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Archiv der Kategorie Entliehen
Weltanschauung
9.12.2009 by Tolo.
Weltanschauung
Weltanschauung: Die in ein System gebrachte Gesamtauffassung von Natur und Gesellschaft, einschließlich der Formulierung von Regeln für das Verhalten des Menschen in der gesellschaftlichen Praxis. Unter Weltanschauung ist die Gesamtauffassung (Theorie) vom Weltganzen, vom Ursprung, von der Natur und der Entwicklung des Weltalls, von der Entstehung und der Entwicklung der Menschheit und ihrer Zukunft, vom Wesen und Sinn des menschlichen Lebens, vom gesellschaftlichen Verhalten des Menschen, von den Fähigkeiten des menschlichen Denkens und den Werten der menschlichen Kultur und von ähnlichen grundsätzlichen Problemen zu verstehen. Dazu gehört in der Gegenwart auch die weltanschauliche Orientierung des Friedenskampfes. Daraus ergibt sich, dass in die Weltanschauung die philosophischen, sozialökonomischen, ethischen, ästhetischen und die naturwissenschaftlichen Anschauungen in bestimmter Weise einfließen. Der Charakter und der Inhalt einer Weltanschauung wird durch die Rolle, die der Wissenschaft in ihr zukommt, wesentlich geprägt. Die Aufgabe der Weltanschauung besteht darin, dem Menschen eine umfassende Orientierung für sein gesamtes Denken, Verhalten und praktisches Handeln zu geben. Die Hauptaufgabe der Weltanschauung ist identisch mit der Grundfrage der Philosophie, von deren jeweiliger Lösung die Grundauffassung in allen anderen Fragenkomplexen der Weltanschauung beeinflusst werden. …
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Rezept!?
31.3.2009 by Toguelo.
Gefunden in einer Mailingliste:
Suggeriert man Menschen, die Kontrolle über eine Situation verloren zu haben, suchen sie auch im scheinbaren Chaos nach Halt. Das führt nicht nur dazu, dass in wirren Mustern Bilder erkannt werden, die gar nicht vorhanden sind, sondern auch zu vermehrt abergläubischen und verschwörungstheoretisch unterfütterten Interpretationen.
Die Ergebnisse zeigen: Offenbar gibt es kaum etwas Schlimmeres, als einer
verwirrenden Situation ausgeliefert zu sein. Das Gefühl von Sicherheit muss
erzeugt werden - auch um den Preis von Sinnestäuschungen.
Es klingt wie das Rezept für einen erfolgreichen Wahlkampf: zuerst viel Verwirrung stiften, drohendes Unheil beschreiben und den Menschen das Gefühl geben, dass sie dem Bevorstehenden hilflos ausgeliefert sind; und dann scheinbare Ordnung im Chaos anbieten, indem einfache Zusammenhänge suggeriert und Lösungen angeboten werden.
Prinzipiell sei schon lange bekannt gewesen, dass die individuelle Situation die Wahrnehmung massiv beeinflusst. So nehmen Kinder aus armen Familien Geldmünzen größer wahr als besser gestellte Gleichaltrige. Und hungrige Menschen sehen Essen auch in verschwommenen Bildern.
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Zur Gewalt, eine gewaltige Diskussion!
19.9.2007 by kucaf.
Entliehen zum Gewaltthema.
Es stellt sich die Frage, nach dem Ziel der Auseinandersetzung. Bedenkenswert!
„Gewalt: Form der Ausübung der Macht durch Anwendung von Zwangsmitteln; Gewalt kann sowohl physisch als auch psychisch ausgeübt werden. Gewaltverhältnisse tragen zunächst stets einseitigen Charakter, können jedoch Gegengewalt provozieren.“
Hier hat sich ja eine gewaltige Gewaltdiskussion entwickelt, nur der ursprüngliche Gegenstand ging etwas verloren.
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Aus einer Diskussion
7.6.2007 by kucaf.
@teddybear
Aber hallo, warum klagen eigentlich immer jene Pluralismus und Toleranz ein, welche dieses am meisten missen lassen? (siehe oben)
Wenn nun auch geschrieben steht: „dass auch das breite bürgerliche Lager Stellung bezieht und sich für die SACHE engagiert.“ Dann stellt sich die Frage, wer gehört denn so alles zum breiten bürgerlichem Lager, die politische Linke und kirchliche Basisorganisationen ja scheinbar nicht, oder?
Aber es stellt sich auch die Frage, was ist wenn, dass breite bürgerliche Lager keine Stellung bezieht, oder eine Stellung, welche dem Interesse des nicht breiten bürgerlichen Lagers nicht entspricht?
Haben diese dann den Mund zu halten und jede Kröte zu schlucken?
Aber Trost sei gespendet, das breite bürgerliche Lager bezieht Stellung, auch wenn es breiter scheint, als es ist.
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Es wird gesucht …
9.4.2007 by Tolo.
Der letzte Beitrag einer Diskussion, welche einen interessanten Verlauf genommen hatte und auf diesen letzten Beitrag, die Antwort, bis jetzt, ausgeblieben ist. Interessant sind auch die Entwicklung und die gegenteiligen Meinungen, welche so gegenteilig nicht sind, nur die Schlüsse und Beweggründe sind durchaus unterschiedlich. Ich selbst schreibe ja auch in diesem Forum, in letzter Zeit habe ich aber mehr gelesen und ein bisschen hatte ich auch das Interesse verloren, vielleicht hatte ich auch meine Grenzen erreicht, oder es artetet zu sehr in Wiederholung aus. Wie dem auch sei, so nimmt man sich eben die Zeit, vergangenes zu lesen. Wie dieses hier.
Es wird gesucht und gelegentlich auch gefunden.
Hallo E.A. Bakkum,
nun werde ich mal versuchen, zu antworten ohne viel zu Zitieren und hoffe dass der Zusammenhang nicht verloren geht.
In groben Zügen würde ich den roten Faden in der Besonderheit menschlichen Lebens sehen, und deren spezifische Entäußerung, innerhalb dieses Systems.
Aber ist es das allgemeinmenschliche Leben, welches im Mittelpunkt der Betrachtung steht? Sicher eine Frage des Standpunktes des Betrachters und vor allem welchen Zweck er damit verfolgt und welche Ziele in das Zentrum gerückt werden.
Die Menschen sind schon eine besondere Art, leider leiteten viele Menschen daraus irgendwelche Privilegien ab, ob wohl die besondere Art nur ein mehr an Verantwortung bedingt. Leider gelingt es häufig nicht einmal Verantwortung für die eigene Art zu übernehmen, geschweige noch für die Umwelt.
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Und noch einmal entliehen.
8.4.2007 by kucaf.
Vorwort:
Die gesamte Diskussion ist nicht schlecht zu lesen, sie hatte zwar schwach begonnen und es ist fraglich, was mit der Eröffnung beabsichtigt war, aber dann hat sie an „fahrt“ gewonnen und zeigt die Gegensätzlichkeit dieses Themas auf. An anderer Stelle, in diesem Forum, wurde aber ähnliches schon Diskutiert. Aber das haben Foren nun mal so an sich.
| trittbrettfahrer hat Folgendes geschrieben: |
| @Toguelo Von deinem Posting könnte man den Eindruck erhalten, dass man im Irak besser nichts getan hätte und Saddam weiterhin an der Macht wäre. Dem könnte ich nicht deutlicher widersprechen. |
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Und wieder einmal ein Glaubenskrieg, …
3.2.2007 by kucaf.
@all,
und wieder einmal ein Glaubenskrieg, als welches sich jede Diskussion entpuppt, wo ein ökonomischer Aufhänger genutzt wird, welcher dankender Weise gern verlassen, um in die unendlichen Sphären einer ideologiefreien (ansichtslosen) Betrachtungsweise, von humanistischen Ausrichtungen zu versinken.
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… auch wenn der Gott Mammon dominiert, er …
23.1.2007 by Tolo.
Vorbemerkung: Ein etwas älterer Beitrag, aus einem Forum, mein Zwilling im Geiste hat ihn geschrieben.
Oh ihr Göttlichen alle,
oder zumindest Gottgleichen, welch Blasphemie, an der höchsten Instanz zu zweifeln.
Schnell schritt die Diskussion voran, mal wurde das Thema verfehlt, was so unüblich nicht ist, mal wurde sich in (Vor)urteilen verstrickt, mal gedroht und mal gelobt, der Horizont ist weit, und wo der Himmel und die Erde zusammentreffen, werden wir die Lösung finden.
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