Archive for June, 2012

Kurzfilmabend heute Abend!

Friday, June 29th, 2012

Kurzfilmabend

 

In Zusammenarbeit des Studiokino Eisenstein mit der Lyonel Feininger Galerie findet am 29. Juni, um 22:00Uhr auf dem Wipertiehof in Quedlinburg eine Veranstaltung, in welcher Kurzfilme vom 24.Filmfest in Dresden gezeigt werden, statt.

Sollte es regnen findet die Veranstaltung im Veranstaltungsraum des Hofes statt, ansonsten unter freiem Himmel!

Kriegsvorbereitungen gegen Syrien auf vollen Touren!

Tuesday, June 26th, 2012

Kriegsvorbereitungen gegen Syrien auf vollen Touren!

Nun stehen die Zeichen weiter auf Krieg, oder auch immer noch und nachdem die Propagandamaschinerie bis jetzt nicht so funktioniert hat, wie sie funktionieren sollte, wird nun direkt von außen provoziert. Und mussten jüngst nicht erst Konzernmedien eingestehen, dass der Bürgerkrieg, innere Unzufriedenheiten in Syrien ausnutzend, ins Land hineingetragen, von außen befördert und gesteuert wird und begangene Massaker auf das Konto von Aufständischen gehen? Dabei sind westliche Geheimdienste sicher wesentlich mehr involviert als in diesem Beitrag beschrieben. Somit wird ein Krieg, eine Intervention nach dem Beispiel Libyens, auf Basis der inneren Unruhen in Syrien immer schwerer zu begründen sein, um zum Beispiel eine Flugverbotszone mit UN-Mandat einzurichten. Und so wird nach anderen Möglichkeiten gesucht, an der UN vorbei, einen direkten Krieg gegen Syrien zu führen und wer sucht soll ja auch finden und so wurde gefunden! Dabei ist es nicht das erste mal, das im Zusammenhang mit den Ereignissen in Syrien in NATO-kreisen vom Bündnisfall die Rede ist. Zwar dringen gerade auch vom Gebiet des NATO-Partners Türkei „Rebellen“ auf syrisches Gebiet vor, werden von dort unterstützt, versorgt und erhalten Rückzugsräume, was nicht hindert die Gefahrenlage umzukehren. Wenn jetzt noch ein türkischer Kampfjet abgeschossen wird, dann wurde der gewünschte Grund geschaffen, um mit eignen Truppen offiziell und ohne UN-Mandat ins Kampfgeschehen einzugreifen! Andererseits bleibt die Frage offen, in wieweit dieser Vorwand auch genutzt werden kann, da es doch einige Punkte gibt, welche den Einmarsch erschweren. Aber erst einmal wird es eine „Krisensitzung nach Flugzeug-Abschuss“ geben.

Dabei wird bei der Einschätzung gelegentlich vorsichtig vorgegangen, im MZ Beitrag vom 23.06. zum Beispiel werden nachrangige deutsche Politiker zitiert, welche sich äußern dürfen ohne das ihre Äußerungen in regierungsamtlichen Verdacht kommen. Interessant die Äußerung des CDU-Außenpolitikers „der Vorfall von Freitag zeigt, dass sich der offene Bürgerkrieg in Syrien auf die gesamte Region auswirkt.“ Und einmal davon abgesehen, dass nur ein politisch schlecht gebildeter und naiver Mensch annehmen könnte, dass Bürgerkriege dieser Art sich nicht auf die jeweilige Region auswirken würden, bleibt zu fragen, in welcher Beziehung der CDU-Politiker diesen Bürgerkrieg als offen sieht? Offen für Interventionen, offen für Einmischung, offen für jeden, der Spaß an Bürgerkriegen hat, offen für NATO-Einmischung, für den Bündnisfall?

Nun könnte nicht nur „der gesamte Nahe Osten“ dadurch destabilisiert werden, was er auf Grund westlicher Politik längst schon ist, sonder alle angrenzenden Regionen Europas, Afrikas und Asiens. Mit Libyen wie jetzt mit Syrien, werden Ländern angegriffen, in welchen relativ stabile politische Verhältnisse herrschten und somit auch für Stabilität in der Region standen.

Im Gegensatz zu den Ereignisse in Libyen, bezieht Russland im Fall Syrien einen klaren Standpunkt gegen die Bestrebungen des Westens und einer Ausweitung von Kriegen in dieser Region. Das Russland in diesem Zusammenhang weiter Waffen an Syrien liefert, ist sicher auch ein Gesichtspunkt warum es bis jetzt noch nicht zur Intervention gekommen ist. Letztlich gilt es gerade auch für Russland, genauso wie für China, über den Tellerrand hinaus zuschauen und eigene Interessen zu wahren. Denn in welche Richtung die westliche Militärmaschinerie rollt ist offensichtlich, nachdem Libyen ins westliche Lager geschossen wurde, steht auf dem Marsch nach Osten nur noch Syrien und der Iran im Wege. Gegen beide Länder wird seit Jahren schon die Kriegstrommel geschlagen und es werden nicht nur kalte Kriege geführt.

Es geht weiter, die Türkei hat provoziert, wird nun für ihr Verhalten von anderen Vertretern aus EU-Staaten gelobt und gleichzeitig werden die Frequenzen der Schläge auf die Kriegstrommel erhöht. Und obwohl selbst westliche Konzernmedien zugeben mussten, dass die jüngsten Verbrechen in Syrien auf das Konto der „Rebellen“ gehen, wird weiter gehetzt und der syrischen Regierung der schwarze Peter zugeschoben. Hier wird die Vorbereitung eines Angriffskrieges vorangetrieben, Widerstand in den eigenen Ländern gibt es kaum und die Fußballeuropameisterschaft sorgt dazu noch für die nötige Ablenkung, mit dem entsprechenden Siegestaumel.

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Bücher vom Dachboden, eine Idee und Gedanken zur Freiheit!

Sunday, June 24th, 2012

Bücher vom Dachboden, eine Idee und Gedanken zur Freiheit!

Des öfteren steige ich auf den Dachboden und krame in den Bücherkisten, welche nach dem letzten Umzug nicht ausgepackt wurden. Einige Bücher landeten so wieder im Regal, andere im Buchladen Büchercouch Quedlinburg, gelegentlich als Tauschobjekt. So ertauschte ich mir vor einigen Wochen ein Buch von Otto Gotsche, mit dem Titel „… und haben nur den Zorn“. Im Roman geht es um Ereignisse während des dreißigjährigen Krieges im Harz und Harzvorland, speziell darum, wie die Bevölkerung unter diesem Krieg Leiden musste, wie sich die eigenen Fürsten verhielten und zu welchen Maßnahmen vor allem Bauern und Bergleute aus dem Harzraum gegriffen haben, um sich der Willkür der verschiedensten, das Land verwüstenden Truppen zu entziehen und erfolgreich Gegenwehr organisierten. Nicht nur das in diesem Buch Ereignisse des dreißigjährigen Krieges aus Sicht „einfacher“ Menschen geschildert und gerade auch die Folgen für diese beschrieben werden, sondern auch die Ansiedlung in der Region, mit seinen Orten, macht es interessant. Beim lesen werden in Gedanken die heute noch existierenden Orte aufgerufen und vermitteln so sehr anschaulich die Bewegung der Akteure im Harz und Harzvorland. Letztlich war es den Harzschützen über die Jahre gelungen, den Landsknechten den Durchgang durch den Harz weitestgehend zu verwehren, so das diese immer um den Harz herum mussten und weite Teile des Harzes als sicheres Rückzugsgebiet für Bauern, Bergleute und andere zur Verfügung standen. Dabei handelte es sich bei dieser Bewegung durchaus um etwas neues, diese Menschen, von schrecklichen Erfahrungen geprägt, kämpften für ihr eigenes Interesse und ließen sich von keiner Gruppierung vereinnahmen. So stellte ein Adliger nach einem Gespräch mit den Harzschützen fest, dass diese keine Patrioten sind, sonder Rebellen!

Dieses Buch habe ich in Folge eines Gespräches zur Hand genommen, welches mich animierte ein Thema für eine historische Radwanderung im Harzgebiet zu suchen und am Rande einer Veranstaltung im Rahmen des diesjährigen Quedlinburger Bücherfrühlings stattgefunden hat. Mit dem Buch habe ich nicht nur das Thema gefunden, sondern auch die Eckpunkte für eine solche Radwanderung, welche über mehrere Tage angedacht ist und durch entsprechende Vorträge zum Thema, sowie Besichtigungen entsprechender historischer Orte abgerundet wird.

Da auch dieses Thema sehr viel mit Freiheit zu tun hat, hier einige Punkte, welche ich vor einiger Zeit einem anderen Buch entnommen habe, nachdem ich dieses vom Boden geholt hatte und an anderer Stelle vor über zwei Jahren schon veröffentlicht hatte.

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Donnerstag habe ich den Film …

Saturday, June 16th, 2012

Donnerstag habe ich den Film „die Summe meiner einzelnen Teile“ gesehen, wirklich beeindruckend aber auch erschreckend! Erschreckend vor allen weil dieser Film vom Versagen der Gesellschaft berichtet, vom Umgang der Menschen miteinander. Die Reaktionen der einzelnen Akteure zeigen sehr gut, wohin unsere Welt steuert, in welcher letztlich nur die Verwertbarkeit eines Menschen zählt, in welcher das Geld die Hauptrolle spielt und sich Entfaltung des Menschen diesem zu beugen hat. Wo Menschen individuelle Entfaltungsmöglichkeiten, ja selbst ein Aussteigen in alternative Lebensformen verweigert wird, sobald dieses Besitzständen entgegenwirken. Anstatt sich mit Problemen auseinanderzusetzen und eine Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen, wird oft mit Gewallt vorgegangen und die Betroffenen weggesperrt. Sicher war der Akteur des Filmes psychisch Krank, wurde entlassen, aber das nicht nur aus dem Krankenhaus, sondern auch von seiner Arbeitsstelle! Anstatt zu Helfen, gab es einen Tritt, auf welchen letztlich der Absturz folgte. In menschenverachtender Manier ging die Wohnung verloren, erschreckend dabei die Gefühllosigkeit der Akteure, besonders die geheuchelte menschenverachtende Höflichkeit des Gerichtsvollziehers! Erschreckende Logik des Systems – hat der Mensch kein Geld, hat er auch keine Rechte, kein Dach über den Kopf und muss zusehen wie er zurechtkommt, dabei sollte er am besten nicht auffallen und störend in Erscheinung treten! Erschreckend das Bild, welches sich ergibt, wenn Menschen nur dem Gelde zu dienen haben, der Mensch dabei aber keine Rolle spielt! Das Versagen der Gesellschaft im Film geht weiter und es folgen Obdachlosigkeit, Verkehrsunfall mit Verletzung, wobei der Autofahrer, welcher den Unfall zwar nicht verursacht hat, sich damit aus der Verantwortung zieht, dass er den Verunglückten mit einer erschreckenden Kaltschnäuzigkeit an den Straßenrand zieht und dann den Unfallort verlässt. Trotzdem schafft es der Akteur sich zu fangen, sucht seinen Vater auf, welcher alles andere als Hilfreich ist und lässt sich im Wald nieder. Er baut sich auf, er lebt auf, bis auch diese Bleibe und somit der neue Lebensansatz zerstört wird, gar selbst ein „schießgeiler“ Jäger oder Förster ihn die Flinte auf die Brust setzt. Im Ergebnis Handschellen, abführen, mit Medikamenten ruhig stellen und einsperren …!“

Ich kann diesen Film nur empfehlen!

In wesen Interesse? Gedanken zu Kriegsvorbereitungen gegen Syrien.

Sunday, June 10th, 2012

Es ist Krieg in dieser Welt und es werden die Kriegstrommeln weiter kräftig gerührt! Besonders im Fall Syriens, da ist die mediale Schlacht entbrannt und fast täglich ist von neuen kriegerischen Handlungen zu lesen. Das da der eine und andere Widerspruch im Nachhinein geglättet werden muss, verwundert wenig, ist es doch in erster Linie die Nachricht, welche das Gemüt erregen soll, die zählt. Desto blutiger die Tat, desto besser für die Kriegshetze, vor allen wen diese dem vermeidlichen Feind in die Schuhe geschoben werden kann. Dabei zeugt ein Bürgerkrieg immer seine Opfer und das auf beiden Seiten, nur sollte sich der Frage nicht verschlossen werden, wer den Bürgerkrieg zeugte und in wesen Interesse er geführt wird?

Aber zu den Untaten, welche sich in den Medien spiegeln und die dem dahinter stehendem Interesse entsprechend gewertet werden. Da wurde zum Beispiel berichtet, dass Menschen, vor allen Frauen und Kinder regelrecht hingeschlachtet wurden, mit Kanonen und Panzern wurde geschossen, von den Regierungstruppen auf unschuldige Menschen. Etwas später stellt sich heraus, dass die gemordeten aus nächster Nähe umgebracht wurden, denn bei aller Präzision moderner Waffen, ist eine Granate kaum in der Lage einem Menschen die Kehle durchzuschneiden, eher würde diese zerstückelt. So kommen selbst die Medien in Erklärungsnöte, denn wenn die Regierungstruppen mit Panzern schossen, muss irgendwer anderes die Kehlen der Menschen durchtrennt haben, nur wer? Also wird modifiziert und nach Truppen gesonnen, welche diese Tat vollbracht haben könnten. Zwischenzeitlich gibt es dann noch Bilder zu sehen, welche sich zwar als schon etwas älter und aus dem Irak stammend entpuppen, aber trotzdem für dem Zweck tauglich scheinen, des Volkes-Seele zum kochen zu bringen, um das Volk im Interesse der Kriegstreiber zu vereinnahmen! Damit nun aber die gewünschten Täter wieder in Aktion treten können, muss einiges umgedeutet werden und so wird eine „Blutsspur der Geistermilizen“ gelegt. Wie auch anders, wenn die Einen, die vermeidlich Bösen mit Panzern schießen, werden sie wohl kaum am Ort der Granateneinschläge sein, um den Menschen die Kehlen durchzuschneiden. Die vermeidlich Guten, die Aufständischen dürfen es nicht sein, die machen so etwas nicht, allein schon weil es nicht ins verbreitete Bild passen würde, aber wer war es, wer verbreitet Terror unter der Bevölkerung und wem nutzt er? Der Regierung jedenfalls nicht, zum einen ist ein Volk so schwerlich zu befrieden und politische Probleme im Land so nicht zu lösen, zum anderen müsste eigentlich der letzte Dorftrottel kapieren, dass so etwas nur darauf hinaus läuft, ähnlich wie in Jugoslawien oder Libyen, das Eingreifen der USA geführten NATO Truppen zu provozieren!

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Kabarett Juni 2012.

Wednesday, June 6th, 2012

Text eines E-Mails:

Liebe FreundInnen des Kabaretts,

der Monat Mai meint & meinte es gut mit seinen Feiertagen. Doch auch der Juni beginnt mit einem Anlass zum Feiern. denn die PAWLOWSKIS geben eine Sondervorstellung – ihre Abschiedstour. Zu Feiern ist das allemal ein Grund, denn sie präsentieren sozusagen das Best Of aus ihren drei letzten Programmen. Nachdem sie bereits bei KABARETTgenial! ihr WeihnachtsSpecial mit Bravour vorgestellt hatten, dürfen alle also wirklich gespannt sein.

DIE PAWLOWSKIS forte: “DER ABSCHIED

Do 07.06.2012 | 20:00 Uhr | Zora e.V. | 38820 HBS

Fr 08.06.2012 | 20:00 Uhr | KuZ Reichenstraße e.V. | 06484 QLB

Sa 09.06.2012 | 19:30 Uhr | Wernigeröder Kunst- & Kulturverein e.V. | 38855 WR

„Man soll aufhören, wenn es noch schön ist!“  Diesen Rat Dietrich Genschers in einem Brief an Guido Westerwelle wollen die Pawlowskis forte  beherzigen. Im Jahre 2013 werden Vater und Sohn ihr 30jähriges Bühnenjubiläum feiern und gleichzeitig ihren Abschied vom Kabarett. Kein Grund zur Traurigkeit, denn vorher verabschieden sie sich noch angemessen mit den Highlights der letzten drei Programme. Und da lassen sie es krachen wie Daniel Bahr mit seiner Gesundheitsreform, da setzen sie den Zuschauern die Brust auf die Pistole wie Angela Merkel dem Sylvio Berlusconi, da werden sie zeigen, wo in diesem Lande der Schuh brennt und wann die FDP Inkontinenz anmelden muss.

Denn der Taten sind genug gewechselt, lasst uns Worte sehen. Unter diesem Motto versprechen die Pawlowskis forte eine große Abschieds-Show aus Liedern, Szenen und Texten.

www.die-pawlowskis.de

Kartenvorbestellungen bitte per E-Mail an kabarett@genail.ms

Mit besten Grüßen
 
KabarettOrganisation

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>>> die Homepage der guten Unterhaltung im Harzkreis: www.kabarett-genial.de

Empfehlung an Besucher der Stadt Quedlinburg, welche sich durch die Stadt führen lassen wollen!

Tuesday, June 5th, 2012

Empfehlung an Besucher der Stadt Quedlinburg, welche sich mittels Stadtführung diese Stadt näher bringen lassen wollen! Nun dürfte nicht unbekannt sein, dass Qualität ihren Preis hat und gelegentlich es durchaus Qualität für wenig Geld gibt. Also der Preis nicht unbedingt etwas über die Qualität aussagt und letztlich Konkurrenz auch das Geschäft beleben soll, wobei eigentlich keiner der Aktöhre wirklich Konkurrenz möchte. So auch nicht in Quedlinburg, gerade auch wenn es um Stadtführungen geht. Oft bleibt im Kampf der Konkurrenten nicht nur die Qualität auf der Strecke. Und so gibt es Klagen über schlechte Qualität von Stadtführungen, was jüngst erst vom Geschäftsführer der Quedlinburg Tourismus Marketing GmbH mittels Rundmail, verbunden mit der Bitte auf Besucher der Stadt Einfluss zu nehmen, dass diese sich von Vornherein für eine qualifizierte Stadtführung entscheiden. Und einmal davon abgesehen, dass wohl kaum den Besuchern der Stadt diese Entscheidung abgenommen werden kann, dauert mich in diesem Zusammenhang das Gejammer besagten Geschäftsführers. Aus diesem Grund habe ich die Gelegenheit genutzt und sein E-Mail nicht ohne Antwort gelassen. Da so sicher kaum eine Lösung zu erreichen ist!

Das Problem hingegen bleibt und oft ist die Enttäuschung der Gäste groß, wenn eine Stadtführung nicht die erwartete Qualität aufgewiesen hat, wobei die Ansprüche der Touristen sehr unterschiedlich sein können. So gesehen hat sicher eine jede Stadtführung ihre Berechtigung, wobei es dem Touristen durchaus schwer fallen kann, bei der Fülle der Angebote, die seinem Interesse entsprechende richtige Entscheidung zu treffen.

Aus diesem Grund möchte ich hier auch keine der drei Stadtinformationen empfehlen, sondern die Berücksichtigung folgender Tatsachen:

Bevor Sie eine Stadtführung  buchen, hinterfragen Sie die Qualifikation der führenden Person, da diese von Vorteil sein kann, aber nicht vorgeschrieben ist!

Denken Sie daran:

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Der alltägliche Faschismus – keine Insel!

Tuesday, June 5th, 2012

Der alltägliche Faschismus – keine Insel!

Nun füllen die Vorkommnisse in Insel, einen kleinen Ort in Sachsen-Anhalt, in der Altmark, nicht zum ersten Mal Zeitungsseiten. Nachdem etwas Ruhe eingekehrt war, eskaliert die Situation gegenwärtig wieder und zeigt wie weit faschistisches Gedankengut heute wieder in der Mitte der Gesellschaft verankert ist. Das dieses von faschistischen Organisationen genutzt wird, um in diesem Fall Präsenz zu zeigen, wundert eigentlich nicht, haben doch „anständige“ Bürger gute Vorarbeit geleistet. Heute ist in der MZ zu erfahren, „Insel wird zur Festung“ nach dem gestern zu lesen war, „Bewohner von Insel greifen an“, auf weitere begleitende Kommentare und Texte sei hier nur verwiesen, ein Teil kann in der Internetausgabe der Zeitung ebenfalls nachgelesen werden.

An diesem Beispiel ist sehr gut zu erkennen, wie weit faschistisches Gedankengut in der Gesellschaft heute schon wieder verwurzelt ist und wie wenig Widerstand diesem entgegengesetzt wird. Da ist es über längere Zeit möglich Menschen zu terrorisieren, zu stigmatisieren und die Situation sich eskalieren zu lassen, bis hin zur versuchten Selbstjustiz. Der Sprachgebrauch der Presse tut ihr übriges, wenn nicht gar gehetzt wird, wie im Fall des weggezogenen Opfers, über dessen Wegzug die Bildzeitung nicht nur berichtete, sondern sogar dessen neuen Wohnort preisgab und die Stoßrichtung faschistischen Treibens gleich vorgab. Das Bild was sich ergibt ist erschreckend, nicht Integration in die Gesellschaft, sondern Ausschluss aus der Gesellschaft. Dazu wird eine regelrechte Hetzjagd veranstaltet, erst wird über eine längeren Zeitraum Psychoterror ausgeübt, welcher nun in physischen Terror übergeleitet wird, in dem das Anwesen überfallen werden soll, um die anwesenden Opfer zu vertreiben. Dieses kann zwar mittels entsprechender Polizeipräsenz verhindert werden, wobei die Tat für die Täter keine Konsequenzen zu haben scheint.

Im Sprachgebrauch der Medien wird das Bild zum Teil auf dem Kopf gestellt, da beständig die Rede von den in der Altmark-Gemeinde Insel lebenden „Sexualstraftätern“ ist. Als ob diese dorthin gezogen wären, um ihre Strafe abzusitzen und die Bürger sich nun gegen diesen „offenen Vollzug“ verwahren. Dabei haben die Männer ihre Strafen abgesessen und waren bestrebt einen Neuanfang zu wagen, sich in der Gesellschaft zu integrieren!

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