Archive for the ‘Entliehen’ Category

… Frau Merkel. Seien Sie in Portugal unwillkommen.

Friday, November 9th, 2012

Gestern als E-Mail erhalten, die Bundeskanzlerin wurde in einem offenen Brief zur unerwünschten Person erklärt! Hier der Text der E-Mail:

 

“A senhora chanceler deve ser considerada

persona non grata em território português”

Offener Brief aus Portugal an Merkel:

 

Cara chanceler

 

Merkel,

 

http://carachancelermerkel.blogspot.pt


In einem am 6.11.2012 veröffentlichten Offenen Brief an Merkel haben 100 portugiesische Künstler/innen und Intellektuelle selbige zur „persona non grata” erklärt. Den Brief unterzeichneten unter anderem Alice VIEIRA (Kinderbuchautorin) und António-Pedro VASCOCELOS (Filmregisseur). Die Unterzeichner stellen fest:

… Aufgrund des Charakters Ihres angekündigten Besuches und vor dem Hintergrund der katastrophalen ökonomischen und sozialen Lage Portugals, betonen wir, dass Sie hier nicht willkommen sind.

Sie sollten sich auf portugiesischem Territorium als persona non grata betrachten, denn Sie mischen sich eindeutig in innere Angelegenheiten ein, für die Sie kein demokratisch von den hier lebenden Menschen ausgestelltes Mandat haben.

Weil unsere Regierung seit einiger Zeit aufgehört hat, den Gesetzen und der Verfassung dieser Republik Folge zu leisten, müssen wir uns daher mit diesem Brief direkt an Sie wenden. Die Anwesenheit diverser Großunternehmer in Ihrer Gefolgschaft ist empörend. Sie, Frau Kanzlerin, bringen eine Reihe von Personen mit, die unter dem Deckmantel ausländischer Investitionen die Ruinen einer Wirtschaft begutachten sollen, die Ihre Politik hier sowie in Griechenland, Irland und Spanien hinterlassen hat. In Ihrer Delegation sind nicht nur solche Kräfte, die mit Zustimmung unserer Regierung den portugiesischen Staat gezwungen haben, sein Eigentum und seine wertvollsten Güter zu veräußern, sondern auch solche, die als potenzielle Käufer derselben von den Ramschpreisen heute profitieren. …”

Der Offene Brief ist in zehn Sprachen übersetzt und auf einem eigens dafür eingerichteten Blog > zugänglich.

Diese Nachricht verdanken wir dem aufmerksamen Beobachter des Zeitgeschehens Martin Zeis

Martin Zeis Martin.zeis@gmxpro.net 06. 11. 2012

Mit freundlichen Gruessen

seniora.org
—— Ende der weitergeleiteten Nachricht

Der gesamte Text in deutsch findet sich hier!

„Neues aus Kirche und Stadt“, der Brief eines Abgeordneten an die Bürger der Stadt!

Friday, September 7th, 2012

Nun hatte ich vor einigen Tagen die Kurzfassung des Masterplans zur Nutzung … des Stiftsberges unter den Titel, „was wird auf dem Schlossberg geschehen“, veröffentlicht und nun findet sich auf der Seite des Bürgerforums Quedlinburg ein Brief des Abgeordneten Christian Amling mit der Überschrift „Neues aus Kirche und Stadt“, welcher sich mit dem Thema auseinandersetzt und an die Bürger der Stadt gerichtet ist. Im Brief wird sich aber nicht nur mit Vorgängen den Stiftsberg betreffend, sondern auch mit der Vorgehensweise im „vertraulichen Rahmen“ beschäftigt. Interessantes ist über die Umstände des Zustandekommens des Masterplans zu erfahren. Grundsätzlich sollten die Quedlinburger über solche Vorhaben informiert werden, da sie letztendlich entscheidende Auswirkungen für die Stadt haben werden. Den Brief habe ich vom Blog des Bürgerforums kopiert, werde ihn hier im folgenden wiedergeben und als zusätzlich als Datei hinterlegen.

Neues aus Kirche und Stadt

Für den Stadtrat am 19.07.2012 hatte die Verwaltung eine Vorlage erarbeitet, die im nichtöffentlichen Teil behandelt werden sollte. Sie erschien unter dem Namen:

Richtungsentscheidung zur Umsetzung des neuen Nutzungs- und Präsentationskonzeptes für den Stiftsberg in Quedlinburg

Der Beschlussvorschlag lautete:

Der Stadtrat beauftragt den Oberbürgermeister, auf der Basis des von der ARGE culture concepts/KK architekten erarbeiteten Nutzungs- und Präsentationskonzeptes (Kurzfassung als Anlage), mit der Fortführung der Gespräche zwischen den Vertretern des Gemeindekirchenrates des evangelischen Kirchspiels Quedlinburg und der Domschatzverwaltung Quedlinburg/Halberstadt sowie der Stadt Quedlinburg mit der Zielstellung der Umsetzung eines gemeinsamen Betreibermodells.

Schon seit einigen Monaten erscheint es mir sehr wichtig, diesen wesentlichen Sachverhalt öffentlich zu diskutieren, denn er betrifft die im wahrsten Sinne des Wortes „Heiligste Kuh” der Quedlinburger, das Schloss mit der Stiftskirche, unter Umständen sehr tiefgreifend. Einigen Mitgliedern des Rates und der Verwaltungsspitze ist diese Vorstellung wohl nicht sehr angenehm, denn Volkes Stimme ist unberechenbar. Aber damit muss man in einer Demokratie leben!

Aus diesem Grund stellte das Bürgerforum den Antrag, diesen Tagesordnungspunkt im Öffentlichen Teil der Sitzung abzuhandeln. Erstaunlicherweise erhielten wir dafür nur ganz wenige Ja-Stimmen.

Was sind die Ursachen für diese Geheimniskrämerei?

Vordergründig wurde ich auf einen kleinen Stempelabdruck verwiesen, der auf der oben erwähnten Anlage prangte und den irgendjemand dort vorsorglich hingesetzt hatte: vertraulich.

Ich sage hier ganz bewusst vorsorglich, denn ich kann in dieser Anlage nichts Vertrauliches finden. Es handelt sich dabei um eine Konzeption, die ich gleich noch genauer erläutern werde, in der zwei vom Kirchspiel „preisgegebene” Zahlen stehen: Die jährliche Besucherzahl des Domschatzes und der damit von der Kirche erwirtschaftete Gewinn.

„Soll die Kirche diese Zahlen aus der Presse erfahren?”, fragte OB Brecht in der nichtöffentlichen Diskussion. Warum nicht? Wir legen in jedem Stadtrat z.T. Dutzende von Betriebsdaten aller möglichen Firmen öffentlich, im letzten gerade der Wowi, QTM und Stadtwerke, aber auch vieler privater Firmen. Ist die Kirche da etwas Besonderes? Sie ist nicht privat und sie ist auch nicht geheim! Wer diesen Gedanken aufkommen lässt, schadet der Kirche vielleicht mehr als er ihr nützt.

Zur Vorgeschichte:

Nachdem der Stadt Quedlinburg im Jahr 2010 umfangreiche Fördermittel für nationale Welterbestätten bewilligt worden waren, die insbesondere Stiftskirche und Altstadt betrafen, musste für den Schlossberg ein Zielkonzept erarbeitet werden, das langfristig und nachhaltig den Bestand des Schlossberges absichern und die Verbesserung der musealen Vermarktung des Ensembles untersuchen sollte.

Für diese Planung wurde im Herbst 2010 eine Lenkungsgruppe gegründet, in der sich Vertreter des Landesverwaltungsamtes, des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie sowie Mitarbeiter der Verwaltung (OB Dr. Brecht und Fachbereichsleiterin 3 Birgit Voigt) mit dem Thema beschäftigten. Kurz darauf arbeiteten in dieser Gruppe auch Vertreter der Domschatzverwaltung mit (Dr. Steinhäuser und Dr. Labusiak) und noch etwas später ließ sich der Stadtrat Wolfgang Docke vom Kultur- und Sozialausschuss in dieses Gremium wählen.

Im Juni 2011 vergab der Wirtschaftsausschuss den Auftrag für die Erstellung eines Masterplans für den Stiftsberg an die ARGE culture concept. Die Lenkungsgruppe tagte ein knappes Jahr lang hinter sehr fest verschlossenen Türen und dann war es endlich soweit: Am 8. 5. 2012 war der Masterplan erstellt und am 15. 6. 2012 präsentierten Frau Dr. Dümcke und Herr Karau ihr Werk „Nutzungs und Präsentationskonzept Stiftsberg”, erarbeitet im Auftrag der Stadt Quedlinburg, vor einem illustren Personenkreis im Rathaus. Geladen waren Vertreter des Gemeindekirchenrates des Kirchspiels Quedlinburg, die beiden oben genannten Vertreter der Verwaltung, die Fraktionsvorsitzenden und die Ausschussvorsitzenden.

Der Masterplan ist sehr umfassend. Ich kann mich hier nur auf Aussagen aus der „vertraulichen” Kurzfassung beziehen. (Allerdings ist das Gesamtwerk jedem Stadtrat zur Einsichtnahme zugänglich!)

Von Anfang an stützte ich mich in der Diskussion auf den Passus (4): Kommunikation des Projekts „Der exponierten Bedeutung des Stiftsbergensembles für die Stadt Quedlinburg sowie das Land SA entsprechend, ist der öffentlichen Kommunikation des Projekts eine hohe Bedeutung beizumessen. Neben der Präsentation der Ergebnisse der Studie vor relevanten Entscheidungsträgern ist auf eine Verankerung des Projekts bei den Bürgern der Stadt Quedlinburg hinzuwirken. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass bereits der Begriff „Stiftsberg” für die Quedlinburger unvertraut ist. Die Berater empfehlen, für das Projekt eine Kommunikationsstrategie zu entwickeln.”

Dieser neue Masterplan, der übrigens (im Zeitalter der Berater) nicht billig war, umfasst trotz seiner Fulminanz eigentlich nur drei ganz einfache Fragen:

Wer soll es machen?

Wie soll es aussehen?

Wie teuer wird es?

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„Stoppt den Krieg – Hände weg von Syrien“

Tuesday, August 28th, 2012

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Am ersten September ist Antikriegstag, wobei mir die alte und zu DDR-Zeiten gebräuchliche Bezeichnung Weltfriedenstag besser gefällt. Letztlich geht es an diesem Tag, aber nicht nur an diesen, sich für Frieden in der Welt einzusetzen und den Kriegsgelüsten der verschiedensten imperialistischen Kräfte entgegenzutreten. Das ist wichtiger den je, in einer Zeit, in welcher die Kriegstrommel immer heftiger geschlagen wird. Besonders heftig wird diese gegenwärtig für den Krieg in und gegen Syrien geschlagen, das es ist diesem Zusammenhang der Aufklärung über diesen Krieg bedarf, ist nicht nur der gegen das Land in Stellung gebrachten Medienmacht geschuldet. Und so wird unter dem Motto: „Stoppt den Krieg – Hände weg von Syrien“ am Samstag zu einer Demonstration in Frankfurt am Mein aufgerufen.

Näheres ist folgendem Text zu entnehmen, welchen ich hier entnommen habe:

 

Das „Frankfurter Solidaritätskomitee für Syrien” ruft zu einer Demonstration unter dem Motto „Stoppt den Krieg – Hände weg von Syrien” am Samstag, dem 1. September 2012, dem diesjährigen Antikriegstag, in Frankfurt am Main auf.

Zweck der Demonstration ist es, ein Ende der aggressiven völkerrechtswidrigen Einmischung der USA und anderer NATO-Mitgliedsstaaten sowie arabischer Monarchien in Syrien zu fordern und der in westlichen Ländern weit verbreiteten falschen Auffassung entgegenzutreten, dass es sich bei dem Krieg in Syrien um einen Bürgerkrieg oder einen „Volksaufstand” gegen den Präsidenten Baschar al-Assad handele. Die Demonstranten wollen der Öffentlichkeit die Wahrheit zu Gehör bringen, dass durch die Einschleusung ausländischer Terrorbanden nach Syrien, die von antisyrischen Medien verharmlosend wie unzutreffend als Kämpfer der inneren Opposition bezeichnet werden, Staat und Gesellschaft destabilisiert und religiöse Zwietracht gesät wer den soll, dass jedoch der größte Teil des syrischen Volkes zur Abwehr dieser Aggression und zur Verteidigung eines modernen, säkularen Staates auf der Seite der offiziellen Staats- und Sicherheitsorgane steht.

Breites Teilnehmerspektrum erwartet

Die Veranstalter erwarten, dass mehrere tausend Deutsche und in Deutschland lebende Ausländer, darunter zahlreiche Menschen syrischer und türkischer Herkunft, über religiöse, politische und weltanschauliche Differenzen hinweg dem Demonstrationsaufruf folgen werden.

Termin und Demonstrationsroute

Die Demonstration beginnt am 1. September 2012 um 13.00 Uhr mit einer Auftaktkundgebung an der Alten Oper. Um 14.00h wird sich der Demonstrationszug in Bewegung setzen und eine kurze Zwischenkundgebung an der Hauptwache halten, von wo es um 15.00 Uhr voraussichtlich über die Liebfrauenstraße und Neue Kräme zum Römerberg geht, wo eine Abschlusskundgebung stattfinden wird. Die Veranstaltung endet um 17.00 Uhr.

Redner und musikalische Begleitung

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Gedanken zur kommunistischen Bewegtheit.

Saturday, December 25th, 2010

Heute erhielt ich folgenden interessanten Text von Georg Dorn. Er ist überschrieben mit: „Das Manifest der Kommunistischen Partei und wir“ und ist gedacht zur Veröffentlichung als Diskussionsgrundlage auf dieser Seite. Das Einverständnis des Autors voraussetzend, hier besagter Text:

Das Manifest der Kommunistischen Partei und wir

„Die Geschichte aller bisherigen (Hervorheb. G.D.) Gesellschaft (mit Ausnahme der Urzustände“, wie Friedrich Engels nachträglich ergänzte) „ist die Geschichte von Klassenkämpfen….Unterdrücker und Unterdrückte standen in stetem Gegensatz zueinander, führten einen ununterbrochenen, bald versteckten, bald offenen Kampf, einen Kampf, der jedesmal mit einer revolutionären Umgestaltung der ganzen Gesellschaft endete oder mit dem gemeinsamen Untergang der kämpfenden Klassen.“ (MEW, Bd. 4)

Mit dieser analytischen Feststellung umfassen Marx und Engels im allerersten Programm der kommunistischen Weltbewegung den Kern aller politischen Kämpfe der Menschheit seit der Herausbildung der in Klassen gespaltenen menschlichen Gesellschaft, erklären ein objektiv wirkendes Gesetz gesellschaftlicher Entwicklung, gleich in  welchem Land, gleich auf welchem Kontinent. Und wer nur ein klein wenig Geschichtsverständnis aufbringen kann, findet die von ihnen herausgearbeitete Konsequenz bestätigt: In allen politischen Kämpfen, die in ihrem Wesen Klassenkämpfe waren, gab es letztlich nur zwei Möglichkeiten und eine einzige Alternative

·         die revolutionäre Umgestaltung der ganzen Gesellschaft….oder

·         der gemeinsame Untergang der kämpfenden Klassen.

Das wurde vor über 160 Jahren niedergeschrieben und bezog sich auf jahrtausendelange Menschheitsgeschichte. Gilt das auch heute noch? Gilt das auch historisch vorausgedacht? … weiter …

Bei CDU steht Mittelalter, nicht der Mensch im Mittelpunkt!

Friday, November 19th, 2010

Gestern erhielt ich per E-Mail folgenden Text eines Freidenkerkollegen, welchen ich gern veröffentliche. Angemerkt sei, dass ich mir erlabt habe, entsprechende Verweise mit Links zu hinterlegen.

 

Bei CDU steht Mittelalter, nicht der Mensch im Mittelpunkt!

 

„Die Präimplantationsdiagnostik (PID) ist eine Methode, bei der im Reagenzglas erzeugte Embryonen vor der Einpflanzung in die Gebärmutter auf genetische Defekte untersucht werden. In Deutschland war nach Ansicht vieler Juristen die PID bisher durch das 1990 erlassene Embryonenschutzgesetz verboten. Der Bundesgerichtshof verwarf vor rund drei Monaten diese Rechtsauffassung und stellte klar, dass die Auswahl künstlich befruchteter Eizellen bei Paaren mit einer Veranlagung zu schweren Erbschäden erlaubt ist.

    In der schwarz-gelben Regierungskoalition wird derzeit heftig über eine zukünftige gesetzliche Regelung diskutiert. Vor allem in den Unionsparteien wird immer wieder ein Verbot der PID gefordert. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützt diese Forderung.“ [1]

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

einen  guten Tag. Mit dem Thema sind Sie jetzt vertraut. Nun muss geklärt werden,  wie  diese Frage  für den Menschen  am  vorteilhaftesten  entschieden werden kann.  Und  zum anderen  soll  gezeigt werden, warum  sich   die Politiker  gegen diese Technik entscheiden.

    Erschreckend für mich war besonders ein Ergebnis des CDU-Parteitages in Karlsruhe. Es ist die Entscheidung gegen  die Menschen, für das finsterste Mittelalter. Damit ist wieder einmal bestätigt worden, wer im Sinne von Papst, Vatikan und Kirche handelt,  verletzt damit  im Christentum festgeschriebene  Grundsätze und Verhaltensweisen. Selbst  führende Mitglieder der CDU haben sich auf dem Parteitag  willenlos breitschlagen lassen, gegen ihre richtige Auffassung zu stimmen. Und warum haben hier kirchliche Ansichten Vorrang vor  dem menschlichen Leben? Sind vor „Gott“ doch nicht alle gleich?

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GEWISSEN DER NATION

Friday, November 12th, 2010

In der Mailingliste der Freidenker gibt es ein freigeistiges Wort zum Sonntag, welches im Vorfeld schon mal in meinem E-Mailbriefkasten landet, wenn es vom Autor des folgenden Textes stammt. Nun hatte ich den einen und anderen Text schon mal zum Gegenstand einer Betrachtung gemacht, diesen hier möchte ich aber einfach nur wiedergeben.

Viel Freude beim lesen!

 

GEWISSEN DER NATION

 

Ähnlich große Romane werden vielleicht geschrieben werden, aber keiner, der an diesen heranreicht. Die Erzählung reißt uns fort mit ungestümer Gewalt. Etwa fünfhundert Personen sollen in dem Buch auftreten. Sie alle haben Hand und Fuß. Das ist eine Leistung. [1]

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

zuerst einmal einen schönen guten Tag. Ahnen Sie, von wem hier die Rede ist.  Aber ja doch, es ist der  russischer Realist, Schriftsteller, Gesellschaftskritiker   Lew Nikolejewitsch  Tolstoi.  Geboren wurde er am 9. September 1828 und  er starb am 20. November 1910.  Sein Roman  »Krieg und Frieden« ist zwar ein einzigartiges  Geschichtsepos.  Aber  wir  wollen uns  Tolstois Erzählung „Wieviel Erde  braucht der Mensch“ zuwenden.

    „Der Bauer Pachom kauft ein Stück Land und wird Gutsbesitzer. Er ist “stolz und glücklich”. Doch sein Sinn für Eigentum ist geweckt. Er zieht ostwärts, im Landesinneren ist gutes Land preiswert zu kaufen. Auch hier unzufrieden, hört er von einem durchreisenden Kaufmann, bei den Baschkiren, noch weiter im Osten, könne man billig gutes Steppenland kaufen. Pachom reist mit seinem Knecht fünfhundert Werst zu den Steppenbewohnern. Er wird in ihrem Zeltlager freundlich aufgenommen und darf so viel Land kaufen, als er von Sonnenaufgang bis – untergang zu Fuß umrunden kann.

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Wer hat an der Uhr gedreht …

Wednesday, November 3rd, 2010

Wer hat an der Uhr gedreht …

Eine Ode von HaBE, welche ich heute per E-Mail erhalten, mit der Bitte sie weiterzuverbreiten. Dieser Bitte komme ich gerne nach und zwar soweit, soweit der Text im E-Mail war enthalten, der Rest kann gelesen werden, wenn den Links gefolgt wird!

Wer hat an der Uhr gedreht und wer hat das Paket bestellt. Ists für die Rettung dieser Welt vielleicht zu spät? schaumerma, obs doch noch geht!

mit der Bitte um Veröffentlichung und Weiterleitung

HaBE: die ultimative Ode an Angie

Wie bestellt:

Das beste

Rettungspaket

zum Feste

 

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Ein Leben am Abgrund, ein Situationsbericht.

Wednesday, September 8th, 2010

Ein Leben am Abgrund, ein Situationsbericht.

In der Mailingliste der Freidenker fand ich in einem Anhang folgenden Text, welcher nicht uninteressant ist und durchaus ein treffendes Bild von den Verhältnissen in diesem Land zeichnet. Mit Zustimmung der Autorin werde ich diesen Beitrag hier her kopieren und veröffentlichen. Dabei ist dieses Einzelschicksal durchaus interessant, da es stellvertretend für viele andere ähnlich geartete Schicksale steht und die Folgen asozialer Politik der Anonymität entreißt.    

Ein Leben am Abgrund

Von Birgit Kühr

Lebe ich noch, oder existiere ich nur noch? Diese Frage stellen sich viele Hartz IV-Betroffene oder Minirentner. Jeder Mensch empfindet anders, deshalb kann ich hier nur über meine Gefühle berichten.

Ich erhalte 277 Euro EU-Rente. Das reicht nicht zum Leben und nicht zum Sterben. Mit meinen Ehemann lebe ich in einer Bedarfsgemeinschaft und erhalte zusätzlich Hartz IV. Mein Mann ist 56 Jahre alt und hat keine Chance mehr auf dem ersten Arbeitsmarkt. Ich bin zwar erst 49, aber zu 70 Prozent behindert und sitze im Rollstuhl.

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Eine Reaktion.

Monday, April 19th, 2010

Eine Reaktion.

Nun hatte ich diesen Beitrag auch in der Mailingliste der Freidenker veröffentlicht, eine Reaktion, welche ergänzend zum Beitrag ist und einige weitere Punkte anspricht, sein hier veröffentlicht.

 

Lieber Thomas,

auch dies ein Beitrag zum Thema Missbrauch. Es ist ein ungeheurer Beweis von Heuchelei, wenn, wie geschehen, von “Attacken auf Bundeswehrsoldaten” in diesem barbarischen Krieg gesprochen wird. Als wären sie in den Osten geflogen worden, wo sie nichts zu suchen haben, um nichts als Friede und Freude zu verbreiten, und nur die schrecklichen Taliban wollen nicht mitspielen. Aber ich halte es auch für einen Beweis von Heuchelei und sogar für einen Ausdruck von Nationalismus, wenn gar nicht so wenige Linke darüber Tränen vergießen, dass Bundeswehrsoldaten traumatisiert zurückgeschickt werden, denn über die Traumatisierten in der afghanischen Bevölkerung vergießt nicht einer dieser Linken eine Träne, wie es hier zum Beispiel vor Monaten im WzS geschehen ist (ich hatte mich dazu geäußert). Im Zusammenhang mit dem Afghanistankrieg wird mir einfach zuviel von den Bundeswehrsoldaten gesprochen, aber viel zuwenig von ihren Opfern. Nun sind in den vergangenen Tagen Bundeswehrsoldaten gestorben – fürs deutsche Vaterland, für die Prämie oder aus Dummheit. Sie waren aus Bayern. Deshalb, und das ist mir auch aufgefallen, fallen die traurigen Reden eine Nuance trauriger aus als bei den bisherigen Toten, die vorwiegend aus Ostdeutschland kamen, sie sind sozusagen Tote erster Klasse, um ihr Leben betrogene junge Menschen. Man hat sie reif gemacht u. a. mit den Knoppschen Erzeugnissen über den zweiten Weltkrieg, für das Töten von Menschen, die ihnen nie etwas getan haben, man hat ihnen ein festes Feindbild eingeimpft, und jetzt schießen sie auf den “Feind” im NATO-Auftrag, sind staatlich geschützt vor Verurteilung als Mörder.

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Weltanschauung

Wednesday, December 9th, 2009

Weltanschauung

Weltanschauung: Die in ein System gebrachte Gesamtauffassung von Natur und Gesellschaft, einschließlich der Formulierung von Regeln für das Verhalten des Menschen in der gesellschaftlichen Praxis. Unter Weltanschauung ist die Gesamtauffassung (Theorie) vom Weltganzen, vom Ursprung, von der Natur und der Entwicklung des Weltalls, von der Entstehung und der Entwicklung der Menschheit und ihrer Zukunft, vom Wesen und Sinn des menschlichen Lebens, vom gesellschaftlichen Verhalten des Menschen, von den Fähigkeiten des menschlichen Denkens und den Werten der menschlichen Kultur und von ähnlichen grundsätzlichen Problemen zu verstehen. Dazu gehört in der Gegenwart auch die weltanschauliche Orientierung des Friedenskampfes. Daraus ergibt sich, dass in die Weltanschauung die philosophischen, sozialökonomischen, ethischen, ästhetischen und die naturwissenschaftlichen Anschauungen in bestimmter Weise einfließen. Der Charakter und der Inhalt einer Weltanschauung wird durch die Rolle, die der Wissenschaft in ihr zukommt, wesentlich geprägt. Die Aufgabe der Weltanschauung besteht darin, dem Menschen eine umfassende Orientierung für sein gesamtes Denken, Verhalten und praktisches Handeln zu geben. Die Hauptaufgabe der Weltanschauung ist identisch mit der Grundfrage der Philosophie, von deren jeweiliger Lösung die Grundauffassung in allen anderen Fragenkomplexen der Weltanschauung beeinflusst werden. …