Infos

Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Was so bewegt! für Januar, 2011.

Januar 2011
M D M D F S S
« Dez   Feb »
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  

Archive für Januar 2011

Gedankengänge einer Antwort.

Gedankengänge einer Antwort.

Nun ist es so, dass nicht gleicht die passende Antwort parat ist und nach einigem Nachdenken begonnen wird, diese zu schreiben. Wenn dann einige Sätze geschrieben wurden, ist die Antwort oft nicht zufrieden stellend, wobei die gedankliche Auseinandersetzung der Klärung entgegenkommt und zum Schluss sich die Antwort auf zwei, drei Sätze beschränken lässt. Im speziellen Fall hatte ich mich zu einem Thema geäußert, in dem ich Kommentare hinterlassen habe, welches ich hier mit Anmerkung spiegelte. Gegenstand meiner Betrachtung war in diesem Zusammenhang die Klärung des Kulturbegriffes. Das dabei andere Begriffe mit einfließen, liegt in der Natur der Dinge selbst und so wurde aus einem dieser Kommentare ein Begriff, welchem ich das Attribut „wissenschaftlich“ zugeordnet hatte, zum Anlass eines Kommentars. Ein „Begriffsklärer“ möchte nun das Attribut nicht gelten lassen und vermeint mit drei Sätzen dieses begründen zu können. Die Antwort wollte ich so nicht stehen lassen und schrieb folgenden Kommentar:

Ja, Begriffsklärer,

Den Rest des Eintrags lesen »

Demokratie

Kucaf, ein Unikat

Demokratie

Wenn Demokratie genau betrachtet wird, so entpuppt sie sich als Instrument des Interessenausgleiches innerhalb der herrschenden Klasse. Den Beherrschenten wird hingegen die Illusion gelassen, sie könnten mittels Stimmzettel ihren Interessen Nachdruck verleihen!

 

Ein Büchlein erworben.

Ein Büchlein erworben.

Gestern war ich zum Tag der offenen Tür im GutsMuths Gymnasium Quedlinburg, im Erxleben-Haus. War nicht uninteressant und erinnerte mich irgendwie an meine alte Schule, der Bau, oder besser das Haus. Einige Bekannte waren auch dort, aber nur wenige Worte wurden gewechselt, da ich nicht all zu lange verweilen und noch zwei weitere Besuche am Samstagvormittag erledigen wollte. Ich ging aber nicht ohne ein kleines Mitbringsel, denn vor der Bibliothek der Schule wurden einige Bücher verkauft und an „Die Weisheit der alten Römer“ für 0,50€ kam ich nicht vorbei. Es ist ein „Geschenk der Stille“ die „Worte der Lebenserkenntnis großer Denker, Dichter und Staatsmänner der römischen Antike.“ Nun ja, günstig war es ja und in jedem Fall sind ein paar interessante Gedanken zu finden.

Den Rest des Eintrags lesen »

Kabarett Feb, 2011

Kabarett Feb, 2011

Gestern war es, als ich die monatliche E-Mail, das Kabarett betreffend, erhielt. Diese mal war sogar ein „Plakat“ mit angehängt, welches Gartenzwerge mit Fackeln und Heugabeln zeigt. Ich hoffe doch nicht, dass da nur der Kleingeist in Aufruhr gerät. Nun ja, Cäsar wusste schon: „was die Menschen wünschen, glauben sie im allgemeinen gern.“ In jeden Fall verspricht es ein interessanter Abend zu werden!  

Aber hier nun der Inhalt des E-Mails:

Liebe Kabarett-Fan-Gemeinde,

endlich darf ich meinen Geheimtipp für das erste Halbjahr 2011 ankündigen: Die NOTBREMSE aus Wupperthal!

Zu diesen Terminen gastieren sie bei uns:

Fr 04.02.2011 | 20:00 Uhr | KuZ Reichenstraße e.V. | 06484 QLB
Sa 05.02.2011 | 20:00 Uhr | Kunsthof Halberstadt e.V. | 38820 HBS
So 06.02.2011 | 19:30 Uhr | Wernigeröder Kunst- & Kulturverein e.V. | 38855 WR

Wegen der groß0en Nachfrage bitte unbedingt Karten reservieren:
für das KuZ
Quedlinburg unter Tel. 03946 - 2640
oder bzw. alle anderen Vorstellungen als Antwort auf diese Mail.

 

Notbremse: Die Wut des Bürgers ist unfassbar!

Den Rest des Eintrags lesen »

Kultur: Entwicklung der Menschen und …

Kultur: Entwicklung der Menschen und ihrer Lebensweise in der Geschichte, im Prozess ihrer Arbeit zur Aneignung und Umgestaltung der Natur und ihrer Tätigkeit zur Entwicklung und Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse. Die dadurch entstehenden materiellen und ideellen Lebensbedingungen der Individuen, ihre historische Qualität sowie die sozialen Bedingungen ihrer Nutzung entscheiden über die historisch konkreten und sozial bestimmten Möglichkeiten und Formen der Persönlichkeitsentwicklung der Individuen und ihrer Lebensweise. Zugleich entsteht durch die >>vergegenständlichte Wesenskräfte des Menschen<< (Marx, MEW, Ergänzungsband 1. S. 543) in materiellen und geistigen Leistungen, sozialen Erfahrungen, kulturellen Traditionen und subjektiven Fähigkeiten die Möglichkeit einer ständigen Höherentwicklung der Gesellschaft und der Menschen, es vollzieht sich ein universalgeschichtlicher Prozess der >>Entwicklung der menschlichen Herrschaft über die Naturkräfte, die der sogenannten Natur sowohl, wie seiner eigenen Natur<< (Marx, Grundrisse, S. 387).

Zur Kultur einer Gesellschaft gehören die Gesamtheit der objektiven und subjektiven Ergebnisse menschlicher Tätigkeit, in denen sich die Entwicklung der Menschen ausdrückt; das jeweils historisch-konkrete Ensemble der Lebensbedingungen der Individuen, das die tatsächlich genutzten Ergebnisse menschlicher Tätigkeit und deren Weiterentwicklung umfasst; die Art und Weise, wie und mit welchen Ergebnissen die Individuen an der Produktion, der Verteilung, dem Austausch und der Nutzung des gesellschaftlichen Reichtums teilnehmen; die sich in der praktischen und geistigen Lebenstätigkeit herausbildenden sozial determinierten Bedürfnisse, Fähigkeiten, Genüsse und Produktivkräfte der Individuen; die Formen des sozialen Verkehrs und der geistigen Kommunikation in der Gesellschaft (einschließlich der dafür ausgebildeten Instrumentarien, Techniken und Zeichen); die die sozialen Beziehungen und das persönliche Verhalten der Individuen regelnden Erfahrungen, Gewohnheiten, Normen, Rechtsvorschriften, Traditionen und Wertorientierungen; die Bräuche, Kulte und Riten in der jeweiligen Lebensweise, die Formen der Geselligkeit, des Spiels und der Unterhaltung; die ideologischen Interpretationen und Reflexionen des Verhältnisses der Menschen zur Natur und seiner gesellschaftlichen Stellung und Perspektive in Kunst und Weltanschauung und deren Einwirkungen auf die gesellschaftlichen Verhältnisse und individuellen Verhaltensweisen; die Organisationen und Institutionen des Überbaus, die von historischen Gesellschaften, ethnischen bzw. lokalen Gemeinschaften, sozialen Klassen und Schichten geschaffen werden, um kulturelle Ziele zu verwirklichen (Bildungs- und Erziehungseinrichtungen, Kommunikationsmittel, Kultstätten, künstlerische Einrichtungen, religiöse Institutionen, wissenschaftliche Lehr- und Forschungsstätten, Organisationsformen von Geselligkeit, Unterhaltung, Erholung und Vergnügen).  … weiter …

Kultur der Kulturlosigkeit!?

Kultur der Kulturlosigkeit!?

Hier wird berechtigterweise ein Auswurf kapitalistischer „Hochkultur“ kretisiert. Dass in diesem Zusammenhang oft auch vermeint wird, dass es sich dabei um Kulturlosigkeit handelt, ist eher einem bürgerlichem Kulturverständnis an sich geschuldet. Dabei handelt es sich hierbei nur um ein Beispiel von vielen, welche gefunden werden können, wenn man sich auf die Suche begibt und das nicht nur bei den privaten Sendeanstalten. Eigentlich braucht auch nicht lange gesucht zu werden, einfach mittels Fernbedienung vorwärts schalten und es werden sich viele Beispiele finden lassen, auch wenn die Meisten nicht mit solchen hohen Einschaltquoten versehen sind. So sind also nicht nur in diesem Zusammenhang die Einschaltquoten durchaus bezeichnend für eine kulturelle Entwicklung in unserer  Gesellschaft, sondern auch die Vielzahl solcher und ähnlich angelegter Sendungen, in welcher Menschen gegeneinander vorgeführt werden und sich meist auch  all zu bereitwillig vorführen lassen. Dieses allein zu konstatieren reicht aber nicht aus, viel wichtiger ist es eigentlich auf die Ursachen dieser Entwicklungen zu verweisen, oder diese erst einmal zu ergründen. Da geht es in erster Linie unnatürlich ums Geld, um Profit und Profitmaximierung und der steigt und fällt im Falle des Fernsehens mit den Einschaltquoten. Dabei ist durchaus bekannt, dass mit der Höhe des Profits die Hemmschwellen fallen, diesen zu realisieren. Gleichzeitig sind solche Sendungen, neben ihrem Sendungsbewusstsein, auch Ausdruck für die fortscheitende Umwandlung von Produktivkräften in Destruktivkräfte. So wird immer stärker und konzentrierter versucht die Kapitalakkumulation mittels Zerstörung in Gang zu halten, im Extremfall mittels Kriegskapitalismus, wie ihn die USA seit Jahrzehnten praktiziert. Dass dafür die Menschen entsprechend vorbereitet werden müssen, steht außer Frage und gerade um ein Bewusstsein für das Recht des Stärkeren auszuprägen, wird eine Kultur des Stärkeren gebraucht. Wenn diese Kultur noch für Ablenkung von den eigentlichen Problemen der Menschen sorgt, dann erfüllt sie ihre Aufgabe, wie einst die Spiele im antiken Rom!

Aber eigentlich ist es egal, unter welchem Gesichtpunkt solche Fernsehprogramm, oder Produkte anderer Medien gesehen werden, letztlich steht das Interesse des Kapitals dahinter, wird diese Kultur von diesem Interesse geprägt. In diesem Sinne befinden wir uns im Dschungel des Kapitals, da hilft auch nicht der Schrei nach Hilfe, da kommt keiner zu befreien, „uns aus dem Elend zu erlösen, können wir nur selber tun“!

Zum Beitrag selbst habe ich folgenden Kommentar hinterlassen:    

Den Rest des Eintrags lesen »

Ein Beispiel für soziale Grausamkeit!

Ein Beispiel für soziale Grausamkeit!

Nun gibt es viele Beispiele für die Auswirkungen der Hartz IV – Gesetze und die Folgen sind allgemein spürbar. Dass sich dieses System darüber hinaus durch besondere Grausamkeiten gegenüber den Betroffenen auszeichnet, kann gerade auch an dem hier genannten Beispiel aus Braunschweig gesehen werden, auf welches ich hier aufmerksam wurde. Da wird eine schwangere Frau, in dem ihr die gesamten Hartz IV – Bezüge gestrichen werden, mit Sanktionen belegt, weil sie einen Eineurojob aus gesundheitlichen Gründen ablehnte. Undifferenzierter und Menschenverachtender kann die Vorgehensweise eines Jobcenters wohl kaum sein. Der Mensch wird zum Vorgang, spezifische Situationen finden keine Berücksichtigung und in diesem Falle entpuppt sich selbst der oft gepriesene Schutz des ungeborenen Lebens als hole Floskel! Dass gegen solche Verfahrensweisen gerichtlich vorgegangen werden kann, ändert an der Tatsache des Vorganges und der damit verbundenen Inhumanität nichts.

An verweisender Stelle hatte ich folgende zwei Kommentare hinterlassen, wobei der erste Reaktion erfuhr, welche Anlass für den zweiten war.  

Den Rest des Eintrags lesen »

Sabber, …

Sabber, …

Gestern wurde ich mit „Sabber“ konfrontiert, nicht das ich etwa sabberte oder angesabbert wurde, nein, es handelte sich um ein Heftchen gleichen Namens, welches man unter anderem im Studiokino des Kulturzentrums in der Reichenstasse in Quedlinburg für einen (1,-) Euro erwerben kann. Zwar hatte ich das 15 Seiten (plus Rückseite) starkes Heft unter andern Prospekten liegen sehen, nur wusste ich nichts damit anzufangen und mir fehlte auch die Zeit, einen Blick hineinzuwerfen. Nach dem die Kinoveranstaltung zu Ende war, ich mit dem Aufräumen fertig und mir ein Bier zum Tagesausklang gönnen wollte, wurde ich gefragt, ob ich eines dieser Hefte verkauft hätte. Das hatte ich nicht, ich hatte nicht einmal darauf verwiesen, da ich mit dem Heft nichts anfangen konnte. So ließ ich mich aufklären und konnte erfahren, dass das Thema dieses ersten Heftes Liebe ist und Künstler aus Quedlinburg sich in verschiedenster Form zum Thema äußern. Ich erwarb eines der Hefte und da es auch reichhaltig bebildert ist, so manche Schriftgröße so gewählt wurde, dass sogar ich sie ohne Lesebrille erfassen kann, nahm das Lesen nicht viel Zeit in Anspruch.

Den Rest des Eintrags lesen »

Gedanken zum freien Willen.

Wird der freie Wille bedroht?

Nun hatte ich hier etwas zu einem, eigentlich zu zwei Texten geschrieben. Beim nochmaligen Überlesen des Textes ist mir aufgefallen, dass die Rede vom freien Willen war, welcher den Menschen abgesprochen werde, oder werden soll. Dabei ist der so genannte freie Wille eigentlich sekundär, und solange er sich nicht durch die praktische Tat manifestiert, ohne Bedeutung. Somit ist es weniger Streben den „freien Willen“ abzusprechen, sondern es geht eher um das Negieren selbstständigen, bewussten und zielorientierten Handelns, entsprechend der objektiven Verhältnisse. Da kommt es dann schon mal vor, dass nicht nur von Vorbestimmtheit menschlichen Seins gesprochen wird, sondern auch Elitetheorien Verbreitung, aber auch die verschiedensten Erscheinungsformen des Kreationismus Verwendung finden.   

Es sei „in“, den Menschen einen freien Willen abzusprechen, ist zu lesen! Nur wie frei kann des Menschen Wille sein? Sein oder Bewusstsein, als die Grundfrage der Philosophie, das ist hier die Frage und nicht zu vergessen, die zweite Seite dieser Frage, die Frage nach der Erkennbarkeit der Welt. Marxzitate allein helfen da nicht weiter, schon gar nicht, wenn sich selbst auf die Fade weltanschaulichen Idealismus begeben wird. Dabei spielt das Thema Freiheit in den verschiedensten Zusammenhängen eine Rolle, was allein schon Anlas genug ist, Freiheit als Kategorie inhaltlich zu klären. Das in diesem Zusammenhang der weltanschauliche Standpunkt, von welchen die Klärung erfolgt, von Bedeutung ist, steht eigentlich außer Frage. Dasselbe (die Bedeutung des Standpunktes) trifft auch auf die verschiedensten Erkenntnisse der Wissenschaft zu. Gerade in diesem Zusammenhang findet man hervorragende Beispiele bei Marx, Engels und Lenin, welche an die Errungenschaften der modernen Wissenschaften immer von einem konsequent materialistischen Standpunkt herangegangen sind. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist zum Beispiel Lenins Schrift, „Materialismus und Empiriokritizismus“, in welcher auch die damals neusten Erkenntnisse der Wissenschaft, Gegenstand der Betrachtung waren und welches letztlich nicht nur in einer treffenden Materiedefinition mündete.   

Den Rest des Eintrags lesen »

Freiheit ein Gefühl, …?

Eine Interessante Frage, „wem nützt die Freiheit der Anderen“, wird hier gestellt. Anlas für den Text ist ein verlinkter Beitrag in einer Zeitung, welcher sich mit verschiedenen Untersuchungsergebnissen zum Thema Freiheit beschäftigt. Dabei stecken im unsächlichem Text interessante Erkenntnisse, was den Autor des Textes nicht davon abhält, diese dort interessenspezifisch zu Instrumentalisieren und auf dem Altar des subjektiven Idealismus zu opfern. Zum verweisenden Text sind mir folgende Gedanken gekommen:

Freiheit ein Gefühl, dass ist doch mal was! Egal ob Mensch frei ist, oder auch nicht, wichtig ist, dass er sich frei fühlt! Auf die Gefühle kommt es also an.

Den Rest des Eintrags lesen »