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Archive für Januar 2012
Die Freiwilligkeit der Pflicht, oder wie freiwillig sind Pflichten?
23.1.2012 by kucaf.
Die Freiwilligkeit der Pflicht, oder wie freiwillig sind Pflichten? So wird, um zumindest einen Anschein von Freiheit zu waren, was immer auch unter Freiheit verstanden wird, gerungen, in dem sie verkündet, aber dem von Freiwilligkeit Betroffenen nicht einmal die allgemein als Freiheit gepriesene Möglichkeit der Wahl überlassen. Jedenfalls nicht ohne Konsequenzen, wie in diesem Beitrag zu erfahren ist.
Dabei definiert die Bundesregierung Freiwilligkeit nicht neu, wie die Überschrift unterstellt, sondern offenbart die Bedeutung von Freiwilligkeit nicht nur im System des Kapitals! Freiheit besteht nicht in der Möglichkeit der Wahl, sondern in der Möglichkeit der Tat! Nicht die Wahl wird den Betroffenen im Beitrag verboten, diese haben sie nach wie vor, sondern die praktische Tat wird gewertet und bei Bedarf geahndet! Freiheit besteht eben nicht in der Möglichkeit wählen zu können, sondern in der Fähigkeit zu erkennen und der Erkenntnis entsprechend, sich der Konsequenzen bewusst, zu handeln!
Somit handelt es sich hierbei auch weniger um Zynismus, als viel mehr um praktische Realität, welche durchaus taugt den Begriff der Freiheit inhaltlich zu klären und ihm seiner Verklärung zu berauben. In der Quintessens zerstört das System Illusionen selbst, welche es ansonsten ausgiebig pflegt. Danke für die Aufklärung mittels Anfrage, nur sollte es nicht dazu führen, den Kampf um die Beibehaltung von Illusionen zu führen, sondern dazu diese zu zerstören und aufzuklären!
Ach ha, nicht zu vergessen, worum geht es eigentlich bei solchen Untersuchungen? Letztlich doch „nur“ um herauszufinden, inwieweit und in welchem Umfang die betroffene Arbeitskraft verwertbar ist. Wenn also im Beitrag von Zynismus die Rede ist, dann sollte dieses im Zusammenhang mit Verwertung im Zuge kapitalistischen Wirtschaftens stehen, wo der Mensch nur als Träger der Ware Arbeitskraft von Bedeutung ist. Das Perfide besteht nicht darin, dass allgemein gepriesene Fantasien über Freiheit, Freiwilligkeit etc. zerstört werden, sondern dass mit diesen Gesetzen Menschen auf reine Objekte kapitalistischer Verwertung reduziert werden.
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Misston im Konzert des Kriegstrommeln!
22.1.2012 by kucaf.
Misston im Konzert der Kriegstrommeln!
Um Kriege gegen anderen Länder und Völker zu führen, wird immer wieder zur Lüge gegriffen, so auch im Zusammenhang mit dem Krieg gegen Jugoslawien, aber auch anderen Kriegen der jüngeren Vergangenheit. Auf der Seite von Barth-Engelbart wird auf einen Beitrag des NDR vom 16.01.2012 aufmerksam gemacht. Welcher eine positive Ausnahme im ansonsten medialen Kriegsgetrommel darstellt. Wahrscheinlich auch ein Grund, dass dieser Beitrag nicht gerade zur besten Sendezeit gezeigt wurde. Aber nicht nur aus diesem Grund, sind ihm viele Zuschauer zumindest im Nachhinein zu wünschen. Besonders auch im Zusammenhang mit der Propaganda wie sie gegenwärtig gegen Syrien und Iran verbreitet wird.
Einer der letzten Sätze des Beitrages lautet sinngemäß, „es macht ihn misstrauisch in Nachhinein“, dabei sollte alles was mit Krieg, Kriegsvorbereitung, Waffenklappern jeglicher Art zu tun hat, von Vornherein Misstrauen wecken und Widerstand zeugen.
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Gefunden: Nachdenken über Demokratie und gesellschaftliche Perspektiven!
12.1.2012 by kucaf.
Zum Thema Demokratie und gesellschaftlichen Sein finden sich hier einige interessante Gedanken, wobei dem Text meines Erachtens gängige Illusionen über Demokratie zu Grunde liegen, ohne auf alle Teile des Textes einzugehen, habe ich folgenden Kommentar hinterlassen!
Nun der Herr Churchill, gern wird er als Demokrat gepriesen, was er sicher auch war, gern wird er zitiert, nur wollte er des Volkes Wohl, oder war er nicht doch eher einer der extremsten Vertreter des Kapitals? Hat er nicht sogar Sympathie für Hitler und dessen Form der Machtausübung empfunden, bevor er zum erbitterten Gegner mutierte? Dabei hat Churchill nicht Unrecht, mit dem was er sagt, wenn dem geschuldeten Zusammenhang und das von ihm vertretene Interesse Berücksichtigung findet. Und was bedeutet die Aussage, dass „eine Demokratie ohne eine starke, gleichberechtigte Opposition … nur eine Scheindemokratie“ ist? Doch nichts anderes, als das mittels Demokratie für Interessenausgleich gesorgt wird, oder zumindest gesorgt werden soll. Nur um wessen Interesse geht es in der gemeinten bürgerlich parlamentarischen Vertreterdemokratie?
Nun ja Recht hat er, denn eine Demokratie ohne Opposition wäre schlichtweg eine Diktatur, wie die faschistische einst in Deutschland. Aber auch in einer Demokratie geht es letztlich nicht um einen Interessenausgleich zwischen Herrschenden und Beherrschten, sondern um einen Interessenausgleich innerhalb der herrschenden Klasse. Die Rolle des Volkes wird in der Regel darauf beschränkt, dass es alle paar Jahre einen oder mehrer Wahlzettel kreuzen darf, ansonsten hat es zu dulden was die jeweilig herrschende Fraktion des Kapitals ersinnt und durchzusetzen sucht.
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Der Bundespräsident, eine Marionette, welche sich in ihren Fäden verheddert?
4.1.2012 by kucaf.
Der Bundespräsident, eine Marionette, welche sich in ihren Fäden verheddert?
Ein guter Beitrag zum gegenwärtigen Zirkus um den Bundespräsidenten, welcher die Frage nach den Hintergründen stellt, findet sich auf der Seite Kritische Massen und egal wie das ganze endet, in jedem Fall hat es für Ablenkung gesorgt, nur von was sollte abgelenkt werden? Oder ist der ganze Zirkus nicht fürs Volk gedacht, sondern Ausdruck eines Kampfes unterhalb der verschieden Kräfte des Kapitals? Zwar hat der Bundespräsident nicht viel zu sagen, aber er muss ja auch nicht unbedingt das eigentliche Ziel sein! Er kann auch der Schuss vor dem Bug sein, nur vor wessen Bug?
Zu diesem Zweck taugt die Person Wulf durchaus, viel Charisma hat er ohnehin nicht zu bieten, eher gibt er sich durch seine Handlungsweise immer mehr und mehr der Lächerlich preis. Überhaupt ist bezeichnend wie es oftmals intellektuellen Tieffliegern und Blasenquatschern gelingt in den Höhen der Politik Kariere zu machen. Dabei sind es wahrscheinlich die Blasen, durch welche sie nach oben getragen werden. Das Blasenquatscher immer gut für Ablenkung sind, hatte jüngst ja erste ein gewisser von und zu gezeigt, welcher jetzt mittels neuer Blase in die Politik zurückstrebt.
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Aufruf gegen einen Krieg gegen Iran und Syrien!
4.1.2012 by kucaf.
Dem Link folgend kann der Aufruf gezeichnet und damit unterstützt werden!
Aufruf gegen einen Krieg gegen Iran und Syrien!
„Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden!
Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens!“
So ist ein Aufruf gegen die aktuelle Kriegstreiberei gegen Iran und Syrien überschrieben, welchen ich nicht nur auf Grund der jüngsten Erfahrungen aus dem Krieg gegen Libyen unterstütze.
Im Folgenden der Text oben genannten Aufrufs:
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Gedanken zum Wünschen.
3.1.2012 by kucaf.
Gedanken zum Wünschen.
Wünsche zum neuen Jahr, Wünsche fürs neue Jahr, gibt es in diesen Tage viele und es wird gewünscht, Gesundheit, Glück, Zufriedenheit oder auch nur alles Gute! Was soll es, möchte man doch niemanden etwas Schlechtes wünschen. So wird gewünscht und ich bin froh wenn die Zeit des Wünschens vorbei ist, immerhin möchte ich niemanden verletzen, in dem ich vergesse alles Gute oder so ähnlich zu wünschen, einen hergebrachten Ritual folgend.
Der Höflichkeit halber, nicht weil ich anderen Menschen nicht gönne, was ich wünsche, oder was im Allgemeinen gewünscht wird, sondern weil ich an den ganzen Zirkus nicht glaube! Es ist wie lesen aus den Kaffeegrund, in trüber Hoffnung fischend, es könnte ja gut werden, das neue Jahr, wenn ich nur richtig dran glaube und wenn viele daran glauben verstärkt sich die Wirkung des Guten, in der Hoffnung es möge geschehen, was einen angenehm und einen verschonen, was einem unangenehm. Nur ist es dem Wunsche geschuldet, ob ein Ereignis eintritt oder nicht, ob es einen gut geht oder schlecht, ob Mensch erkrankt oder gesund durchs Jahr kommt, ob Reichtum oder Armut winkt? Nein es ist dem Wunsche nicht geschuldet! Und an welche Adresse richte sich der Wunsch, der Adressat ist bekannt, nur wer soll ihn erfüllen?
So gesehen ist Wunsch der Illusion verfallen, entspricht das Sein des Menschen doch des Menschen Tat!
Eine ganze Anzahl Wünsche fand ich hier, wo ich unter anderem folgende Gedanken zurückgelassen haben:
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… Krisen und Faschismus!
2.1.2012 by kucaf.
Kapitalismus, Imperialismus, Monopole, Krisen und Faschismus!
Der Text ist zwar schon etwas älter, hat aber an Aktualität nicht verloren, in den letzten Jahren sogar wieder gewonnen.
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2012
1.1.2012 by kucaf.
Allen Leserinnen und Lesern dieses Blog eine erfolgreiches neues Jahr!
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