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April 2011
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Archive für April 2011

… was nutzen Moral und Menschenverstand, wenn …

„Moral und Menschenverstand auf ihrer Seite“, nur was nutzen Moral und Menschenverstand, wenn es um Geschäftsinteressen geht?

Könnte gefragt werden, könnte aber nur, den eigentlich geht es nur um die Illusion von Geschäft, von wirtschaftlicher Entwicklung. Einer solchen Illusion folgend, wird in der Feldflur von Warnstedt, welches der Stadt Thale zugeordnet wurde, ein Industriegebiet erschlossen. Letztendlich ist es wahrscheinlicher, dass es sich dabei um eine „beleuchtete Kuhwiese“ handeln wird, als um eine Weide für Investoren, in der Hoffnung diese dort anzusiedeln. Nun ist diese Nachricht gar bis Berlin gedrungen und findet ihren Niederschlag in der überregionalen Presse. In der Regionalpresse wurde zeitgenau über die mit der Erschließung verbundene Baumfeldaktion berichtet, welches ich hier zum Gegenstand einer Betrachtung gemacht hatte.  

 

Eine Ergänzung:

Eine Ergänzung:

Heute nun findet sich in der Internetausgabe der FAZ ein Beitrag, welcher mit „Rebellen bitten erstmals um Bodentruppen“ überschrieben ist. Aus diesem Beitrag geht klar hervor, warum die ganze Hetzt gegenwärtig betrieben wird. Leider verfängt dieses „Menschenrechtsgeheul“ bei all zu vielen Menschen hierzulande. Es wird sentimental, aber auch brutal auf die Tränendrüsen gedrückt und ohne nachzudenken, geben viele den Tränen freien Lauf und sehen so nur noch verschwommene Bilder. Wo die Brille der Vorurteile nicht mehr so richtig hält, wird zum Wasserschleier gegriffen, die Wirkung ist dieselben, Menschen lassen sich so kurzfristig selbst gegen ihr eigenes Interesse vereinnahmen.  In der Regel geht es in solchen Fällen aber meistens darum, nachträglich zu legitimieren, was seit längeren schon praktiziert wird, um dieses Vorgehen letztlich ausweiten zu können.

Ein weiterer Gesichtspunkt dieses Krieges kommt in folgender Überschrift: „Welt kurbelt Hilfe für Libyen an“, zum Ausdruck. Der Beitrag dazu erschien in der MZ, ist in der Internetausgabe bis jetzt nicht zu finden. Wem dabei geholfen wird, ist dem Beitrag zu entnehmen und in erster Linie sind es die Aufständischen, in den von ihnen besten Gebieten, welche versorgt werden. Und das in einem Land, welches vor dem Bürgerkrieg keine solche Hilfe benötigte, sondern ganz im Gegenteil Hilfe leistete. Das es in Libyen vor dem Bürgerkrieg feste Preise für Dinge des Grundbedarf gab, welche vor den Unruhen sogar noch gesenkt wurden, spielt genauso wenig eine Rolle, wie das, nicht nur für afrikanische Verhältnisse, vorbildliche Gesundheitssystem. Zu erfahren ist aber, dass 90% der Flüchtlinge aus der umkämpften Stadt Misrata, welche mittels eines Schiffes nach Bengasi gebracht wurden, ausländische Arbeitskräfte waren. Dass Menschen aus Kriegsgebiete fliehen, entspricht der Natur eines Krieges, das sie dabei oft durch verschieden besetzte Gebiete müssen, ist dem Umstand geschuldet, dass Kriege heute auf ein bestimmtes Gebiet nicht zu begrenzen sind. Wenn nun Flüchtlinge in großer Zahl berichten, dass sie durch Gebiete gekommen sind, welche „faktisch unter der Kontrolle von Gaddafis Truppen stünden“, widerspricht dieses durchaus den ansonsten verbreiteten Greuelnachrichten.

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Libyen, Vergangenheit, Gegenwart und zurück?

Libyen, Vergangenheit, Gegenwart und zurück?

Libyen, ein Thema, eines unter vielen und wenn in den Meinungsfreiheitsmedien darüber geschrieben wird, dann triefend die Beiträge vor Hetze gegen die Verteidiger der Errungenschaften des libyschen Volkes. Dabei ist der Frust über die mäßigen Erfolge der Inversionstruppen, zur Unterstützung der Aufständischen, deutlich zu spüren. Hatte man doch schon zu Beginn des Bürgerkrieges orakelt, dass Gaddafi am Ende sei und nur noch über eine Handvoll treuer Anhänger verfügt. Optimistisch wurde damals von ca. 100 ausgegangen.

Und nun, die Aufständischen standen vor ihrer verdienten Niederlage und so sahen sich die USA, Frankreich und Großbritannien genötigt direkt in den Bürgerkrieg einzugreifen. Sie instrumentalisierten die UNO und eine Flugverbotzone wurde ausgerufen. Diese bot nicht nur die Möglichkeit den libyschen Luftraum zu überwachen und libysche Flugzeuge am Boden zu halten, sondern auch direkt in die Kämpfe einzugreifen, sowie libysche Städte zu bombardieren. Im laufe der Zeit stellte sich aber heraus, dass selbst diese Maßnahmen den Krieg zu Gunsten der Aufständischen nicht wie gewünscht beenden konnte. Also werden weiter Maßnahmen ersonnen, und so wird die Maschine der „humanitären“ Hilfe in Gang gesetzt, welche es nun auch den Deutschen ermöglichen soll, trotzt früherer Bekenntnisse, sich an diesen Krieg direkt zu beteiligen. Dass dafür gerade das deutsche Volk vorbereitet werden muss, versteht sich von selbst, immerhin lehnt eine deutliche Mehrheit zumindest den Afghanistaneinsatz ab. So wird wieder verschärft die Propagandakeule geschwungen und von den verschiedensten Gräueltaten berichtet. Wer diese begeht, ist dem Ziel des Krieges geschuldet und der Feind ist eben immer der Täter. Das es durchaus anders ist, berichtet die Hofberichterstattung nicht, oder wird maximal in einer Randnotiz verraten. Mehr zu erfahren ist im Internet, wie zum Beispiel in diesem Beitrag, welcher sich mit den Hintergründen des Krieges, sowie mit den führenden Personen des Aufstandes und ihren Biographien beschäftigt. Das dabei Stammesunterschiede ein Rolle spielen, ist nur eine Wahrheit, eine andere ist, dass ein Teil dieser Personen extra zum Aufstand nach Libyen gekommen sind und ihre gut dotierten Tätigkeiten in den USA z. B. dafür anscheinend an den Nagel gehängt haben.

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Der Tanz ums Goldene Kalb!

Der Tanz ums Goldene Kalb!

 

Last uns tanzen,

Last uns singen,

So am Kraterrande,

Lasst uns tanzen,

Lasst uns singen,

Freudig in die Glut rein springen,

Lasst uns tanzen,

Lasst uns singen,

In der Glut Freiheit erringen!

Lasst uns tanzen,

Last uns singen,

Bis in Hoffnung wir verglühen!

 

Der Tanz ums Goldene Kalb wird auf dem Vulkan vollfürt!

Einen Kommentar wollte ich schreiben, nur …

Einen Kommentar wollte ich schreiben, nur:

Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden“, musste ich feststellen, als ich folgenden Kommentar zum Beitrag veröffentlichen wollte:

Professor Sinn und sein Unsinn!? Was soll das eigentliche, auch ohne das andere europäische Staaten in Finanznöten geraten, werden hierzulande soziale Leistungen gekürzt und gerade die Rente ist alles andere als eine Ausnahme. Gern wird hingegen versucht die Verantwortlichen zu entlasten, in dem die Schuld weiter verwiesen wird, jüngst an andere EU Staaten, welche in finanzielle Not geraten sind. Dabei spielen die Ursachen dieser Not keine Rolle, es fehlt einfach Geld, warum, wieso, weshalb scheint egal zu sein. Hauptsache es gelingt Deutschland als die zu melkende Kuh dazustellen und nicht als den Melker, welcher das Land eigentlich ist. Denn nicht nur, dass deutsche Europa- und Wirtschaftspolitik im Interesse deutscher Unternehmen einen entscheidenden Anteil an der Miesere in den betroffenen Länder hat, diese Unternehmen werden auch von den  „Rettungsmaßnahmen“ am meisten  profitiert. Das letztlich die Bürger dieses Landes zur Kasse gebeten werden, liegt in der Natur der Dinge, ist also ein Bestandteil damit verbundener Umverteilungspolitik. Professor Sinn hat also recht, wenn er behauptet, dass die Bevölkerung dieses Landes zur Kasse gebeten wird, wobei er es nicht versäumt, von den eigentlichen Verantwortlichen und Profithören abzulenken. Nicht diese Finanzhilfe bedroht unsere Rente, wie in der Überschrift zu lesen, sondern die Folgen deutscher Europa- und Wirtschaftspolitik, im Interesse der Unternehmen. Die Kosten haben letztlich immer die Völker zu tragen, in diesem Punkt ist die europäische Einheit längst und ohne Unterschied Realität.

Anmerkung: Sinn oder Unsinn, das ist nicht die Frage, da auch im Unsinn immer ein Sinn steckt. Und ist nicht eine Halbwahrheit eigentlich auch  eine Lüge? Der Zweck scheint die Mittel zu heiligen und so wird eine Wahrheit verkündet und in der Schuldfrage gelogen! Ablenkung ist alles, bevor die Menschen auf falsche Gedanken kommen und nach den eigentlichen Schuldigen suchen.  

Atomkraftwerkskatastrophe als Profit-GAU?

Atomkraftwerkskatastrophe  als  Profit-GAU?

Mit  entsprechendem Profit wird  Kapital kühn. 10 Prozent  sicher und man kann es überall anwenden. 20 Prozent – es wird lebhaft, 50 Prozent – positiv waghalsig. Für 100  Prozent  stampft es alle menschlichen Gesetze  unter seinen Fuß 300  Prozent,  und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens!“ [1]

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

sicher fragen Sie sich, was  Karl Marx  mit unserem heutigen Thema zutun hat. Japan erlebt eine der schlimmsten Katastrophen. Ausgelöst durch  Erdbeben und Tsunami  ist  es zu einer  Havarie  im Atomkraftwerk Fukushima gekommen. Die Reaktoren  in Fukushima sind lange noch nicht unter Kontrolle und die Folgen der Katastrophe noch unübersehbar.  Das  menschliche Leid  ist unvorstellbar.  Tausende Menschen verloren ihr  Leben;  die genaue Zahl wird unbekannt bleiben.  Ungewiss  ist auch, wie viele  Krankheiten und Folgeschäden  Menschen davon tragen werden.  Ich möchte nur an Hiroshima und Nagasaki erinnern. Noch heute sterben Menschen an den Folgen der Atombomberabwürfe  im August 1945. Oder nehmen wir Tschernobyl.  Und solche Katastrophen können unterschiedliche Ursachen haben: Naturkatastrophen, Bedienungs- und Materialfehler und menschliches Versagen. Wie groß ist die Anzahl ähnlicher Katastrophen, an denen die  Menschheit  hart vorbei geschlittert ist? 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

was sagen Sie unter dem Eindruck der Katastrophe in Japan zu folgende Zeilen:

»Eigentlich kann einem Atomkonzern nichts schlimmeres passieren als ein Tschernobyl oder ein Fukushima: Die Börsenkurse des französischen Konzerns Areva sanken in den letzten Wochen, Aufträge wurden abgesagt und Stimmung gegen die Atomlobby gemacht. Doch von Depression keine Spur: Der Konzern hält schon wieder Ausschau nach neuen Geschäftspartnern und die Areva-Chefin wird als Retterin gefeiert….. Das französische Netzwerk »Atomausstieg« wirft dem Konzern vor, offiziell den Helfer bei der Eindämmung der Atom-Katastrophe in Japan zu spielen - intern jedoch bereits zu analysieren, wie sich die zukünftigen Geschäfte entwickeln könnten. Die französischen Atomkraftgegner sprechen deshalb von »Zynismus«« [2]

Für die  Konzernriesen  ist die Katastrophe in Japan ( und jede andere auch) doch nichts weiter als  ein Profit-GAU. Die Wirtschaft  hat Katastrophen in Japan ( und anderswo) nichts gelernt. Der Profitausfall  ist den Managern  sehr viel schlimmer  als  alles Leid der Menschen, die von Katastrophen betroffen sind. Profit ist das eigentliche Heiligtum des Konzerns.

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Determinismus: philosophische Lehre vom …

Determinismus: philosophische Lehre vom objektiven Zusammenhang und von der wechselseitigen Bedingtheit aller Erscheinungen, Prozesse usw. der Natur, der Gesellschaft und des Denkens auf der Grundlage objektiver Gesetze. Im engeren Sinne: Lehre vom allgemeinen kausalen Zusammenhang aller Dinge und Erscheinungen der objektiven Realität. Die entgegengesetzte Auffassung, der Indeterminismus, bestreitet den kausalen Zusammenhang der Erscheinungen entweder ganz oder teilweise und leugnet die Existenz objektiver Gesetze. … weiter …

Autorenlesung „HANDWERK UNTERM HAKENKREUZ“

Im Rahmen des 11. Quedlinburger Bücherfrühlings findet am 13.Aprill eine Autorenlesung im Antiquariat „Die Büchercouch“ statt:

Mittwoch, 13. April 2011, 18:00 Uhr – Autorenlesung „HANDWERK UNTERM HAKENKREUZ“ von und mit Witold Fischer Antiquariat „Die Büchercouch“, Steinweg 75, 06484 Quedlinburg

Das Handwerk als ältester nicht-agrarischer Wirtschaftszweig des Menschen durchlebte in seiner Geschichte umfangreiche Wandlungen. Wie es sich definiert und welche Rolle es im ökonomischen Gesamtgeschehen einnimmt, wurde in der Literatur bisher eher am Rande behandelt. In der Zeit von 1933 bis 1945  kulminierten einige Entwicklungen, die bis heute Nachwirkungen haben. Andere Erscheinungen sind dagegen verschwunden. Weshalb Handwerker fast ein halbes Jahrhundert lang um Zwangsinnung und Befähigungsnachweis rangen, wird aus den Ausführungen deutlich werden. Zugleich wird sichtbar, weshalb die NS-Demagogie unter dieser Schicht vor 1933 verfangen konnte, weshalb sich aber ab etwa 1936 Handwerker zunehmend in Opposition zum Faschismus fanden.
Eintritt frei

Offener Brief an die Fraktionen des Deutschen Bundestags

Der Deutsche Freidenkerverband hat aus dringendem politischem Grund, folgenden offenen Brief „Aggression gegen Libyen beenden! Völkerrecht verteidigen!“ an die Fraktionen des Deutschen Bundestages gesendet.

Der Brief wurde an die Fraktionsvorsitzenden einzeln versandt. Dem Brief beigefügt ist das Memorandum des Präsidenten der International Progress Organization über die Sicherheitsratsresolution 1973 (2011) und ihre Umsetzung durch eine „Koalition der Willigen“ unter Führung der Vereinigten Staaten und der Nordatlantischen Verteidigungsorganisation.

Dieses Memorandum wurde dem Präsidenten des Sicherheitsrates und dem Generalsekretär der Vereinten Nationen vom Präsidenten der International Progress Orfanitzation am 26. März 2011 übersandt.

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Offener Brief

an die Fraktionen des Deutschen Bundestags

Aggression gegen Libyen beenden! Völkerrecht verteidigen!

Sehr geehrte …,

seit dem 19. März 2011 führt eine Allianz unter Führung Frankreichs, Großbritanniens und der USA einen Interventionskrieg gegen die Libysch-Arabische Dschamahirija. Die Interventionsmächte sind dabei, eine Anschlussoperation unter Führung der NATO zu organisieren.

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China, Krisen und sozialistische Marktwirtschaft

China, Krisen und sozialistische Marktwirtschaft!

Heute findet sich in der Jungen Welt ein interessanter Beitrag zur Entwicklung in China, besonders unter dem Gesichtspunkt gegenwärtiger und zukünftiger Krisen und deren Bewältigung. Der Beitrag stammt von zwei chinesischen Autoren und ist mit „Flexibel und effizient“ überschrieben. Es ist eine „Analyse. Zum Umgang mit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise in der Volksrepublik China.“ Besonders interessant sind die Aussagen zur Eigentumsfrage und dem Verhältnis der verschiedenen Eigentumsformen in der Gesellschaft zu einander.

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