Archive for August, 2012

„Stoppt den Krieg – Hände weg von Syrien“

Tuesday, August 28th, 2012

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Am ersten September ist Antikriegstag, wobei mir die alte und zu DDR-Zeiten gebräuchliche Bezeichnung Weltfriedenstag besser gefällt. Letztlich geht es an diesem Tag, aber nicht nur an diesen, sich für Frieden in der Welt einzusetzen und den Kriegsgelüsten der verschiedensten imperialistischen Kräfte entgegenzutreten. Das ist wichtiger den je, in einer Zeit, in welcher die Kriegstrommel immer heftiger geschlagen wird. Besonders heftig wird diese gegenwärtig für den Krieg in und gegen Syrien geschlagen, das es ist diesem Zusammenhang der Aufklärung über diesen Krieg bedarf, ist nicht nur der gegen das Land in Stellung gebrachten Medienmacht geschuldet. Und so wird unter dem Motto: „Stoppt den Krieg – Hände weg von Syrien“ am Samstag zu einer Demonstration in Frankfurt am Mein aufgerufen.

Näheres ist folgendem Text zu entnehmen, welchen ich hier entnommen habe:

 

Das „Frankfurter Solidaritätskomitee für Syrien” ruft zu einer Demonstration unter dem Motto „Stoppt den Krieg – Hände weg von Syrien” am Samstag, dem 1. September 2012, dem diesjährigen Antikriegstag, in Frankfurt am Main auf.

Zweck der Demonstration ist es, ein Ende der aggressiven völkerrechtswidrigen Einmischung der USA und anderer NATO-Mitgliedsstaaten sowie arabischer Monarchien in Syrien zu fordern und der in westlichen Ländern weit verbreiteten falschen Auffassung entgegenzutreten, dass es sich bei dem Krieg in Syrien um einen Bürgerkrieg oder einen „Volksaufstand” gegen den Präsidenten Baschar al-Assad handele. Die Demonstranten wollen der Öffentlichkeit die Wahrheit zu Gehör bringen, dass durch die Einschleusung ausländischer Terrorbanden nach Syrien, die von antisyrischen Medien verharmlosend wie unzutreffend als Kämpfer der inneren Opposition bezeichnet werden, Staat und Gesellschaft destabilisiert und religiöse Zwietracht gesät wer den soll, dass jedoch der größte Teil des syrischen Volkes zur Abwehr dieser Aggression und zur Verteidigung eines modernen, säkularen Staates auf der Seite der offiziellen Staats- und Sicherheitsorgane steht.

Breites Teilnehmerspektrum erwartet

Die Veranstalter erwarten, dass mehrere tausend Deutsche und in Deutschland lebende Ausländer, darunter zahlreiche Menschen syrischer und türkischer Herkunft, über religiöse, politische und weltanschauliche Differenzen hinweg dem Demonstrationsaufruf folgen werden.

Termin und Demonstrationsroute

Die Demonstration beginnt am 1. September 2012 um 13.00 Uhr mit einer Auftaktkundgebung an der Alten Oper. Um 14.00h wird sich der Demonstrationszug in Bewegung setzen und eine kurze Zwischenkundgebung an der Hauptwache halten, von wo es um 15.00 Uhr voraussichtlich über die Liebfrauenstraße und Neue Kräme zum Römerberg geht, wo eine Abschlusskundgebung stattfinden wird. Die Veranstaltung endet um 17.00 Uhr.

Redner und musikalische Begleitung

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Mediale Einstimmung auf die „Notwendigkeit“ weiterer Kriege!

Wednesday, August 22nd, 2012

Mediale Einstimmung auf die „Notwendigkeit“ weiterer Kriege!

Mit einen Beitrag im Tagesspiegel setzt sich Sepp Aigner auf seiner Seite auseinander, im Beitrag geht es um die Einstimmung des Volkes auf weitere Kriege. Das dazu Anleihen in der Vergangenheit aufgenommen werden, entspricht dem Gegenstand und so wird sogar auf die Aussage von Bismarck: „nicht durch Reden und Majoritätsbeschlüsse werden die großen Fragen der Zeit entschieden – das ist der große Fehler von 1848 und 1849 gewesen – sondern durch Eisen und Blut,“ zurückgegriffen! Ab mit der Diplomatie auf den Schrotthaufen der Geschichte, aufrüsten und losmarschieren, die Welt will erobert werden, so die Intention des Textes. Leider ist dieser Beitrag keine Ausnahme, sondern fast schon die Regel und so habe ich folgenden Kommentar zum Text hinterlassen:

 

Hallo Sepp,

eine Konfrontation welche an Schärfe zunimmt, die Kriegstrommel wird kräftig gerührt, das ist nicht nur in den Meinungsmachemedien zu sehen, sondern auch im Internet, besonders in den sogenannten sozialen Netzwerken. In diesem Zusammenhang macht es Sinn über unsere eigene Stellung zu Kriegen nachzudenken, genauso wie über Pazifismus. Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, soweit wird Clausewitz gern bemüht, allein bleibt offen was Politik ist und durch welche Interessen sie bestimmt wird. Der Artikel ist eigentlich nicht Antideutsch, eher Deutschnational, wobei er von der Angst lebt, wiedereinmal bei der Aufteilung der Welt zu spät zu kommen. Dabei ist es dem deutschen Kapital in den letzten Jahrzehnten gut gelungen seine Interessen auch ohne eigene Kriege durchzusetzen und eine führende Position in der Welt einzunehmen. Sicher werden mittels Krieg Profite maximiert, nur müssen aus diesem Grund unbedingt selbst Kriege geführt werden, wenn trotzdem an jedem Krieg fleißig mitverdient werden kann? Die deutschen Rüstungsexporte sprechen für sich! Und so verlockend für das deutsche Kapital auch Kriege sein mögen, der Krieg bleibt die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, zur Erreichung von Zielen. Was wenn diese Ziele auch ohne eigene Kriege erreicht werden können? ‘Lasset die anderen sich verheizen, ihre Ressourcen erschöpfen, die deutsche Industrie liefert was gebraucht wird und die deutschen Banken stellen die notwendigen Kredite zur Verfügung!’

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„Warten auf Antwort“, eine Lösung für 1000 Kündigungen!

Tuesday, August 21st, 2012

Warten auf Antworten“ kann sicher auch eine Lösung sein, jedenfalls für den SPD Landtagsabgeordneten Andreas Steppuhn aus Quedlinburg, in seiner Funktion als arbeitsmarktpolitischeSprecher der SPD-Landtagsfraktion! So jedenfalls im Fall des Solarzellenherstellers Sovello, welcher heute angekündigt“ hat, alle 1000 Beschäftigten zu entlassen“. Was sicher nicht ohne Folgen für die Region sein wird, wobei der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion“ sehr blauäugig an ökonomische Probleme heranzugehen scheint. Der Glaube an den Klapperstorch kapitalistischen Wirtschaftens zeugt wie es scheint hier Reaktion. Dabei ist es im parlamentarischem Spiel der Kräfte angeraten, den erkannten politischen Gegner, selbst wenn mit diesem auf Landesebene gemeinsam regiert wird, den schwarzen Peter zuzuschieben. Eigentliche wirtschaftliche Zusammenhänge und Ursachen des Scheiterns dieses Unternehmens werden ausgeblendet, schuld sind politische Entscheidungen, nur nicht die eigenen! Das Unternehmen, welche dauerhaft am Subventionstropf hängen, mit Verlust dieses Tropfs Gefahr laufen ihre Existenz einzubüßen, scheint dem Herren arbeitsmarktpolitischen Sprecher nicht einmal in den Sinn zu kommen. So wird die Schuld der Bundesregierung zuerkannt, diese wiederum findet ebenfalls einen Schuldigen, im Falle der Solarzellenproduktion kann sogar auf China zurück gegriffen werden.

Nur geht das Unternehmen nicht unter, weil es die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat? Welche Zeichen das auch immer sein mögen! Egal, eher geht dieses Unternehmen unter, weil es im freien Wettbewerb, welcher in der Regel zur milden Umschreibung eines gnadenlosen Konkurrenzkampfes benutzt wird, unterlegen ist! Die Anarchie kapitalistischen Wirtschaftens macht es möglich und gelegentlich bleiben eben auch deutsche Unternehmen auf der Strecke! Dabei trägt Bundespolitik durchaus einen Teil der Schuld, wurde nicht jüngst erst begonnen Subventionsströme umzuleiten? Im Energiesektor weg von Kleininvestoren, hin zu den Stromkonzernen. Bezeichnendes Beispiel ist die Diskussion um neu zu errichtende Stromtrassen von Nord nach Süd, welche notwendig werden, um die Produktion zukünftiger Windkraftanlagen auf der Nordsee über das Land zu verteilen. Immerhin sind die großen Energiekonzerne auf den Geschmack gekommen, ihrer Größe entsprechend benötigen diese aber auch entsprechende Flächen, welche eigentlich nur noch auf der See zur Verfügung stehen. Andererseits sind Energiekonzerne gezwungen andere Vorhaben auf Eis zu legen, welche massenhafte Nutzung von Solarenergie vorsah. Erinnert sei an die Planung riesiger Anlagen im Nahen Osten, vorzugsweise in Wüstengebieten. Sogar die Stromleitungen waren geplant, aber seit der Nahe Osten durch Kriege immer weiter destabilisiert wird, rücken solche Vorhaben in weite Ferne.

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“Projekt Stiftsberg in Quedlinburg – Masterplan zur Nutzungs- und Präsentationsentwicklung – Machbarkeitsstudie”

Sunday, August 19th, 2012

Was wird auf dem Schlossberg geschehen?

Nun hat ja Quedlinburg nicht nur das Kurzentrum als Problem, sondern weitere und es ist auch zu fragen, was aus dem Stiftsbergensemble wird. In diesem Zusammenhang gibt es ein Projekt Stiftsberg in Quedlinburg“, einen „Masterplan zur Nutzungs- und Präsentationsentwicklung“, wobei mir die „Kurzfassung“ einer entsprechenden „Machbarkeitsstudie“ in die Hände fiel. Auf der ersten Seite ist zwar ein Stempel „Vertraulich“ zu erkennen, wobei berechtigtes Interesse daran besteht dieses Material zu veröffentlichen. Grundsätzlich vertrete ich die Ansicht, dass Themen, welche die Stadt und ihre Bürger betreffen, öffentlich behandelt werden sollten und nicht hinter verschlossenen Türen. Wenn letzteres erfolgt, kann meistens davon ausgegangen werden, dass angedachte Ergebnisse nicht im Interesse der Bürger sind. Zum Inhalt der Machbarkeitsstudie werde ich mich zu einen späteren Zeitpunkt äußern.  

Warum keine Flugverbotzone über Südafrika?

Friday, August 17th, 2012

Warum keine Flugverbotzone über Südafrika?

Immerhin eskaliert dort die Gewallt und wie diesem Beitrag zu entnehmen ist, hat die Polizei über 30 Bergleute erschossen. „Weil sie sich bedroht fühlten, eröffneten die Polizisten das Feuer auf die mit Macheten und Stöcken bewaffnete Kumpel,“ und die Verhandlungen waren gescheiter, ist zu erfahren und so wurde beschlossen den Streik gewaltsam aufzulösen! Immerhin hat das Unternehmen Produktionsziele, welche es zu erreichen gilt. Das in diesem Zusammenhang die Forderung der Bergleute erwähnt wird, steht außer Frage, genauso wie die Relativierung dieser, in dem eine Prozentzahl genannt wird, aber der Ausgangspunkt verschwiegen. So hören sich 200% mehr Lohn sicher viel an, nur was verdienen die Bergleute gegenwärtig? Letzteres Wissen wäre schon entscheidend um diese Forderung richtig einordnen zu können. Da es verwehrt wird, kann davon ausgegangen werden, das die Einkommen der Bergleute so niedrig sind, dass sie sich und ihre Familien davon nicht entsprechend ernähren können. Um dann noch das „Böse“ beim nahmen zu nennen, wird radikalisiert und so ist zu lesen: „die radikale Gewerkschaft AMCU beschuldigte die Sicherheitskräfte eines Massakers,“ damit werden die Sicherheitskräfte in ein besseres Licht gerückt und die Forderungen der Gewerkschaft verurteilt, die Schuldfrage geklärt!

Ganz anders im Falle eines anderen Krisenherdes, in Syrien sind die Sicherheitskräfte die „Bösen“ und die Rebellen genannten Aggressoren die „Guten“, selbst wenn sie „Postarbeiter vom Gebäude schmeißen“ wie in einem Video auf dieser Seite zu sehen ist.

Dabei haben beide Ereignisse eine Gemeinsamkeit, sie werden im Interesse westlichen Kapitals ausgeführt. Im ersten Fall, am Ende des Beitrages gut ersichtlich, denn „die Unruhen haben den Minenbetreiber Lonmin gezwungen, die Produktion im ganzen Land einzustellen. Das in London und Johannesburg gelistete Unternehmen teilte mit, es werde seine Produktionsziele für das Gesamtjahr verfehlen,“ und somit auf erhebliche Gewinne verzichten müssen. In Syrien geht es hingegen darum, die Macht westlicher Monopole auszuweiten, die Vormachtstellung des Westens im Nahen Osten auszubauen und die Voraussetzungen für weitere Kriege in dieser Region, auf den Weg in den Fernen Osten, zu schaffen.

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Kriegsvorbereitungen Israels, nicht nur medial!

Thursday, August 16th, 2012

Wenn dieser Artikel gelesen wird, so drängt sich einen der Gedanke auf und das trotz der Überschrift, das hier das Opfer des geplanten Krieges beschrieben wird. Da wird berichtet von Kriegsvorbereitungen und die Ängste in der Bevölkerung, ja gar vom Leid Israels als Kriegs geplagte Nation, die Verantwortung Israels für Kriege dabei geflissentlich ausgeblendet. Passend dazu wird die Illusion vermittelt, entsprechend faschistischer Blitzkriegsstrategie, das ein Krieg schnell zu führen und genauso schnell zu beenden wäre. Auf 30 Tage Krieg wird sich vorbereitet und das gegen den Iran, welchen es zu bezwingen gilt. Gasmasken werden verteilt, Luftschutzbunker überholt und renoviert und da das Geld nicht für alles reicht, ist Eigeninitiative gefragt.

So wird ein Land auf einen weiteren Krieg vorbereitet, den Bürgern eingeredet das dieser Krieg unvermeidlich ist und der Angriff auf ein fremdes Volk nicht zu umgehen. Den Menschen hierzulande solle mit solchen Kriegs-befürwortenden Beiträgen das vorgeblich Unausweichliche vermittelt werden und die Opferrolle Israels verdeutlicht. Gerade letzteres ist notwendig um uneingeschränkte Unterstützung für die Kriegspolitik Israels zu begründen, damit materielle Unterstützung nach wie vor geleistet werden kann und der Staat Israel weiter hochgerüstet.

Das israelische Volk, welches Kriege mehr als andere Völker gewohnt ist, wurde von der eigenen Regierung in einen Angstzustand versetzt und dem Beitrag zu entnehmen, scheint es sich in sein Schicksal zu fügen, Widerstand wird ausgeblendet, die Volksgemeinschaft funktioniert!

Aber muss dieser Krieg sein? Eigentlich nicht, denn Israel wird nicht überfallen, sondern die israelische Regierung bereitet einen Krieg vor! Hier gilt es nicht Bunker zu renovieren und Gasmasken zu verteilen, sondern den Kriegstreibern Knüppel in die Beine zu werfen und den geplanten Krieg zu verhindern! Solche Aktivitäten gibt es durchaus und ich erinnere mich daran in den letzten Tagen von einen Aufruf israelischer Friedensbewegter an israelische Piloten gelesen zu haben, in welchen letztere aufgefordert werden entsprechende Befehle zu verweigern.

Und was will die WELT, selbst wenn sie Online daherkommt, mehr, als ein sich in sein Schicksal fügendes Volk, wie dargestellt! Dafür bietet der Beitrag etliche Beispiel. Aber auch des Menschen Schicksal ist gesetzmäßig, entspringt es doch des Menschen Tat!

… der Krisenlösung von Oben die Solidarität von Unten entgegensetzen… -ein Aufruf-

Wednesday, August 15th, 2012

Heute habe ich per E-Mail folgenden Aufruf erhalten, verbunden war dieses mit der Bitte um Weiterverbreitung. Und auch wenn es mir nicht möglich sein wird, an der Solidaritätsreise nach Griechenland teilzunehmen, unterstütze ich diesen Aufruf!

 

Nein zu Spardiktaten und Nationalismus!

 

Solidaritätsreise nach Griechenland, 15. bis 22. September 2012

Ein in der Geschichte der Europäischen Union bisher einmaliges Sparprogramm hat Millionen Griechen in bittere Armut gestoßen. Der Hunger ist zurückgekehrt, das Gesundheitswesen zusammengebrochen. Allein in Athen sind über 250.000 Menschen auf die Suppenküchen der Kirche angewiesen, um zu überleben. Die Krankenkassen sind pleite. Sie können ihre Rechnungen bei Ärzten und Apotheken nicht mehr zahlen. Immer öfter müssen Patienten für Medikamente und ärztliche Behandlung selber aufkommen. Wer dazu nicht in der Lage ist, wie Hunderttausende, bleibt von der medizinischen Versorgung ausgeschlossen.

Während die Lohn-, Gehalts- und Verbrauchssteuern stiegen, wurden die Arbeitslosenhilfe auf 360 Euro im Monat zusammengestrichen und die Bezugsdauer auf ein Jahr gekürzt. Danach bleibt nur die Unterstützung durch Familienangehörige oder der Gang zu den humanitären Suppenküchen. Bei denen, die noch Arbeit haben, wurden die Löhne um bis zu 50 Prozent gesenkt. Der Mindestlohn wurde von 750 auf 590 Euro reduziert.

Die griechische Eisenbahn und die Agrarbank werden privatisiert. Weitere Privatisierungen sollen folgen – faktisch das gesamte griechische Staatseigentum soll internationalen Finanzinvestoren und Konzernen zum Kauf angeboten werden.

Zur Durchsetzung der Spardiktate wurden die griechische Verfassung gebrochen, die Rechte des Parlaments ausgehebelt und die Tarifautonomie beseitigt. Den Gewerkschaften wurde verboten, Lohnerhöhungen zu vereinbaren, solange die Arbeitslosigkeit nicht auf unter 10 Prozent gesunken ist. Die Abwälzung der Krisenlasten auf die Bevölkerung verträgt sich nicht mit den parlamentarischen Spielregeln und mit den Rechten, die den Lohnabhängigen und ihren Gewerkschaften in der Vergangenheit gewährt wurden.

Griechenland wurde zum Experimentierfeld für die Umsetzung der kapitalistischen Krisenlösung, wie sie vor allem von der Bundesregierung mit dem „Europäischen Fiskalpakt“ vorangetrieben wird. Die Regierungen in Italien und Spanien folgten mit ihren Sparprogrammen dem griechischen Vorbild. Das Krisenlösungsmodell lautet: Um Investoren, Kapitalanleger, große Vermögensbesitzer und deren Banken zu retten, werden die Krisenlasten der breiten Bevölkerungsmehrheit aufgebürdet. Die Propaganda von den „faulen Griechen“ und den „Südländern, die auf unsere Kosten leben“, soll davon ablenken. Dem wollen wir entgegentreten.

Wir haben beschlossen, als Zeichen der Solidarität nach Griechenland zu fahren. Wir wollen uns selbst ein Bild machen von den verheerenden sozialen Zuständen. Wir wollen Kontakte vertiefen und neue aufbauen mit denjenigen, die sich seit zwei Jahren gegen die von der Troika verordneten Spardiktate zur Wehr setzen. Wir wollen ihnen zeigen, dass es auch im relativ ruhigen Deutschland KollegInnen gibt, die sie unterstützen. Nach unserer Rückkehr werden wir die gewonnenen Erfahrungen weitergeben – damit die Idee der grenzübergreifenden Solidarität stärker wird und sich ausbreitet.

 

Heute die griechische Bevölkerung, morgen wir – der Krisenlösung von Oben die Solidarität von Unten entgegensetzen

 

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Es geht ums Prinzip … Entlassungen und Lohnsenkungen…

Tuesday, August 14th, 2012

Es geht ums Prinzip und so kommen die Nachfahren eines Kreuzritterordens als Prinzipienreiter daher, verursachen Entlassungen und Lohnsenkungen, auf ihrem Feldzug Marktanteile zu erobern. Heute wird nicht mehr mit Schwert und Schild gefochten, sondern mit Recht und Gesetz Reichtümer erobert. Wie in den Kreuzzügen Ende des 11 bis 13 Jahrhunderts geht es um Eroberungen, Macht, Einfluss und Geld. So haben die „Kreuzritter“ vom Malteser-Orden geklagt und Recht bekommen und der Harzkreis muss „Leistungenim Rettungsdienst … erneut“ ausschreiben. „Seit 1992 teilen sich diese Aufgabe im Harz das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) sowie der Eigenbetrieb Rettungswesen des Landkreises.“ Wobei von der Teilausschreibung erst einmal der ASB betroffen ist und „deswegen hat der ASB Halberstadt all seinen 20 Mitarbeitern im Rettungsdienst zum Ende des Jahres gekündigt.“ Ein Teil dieser ist seit Jahren beschäftigt und hat aus diesem Grund eine sechsmonatige Kündigungsfrist. Der Landkreis selbst war mit der Arbeit zufrieden und außer des formalen und nun gerichtlich bestätigten Ausschreibungsverfahrens gibt es eigentlich keine Notwendigkeit etwas am gegenwärtigen Zustand zu ändern. Und selbst wenn die meisten der Mitarbeiter wieder eingestellt werden, so wird sich ihre arbeitsrechtliche Situation nicht gerade verbessern, denn „für den Halberstädter ASB hat die veränderte Ausschreibung weitreichende Konsequenzen, wie die Geschäftsführerin Uta Pfaff gegenüber der Volksstimme zugeben muss. “Um überhaupt eine Chance zu haben, diese Ausschreibung zu gewinnen, müssen wir bei unseren Kosten sparen”, erklärt sie.“ Ja so ist es bestellt um die christliche Nächstenliebe, wenn es ums Geld geht! Da hilft auch nicht, wenn von Seitens des „Kreuzritter“ betont wird, „für die Malteser gehe es ums Prinzip!“ Ums Prinzip ist es damals in den Kreuzzügen ebenfalls gegangen, religiös und wirtschaftlich war die Motivation, wobei das Religiöse in den Vordergrund gestellt und die Kreuzfahrer motivieren sollte und das wirtschaftliche Interesse verdecken. Letztlich war für die Motivation der Kreuzfahrer aber die Aussicht auf reichlich Beute ausschlaggebender den Weg aufzunehmen und andere Völker mit Krieg zu überziehe. Um etwas anderes geht es heutzutage allerdings auch nicht, wenn Truppen in Bewegung gesetzt werden um Völker weltweit mit westlichen Segnungen zu beglücken. So werden im Harzkreis zwar keine Truppen in Bewegung gesetzt, sondern im Sinne von Freiheit und Demokratie Gerichte bemüht um wirtschaftliche Interesse durchzusetzen, in erster Linie gegen die Beschäftigten! Und „deswegen habe man vor Gericht eine neue Ausschreibung eingeklagt. Diese läuft bis Oktober dieses Jahres. “Es geht uns nicht darum, aggressiv gegen die Mitbewerber aufzutreten. Wir wollen nicht mit aller Macht auf den Markt drängen. Wir wollen nur eine faire Chance bekommen.”“ Diese bekommen die Mitarbeiter des ASB natürlich auch, wenn zu lesen ist: „für die Mitarbeiter des ASB könnte diese faire Chance bedeuten, dass sie künftig für mehrere hundert Euro weniger die gleiche Arbeit wie bisher verrichten müssen.“ Wenn diese Chance nicht fair ist, für weniger Geld dürfen sie dann wenigstens die gleiche Arbeit leisten! Ob nun die „Kreuzfahrer“ ihren Kreuzzug gewinnen, steht nicht fest, verloren haben in jedem Fall die entsprechenden Mitarbeiter des ASB! Somit entpuppt sich dieser Kreuzzug als ein Kreuzzug gegen die Arbeitskräfte, für niedrigere Löhne!
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Bilder …

Thursday, August 9th, 2012

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Die CDU in Sachsen-Anhalt, eine Partei der stark formulierten Schwächen?

Wednesday, August 8th, 2012

Volkspartei! Was ist das eigentlich? Eine Partei des Volkes, eine Partei, welche das Volk repräsentiert, oder eine Partei welche das Volk regiert? Letzteres könnte der Begriffsbestimmung schon nahe kommen. Repräsentativ fürs Volk sind die so genannten Volksparteien allerdings nicht, dazu sind sie einfach zu klein, der CDU gehören in Sachsen-Anhalt grob geschätzt <0,33%, (wenn von ca. 2,3Millionen Bewohnern und 7.629 Mitgliedern ausgegangen wird,) der Bevölkerung an. Damit kann man eigentlich keinen Blumentopf gewinnen, mit Wahlen sieht es anders aus und so wird regiert, das Volk, das Land und was auch immer!

Aber auch diese Partei hat ihre Probleme, dass ist heute einem Beitrag unter der Überschrift „Die CDU ist doch sexy!“ der MZ zu entnehmen. Nicht etwa politisch, sondern sexy ist die Partei! Auch wirtschaftliche Kompetenz spielt keine Rolle mehr, immerhin wurde auf diesem Gebiet lang schon Inkompetenz bewiesen. Also wird aus Mangel anderer Potenzen, die sexuelle in den Vordergrund gerückt. Diese kann eh kaum jemand nachprüfen und seit Viagra spielt das Alter nicht unbedingt mehr die entscheidende Rolle! So sagt die Überschrift, schaut, politisch haben wir versagt, die Mitglieder laufen uns weg und von wirtschaftlichen Zusammenhängen haben wir nur die Ahnung, welche wir haben dürfen, aber wir sind sexy! Auch wenn die Frauen in unseren Reihen weniger werden und die Männer älter, dank Viagra bringen wir es noch!

Auch wenn der Bildunterschrift zu entnehmen ist: „die CDU, verliert Mitglieder, wird immer älter und der Frauenanteil ist bescheiden.“ so gibt es immer noch die Marktwirtschaft, welche bekanntlich alles möglich machen kann, also käuflich! Aus diesem Grund steht wahrscheinlich auf einem CDU Plakat „”Die Zukunftsfähigkeit Sachsen-Anhalts gestalten”“, nicht etwas die Zukunft, sondern die Zukunftsfähigkeit! Eine Fähigkeit, welche schlussgefolgert der Partei abhanden gekommen sein muss! Was wiederum die Frage aufwirft, ob diese Fähigkeit überhaupt vorhanden war, würde hier aber zu weit führen, letztlich kann auch nur die Gegenwart gestaltet werden. Darum geht es im Beitrag auch nicht, sondern es geht um die Partei, nicht ums Land! „Und was die Zukunftsfähigkeit der Landes-CDU angeht, sucht ihr Vorsitzender Webel eine starke Formulierung zu einer Schwäche: Seine Partei verliert Mitglieder, wird immer älter und der Frauenanteil ist bescheiden – und nimmt ab. “Wir sind zwar die stärkste Partei in Sachsen-Anhalt, nehmen das aber sehr ernst”, sagt er schließlich.“ („sehr ernst“, was, dass die CDU trotz ihrer starken Schwächen stärkste Partei in Sachsen-Anhalt ist?) Was übrigens immer als Schwäche gesehen wird, es ist schon stark eine „starke Formulierung zu einer Schwäche“ zu finden! Wenn schon schwach, dann aber stark formuliert! Der Slogan von der starken Schwäche, wenn das nicht sexy ist? Wobei abnehmen dem Land der Übergewichtigen im Bezug auf sexy sicher nicht schlecht zu Gesicht steht. Oder wie ist das „und nimmt ab“ zu verstehen, wenn vorher zu lesen: „Seine Partei verliert Mitglieder, wird immer älter und der Frauenanteil ist bescheiden – …“?

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