger scheißt, dem glaubt man meist!”“
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