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Archiv der Kategorie Gedanken

Eine Anmerkung zur Entfremdung.

Eine Anmerkung zur Entfremdung.

In einer Diskussion, welche ursprüngliche einen anderen Gegenstand hatte, geht es nun um Entfremdung, ein durchaus wichtiges und interessantes Thema, welches den meisten Menschen nicht bewusst ist, aber dessen Erkenntnis vieles im menschlichem Leben in einem anderen Licht erscheinen lässt. Nun wurde eine Definition, eigentlich zwei Definitionen in die Diskussion eingebracht, mit den Verweis, dass Inhalte zu den verschiedenen Sachgebieten nicht durcheinander gebracht werden sollten. Nun bin ich nicht unbedingt dieser Meinung und habe folgenden Beitrag in die Diskussion eingebracht. Leider findest diese Diskussion in einer Mailingliste statt, und ist so nicht ohne Anmeldung verfolgbar. Eigentlich schade, das gerade in dieser Liste durchaus allgemein interessante Themen angesprochen und diskutiert werden. Aber was soll es, es ist einem jeden freigestellt sich anzumelden.

 

Eine Anmerkung zur Entfremdung und verschiedener Definitionen:

Nun gibt es durchaus unterschiedliche Definitionen für einen Begriff, entsprechend unterschiedlicher Sachgebiete. Im Falle von Entfremdung ist es meines Erachtens aber nicht unbedingt notwendig vor einer eventuellen Vermischung zu warnen.

Wie in der medizinischen Definition zu lesen ist:

„Entfremdung als medizinischer Fachbegriff:

Entfremdungserlebnis: Veränderung der Erlebnisqualität, wobei die Umwelt fremd, verändert, unheimlich empfunden wird. Bei extremer Ausprägung der Symptome kann die Existenz der Umwelt oder auch der eigenen Person negiert werden. E. kommt vor bei Schizophrenie, schweren Depressionen, ekstatischen Verzückungen im Rahmen epileptischer Dämmerzustände. S. a. Depersonalisationssyndrom.“

so frage ich mich, wo der entscheidende Unterschied ist, außer das hier im medizinischem Zusammenhang die Symptome auf einen einzelnen Menschen projektiert sind und im anderen Fall auf die gesamte Gattung (Gesellschaftsformation)?

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Bedingungslosen Grundeinkommen!

Bedingungslosen Grundeinkommen!

Eine Diskussion, welche mich zu folgenden Beitag animierte:

Hallo,

die Spaltung der Arbeiterklasse, welche zugegebener Maßen sich gegenwärtig selbst nicht einmal definiert, ist zwar ein Problem, aber nicht das Einzige!

Bedingungsloses Grundeinkommen, eine interessante Diskussion und ehrlich gesagt, gut für manche Metamorphose. Nun hatte ich mich gute zehn Jahre lang nur wenig mit Politik beschäftigt, vielleicht mit etwas Alltagspolitik, mehr aber nicht. Das hatte seine Ursachen, welche hier aber keine Rolle spielen. Jedenfalls habe ich mich ab 2005 wieder etwas mehr für Politik interessiert, nach dem ich feststellen musste, dass einiges an Wissen verloren gegangen war, und der Irrationalismus immer weiter Raum griff. Das Bedürfnis des Austausches von Meinung wuchs und so begab ich mich auf die Suche nach Möglichkeiten. Da ich zu diesem Zeitpunk in einer Stadt wohnte und ca. 60 km weiter entfernt arbeitete, litten im Laufe dieser Zeit die sozialen Kontakte erheblich. In Ermangelung direkter Kontakte, suchte ich nach Möglichkeiten im Internet und fand diese auch. So nach und nach konnte ich mein Wissen auffrischen und neues hinzugewinnen. Und irgendwann kam das Thema Bedingungsloses Grundeinkommen dazu, erst am Rande und später wurden die Diskussionen sogar etwas komplexer. In diesem Zusammenhang muss ich eingestehen, dass ich anfänglich ein solches Einkommen durchaus begrüßenswert fand, und der Ansicht war, dass sich mit Hilfe eines solchen Einkommens so manche Probleme lösen ließen. Und was ist schon gegen ein Existenz-sicherndes Grundeinkommen zu sagen, wenn es auch noch ohne Bedingungen serviert wird, um so besser. Keine Repressionen durch die Arge, dass Thema Mindestlohn hätte sich auch erledigt, denn unter dem Grundeinkommen würde nichts gehen, zudem würde sich die Verwaltung erheblich erleichtern, und so gab es noch einige Punkte, welche für ein solches Einkommen sprachen. Ja, ich war begeistert, könnte man so sagen, aber mit fortschreiten der Diskussionen und mit der Wiedererweckung „alten“ Wissens, kam ich so nach und nach auf den Trichter, dass ein solches Einkommen den Menschen zwar eine materielle Grundsicherung garantieren könnte, aber ihn auch Zug um Zug seines Menschsein berauben würde. Endgültig verwarf ich den Gedanken an eine progressive Seite eines Bedingungslosen Grundeinkommens, als immer mehr Modelle von konservativer Seite ins Spiel gebracht wurden.

Um aber den Sinn oder Unsinn eines solchen Vorhabens zu erkennen, wäre es erst einmal wichtig zu klären, welche Rolle Arbeit im menschlichen Leben überhaupt spielt, ja, was ist Arbeit? Meistens wird diese sehr eingeschränkt betrachtet, extremer Weise als abhängige Beschäftigung und etwas entschärft, als Erwerbsarbeit. Ja, was ist Arbeit und welche Rolle hat sie bei der Menschwerdung gespielt? Und ist der Mensch nicht ein soziales Wesen, kann man da dem Einen ohne Bedingung seine Existenz sichern, also ohne Gegenleistung für die Gesellschaft?

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Betrug.!?

Im Kapitalismus ist Betrug ein allgemeiner Wesenszug wirtschaftlichen Treibens, in diesem Zusammenhang sogar Existenz-bedingend für`s System, und damit die Betrüger weitestgehend vom Betrug verschont bleiben, haben sie entsprechende Gesetze erlassen!

 

- Ist der Betrug der Betrüger, Betrug?

 

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Was ist Links?

Was ist Links?

Keine einfach zu beantwortende Frage, wenn man betrachtet, was unter diesem schwammigen Begriffe alles angeboten wird. Ja, und da sind Irrtümer, Fehleinschätzungen, Fehlinterpretationen und Missverständnisse nicht ausgeschlossen. Mit diesem Beitrag hatte ich in einer Mailingliste ein Problem aufgegriffen und geantwortet. Nach einer Antwort, schrieb ich folgenden Beitrag:

Was ist schon Links? Und ich finde es durchaus angebracht einmal über diese Bezeichnung nachzudenken, allein schon um Klarheit zu erlangen. Nun hat sich sogar eine Partei vereinnahmender Weise so benannt, aber was ist Links, was versteht man darunter und wie breit ist das Linke Spektrum? Hat zwar nicht unbedingt mit dem Thema zu tun, aber eine Klärung könnte durchaus Aufklärend sein.

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Politische Instrumentalisierung einer Verfehlung!

Politische Instrumentalisierung einer Verfehlung!

Kritik der Kritik und was steckt eigentlich hinter der ganzen Aufmachung? Die bürgerliche Presse hechelt das Thema durch, es ist ein gefundenes Fressen, besonders weil sich eine menschliche Verfehlung hier gut politisch Instrumentalisieren lässt. Nun hatte die Frau seichte Kritik an der Kriegsführung der BRD geübt, diese aber nach dem Rapport beim Kriegsminister relativiert, immerhin hängt auch ihre Kirche am Tropf des Staates. Nur, sie hat Gefährlichkeit bewiesen und das allein zählt, da können ihre Gegner doch frohlocken, dass es zu dieser Verfehlung gekommen ist. Ja, sie ist Angreifbar für die Medien und wird an den medialen Pranger gestellt, frei nach der Intention; wie kann eine Frau, eine Kirchenfürstin, welche sich solcher Verfehlungen schuldig macht, den Staat und seine kriegerischen Machenschaften kritisieren? Im heutigen regionalen Wurstblatt hier, aus dem Hause Neven DuMont, ist diesem Vorgang über eine dreiviertel Seite (Seite drei, ankündigender Verweis auf der Titelseite und Kommentar) gewidmet, warum wohl? Eine Frau, im hohen Kirchenamt, welche sich zu (halbherziger) Kritik am Staat hinreißen lässt und dazu noch betrunken bei rot über eine Kreuzung fährt, das kann nicht angehen, in einer weitestgehend patriarchalischen Welt! Sollten wir wirklich in diesen Chor einstimmen? Ich finde nicht und hat sie uns nicht gerade praktischer Weise bewiesen, wie eng die Verbindung von Staat und Kirche in diesem Land ist?

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Zeit der Interpretation, es wird relativiert!

Zeit der Interpretation, es wird relativiert!

Nochmal zur erfolgreichen Blockade in Dresden. Das Thema fand sich in den verschiedensten Medien, unter den verschiedensten Blickwinkeln wieder. In diesem Zusammenhang ist gelegentlich auch zu beobachten, dass dieses Ereignis und seine Ergebnisse aus und in die verschiedensten Richtungen interpretiert wird. Die gleich geschalteten Medien legten das Hauptaugenmerk auf die Menschenkette und versuchten die Blockade weitestgehend unter den Tisch fallen zu lassen, wenn das nicht gelang, wurde kräftig relativiert. Und letztlich wäre es auch nicht verwunderlich, wenn die eigentlichen Gegner der Blockade, sie in ihrem Interesse um zu deuten versuchen. Wichtig scheint in diesem Zusammenhang für die staatlichen Organe nur zu sein, deutlich zu machen, dass man immer Herr der Lage war und die Initiative in der Hand hatte. Schwäche wurde nicht gezeigt und Stärke demonstriert, man hätte, wenn man nur wollte, aber hätte man, und wollte man wirklich nicht? Nun kann alles Mögliche vermutet werden und nach Strategien gesucht werden, welche hinter dem Vorgehen steckten und nach Zielen die verfolgt wurden. Dabei scheint die Antwort auf der Hand zu liegen, die Vielzahl Demonstranten hatte eine Situation entstehen lassen, welcher man auf alt bekannter Weise nicht Herr werden konnte, ohne das Gesicht gänzlich zu verlieren. Diesen Beitrag hatte ich an anderer Stelle schon einmal verlinkt und in einem Kommentar geht es dort um dieses Problem. So wird festgestellt, dass die Polizei zurückhaltend war, wo sie doch an anderer Stelle konsequent gegen Antifaschisten vorgeht und den Faschisten sogar den Weg frei prügelt, wenn es nicht anders geht. Es wird nach taktischen Gründen gefragt, aber nicht nach den Konsequenzen, welche ein rigoroses Vorgehen der Polizei gehabt hätte, ja, war ein solches unter den gegebenen Umständen überhaupt möglich? Das Bündnis hat gute Arbeit geleistet, besonders auch im Vorfeld und hat sich nicht durch diverse Einschüchterungsversuche vom Vorhaben abbringen lassen. Die Gesamtheit des Wiederstandes, machte es der tonangebenden Politik und der Polizei unmöglich dieses Widerstand zu brechen, ohne sich klar zu den Faschisten zu bekennen und das eigene Gesicht zu verlieren. Zum besagten Kommentar habe ich folgenden Kommentar hinterlassen:

 

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Sich von Illusionen trennen!

Sich von Illusionen trennen!

Eine Antwort gab es auf diesen Beitrag, welcher selbst Gedanken zu einer Antwort enthielt, welche auf Grund eines anderen Beitrages gegeben wurde. Auch ein gutes Beispiel dafür, wie der ursprüngliche Gegenstand so nach und nach verschwindet. So geht es weniger um Mensch und Natur, sondern eher um gesellschaftliche Verhältnisse, aber eben auch um Weltanschauung. Wie wird die Welt betrachte, wie weit dringt man vor, oder verweilt man nur an der Oberfläche, geht man von einem materialistischen oder idealistischen Standpunkt aus?

Sicher spielt im Kapitalismus auch der Gegensatz zwischen Arm und Reich eine Rolle, aber das hat er auch schon in anderen Gesellschaftsformnationen, welche auf Ausbeutung des Menschen durch den Menschen basierten. Und nicht nur aus diesem Grund ist der Unterschied (zwischen den Gesellschaftsformationen) entscheidend, ja, was macht den Kapitalismus zum Kapitalismus und worin unterscheidet er sich von vorhergehenden Gesellschaftssystemen?

Nachdem einige Zeit vergangen ist, und mein Computer, auf welchen ich die Listenbeiträge abspeichere, wieder seinen Dienst tut, bin ich zur Beantwortung des Beitrages gekommen.

 

Ursächlicher Beitrag

Nun Nico,

sich von Illusionen zu trennen, ist ein guter Ratschlag, nur wo habe ich geschrieben, „dass der Kapitalismus auf dem Gegensatz einiger weniger Menschen gegen viele andere Menschen beruht.“? Nicht einmal beim besten Willen, kann man dieses den von Dir zitierten Zeilen entnehmen. Eher ist das Gegenteil der Fall, aber wenn Du es wünscht, mir eine idealistische Denkweise zu unterstellen, bitte. Nur das Dir nichts besseres einfällt, als den Beweis dafür mittels oberflächlich, idealistischer Betrachtungsweise zu führen, nun ja.

Von der Erscheinung zum Wesen, wäre da schon eher angebracht, aber bitte, bleiben wir bei der Erscheinung und den Illusionen.

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Ein Zitat, platziert, deplatziert?

Ein Zitat, platziert, deplatziert?

Ein Maozitat wurde hier platziert und Gegenstand eines Schlagabtausch, eine Frage, eine Gegenfrage, eine Antwort, eine Erwiderung. Meine Erwiderung:

Nun Dick,

obwohl sie sich verabschiedet haben, gehe ich davon aus, dass Sie vielleicht noch mal vorbei schauen. Sie schrieben auf meine Reaktion: „genauso falsch wäre es, sich auf Hitler oder Stalin zu berufen,“ und einmal davon abgesehen, dass ich Hitler und Stalin nicht gleichsetze, war von „berufen“ in ihrem ursächlichem Kommentar nicht die Rede. Sie schrieben: „ist es relevant, was ein Massenmörder 1958 gesagt hat?“, somit ist es um die Relevanz einer Aussage gegangen, meines Erachtens etwas anderes, als sich auf eine Aussage berufen.

Und schauen wir uns um, in dieser Welt, was ist an der damaligen Grundaussage falsch? Erinnern wir uns, Bismarck hat vor einen zwei Fronten Krieg gewarnt, der deutsche Kaiser hat ihn versucht zu verhindern, 1914, was nicht gelungen ist, die deutschen Faschisten haben diesen nicht einmal versucht zu vermeiden, besetzten Österreich, die Tschechische Republik, eroberten erst Polen, dann West- und Nordeuropa, bombardierten England, tummelten sich in Afrika und bissen sich letztlich die Zähne an der Sowjetunion aus, die USA heute sind auf dem ganzen Globus präsent und führen an den verschiedensten Ecken und Enden, gegen die verschiedensten Völker Krieg. Das ist kein Einfronten, kein Zweifronten, sondern ein Vielfronten Krieg, welcher unter den verschiedensten Bedingungen ausgefochten wird. Und wem machen sie verantwortlich für den Völkermord und die vielen Millionen Tote, welche US-amerikanischen Kriege hervorgebracht haben und immer noch hervorbringen und wo sehen sie da ein Ende der Fahnenstange?

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Keines Wegs wählerisch … !

Keines Wegs wählerisch, nicht nur wen es um Wahlen geht!

“Kalkulierte Spaltung”, ein Beitrag in der Jungen Welt, welcher sich mit den Machenschaften Westerwelles beschäftigt. Was er auch immer ist und wie er sich offenbart, er sorgt für eine Polarisieren, wie sie im allgemeinen vermieden wird. Somit bietet er eine Angriffsfläche, welche es zu Nutzen gilt.

Westerwelle ist eine Offenbarung, er ist der personifizierte Bruch mit der Illusion von der Lauterkeit der Politiker, er ist der Beweis dafür, dass es in der Politik eigentlich nur um die besten Plätze an den Fleischtöpfen der Macht geht. Er macht konsequente Politik im Interesse seiner Klientel, auf wessen Kosten auch immer und ist dabei keines Wegs wählerisch was die Mittel und Gegner anbelangt. Um seine Interessen durchzusetzen, scheut er nicht einmal davor zurück den Schleier zu lüften, welchen die meisten Politiker mit Mühen hochhalten, um den Schein ihres politischen Anstands zu waren und die Illusion allgemein verbindlicher Politik zu erhalten. Er schlägt Menschen einen Hammer vor den Kopf und versucht dieses als Ehrlichkeit zu verkaufen, um sie zu gewinnen. Leider gibt es durchaus nicht wenige, welche, durch die Medien darin geübt und abgehärtet, diesem Vorgehen verfallen und Applaus klatschen. Er versteht es Menschen vor zu führen, und sie vor den Karren zu spannen, welcher dafür gedacht ist sie zu überrollen! Er hat es geschafft in den Medien permanent präsent zu sein und trotzdem ist Westerwelle kein Ausnahmepolitiker, sondern nur die sich in Ausnahme offenbarende Regel. Leider gereicht es nur selten, den Irrglauben an die Heiligkeit der parlamentarischen Parteiendemokratie zu erschüttern.

Fragen, Antworten und deren vermeidliche Folgen.

Fragen, Antworten und deren vermeidliche Folgen.

Westerwelle stellt berechtigte Fragen, um auf die Antworten vorzubereiten, ist in diesem treffenden Kommentar zu erfahren. Nun werden aber leider oft diese Fragen kritisiert, vielleicht aus Angst vor der Antwort und die daraus folgenden Konsequenzen!? Nur warum, warum beantwortet man die gestellten Fragen nicht selbst und zwar im eigenem Interesse? Egal wie auch immer, die Antworten werden kommen und solange sich an der Kritik der Frage zerschlissen wird, werden die Antworten so kommen, wie der Fragende sie wünscht. Das es nach Westerwelle und Co. keine Alternativen geben darf, bedeutet doch noch lange nicht, dass es diese nicht gibt! Aber anscheinend hat man sich so sehr an die Sachzwangmentalität gewöhnt, dass sich nur noch über die Form aufgeregt wird, aber nicht über den Inhalt. Was macht es schon für einen Sinn Westerwelle vor zu werfen, dass er Westerwelle ist und darauf beschränkt sich leider die meiste Kritik. Wenn Westerwelle behauptet das die Deutschen hinter ihm Stünden, so ist er sicher einem Irrtum unterlegen, nur stellt er durchaus Fragen, welche für die Mehrheit von Interesse sind. Und wer kann schon gegen Fragen argumentieren, welche eine Berechtigung haben? Möglich ist natürlich vieles, nur sollten nicht die implizierten Antworten Gegenstand der Betrachtung sein und sollte nicht auch nach eigenen Antworten auf diese Fragen gesucht werden? Manches „Unheil“ ist schon über die Menschen gekommen, mangels Alternative, obwohl diese durchaus vorhanden waren/sind. Die Kritik der Frage, kann eine Antwort nicht ersetzen und grundsätzlich ist eine Frage nicht falsch, nur weil die Antwort gefürchtet wird, eher ist es erforderlich diese Frage im eigenem Interesse zu beantworten, um die eigene Antwort, der gefürchteten Antwort als Alternative gegenüberstellen!

Im heiligen Glauben an die Segnungen des bürgerlichen Parteienparlamentarismus, werden die eigentlichen Zusammenhänge in der Politik verkannt und den verbalen Ergüssen so manchen Politikers glauben geschenkt, Hauptsache es wird sich erregt!