Der alltägliche Horror des Krieges und die Gräueltaten gehen immer von den Aggressoren aus, und das sind nicht die Verteidiger ihres Vaterlandes. Unter der Überschrift: „Skrupellos: NATO Kriegsverbrechen in Libyen“ findet sich ein erschreckender Bericht über den Krieg in Libyen, welcher einen kalte Schauer über den Rücken laufen lässt. Der sich so in den Massenmedien aber nicht findet. Dabei sollte die Menschheit aus der Vergangenheit und Gegenwart gelernt haben, sei es aus den Ergebnissen des zweiten Weltkrieges, des Vietnamkrieges der USA, des Nato – Überfalls auf Jugoslawien, des unvermindert andauernden Kriegs gegen das afghanische Volk, des Kriegs gegen den Irak etc. Und natürlich auch aus den vielen anderen derzeit brodelnden Krisenherden, in welchen Seitens der USA und ihrer Verbündeten beständig Öl gegossen wird.
Von den Medien hingegen ist kaum zu erfahren, was in diesen Kriegen wirklich geschieht, von wem die eigentlichen Kriegsverbrechen gegen die betroffenen Völker verübt werden. Eher ist gegenteiliges der Fall, es wird verschleiert, auf den Kopf gestellt und gar gelogen. Die eigenen Streitkräfte werden hofiert und den eigenen Völkern eingeredet, dass in den geführten Kriegen, gerade auch in Libyen, von den Aggressoren für eine gerechte Sache gestorben wird. Das es in diesem Zusammenhang die Aggressoren sein sollen, die diese gerecht Sache vertreten, ist an Zynismus eigentlich nicht mehr zu überbieten, entspricht aber der offiziellen Berichterstattung. Leider fallen viele Menschen auf das Gedöns der Medien herein und ergreifen Partei für die Aggressoren, gegen das Interesse der dort lebenden Völker und somit auch gegen ihr eigenes Interesse.