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Gedanken zum Wünschen.
Dieser Eintrag stammt von kucaf Am 3.1.2012 @ 14:12 In Spuren/Gefunden, Gedanken | 1 Kommentar
Gedanken zum Wünschen.
Wünsche zum neuen Jahr, Wünsche fürs neue Jahr, gibt es in diesen Tage viele und es wird gewünscht, Gesundheit, Glück, Zufriedenheit oder auch nur alles Gute! Was soll es, möchte man doch niemanden etwas Schlechtes wünschen. So wird gewünscht und ich bin froh wenn die Zeit des Wünschens vorbei ist, immerhin möchte ich niemanden verletzen, in dem ich vergesse alles Gute oder so ähnlich zu wünschen, einen hergebrachten Ritual folgend.
Der Höflichkeit halber, nicht weil ich anderen Menschen nicht gönne, was ich wünsche, oder was im Allgemeinen gewünscht wird, sondern weil ich an den ganzen Zirkus nicht glaube! Es ist wie lesen aus den Kaffeegrund, in trüber Hoffnung fischend, es könnte ja gut werden, das neue Jahr, wenn ich nur richtig dran glaube und wenn viele daran glauben verstärkt sich die Wirkung des Guten, in der Hoffnung es möge geschehen, was einen angenehm und einen verschonen, was einem unangenehm. Nur ist es dem Wunsche geschuldet, ob ein Ereignis eintritt oder nicht, ob es einen gut geht oder schlecht, ob Mensch erkrankt oder gesund durchs Jahr kommt, ob Reichtum oder Armut winkt? Nein es ist dem Wunsche nicht geschuldet! Und an welche Adresse richte sich der Wunsch, der Adressat ist bekannt, nur wer soll ihn erfüllen?
So gesehen ist Wunsch der Illusion verfallen, entspricht das Sein des Menschen doch des Menschen Tat!
Eine ganze Anzahl Wünsche fand ich [1] hier, wo ich unter anderem folgende Gedanken zurückgelassen haben:
Es ist so eine Sache mit den Wünschen für die Zukunft und erst richtig kompliziert wird es mit Wünschen, welche in die Vergangenheit gerichtet werden. Und einmal davon abgesehen, dass wir die Vergangenheit nicht mehr ändern können, genauso wie wir die Zukunft nicht ändern, tragen Wünsche immer etwas Religiöses in sich! Wir wünschen uns, nur von wem wünschen wir es uns, ich wünsche euch, nur wer kann dem Gewünschten Nachdruck verleihen, ihm Erfüllung verschaffen?
Und doch möchte ich mir etwas wünschen, und zwar das wir in Zukunft mehr tun, das so etwas wie z. B. in Libyen nicht mehr geschehen kann, das wir aufklären, über die hintergründe politischen Seins, ja über Politik überhaupt. Ich wünsche mir und euch die bewegende Tat, über welche wir letztlich selbst entscheiden, in der Gegenwart!
In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern und aufgeklärten Menschen, im klassischem Sinne, all das was sie für ihre praktische Tat benötigen, Gesundheit, Kraft und Lebensfreude!
Last uns gemeinsam klären und aufklären, wieder verbreiteter Illusionen über Demokratie, Freiheit und bürgerlichen Parlamentarismus! Es bedarf nicht unserer Wünsche, sondern unserer Tat, die Welt zu verändern! Dazu gehört vor allen ein breites Bewusstsein zu entwickeln, wie es in der [2] Internationale* schon besungen wurde, „es rettet uns kein höheres Wesen, kein Kaiser, König, noch Tribun, uns aus dem Elend zu erlösen, das können wir nur selber tun!“
Nachsatz:
In diesem Sinne möchte ich nun nicht Wünschen, sondern nehmt euch die Freiheit zu erkennen und der gewonnenen Erkenntnis entsprechend zu handeln!
Freiheit zeigt sich nicht im Denken, sondern in der Tat!
Freiheit besteht nicht im Wunsche, sondern im praktischen Handeln allein!
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[1] hier: http://www.barth-engelbart.de/?p=1162
[2] Internationale: http://www.youtube.com/watch?v=UXKr4HSPHT8
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