Archive for February, 2011

Kabarett März 2011

Monday, February 28th, 2011

Kabarett März 2011

Nun ist der Februar eigentlich schon zu Ende, hat ja nur 28 Tage und 2011 ist kein Schaltjahr. Ab Morgen ist März, wobei heute schon frühlingshaftes Wetter lockt, die Sonne scheint, der Himmel ist blau und die Temperaturen liegen knapp über 0°. Und im März gibt es auch wieder eine Kabarettveranstaltung im Kulturzentrum Reichenstraße in Quedlinburg, wie ich einem E-Mail entnehmen kann. Lange braucht sich nicht mehr geduldet werden, denn schon am 06.03.2011, um 19.00Uhr wird „ein bunter Straus Neurosen“ überreicht.   

Hier der E-Mailtext:

06.03.2011 > ANDREA KULKA ‘Ein bunter Strauß Neurosen’

 kulka_site.jpg

Explosiv – feurige Rampensau serviert urkomische weibliche Erkenntnisse
Gebunden wird ein Energie geladener Strauß Neurosen, der die Lachmuskeln beiderlei Geschlechts strapaziert und eine Frage offen lässt: Ist der Eisprung eine sportliche Disziplin?
Durch ihren Humor zur schwarzen Rose mutierend, brilliert Andrea Kulka mit reinem Wortkabarett, wie auch kräftiger und zugleich engelhafter Gesangsstimme.
In verschiedenen Rollen beweist die Powerfrau eine große Wandlungsfähigkeit und liegt im ständigen Kontakt mit den Zuschauern oder ihrer Musikerin. Jeder Ein- oder Widerspruch wird durch der Kabarettistin sehr witzigen Schlagfertigkeit, wie auch großer Improvisationsgabe im Keim erstickt.

(more…)

Die „kleinen“ Unterschiede und große Parallelen in der westlichen Kriegspolitik!

Monday, February 28th, 2011

Die „kleinen“ Unterschiede und große Parallelen in der westlichen Kriegspolitik!

Unten findet sich ein Text von Sepp Aigner, welcher engagiert mit den Vorgängen um Libyen auseinandersetzt. Dabei werden die Vorgänge in Ägypten und Libyen gegenüber gestellt, besonders unter dem Gesichtspunkt westlicher Reaktionen. Am Ende werden einige, berechtigte Fragen gestellt, welche durchaus zu beantworten sind. Letztlich geht es in den politischen, medialen, ökonomischen, militärischen Kampagnen auch darum, das eigene Volk in imperiales Interesse einzuspannen.

Libyen: Über den kleinen Unterschied

In Tunesien und Ägypten wurden die alten Regimes offensichtlich von Volksbewegungen gestürzt. Man konnte in den TV-Bildern sehen, dass sich riesige Menschenmassen sammelten und den Rücktritt der Regierungen forderten. Diese ihrerseits brachten keine Anhänger auf die Strasse. Was sie auf die Strasse brachten, war ein Teil der bewaffneten Formationen des Staatsapparats.

(more…)

“Libyen kein Boden für einen Aufstand wie in Ägypten”

Monday, February 28th, 2011

Heute erhielt ich unten folgenden Text, zum Thema Libyen, und selbst wenn sich einige Aussagen wiederholen und in anderen Texten schon zu lesen sind, erachte ich es als wichtig, immer wieder auf bestimmte Tatsachen zu verweisen. Gerade auch, weil die Massenmedien, (die Medien für die Massen, mit Ziel der Massenverdummung), nicht müde werden, weiter gegen Libyen zu hetzen, um eine Intervention vorzubereiten. Das in diesem Zusammenhang von „humanitärer Intervention“ gesprochen wird, sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich um Krieg handelt, welcher dazu dient, die Interessen der Kriegsführenden durchzusetzen und nicht die des Volkes, des überfallenden Landes.

Der Beitrag selbst, schildert die Situation vor dem Bürgerkrieg, vergleicht diese mit den Situationen in Ägypten und Tunesien und beschäftigt sich mit den eigentlichen Hintergründen der Auseinandersetzungen. Interessant auch die Aussagen zur europäischen und spezielle deutschen, wie auch der US-Amerikanischen Politik, wobei die Entwicklung weiter gegangen ist und gerade die USA ihre anfängliche Zurückhaltung aufgegeben hat.

Der Text selbst wurde mit den Worten weitergeleitet:

„Finde ich sehr wichtig“

Und das eigentliche E-Mail leitete den Text mit folgenden Worten ein:

„Diese Info ist vorzueglich fuer jene Friedensaktivisten, die vorschnell meinten zur Solidemo gegen Gaddhafi aufrufen zu muessen, als haette es nie Jugoslawien, Irak und Afghanistan gegeben. …

Die Ereignisse in Libyen lassen viele Fragen offen, Anlass zu folgender Stellungnahme, wie immer zur Anregung, Verwendung und Weiterverbreitung.

….

Hier nun der Text:

(more…)

Die Lage um Libyen spitzt sich zu und der Bundespräsident wirft die Diplomatie über Bord!

Sunday, February 27th, 2011

Die Lage um Libyen spitzt sich zu und der Bundespräsident wirft die Diplomatie über Bord!

Bundeswehr in Libyen, aber nicht nur die Bundeswehr, auch andere imperiale Mächte evakuieren ihre Landsleute und andere Ausländer. So werden Interventionen vorbereitet, die eigenen Leute in Sicherheit gebracht, mittels den Medien versucht die Volksseele zum kochen zu bringen und für einen Kriegseinsatz gefügig zu machen, sowie Einsatzfähigkeit demonstriert. Dabei ist die EU nicht allein, auch die USA erwägen die Möglichkeit eines Eingreifens. Und nach dem nun Sanktionen verhängt wurden, die UN eine Untersuchung veranlassen will, welche die Situation in Libyen aufklären soll, rüsten die Imperien zum offen Krieg. Eine Flugverbotszone soll es nach Willen der UN nicht geben, was die USA natürlich nicht daran hindert, an einer solchen weiter zu basteln. Selbst wenn die USA nicht den gewünschten Rückhalt in der internationalen Gemeinschaft dafür finden sollte, wird dieses sie kaum von Alleingängen abhalten. Parallelen zum Irak sind alles andere als rein zufällig. Dabei kann sie sicher mit der Unterstützung ihrer engsten Verbündeten rechnen, wobei die deutsche Politik diesmal von Anfang an mit dabei sein will.

(more…)

Gedanken zu einer Situationsanalyse!

Sunday, February 27th, 2011

Gedanken zu einer Analyse!

Was ist schon ein Troll? Einmal davon abgesehen, dass diese Frage rhetorischer Natur ist, kommt es eigentlich mehr auf den Text eines “bekannten”, aber “anonymen” Autors an, wie den einleitenden Worten zu entnehmen, welcher sich mit der K-Landschaft in diesem Lande beschäftigt. Nur was ist die K-Landschaft, geht es da vielleicht um die Karstlandschaft, um die Kulturlandschaft, oder was immer auch mit K anfängt und Landschaft sein könnte? Kommunisten können es nicht sein, da sie eigentlich ein gesellschaftliches Produkt sind, nicht die Natur zeugt sie, sondern die gesellschaftlichen Verhältnisse bringen diese hervor. Aber was soll es und wer wird es schon so genau nehmen, mit der Natur und der Gesellschaft, wobei der veröffentlichende Blog ist in seiner Überschrift zum Beitrag schon genauer. Und so soll es im Beitrag um die Lage der kommunistischen Bewegung in Deutschland gehen.

Nach einem kurzen Vorwort, in dem übereinstimmende Meinung konstatiert und verkündet wird, dass weitere Meinungen gewollt sind, außer die von Trollen, versucht der Beitrag dem gesetzten Thema zu leibe zurücken. Dabei wird mit Floskeln nicht gespart, gespart wird dafür mit Substanz. Es wird einiges geschrieben, gesagt wird hingegen relativ wenig, am Ende dafür beleidigt und verächtlich verurteilt. Floskelhaft wird festgestellt, dass einer was sagt und andere auch was sagen, wer einer und wer andere sind, sei dahingestellt, denn der Autor stellt fest, dass er denkt. Was erst einmal nicht schlecht ist, worauf der Leser aber eigentlich selbst kommen kann, da er mit gedanklichem Produkt konfrontiert wird. Und so denkt der Autor und schreibt es nieder, „dass die Lage ebenso objektiv wie subjektiv bedingt ist“. Das ist doch schon einmal was, selbst wenn es nichts sagend ist, wobei die Sache auch noch „zwei Seiten, die äußere und die innere“ hat. So gesehen kann festgestellt werden, dass die K-Landschaft objektiv und subjektiv bedingt ist und zwei Seiten hat, eine innere und eine äußere!  … weiter …

Ja, sie hetzen, hetzen, hetzen und …

Saturday, February 26th, 2011

Regierungsorganisation, Nichtregierungsorganisation und wie der Schein täuschen kann! Nicht nur kann, er soll es sogar, jedenfalls wenn es um AVAAZ geht. Zu dieser Organisation finden sich hier Informationen und Beispiel ihres Treibens. Mit der Tätigkeit der Organisation, im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Kriegshetze gegen Libyen, finden sich bei „Kritische Massen“ interessante Gedanken, zu welchen ich folgenden Kommentar hinterlassen habe:

Ja, sie hetzen, hetzen, hetzen und hetzen, das beständige Trommeln für den Krieg zeigt Wirkung. Wie der böse Wolf haben sie Kreide gefressen, damit ihre Hetze in einem angenehmen Ton zu hören ist, ihre Pfoten tauchen sie Mehl, damit die blutigen Spuren vergangener und gegenwärtiger Kriege nicht so offensichtlich sind. Sie zeigen Bilder, mit possierlichen Siegern, Kämpfern für IHRE Freiheit, Bilder des Kampfes hingegen gibt es nur verschwommene, so das nicht zu erkennen ist, wer hier tot auf der Straße liegt und wer tötet. Dafür sind die Schlagzeilen umso einprägsamer, Worte die bildlich vermitteln, wie grausam doch die Bösen sind und wie gut die Guten, immer voraussetzend, dass sie selbst die Guten sind und auch nur mit den Guten im Bunde!

(more…)

Streik und die Macht der Unmächtigen!

Saturday, February 26th, 2011

Streik und die Macht der Unmächtigen!

Interessante Gedanken, zu gegenwärtige Streiks, finden sich hier, wobei dazu einige weiterführende Gedanken meinem Dankapparat entfleuchten. In diesem Zusammenhang musste ich auch an folgenden Ausschnitt aus einen Text denken: „wen euer starker Arm es will, stehen alle Räder still!“ Diese Tatsache sollte sich ruhig wieder ins Gedächtnis gerufen werden, sie entspricht den eigentlichen Verhältnissen. Genauso ist es eine Tatsache, dass ich eigentlich keine Arbeit suche, ich bin auch nicht Arbeitslos, Arbeit (Arbeitskraft) ist das Einzige von dem ich genügend habe, sogar soviel, dass ich diese verkaufen kann und unter den gegenwärtigen Verhältnissen, meiner sozialen Stellung entsprechend, sogar verkaufen muss, um zu leben! Es ist ein Handel, welchen zu vollziehen immer schwerer wird! So gesehen sind Arbeitsagenturen, ARGEN und was sonst noch, Wahrenhäuser für Arbeitskräfte, mit entsprechenden Marketingmaßnahmen, welche von Aufwertung der Arbeitskraft, bis hin zu Preisnachlässen reichen, wobei Hartz IV Empfängern der Platz in der Ramschkiste zugewiesen wurde.

(more…)

Medialer Feldzug des Grauen!

Friday, February 25th, 2011

Medialer Feldzug des Grauen, weitere Gedanken zu Libyen!

Nun wird gehetzt, was das Zeug hält. Was wird erreicht, wenn mit „hätte“, mit „wenn“ und „aber“ berichtet wird? Ärzte „sollen“ erzählt haben,andere Quellen“ (welche?) berufen, die  von Massakern sprechen, sogar in einer Moschee, wobei durchaus zugegeben wird, dass „Informationen allerdings völlig ungesichert sind“.  Also nichts Genaues weiß man nicht, oder will es zumindest nicht wissen! Das ist bei solchen Berichten auch nicht wichtig, einzig auf den Eindruck des Grauen kommt es an, dass dieser sich einprägt, sich im Bewusstsein festsetzt, dass in diesem Zusammenhang die Schuldigen, oder der Schuldige, einseitig benannt werden, rundet das ganze Bild ab. Wahrheit spielt dabei keine Rolle und Ursachen sind Nebensache, wenn für einen Kriegszug sensibilisiert werden soll.

Sollte sich Europa  mit Truppen übers Mittelmeer begeben, um zu intervinieren, müssen die europäischen Völker vorbereitet werden, damit sie sich einem Kriegszug nicht in den Weg stellen. Und da es dafür besser ist, die eigentlichen Hintergründe und Ursachen des Bürgerkriegs in Libyen, sowie einer eventuellen Intervention zu verbergen, wird ein Spiel GUT gegen BÖSE vorgegaukelt. Die Rollen sind dabei von vornherein schon verteilt. Jetzt geht es nur noch darum, dass die Guten auch als die Guten und die Bösen als die Bösen erkannt werden und sich dieses im Bewusstsein der Menschen festsetzt.

Im Gegensatz zu Ägypten wird hier das ganze Arsenal politischer Aktion, bis hin zur möglichen Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln (also Krieg), in Stellung gebracht. Dass sich in diesem Zusammenhang der deutsche Außenminister besonders ins Zeug legt, ist nicht nur seiner Ägyptenreise geschuldet. Und wo im Fall Ägyptens die Demonstranten zur Ruhe und Besonnenheit aufgerufen wurden, wird jetzt der Schrei nach Sanktionen laut, wie hier zu lesen. Aber in der FAZ ist auch zu erfahren: „der Osten Libyens, das Zentrum des Widerstandes gegen Gaddafi, ist auch eine Hochburg der Islamisten. Al Qaida stellt sich hinter die Gegner Gaddafis.“ dem Text weiter ist zu entnehmen, neben der Unterstützung durch Al Qaida, das, „nach den Berichten aus der Region … in befreiten Orten eher die Fahne der alten Senussi-Monarchie gehisst (wird) als die eines islamistischen Emirats.“ Von einem Volksaufstand kann somit, wie gern von den Medien weisgemacht wird, nicht die Rede sein. Hier geht es um die Restaurierung alter Herrschaftsstrukturen, hier geht es um politische und damit auch um ökonomische Machtinteressen. Wenn nun der Westen diesen Aufstand unterstützt, egal, in welcher Form, so auch nur, um eigene Interessen in diesem Land durchzusetzen.

(more…)

Zu den Vorgängen in Libyen!

Friday, February 25th, 2011

Zu den Vorgängen in Libyen!

In jüngster Vergangenheit brodelt es kräftig in Nordafrika, Tunesien, Ägypten und jetzt Libyen. Dabei sind durchaus Unterschiede zu entdecken, besonders was die offizielle Berichterstattung und die Reaktionen westlicher Regierungen anbelangt. Das Regime dabei nicht gleich Regime, und Widerstand nicht gleich Widerstand ist, wird gerade deutlich, wenn Inhalte, Sprachführung und Stellung der Berichterstatter gegenübergestellt werden. Anders verhält es sich auch nicht mit den Aussagen westlicher Politiker. Wo in Ägypten versucht wurde, auf die Demonstranten Einfluss zu nehmen, sie zur Zurückhaltung zu drängen und die Gefahren eines all zu schnellen Machtwechsels an die Wand gemalt wurden, spielt dieses in Libyen keine Rolle, hier wird sich klar auf die Seite der Aufständischen gestellt und gar mit dem Gedanken einer Intervention gespielt.

Am 23.02. fand sich ein interessantes und beachtenswertes Interview zur Situation in Libyen in der Jungen Welt, unter anderem wurde folgende Frage gestellt:

„Was unterscheidet das Geschehen in Libyen von dem in Tunesien und Ägypten?

Unterschiede gibt es zweifellos auf der ökonomischen Ebene, da Libyen, dank des Erdöls, über ein jährliches Pro-Kopf-Einkommen verfügt, das mit 12020 Dollar fast die europäischen Standards erreicht. Es ist mehr als viermal so hoch wie in Tunesien und beträgt das Sechsfache des ägyptischen. Hinzugefügt werden muß, daß in Libyen Preisobergrenzen für Güter des Grundbedarfs gelten und diese in den letzten Tagen noch weiter gesenkt wurden.“

Somit werden auch die Ursachen des Widerstandes andere sein. Zu den Verhältnissen, politischen Strukturen und historischen Entwicklungen, finden sich im Interviewe weiter Aussagen, welche bei der Beurteilung der Situation in Libyen berücksichtigt werden sollten.

Des Weiteren ist es interessant, einen Blick auf die unterschiedlichen Verläufe der Entwicklung des Widerstandes in den einzelnen Ländern zu werfen. Sich in diesem Zusammenhang zufragen, warum westliche Politik von den Ereignissen in Tunesien und Ägypten überrascht wurde, und in Libyen nicht, ganz im Gegenteil, sie war vom Beginn an dabei, sollte nicht versäumt werden. Dabei war es in Libyen noch ruhig, als die Ägypter für ihre Rechte kämpften, wobei sie konkrete politische, soziale, ökonomische Forderungen stellten, welches in Libyen bis jetzt nicht der Fall ist, dort scheit es nur um die Absetzung Gadaffis zu gehen, warum bleibt im Dunkel. Aus diesem Grund wird gegenwärtig versucht ihn in den Nachtrichten der Hofberichterstattung als Wirrkopf darzustellen.  

(more…)

„Unter Dieben“, ist ein Beitrag …

Thursday, February 24th, 2011

Es muss nicht auf jeden Zug aufgesprungen werden!

„Unter Dieben“, ist ein Beitrag zur Rolle des Kriegsministers von und zu Guttenberg als Politiker, unter Berücksichtigung seiner jüngsten Verfehlung und entsprechender gesellschaftlicher Reflexionen, überschrieben. Der beste Beitrag, welchen ich in diesem Zusammenhang bis jetzt gelesen habe.

(more…)