Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Gastbeiträge.
- Ablage/Anlage (5)
- Aktuell, Wirtschaft, EU, Schulden, Krisen (12)
- Aktuell: Libyen (40)
- Alles was Recht ist? (2)
- Allgemein (56)
- Aphorismus (149)
- Auseinandersetzung in Quedlinburg (11)
- Entliehen (14)
- Essen/Rezepte (13)
- Gastbeiträge (2)
- Gedanken (541)
- Gedichte (110)
- Geschichten (5)
- Kommunalwahl (9)
- Krieg und Frieden (99)
- Leserbrief (67)
- M-T-F (64)
- Quedlinburg (40)
- Regionales (21)
- Spuren/Gefunden (540)
- Stadtführung (14)
- Stadtwerke QLB (28)
- Tätigsein (19)
- Veranstalt./Termine (114)
- 14.5.2012: Gestalten in Raum und Zeit, ein Versuch!
- 29.4.2012: Gelegentlich einmal die Statistik zu ...
- 29.4.2012: Kabarett 05.12.
- 18.4.2012: Kleines Schlaflied
- 15.4.2012: "NEUE HELDEN BRAUCHT DAS LAND"
- 6.4.2012: Ostergruß
- 6.4.2012: Ostertat.
- 6.4.2012: Über die Gewalt, wie ...
- 5.4.2012: Kabarett 04.2012 in Quedlinburg
- 27.3.2012: Ich war jung, ging noch zur Schule, ...
Aktionen
Blogosphäre
Blogroll
Foren
Link
- amerika21
- Arbeit Zukunft
- Campact
- exit

- friedenskooperative
- gesellschaft und visionen
- glasnost
- graswurzelrevolution
- humanistischer pressedienst

- Kommunkistische Initiative (Gera).
- labournet
- linkszeitung
- marx-engels-stiftung
- marx21
- menschenrechte-auf-kuba
- mlwerke
- Nachdenkseiten
- Net-News-Global
- Nr. 4
- nrhz
- Ossietzky
- rsb
- scharf links
- secarts
- Telepolis
- Trend
- webnews
- wikipedia
- wildcat
Regional
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
- Dezember 2006
- November 2006
Archiv der Kategorie Gastbeiträge
Ein Beitrag zur Theorie der US-Außenpolitik in Ultrakurzform
6.2.2012 by kucaf.
Folgender Text stammt aus der Mailingliste der Freidenker, ich gebe ihn mit Zustimmung des Autors hier wieder:
Von Witold Fischer
Die prinzipielle Zusammenfassung meiner Einschätzung insgesamt, die ich seit 1998 nicht mehr wesentlich ändern mußte:
In den USA existieren
- die eher industriell geprägte, eher katholisch-islamische, im wesentlichen aus französischen Kolonien gebildete Westküstenfraktion (ca. 40% Einfluß)
- die eher mit Rohstoffen und Dienstleistungen, inclusive Finanzdienstleistungen und Medien, befaßte, eher protestantisch-jüdische, im wesentlichen aus britischen Kolonien gebildete Ostküstenfraktion (ca. 40% Einfluß)
- der militärisch-industrielle Komplex (MIK), der vor allem in den spanisch-mexikanischen Gebieten stark ist (ca. 15% Einfluß).
Jede Fraktion strebt mit den Monopolen vom gleichen Typus ein Kartell an, falls diese stark sind, während sie sie zu vernichten trachtet, wenn das möglich scheint, diese also schwach sind. Dies bedingt die Haltung zu den Ländern, in denen die jeweiligen Typen vorherrschend sind:
Die Westküstenfraktion, die derzeit regiert, kooperiert mit Westdeutschland, Frankreich, Japan, Kolumbien, Türkei (und indirekt durch Entspannung mit Kuba, KDVR, Syrien, Iran, Irak, Simbabwe, Myanmar, China usw.) und bekämpft Rußland, Großbritannien (,Venezuela, Bolivien, Libyen, Jugoslawien/Serbien, FARC, DR Kongo usw.). Bei der Ostküstenfraktion ist es genau umgekehrt. Der MIK ist gegen alle in Klammern, China, Rußland usw., Hauptsache es gibt Krieg. Er stützt sich in der EU vor allem auf Spanien, ist in den USA allein zu schwach zum Regieren, spielt aber Zünglein an der Waage und regiert deshalb (fast immer) mit.
Normalkonstellation: Präsident gehört zur einen Fraktion, Vizepräsident zur anderen. Sonst ergäbe ja ein Amtsenthebungsverfahren keinen Sinn.
Ein neuer (richtiger) Krieg beginnt im ersten Quartal des dritten Amtsjahres eines US-Präsidenten. (Afghanistan war 2001 kein richtiger Krieg, wurde es erst später, was die Amis gar nicht wollten.) So lange dauert es, bis der Präsident die Seilschaften ausgetauscht hat. Dann werden noch die Parlamentswahlen im November des 2.Amtsjahres durchgelassen, und dann geht’s los, wenn es losgeht.
Weil das so ist, erzähle ich seit 2008, daß der Iran- (oder aber Syrien-)Krieg frühestens 2015 kommt.
Obiges Schema erklärt klar und eindeutig alle möglichen Kurswechsel der US-Außenpolitik seit 1900. (Außerdem kann man es kaum noch kürzer zusammenfassen.)
Nun mein aktueller Kommentar:
Die jetzige Hysterie ist US-Wahlkampf. Mit der Thematisierung von Iran/Syrien betreibt die Ostküstenfraktion ihren Wahlkampf, weil sie es ist, deren Krieg das wäre. Was macht Obama-Administration? Sie bringt Resolutionsentwurf in US-Sicherheitsrat ein, obwohl klar war, daß Rußland ihn ablehnt. Das ist diplomatisch schon lange nicht mehr üblich, erfüllt aber den Zweck, nunmehr die Russen als die Bösen zu dämonisieren, was der Westküstenaußenpolitik und also ihrem Wahlkampf entspricht.
Schlußfolgerung: Syrien soll den Kriegsbeginn auf März 2015 justieren, kann also jetzt erst mal richtig ausputzen. Aber es ist nicht ausgemacht, daß Obama die Wahl verliert. Wenn er gewinnt, geht es 2015 vielleicht gegen Venezuela oder so.
Geschrieben in Gastbeiträge, Krieg und Frieden | Drucken | Keine Kommentare »
Atomkraftwerkskatastrophe als Profit-GAU?
7.4.2011 by kucaf.
Atomkraftwerkskatastrophe als Profit-GAU?
„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. 10 Prozent sicher und man kann es überall anwenden. 20 Prozent – es wird lebhaft, 50 Prozent – positiv waghalsig. Für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens!“ [1]
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
sicher fragen Sie sich, was Karl Marx mit unserem heutigen Thema zutun hat. Japan erlebt eine der schlimmsten Katastrophen. Ausgelöst durch Erdbeben und Tsunami ist es zu einer Havarie im Atomkraftwerk Fukushima gekommen. Die Reaktoren in Fukushima sind lange noch nicht unter Kontrolle und die Folgen der Katastrophe noch unübersehbar. Das menschliche Leid ist unvorstellbar. Tausende Menschen verloren ihr Leben; die genaue Zahl wird unbekannt bleiben. Ungewiss ist auch, wie viele Krankheiten und Folgeschäden Menschen davon tragen werden. Ich möchte nur an Hiroshima und Nagasaki erinnern. Noch heute sterben Menschen an den Folgen der Atombomberabwürfe im August 1945. Oder nehmen wir Tschernobyl. Und solche Katastrophen können unterschiedliche Ursachen haben: Naturkatastrophen, Bedienungs- und Materialfehler und menschliches Versagen. Wie groß ist die Anzahl ähnlicher Katastrophen, an denen die Menschheit hart vorbei geschlittert ist?
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
was sagen Sie unter dem Eindruck der Katastrophe in Japan zu folgende Zeilen:
»Eigentlich kann einem Atomkonzern nichts schlimmeres passieren als ein Tschernobyl oder ein Fukushima: Die Börsenkurse des französischen Konzerns Areva sanken in den letzten Wochen, Aufträge wurden abgesagt und Stimmung gegen die Atomlobby gemacht. Doch von Depression keine Spur: Der Konzern hält schon wieder Ausschau nach neuen Geschäftspartnern und die Areva-Chefin wird als Retterin gefeiert….. Das französische Netzwerk »Atomausstieg« wirft dem Konzern vor, offiziell den Helfer bei der Eindämmung der Atom-Katastrophe in Japan zu spielen - intern jedoch bereits zu analysieren, wie sich die zukünftigen Geschäfte entwickeln könnten. Die französischen Atomkraftgegner sprechen deshalb von »Zynismus«« [2]
Für die Konzernriesen ist die Katastrophe in Japan ( und jede andere auch) doch nichts weiter als ein Profit-GAU. Die Wirtschaft hat Katastrophen in Japan ( und anderswo) nichts gelernt. Der Profitausfall ist den Managern sehr viel schlimmer als alles Leid der Menschen, die von Katastrophen betroffen sind. Profit ist das eigentliche Heiligtum des Konzerns.
Geschrieben in Gastbeiträge, Allgemein | Drucken | 1 Kommentar »