Archive for the ‘Allgemein’ Category

Keine Überschrift

Friday, January 11th, 2013

Sinnsprüche sind eigentlich Sinnlos, oder? Früher wurden sie auf Stoff gestickt, mit Blümchenmuster oder ähnlichen kitschig verziert, in Küchen, Hausfluren, Wohnzimmern, Bädern, Toiletten usw. aufgehängt. Ging der Blick zum Herd, so prangte gelegentlich neben diesem ein Sprüchlein wie „eigener Herd ist Goldes wert“ oder „trautes Heim, Glück allein“, ob die Menschen dadurch glücklicher waren, kann ich nicht sagen. Gelegentlich wurden Sinnsprüche aber auch in Holz geritzt oder gebrannt, manches Brettchen wurde auch kunstvoll bemalt, zum nutzen des Ansehens und sich des drauf befindlichen Spruches zu erfreuen. Manchen Sinnspruch findet man heute auch noch auf Fußmatten, aber die meisten Sinnsprüche sind unserer Zeit entsprechend im Internet zu finden, insbesondere in sozialen Netzwerken wie Facebook. Dabei kann ich mich nicht des Eindrucks erwehren, dass Frauen solchen Sprüchen eher zugetan sind, als Männer, wobei auch diese solche Sprüche teilen und so mitteilen welchem Sinn sie folgen. Ohnehin sind solche Netzwerke in mehrfacher Hinsicht Märkte, nicht nur so mancher Eitelkeit, sondern auch so mancher Trivialitäten. Von konkret und differenziert platzierter Werbung einmal abgesehen.

Sinnsprüche sind Sprüche, welche dem Leben einen Sinn geben sollen, oder den Sinn des Lebens der Nutzer verkünden. Auch stellen sie eine Art der Auseinandersetzung da, mit sich, dem Umfeld und besonders mit anderen Menschen. Und so könnte der passende Sinnspruch lauten, „fasse Dein Leben, kurz und zum Schluss, weil einmal Schluss sein muss!“ So sei hier Schluss, den Sinn des Beitrags versuche ich nicht zu erklären, nur ohne Sinn hätte ich ihn nicht geschrieben. So sei es ein Ausflug ist triviale.

Etwas Statistik zum Blog

Thursday, January 10th, 2013

Etwas Statistik

Zum Beginn des Jahres lohnt schon mal ein Blick in die Statistik. Eigentlich war ich der Meinung, dass die Besucherzahlen im Letzten Jahr etwas zurückgegangen sind. Was an rückläufigen Aktivitäten meinerseits gelegen haben könnte, da ein Blog gerade auch von Aktivitäten lebt und ich nicht soviel wie noch ein Jahr davor veröffentlicht habe. Dem war aber nicht so, ganz im Gegenteil, ich konnte 2012 mehr Besucher als 2011 in diesem Blog begrüßen. Der Statistik zufolge waren es 305861 Besucher, welche 680718 Seiten im Jahr 2012 aufriefen. Ein Jahr zuvor waren es 289447 Besucher mit 598813 Seitenaufrufen. Dabei gab es 2012 einige Tage, an welchen auf dem Blog viel gelesen, oder zumindest viele Seiten angeklickt wurden. Am 02.11.2012 waren die meisten Besucher auf dem Blog, laut Statistik 2378, die meisten Seiten wurden an diesem Tag nicht angeklickt, sondern das war mit 9354 Seitenaufrufen am 05.12.2012 der Fall. Die meistgelesenen Beiträge 2012 waren, „Gedanken zum Krieg“ mit 6.073 Aufrufen aus dem Jahr 2011 und „Verlorenes Kulturgut und dessen nachträgliche Instrumentlaisierung“ mit 4.826 Aufrufen aus dem Jahr 2009.

Wenn nun der Statistik glauben geschenkt werden kann, kein schlechtes Ergebnis für einen Einmannblog. Oder?  

Neujahrsgruß

Tuesday, January 1st, 2013

Neujahrsgruß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs ein gesundes, schaffensreiches und kämpferisches 2013!

Auch das ist Quedlinburger Geschichte!

Monday, September 10th, 2012

Auch das ist Quedlinburger Geschichte!

Als die Ereignisse stattfanden, um welche es im folgendem Beitrag geht, wohnte ich noch nicht in Quedlinburg und mein Tätigkeitsbereich hatte sich im Juli von Quedlinburg weg bewegt.

Zum Zeitpunkt der Ereignisse befand ich mich bei Köln auf einen Lehrgang und erfuhr erst im Nachhinein von diesen. Dabei kamen die Übergriffe auf das Asylbewerberheim in Quedlinburg nicht aus heiterem Himmel, faschistisch motivierte Gruppen trieben in der Stadt schon eine ganze Weile ihr Unwesen und für solche Übergriffe gab es durchaus unrühmliche Beispiele. In Quedlinburg selbst hatte es z. B. auch Übergriffe auf eine Kneipe gegeben, welche vor allen von Jugendlichen besucht wurde. Die Angriffe konnten dabei erfolgreich abgewehrt und dem faschistischen Mob Beine gemacht werden. So sensibilisiert hatte sich ein Widerstandspotenzial in Quedlinburg entwickelt, welches auch im Zuge der Übergriffe auf das Asylbewerberheim zum tragen gekommen ist und letztlich den Angreifern couragierte Bürger entgegen traten. Trotzdem hinderte dieses nichts am „Einknicken“ der offiziellen Politik vor dem faschistisch motivierten Mob, in dem die Asylbewerber aus Quedlinburg zügig ausquartiert wurden.

Im Zusammenhang mit diesen Ereignissen vor 20 Jahren in Quedlinburg sollte nicht vergessen werden, die Frage nach den Ursachen faschistoiden Treibens in dieser Zeit zu stellen. Die DDR, der einzig konsequent antifaschistische Staat auf deutschen Boden, war Geschichte, eine Privatisierungswelle ohne Gleichen rollte über das Land und entfaltete sich in flächendeckender Deindustrialisierung. Menschen wurden entwurzelt, ihrer Existenzgrundlage beraubt und zu Bettlern gemacht, wobei in diesem Zusammenhang nicht nur faschistische Ideologie die Schuldigen gleich mitlieferte. Die Erfahrungen mit dem anderem System waren neu und viele waren geneigt den Verlautbarungen der Medien zu folgen.

Quedlinburg hat den Stempel der UNESCO Weltkulturerbe zu sein, zum Erbe dieser Stadt gehören auch diese und ähnliche Ereignisse der jüngeren Vergangenheit!

11.09.2012 ‘Sechs Tage im September’

Im September 1992 griffen Rechtsextremisten das Asylbewerberheim in der Oeringer Straße an. Sie warfen Steine und Brandsätze auf die Bürger, die sich schützend vor das Tor stellten, riefen ihre Parolen und bekamen Applaus von neugierigen Quedlinburgern, die dem Geschehen zuschauten.

Zwanzig Jahre danach ist es Zeit daran zu Erinnern. Koordiniert vom Runden Tisch für Demokratie und Rechtsextremismus lädt die Ortsgruppe der B90/Die Grünen und der Dachverein Reichenstrasse e.V. am Dienstag dem 11. September 2012 um 18.30 Uhr zu einer Podiumsdiskussion ein. Von Sebastian Striegel Moderiert, werden Fragen aufgeworfen, die die damalige Situation aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten sollen. Es wird auch gefragt – Wo steht Quedlinburg heute? Im Anschluss wird die Möglichkeit gegeben sich mit Fragen und Anregungen an das Podium zu wenden. Die offene Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten.

Wann: 11.09.2012 um 18.30 Uhr

Wo: Saal des KuZ Reichenstraße

Quelle: Klick!

Diesbezüglich findet am 13.09.2012 um 16:00 Uhr im Schülercafé der Reichenstraße ein Zeitzeugengespräch statt. Vier Menschen, die damals auf unterschiedliche Weise mit den Geschehnissen in Verbindung standen, erinnern sich und schildern ihre Sichtweisen darauf. Die offene Veranstaltung richtet sich hauptsächlich an Jugendliche – aber auch alle anderen Interessierten sind willkommen!

Auf der Seite des MDR findet sich ein Beitrag zum Thema

 

 Quelle: Klick!

„Warten auf Antwort“, eine Lösung für 1000 Kündigungen!

Tuesday, August 21st, 2012

Warten auf Antworten“ kann sicher auch eine Lösung sein, jedenfalls für den SPD Landtagsabgeordneten Andreas Steppuhn aus Quedlinburg, in seiner Funktion als arbeitsmarktpolitischeSprecher der SPD-Landtagsfraktion! So jedenfalls im Fall des Solarzellenherstellers Sovello, welcher heute angekündigt“ hat, alle 1000 Beschäftigten zu entlassen“. Was sicher nicht ohne Folgen für die Region sein wird, wobei der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion“ sehr blauäugig an ökonomische Probleme heranzugehen scheint. Der Glaube an den Klapperstorch kapitalistischen Wirtschaftens zeugt wie es scheint hier Reaktion. Dabei ist es im parlamentarischem Spiel der Kräfte angeraten, den erkannten politischen Gegner, selbst wenn mit diesem auf Landesebene gemeinsam regiert wird, den schwarzen Peter zuzuschieben. Eigentliche wirtschaftliche Zusammenhänge und Ursachen des Scheiterns dieses Unternehmens werden ausgeblendet, schuld sind politische Entscheidungen, nur nicht die eigenen! Das Unternehmen, welche dauerhaft am Subventionstropf hängen, mit Verlust dieses Tropfs Gefahr laufen ihre Existenz einzubüßen, scheint dem Herren arbeitsmarktpolitischen Sprecher nicht einmal in den Sinn zu kommen. So wird die Schuld der Bundesregierung zuerkannt, diese wiederum findet ebenfalls einen Schuldigen, im Falle der Solarzellenproduktion kann sogar auf China zurück gegriffen werden.

Nur geht das Unternehmen nicht unter, weil es die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat? Welche Zeichen das auch immer sein mögen! Egal, eher geht dieses Unternehmen unter, weil es im freien Wettbewerb, welcher in der Regel zur milden Umschreibung eines gnadenlosen Konkurrenzkampfes benutzt wird, unterlegen ist! Die Anarchie kapitalistischen Wirtschaftens macht es möglich und gelegentlich bleiben eben auch deutsche Unternehmen auf der Strecke! Dabei trägt Bundespolitik durchaus einen Teil der Schuld, wurde nicht jüngst erst begonnen Subventionsströme umzuleiten? Im Energiesektor weg von Kleininvestoren, hin zu den Stromkonzernen. Bezeichnendes Beispiel ist die Diskussion um neu zu errichtende Stromtrassen von Nord nach Süd, welche notwendig werden, um die Produktion zukünftiger Windkraftanlagen auf der Nordsee über das Land zu verteilen. Immerhin sind die großen Energiekonzerne auf den Geschmack gekommen, ihrer Größe entsprechend benötigen diese aber auch entsprechende Flächen, welche eigentlich nur noch auf der See zur Verfügung stehen. Andererseits sind Energiekonzerne gezwungen andere Vorhaben auf Eis zu legen, welche massenhafte Nutzung von Solarenergie vorsah. Erinnert sei an die Planung riesiger Anlagen im Nahen Osten, vorzugsweise in Wüstengebieten. Sogar die Stromleitungen waren geplant, aber seit der Nahe Osten durch Kriege immer weiter destabilisiert wird, rücken solche Vorhaben in weite Ferne.

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“Projekt Stiftsberg in Quedlinburg – Masterplan zur Nutzungs- und Präsentationsentwicklung – Machbarkeitsstudie”

Sunday, August 19th, 2012

Was wird auf dem Schlossberg geschehen?

Nun hat ja Quedlinburg nicht nur das Kurzentrum als Problem, sondern weitere und es ist auch zu fragen, was aus dem Stiftsbergensemble wird. In diesem Zusammenhang gibt es ein Projekt Stiftsberg in Quedlinburg“, einen „Masterplan zur Nutzungs- und Präsentationsentwicklung“, wobei mir die „Kurzfassung“ einer entsprechenden „Machbarkeitsstudie“ in die Hände fiel. Auf der ersten Seite ist zwar ein Stempel „Vertraulich“ zu erkennen, wobei berechtigtes Interesse daran besteht dieses Material zu veröffentlichen. Grundsätzlich vertrete ich die Ansicht, dass Themen, welche die Stadt und ihre Bürger betreffen, öffentlich behandelt werden sollten und nicht hinter verschlossenen Türen. Wenn letzteres erfolgt, kann meistens davon ausgegangen werden, dass angedachte Ergebnisse nicht im Interesse der Bürger sind. Zum Inhalt der Machbarkeitsstudie werde ich mich zu einen späteren Zeitpunkt äußern.  

Gelegentlich einmal die Statistik zu …

Sunday, April 29th, 2012

Gelegentlich einmal die Statistik zu bemühen kann aufschlussreich sein. So konnte ich erfahren, dass die meistgelesenen Texte in den letzten 12 Monaten im Blog folgende waren, wobei ich vom erstplazierten etwas überrascht bin:

http://kucaf.de/2011/08/22/gedanken-zu-krieg/            wurde insgesamt 8578 x gelesen, in diesem Fall seit der Veröffentlichung im August letzten Jahres. Das entspricht einem Anteil von 1,4%

http://kucaf.de/2009/10/26/verlorenes-kulturgut-und-dessen-nachtragliche-instrumentalisierung/ wurde insgesamt 3856 x gelesen, in den letzten 12 Monaten, seit Veröffentlichung wesentlich mehr. Leider hat das Statistikprogramm ein Problem soweit zurück zu greifen.

 

In den zwölf letzten Monaten konnte ich insgesamt 335.004 Besucher auf der Seite begrüßen, welche 649052 Seiten aufriefen. In letzter Zeit sind die Besucherzahlen etwas rückläufig, was sicher damit zu tun hat, dass wenige Beiträge veröffentlicht wurden.

“NEUE HELDEN BRAUCHT DAS LAND”

Sunday, April 15th, 2012

Im Rahmen des Quedlinburger Bücherfrühlings:
Freitag, 20. April 2012, 20:00 Uhr -  kabarettistisch-musikalische Autorenlesung NEUE HELDEN BRAUCHT DAS LAND von und mit Hartmut Barth-Engelbart
Ort: Saal des Kulturzentrums Reichenstrasse, Reichenstraße 1, 06484 Quedlinburg

Eigentlich sind es die Besten, denn wer macht schon für wenig Geld bei hohem Zinksarg-Risiko den Helden? Wenn nicht, wer auferstanden aus Investitionsruinen und mit Solidarität erschlagen, lieber Kanonen füttert als Studentenfutter futtert, der hat das Zeug für den neuen Helden. Gebärprämie und Mutterkreuz, das wird gebraucht und das Eiserne als Lohn für Tochter und Sohn mit Zapfenstreich. Militärische statt musikalische Früherziehung. Jugendoffiziere in die Kinderkrippen!
Freuen sie sich auf einen lustigen und nachdenklichen Rekrutierungsabend in Quedlinburg.

Informationen über KuZ Reichenstrasse,  Herr Loch Tel.:             0171/1996214       Kartenvorbestellungen über das Kulturzentrum Reichenstrasse, Herr Helmholz, Tel.             03946/2640, www.reichenstrasse.de
Eintritt: 7,00 €, erm. 5,00 €

Ostergruß

Friday, April 6th, 2012

Frohe Ostern und eine Zeit des Aufbruchs wünsche ich allen Lesern! Bilder möchte ich nicht versenden und Grußkarten sind nicht mein Ding, obwohl des Frühlings Farben etwas Wohltuendes verströmen. Nehmt euch die Zeit, es wird sie euch keiner geben, setzt euch in die Sonne, wenn sie scheint und genießt die Wonne, wenn die Haut wird erwärmt und die Lebenssäfte beschleunigt zu strömen beginnen!

Über die Gewalt, wie …

Friday, April 6th, 2012

Im Rahmen des Quedlinburger Bücherfrühlings findet am Donnerstag dem 12.04.2012 eine Veranstaltung zum Thema Gewalt und deren Ursachen statt.

Die Veranstaltung, welche um 20:00Uhr beginnt und Ratsitzungszimmer des Rathauses stattfindet, hat den Titel:

Über die Gewalt, wie sie aus der Mitte der Gesellschaft kommt.

Es ist ein Vortrag mit Dr. Werner Seppmann zu seinem Buch, „Dialektik der Entzivilisierung“.

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