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Mai 2011
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Archive für Mai 2011

Jämmerlich,

Jämmerlich,

Der Tod der Aggressoren,

Jämmerlich,

Gejammer an der toten Aggressoren Schrein,

Jämmerlich,

Auch die Verblendung:

Aggressoren,

Könnten Befreier sein!

Jämmerlich,

Geheuchelt so betroffen,

Jämmerlich,

in Schrei und Liternei,

Jämmerlich,

Wird eingestimmt,

Auf weiteres Mordgeschrei! 

Kabarett Juni 2011

Liebe Freunde des Kabaretts,

KABARETTgenial! lädt wieder zu einem kabarettistischen Höhepunkt ein.
Es sind die “Götter in Weiß” die uns jetzt gerade wieder einmal hochaktuell weiß machen wollen,
was gesund und ungesund ist. Ungesund ist also Gemüse, bis auf weiteres. Na ja, man lernt eben nie aus …

Aber unsere Fachkraft aus Köln kann uns vielleicht aufkläen, was es nun wirklich damit zu tun hat,
denn auch er ist einer von ihnen:

LÜDER WOHLENBERG mit seinem Versprechen “Spontanheilung”

Fr 03.06.2011 | 20:00 Uhr | KuZ Reichenstraße e.V. | 06484 QLB
Sa 04.06.2011 | 19:30 Uhr | Wernigeröder Kunst- & Kulturverein e.V. | 38855 WR
kein Termin für
Halberstadt **

Das Gesundheitssystem bietet ungeahnte Möglichkeiten. 4 Millionen Menschen leben in diesem Land von unseren Krankheiten. Ob Risikoschwangerschaft, Pubertätsakne oder erektile Dysfunktion. Wir sind Anbieter von Symptomen, man muss sie uns nur abkaufen. So wird die Krise zur Lösung. Krankheit lohnt sich für alle, sogar wenn sie noch nicht da ist. Auf Weitersiechen! Eine furiose Jubelhymne auf die ungeahnten Möglichkeiten unseres Gesundheitssystems…

Text & Foto: Lüder Wohlenberg

www.kabarett-genial.de
www.luederwohlenberg.de

Also schnell Karten sichern und ungezwungen in die Vorstellung spazieren!
Denn egal was passieren sollte: ob Sie sich ihr Zwerchfell verkrampfen
oder vor Ohnmacht vom Stuhl fallen - ein Arzt ist auf jeden Fall anwesend!

Kartenreservierungen werden umgehend weitergeleitet, wenn Sie diese an kabarett@genial.ms
senden.

Mit besten Grüßen
 
Kabarett-Organisation

** für Halberstadt wird es künftig eine neue Spielstätte geben. Statt im Kunsthof wird es voraussichtlich ab Juli im Bibliothekskeller weitergehen mit:


PS: Michael Krebs (
Hamburg) - er gastiert am 1., 2. und 3.7. bei KABARETTgenial! Die genauen Termine werden schnellstens auf der Homepage bekannt gegeben!!

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>>> die Homepage der guten Unterhaltung im Harzkreis: www.kabarett-genial.de

Die wirklichen Verbrechen Gaddafis sind: …

Die wirklichen Verbrechen Gaddafis!

Psychologie als Geheimwaffe, ist ein Aufsatz in der Zeitschrift Ossietzky überschrieben, und verweist auf Auswirkungen des Einsatzes dieser Waffe in Vergangenheit und Gegenwart.

In diesem Zusammenhang ist zu lesen: „Die wirklichen Verbrechen Gaddafis sind: Er verstaatlichte das Öl, das die Amerikaner beanspruchen, enteignete die Banken und Teile der Großindustrie, schaffte das Bildungsmonopol ab, organisierte die kostenlose Gesundheitsfürsorge, reduzierte die Arbeitslosigkeit und schaffte für nordafrikanische Verhältnisse den höchsten Lebensstandard. Und noch eine Untat kann ihm nachgesagt werden: Er war einer der besonders gern gesehenen Gäste an europäischen Regierungshöfen und hat sogar dem ewig scherzenden Sarkozy, der am Ende war, den letzten Wahlkampf finanziert.

Es ist klar, daß dieser Gaddafi, der durch das Beispiel Libyen alle Preise verdirbt, nicht nur den des Öls, weg muß. Aber da es lebensgefährlich wäre, gegen die wirklichen Leistungen dieses Mannes zu polemisieren, ging man bei Shakespeare in die Lehre und bei seiner »kostengünstigen Geheimwaffe«, wie Brecht das »Psychologisieren« nannte.“

 

Ja und der psychologische Krieg tobt besonders an der Heimatfront!

Wobei Psychologie nicht unbedingt nur eine Geheimwaffe ist!  

Ein jedes Schnäppchen hat seinen Preis …

In der MZ, Regionalausgabe Quedlinburg, fand sich ein Beitrag zum letzt-wochenendlichen Trödelmarkt mit Marktschreier auf der Kleerswiese, unter dem Titel „Käse-Rosi ist stinksauer“. Beklagt wurden die schlechte Besucherresonanz und die damit verbundenen schlechten Umsätze. Nun finden solche Märkte nicht selten statt und auch nicht nur in Quedlinburg, das da mit der Zeit das Interesse nachläst, sollte nicht verwunderlich sein. Das ist aber nur ein Grund, welcher herhalten kann und für Begründung sorgt. Zum Beitrag selbst habe ich heute folgenden Leserbrief per E-Mail an die MZ geschickt:  

Verschieden mögen die Ursachen sein, das schöne Wetter, eine Vielzahl von parallelen Veranstaltungen, aber auch Übersättigung kann ein Grund gewesen sein. Wobei Übersättigung durchaus im doppelten Sinne zu verstehen ist. Zum einen finden solche Märkte in wachsender Regelmäßigkeit statt, wobei die Angebote sich weitestgehend wiederholen, zum anderen ist das Geld bei vielen Menschen knapper geworden und es wird vielleicht bewusster eingekauft. Das dabei so manche Illusion über Masse und billig zu Grabe getragen wurde, wäre in diesem Zusammenhang nur logisch. Denn was will Mensch z. B. mit einem Eimer Käse für 10,-€, wenn er nicht gerade Teil einer Großfamilie ist? Das von den gebotenen Mengen ein Teil höchstwahrscheinlich nicht einmal verzehrt wird, ist sicher eine Erfahrung, die so mancher in der Vergangenheit sammeln konnte. Und wo erhält man für wenig Geld schon eine gute Qualität? Vielleicht hat also auch ein Bewusstseinswandel bei den Verbrauchern eingesetzt, und es wurde sich von der Illusion manches Schnäppchens verabschiedet. Letztlich machen bestimmte Institutionen, und dazu gehören eben auch solche Märkte, nur Sinn, wenn sie Ausnahmen bleiben und sich nicht zur Regel entwickeln. Manche Erfolgsgeschichte hat so aufgehört Erfolgsgeschichte zu sein, als sie zur wirtschaftlichen Massenware verkam. Nur wie wusste der Volksmund früher schon, „zuviel zerreißt den Sack“! Waren, die nicht gebraucht werden, mögen zwar den Einkaufsbeutel füllen, gelegentlich im Magen landen, sie belasten aber in jedem Fall den Geldbeutel, und dieser ist bei immer mehr Menschen, immer schlechter gefüllt. Ein Teufelskreis und gerade besagte Händler sind von den Folgen besonders betroffen. Ein jedes Schnäppchen hat seinen Preis und kommt oft teuerer zu stehen, als ausgeschildert ist!

Theorie und Praxis

Theorie und Praxis

Was in der Theorie funktioniert, kann in der Praxis durchaus gegen den Baum gehen!

Kinderarmut, eine Frage des Missvertrauens, oder statistischer Manipulationen?

Kinderarmut, eine Frage des Missvertrauens, oder statistischer Manipulationen?

Eigentlich doch nicht, sondern eine Frage des Lebens von Kindern innerhalb der bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse.

Zurecht ist ein Beitrag in der MZ mit „Statistik halbiert Kinderarmut“ überschrieben. Im Beitrag selbst geht es um die jüngsten Erhebungen zur Kinderarmut und der Feststellung, dass diese nicht unerheblich zurückgegangen ist. Wie die Überschrift aber schon ausdrückt, auf Grundlage veränderter statistischer Erfassung. Das andere Ursachen herangezogen werden ist selbstverständlich, nur sollten diese ebenfalls im rechten Licht betrachtet werden. Denn wenn zu lesen ist: „Zum Teil ist der drastische Rückgang auf die sinkende Arbeitslosigkeit zurück zu führen“, ist zu berücksichtigen, dass dieser Rückgang in erster Linie der Zunahme prekärer Beschäftigungsverhältnisse geschuldet ist. Also die finanzielle Situation der betroffenen Familien nicht verbessert hat. Aber nicht nur dieses, insgesamt sind die Realeinkommen rückläufig, Kaufkraft schwindet, besonders auch in primären Bereichen der Grundversorgung.

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Aufgabe der Rechtsstaatlichkeit, durch praktiziertes Faustrecht!

In der Onlineausgabe der FAZ findet sich ein Kommentar, in welchem sich der Autor müht die geäußerte Freude der Bundeskanzlerin zu rechtfertigen. Letztlich wird festgestellt, dass es den kritischen Deutschen an Verständnis mangelt. Dass dabei das „Heldentum“ US-amerikanischer Killerkommandos positiv herausgestellt wird, wundert in diesem Zusammenhang wenig, genauso wenig, wie die Feststellung, dass Frau Merkel eigentlich nur die falschen Worte gewählt hat, um ihre Freude auszudrücken. Interessant, aber auch erschreckend sind die Kommentare zum Beitrag, da wird über die Tragweite eines solchen Vorgehens nicht nachgedacht, und in das Kriegsgeschrei eingestimmt. Hier wird ein Volk nach und nach auf Krieg eingestimmt, einen Krieg, in dem solche oder ähnliche Kommandoaktionen zur Tagesordnung gehören. Das damit auch sämtliche bürgerlichen Rechte, die praktizierte Rechtsstaatlichkeit selbst in Frage gestellt werden, kommt vielen anscheinend nicht einmal in den Sinn.

Zum Beitrag selbst hatte ich folgenden Kommentar hinterlassen:   

Aufgabe der Rechtsstaatlichkeit, durch praktiziertes Faustrecht!

Das nun die Kanzlerin diesen Tod bejubelt, welcher nach neuren Erkenntnissen durchaus vermeidlich gewesen wäre, stimmt schon bedenklich, besonders wenn die Art und Weise Berücksichtigung findet. Letztlich wird mit einem solchen Verhalten auch die Vorgehensweise legitimiert, mit welcher sich die USA offen auf das Niveau der Terroristen begeben hat. Terrorismus also als eine Form der Politik eines Staates praktiziert, dabei wird Rechtsstaatlichkeit zu den Akten gelegt und durch simples Faustrecht ersetzt.

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Kabarett im Mai 11

Liebe Freunde des Kabaretts (und des Schlagers - oder eben auch nicht…),

dieses Thema ist längst überfällig für die Kabarettbühne und dieses Thema wird sicher auch die Gemüter spalten: unsere KABARETTgenial!-Vorstellung im Mai.

Und da auch gerade die Texte der Schlager von teils poetischer Tiefe und gemütsanheimelnder Jauchzer sind, läuft die Vorstellung in Quedlinburg auch in der Veranstaltungsreihe “Bücherfrühling”…

SARAH HAKENBERG & MICHAEL FEINDLER:
“Die Grenzen des Schlagers”

Mi 04.05.2011 | 19:30 Uhr | Wernigeröder Kunst- & Kulturverein e.V. | 38855 WR

Do 05.05.2011 | 20:00 Uhr | KuZ Reichenstraße e.V. | 06484 QLB

Fr 06.05.2011 | 20:00 Uhr | Kunsthof Halberstadt e.V. | 38820 HBS

Wer kennt sie nicht? Die Momente, in denen ihr euch verloren und verlassen fühlt? Die Momente, in denen ihr haltlos durch eine erkaltete Welt treibt? Die Momente, in denen ihr keinen Ausweg mehr seht? Wie wunderbar ist es, wenn genau dann eine Schlagermelodie an euer Ohr dringt und sich den Weg in euer Herz bahnt! Sarah und Michael haben herausgefunden, welch positive Wirkung der Schlager auf unsere Gemüter hat. Schlager erwärmt die Herzen! Schlager verscheucht die Einsamkeit! Schlager macht glücklich! Es kommt allein auf die Gefühle an, die der Schlager in seiner ganzen Schlichtheit transportiert.

Sarah und Michael wird nachgesagt, sie würden sich über den Schlager nur lustig machen. Das ist selbstverständlich nicht der Fall! Überzeugt Euch selbst! ‘Nicht hingehen!’ - Florian Silbereisen

Kartenvorbestellungen per Mail an kabarett@genial.ms.

Die Karten liegen dann an der Abendkasse bereit.

Mit besten Grüßen
Kabarett-Organisation
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>>> die Homepage der guten Unterhaltung im Harzkreis: www.kabarett-genial.de <<<

Osama bin Laden ist tot, nur wem nutzt dieser Tod?

Osama bin Laden ist tot, die Welt scheint zu jubeln, die USA verkünden einen Erfolg in der Terroristenbekämpfung. Wirklich einen Erfolg? Sicher nicht für einen so genannten Rechtsstaat, für eine terroristische Diktatur schon eher. Etwas anderes sind die USA letztlich auch nicht mehr, denn keine Nation überzieht die Welt gegenwärtig mit mehr Terror als dieser Stadt. Das die USA nun offiziell „Todesschwadron“ losschicken um Menschen gezielt zu töten, stellt hingegen eine neue Qualität ihres internationalen Agierens da. Nicht nur dass sie sich nun auch offiziell auf das Niveau von Terroristen begeben, sie verdeutlichen welche Rolle bei ihnen Rechtstaatlichkeit einnimmt. Recht und Gesetz spielen keine Rolle, es wird geklagt, nicht angeklagt, sondern geschossen und erschossen.

Ein jeder Gegner US-amerikanischen Hegemonialstrebens soll das Zittern bekommen, wenn sie nicht geneigt sich unterzuordnen, und/oder durch einen verdeckten, wie offenen Krieg zu schlagen sind. Dann werden Killerkommandos in Bewegung gesetzt, wobei kein Feind außer Reichweite dieser Kommandos ist. Eine andere Aufgabe kann die Aktion gegen bin Laden nicht gehabt haben, da der Gemordete eigentlich in der Bedeutungslosigkeit verschwunden war, genau wie der Einfluss seiner Organisation im schinden ist. Bis zuletzt hatte Osama bin Laden aber seinen Auftrag erfüllt, bis er letztlich für den Auftraggeber nur noch Tod von Nutzen war.

Wenn nun noch bedacht wird, dass die USA angeblich 10 Jahre nach Osama bin Laden gesucht haben, sowie die gegenwärtige Situation im Nahen Osten berücksichtigt wird, ist eigentlich gut zu erkennen, wem dieser Mord eigentlich gilt.

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