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Archiv der Kategorie Allgemein

Wie war das mit den Sarazenen, oder so ähnlich?

Wie war das mit den Sarazenen, oder so ähnlich?

Zu einem aktuellen Thema:

Nun ist es so, dass zurzeit ein Bundesbankvorstand zu unrühmlicher Berühmtheit gelangt, in dem ein von ihm geschriebenes Buch Gegenstand so mancher Betrachtung wird. Dabei haben die meisten ihre Informationen aus den Medien und das Buch wahrscheinlich selbst nicht gelesen. So ist es auch bei mir, wobei besagter Herr sich zum Thema in der Vergangenheit schon geäußert hatte und diese Aussagen durchaus umstritten waren. Wessen Geistes Kind dieser Herr ist, ist ebenfalls bekannt, auch wen von verschiedenen Seiten aus relativiert wird und seine Äußerungen beschwichtigend als der Anstoß einer lange überfälligen Diskussion dargestellt werden. Dieses konnte ich in einer persönlichen Diskussion erleben, in welcher gerade dieses Argument zu hören war. In diesem Zusammenhang ist auch erschreckend wie wenig doch die Ursachen gesellschaftlicher Verwerfungen in den jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnissen gesehen werden, sondern im Menschen selbst, in seinen Veranlagungen, in seinen Genen etc. Nicht das Sein bestimmt das Bewusstsein, sondern das Bewusstsein das Sein und so wird gar unterstellt, dass genetische Veränderungen kurzfristige Prozesse seien. Dass dabei Völker, welche vor einigen hundert Jahren auf „höherer“ Kulturstufe lebten, als unsere Vorfahren zur selben Zeit, spielt keine Rolle, das hier und heute ist entscheiden.

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Pilzsuche!

Pilzsuche.

Heute waren wir Pilze suchen, all zu ergiebig war die Ausbeute nicht, wobei ich einen prächtigen Steinpilz gefunden habe, leider von der Größe nur einen. Andererseits fand ich einige schöne Fliegenpilze, die kann man zwar nicht essen, sollte man jedenfalls nicht, aber schön sehen sie schon aus! Aber auch in anderer Hinsicht war es ein lohnender Spaziergang, so viel frische Luft hat man selten auf einmal!

Fliegenpilz dito aus der Ferne anderer Fliegenpilz kleiner Fliegenpilz ander Pilze Im Wald Es war.

 

Die Sprache der Macht, oder die Macht der Sprache?

Die Sprache der Macht, oder die Macht der Sprache?

In der Mailingliste der Freidenker wurden einige interessante Gedanken zur Sprache (Hochdeutsch) als Herrschaftssprache geäußert, dabei wurde auf verschiede Erfahrungen zurück gegriffen, zum einen auf Lebenserfahrungen, welche in der DDR mit Sprache gesammelt wurden und zum anderen standen Erfahrungen aus der BRD zu Buche. Dass Sprache letztlich auch etwas mit Bildung zu tun hat, wurde dabei genauso herausgearbeitet, wie ihre historische Bedingtheit, so wie der Einfluss der verschiedenen Bildungssysteme.

Folgenden Beitrag habe ich in die Liste gestellt:

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Ein Imperium, dessen Politik und deren Folgen!

Ein Imperium, dessen Politik und deren Folgen!

Ein interessanter Text findet sich hier, leider bleibt der Autor auf halben Weg stehen, aus diesem Grund habe ich folgenden Kommentar hinterlassen:

Ja Sepp,

ein interessanter Beitrag, nur bleiben die eigentlichen Ursachen der beschriebenen Problematik im Dunkeln. Es wird veranschaulich was die eigentlichen Grundlagen der US-Amerikanischen Demokratie sein sollten und in wieweit sich die politischen Verhältnisse verschoben haben, nur würde sich etwas ändern, wenn in den USA die politischen Strukturen wieder errichtet würden, welche die Gründerväter vorsahen?

So richtig die Aussagen in diesem Beitrag auch sind, die Lösung des Problems Imperium wird aber in der Vergangenheit gesehen, also in einer Zeit, als das Imperium selbst noch Zukunft war. Die Frage warum es zum Imperium gekommen ist, die objektiven Ursachen dieses, bleiben leider im Dunkeln, genauso wie die objektiven Ursachen für Kriege selbst. Dabei ist die Feststellung: „Für die Vereinigten Staaten von Amerika wird die Fortsetzung ihrer imperialistischen Außenpolitik, und alle Zeichen deuten darauf hin, das diese fortgesetzt wird, schlussendlich zum wirtschaftlichen und sozialen Kollaps führen.“, interessant und wirft durchaus einige Fragen auf. So stellt sich die Frage, führt diese Außenpolitik zum wirtschaftlichen und sozialen Kollaps, oder sind die Ursachen nicht doch anders geartet? Wenn dem nämlich so wäre, wäre es relativ einfach das Problem zu lösen, und zwar nur dadurch, dass die Außenpolitik geändert wird. In diesem Zusammenhang sollte nicht nur darüber nachgedacht werden, ob ein imperialistischer Staat überhaupt in der Lage ist, eine nicht imperialistische Außenpolitik zu betreiben, sondern auch darüber, ob nicht der permanent herannahende wirtschaftliche und soziale Kollaps ein Ursache für diese Politik ist? Wenn nun aber die imperiale Außenpolitik nicht die Ursache für die Verwerfungen innerhalb der Gesellschaft ist, sondern eine Folge, dann bleibt zwangsläufig die Frage nach den eigentlichen Ursachen nicht erspart. Das Problem, welches im Beitrag zu Recht angesprochen wird, wird somit zwar entschärft, aber nicht gelöst, da selbst einem Mythos aufgesessen.

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… Kunst als Waffe …

Im Rahmen einer Auseinandersetzung, einem „abwatschenden“ Text folgend, findet sich hier ein sehr interessanter Text, welcher die Kunst als Waffe zum Gegenstand hat.

In diesem Zusammenhang folgender Gedanke: „Für „Kunst als Waffe“ trifft das selbst zu, wie für jede andere Waffe, der Einsatz sollte gut überlegt sein, und dem Ziel entsprechend erfolgen. Streufeuer erhöht die Trefferquote nur im ersten Moment und die meisten abgegebenen Schüsse erreichen ihr Ziel nicht, da die Beschossenen sich in Deckung begeben.“

Lesen und Schreiben als Widerstand …

Lesen und Schreiben als Widerstand ist hier Gegenstand der Betrachtung und wie es scheint seit Jahren erfolgreich umgesetzt. Der Bitte um Weiterleitung und Veröffentlich komme ich hiermit nach und vielleicht findet sich ja hierdurch auch der eine oder andere Nachahmer, Unterstützer, Sponsor.

Lesen und schreiben als Widerstand, kann in jedem Falle Öffentlichkeit vertragen, genau wie andere Formen des Widerstandes. Widerstand gehört nicht ins Kämmerlein, sondern auf den Präsentierteller, er bracht Öffentlichkeit, wenn etwas erreicht werden soll und nicht nur individuelle Gelüste befriedigt werden sollen. Im Kleinen wie im Großen, mehr noch im Kleinen bedarf er der Beachtung, denn dort kann er am wirkungsvollsten sein. Problem sind Bekannt, Zusammenhänge gut ersichtlich und Anonymität schwerlich gegeben.

Also sei hier meinen „drei“ Stammlesern oben verlinkter Text empfohlen.

 

Quedlinburger Kasperletheater.!?

Quedlinburger Kasperletheater.!?

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man glatt drüber lachen.

Was soll man sagen, einer provoziert und der andere lässt sich provozieren, reagiert nicht nur mit untauglichen Mittel, sondern auch mit Äußerungen (Quedlinburg: Stadtführungen), deren Gesetzeskonformität durchaus zu prüfen wäre. Meines Erachte wird hier wieder einmal die Keule gezeigt und geschwungen und das nicht dem ausgemachten “Feind”, sondern den potenziellen Verbündeten gegenüber, obwohl es keinen Grund dafür gibt. Sicher kann ich mich täuschen, aber ich glaube kaum, dass ein Stadtführer, welcher derzeit für die QTM unabhängig seine Runden dreht, sich einfach wie befürchtet vereinnahmen ließe. Da scheint Herr Bracht in seiner Einschätzung mal wieder daneben zu liegen. In diesem Zusammenhang kann ruhig über die Äußerung des „anonymen Geschäftsführers“ eines Hotels nachgedacht werden.

Nun ja, so mancher Streit kann ja sogar belebende Wirkung haben, aber nur wenn daraus die richtigen Schlüsse gezogen werden. Ob dies hier der Fall sein wird, mit der praktizierter Denkweise, ist fraglich, da dies gerade auch von den agierenden Hauptpersonen abhängig ist. Eigentlich stehen sich hier Arroganz der Position, Funktion, oder schlichtweg der administrativen Macht und die Arroganz des Geldes, des Investor, oder schlichtweg der ökonomischen Macht gegenüber. Es geht um Einfuß und Interessen, vor allem wirtschaftlichen Interessen. Das dieses dazu führt, dass der eine vergisst, dass er ein städtisches Dienstleistungsunternehmen führt, ist nicht nur an der Unzufriedenheit zu spüren, wenn der Geschäftsführer der Quedlinburg Tourismus Marketing GmbH Gegenstand der Betrachtung ist. Die dokumentierten Aussagen im Text geben zu denken, und bestätigen eigentlich meine Aussagen in einem anderem Zusammenhang. Dem Investor hingegen einen Vorwurf daraus zu machen, dass er handelt wie ein Investor, ist reichlich naiv, letztlich wird investiert um in erste Linie zu profitieren und nicht um dem Gutmenschentum Zucker zu geben. Von der öffentlichen Hand hingegen kann erwartet werden, dass sie dem Allgemeinwohl zu dienen hat.

Dem Vorgang entsprechend werden anschauliche Beispiele für die Herangehensweise dieses Investors im Beitrag gezeigt. Letztlich geht es auch hier nur um die Optimierung der Verwertungsbedingungen und wenn sich etwas nicht dem ursprünglichen Anliegend entsprechend verwerten lässt, wird es eben anders verwertet, gegebenenfalls aus geschlachtet so weit es geht. In diesem Zusammenhang sei angemerkt, wie doch gerade und nicht nur von Seitens des Bürgermeisters um jeden Investor gebuhlt wird, selbst auf die Gefahr hin, die eigenen und angestammten Gewerbetreibenden aus den Augen zu verlieren.

Wie dem Beitrag weiter zu entnehmen ist, sind beide Hauptakteure nicht unbedingt unumstritten und so kann diese Auseinandersetzung durchaus zur Klärung weiterer, im Text angesprochener Probleme taugen. Auf die Fortsetzung kann man wohl gespannt sein.

 

Instrumentalisierter Protest.

Instrumentalisierter Protest.

Nun gibt es viele Gründe, welche das Gemüht berühren und daher taugen instrumentalisiert zu werden. Um einen solchen Grund geht es hier, anschaulich wird beschrieben, wie sich die verschiedensten Gruppen vereinnahmen lassen. Oberflächlich wird die Verletzung von Menschenrechten angeprangert, ohne dass die Vereinnahmten anscheinend erkennen, worum es wirklich geht. In solchen Zusammenhängen sollte schon darauf geachtet werden, welche Organisation Initiator des Protestes ist.

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Ein interessanter Erlebnis- und Erfahrungsbericht …

Ein interessanter Erlebnis- und Erfahrungsbericht von Sepp Aigner, über ein Dorf in Andalusien, findet sich hier. Er ist nicht nur interessant zu lesen, sondern zeigt auch, was selbst unter den Bedingungen des Kapitalismus möglich ist.

Marinaleda, ein sozialistisches Dorf in Andalusien

Voriges Jahr ungefähr um diese Zeit habe ich Marinaleda besucht und danach den folgenden Artikel geschrieben. Er handelt von einem erstaunlichen Dorf in Andalusien, einem Asterix-Obelix-Dorf sozusagen, in dem Menschen dem alles verschlingenden Geldwahn ein Leben entgegensetzen, in dem “Geld nicht alles” ist. Das ist dort tatsächlich ein geflügeltes Wort, ein Alltagsspruch, der nicht nur einen Traum auf den Punkt bringt, sondern das wirkliche Leben in Marinaleda. Der Unterschied zum gallischen Comic-Dorf ist: In Marinaleda wird nicht ein letzter Rest alter, untergehender Verhältnisse verteidigt, sondern da ist ein Keim für eine mögliche Zukunft gelegt. In Marinaleda lebt es sich besser als irgendwo sonst auf dem Land in Andalusien, weil dort “Geld nicht alles” ist.

Hier stehen meine Eindrücke vom vergangenen Sommer:

Marinaleda, ein erstaunliches Dorf in Andalusien

Zufällig zappte ich über TVE 2, als eine Dokumentation über Marinaleda lief. Ich blieb hängen, war fasziniert, las nach, was es im Internet darüber gibt. Das war im Juni 2009. Anfang August schaute ich mir das Dorf selber an. Hier ist der Bericht.

Was ist das Besondere an Marinaleda? - Seine Bewohner arbeiten in demokratisch organisierten Genossenschaften, und entsprechend soll es auch im Dorf selbst zugehen. Es soll sich dort anders, besser, freier, solidarischer leben. So behauptete die Doku und steht es im Internet. Ich war skeptisch. Kann denn so etwas gehen, mitten im Kapitalismus der neoliberalen Reformen?

Annäherung

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Patriotismus

Nun wird des öfteren der Begriff Patriotismus gebraucht, jüngst auch wieder im Zusammenhang mit der Fußballweltmeisterschaft. Nur was ist Patriotismus und ist er überhaupt noch zeitgemäß? Dabei ist oft zu beobachten, dass Erscheinungen des Nationalismus als Patriotismus ausgegeben werden.

„Patriotismus: Liebe zur Heimat, Liebe zum Vaterland; gesellschaftliche-historische Erscheinung, die sich in Abhängigkeit von der Entwickelung des Vaterlandes als dem jeweils gegebenen politischen, kulturellen und sozialen Milieu des Lebens und des Kampfes eines Volkes herausbildet. „Der Patriotismus ist eins der tiefsten Gefühle, das durch die jahrhunderte- und jahrtausendelange getrennte Existenz der verschiedenen Vaterländer eingewurzelt ist.“ (Lenin, Bd. 28, Seite 182) Träger des Patriotismus sind in allen Epochen die Volksmassen. Sie sind am meisten am Schicksal des Vaterlandes interessiert. In ihrer revolutionären Periode ist auch die Bourgeoisie patriotisch. Sobald sie jedoch das Vaterland ihren Profitinteressen unterworfen hat, enthüllt sie ihre nationalistische Einstellung (siehe Nationalismus). Die Arbeiterklasse ist als einzige konsequent revolutionäre Klasse auch die am meisten patriotische Klasse der Gesellschaft. Ihre Stellung zum Vaterland wird von den grundlegenden Interessen des Befreiungskampfes der Arbeiterklasse um die Beseitigung jeglicher Ausbeutung bestimmt. Der Patriotismus bildet mit dem proletarischen Internationalismus eine untrennbare Einheit; dadurch wird sein Abgleiten in den Nationalismus verhindert. Unter den Bedingungen der sozialistischen Nation ist der Patriotismus eine Ausdrucksform des sozialistischen Nationalbewusstseins. … weiter …