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Archiv der Kategorie Krieg und Frieden

Traditionspflege mit der Abrissbirne!

Traditionspflege mit der Abrissbirne!

 

Oder abriss einer Erinnerungsstätte im Zuge bundesdeutscher Traditionspflege.

Gestern erhielt ich eine E-Mail, in welcher über den Abriss der Ernst-Thälmann-Gedenkstätte in Ziegenhals berichtet wird. Heute ist dieses auch Thema in der Jungen Welt.

Nun wird mit dieser Gedenkstätte nicht nur versucht das Andenken an einen deutschen Arbeiterführer zu schleifen, sondern auch die Bedeutung antifaschistischen Kampfes negiert. Dieses kann aber kaum in einer Zeit fortschreitenden Geschichtsrevisionismus verwundern. Offiziell wird versucht die deutschen Verbrechen im zweiten Weltkrieg zu relativieren und auf die Judenverfolgung und -vernichtung zu beschränken. Da wird schon mal und das fast Zwangsläufig, dass Andenken an weitere Opfer/Opfergruppen und den antifaschistischen Widerstand verwischen, So ist zum Beispiel zu beobachten, wenn der offiziellen Berichterstattung gefolgt wird, dass der Widerstand im dritten Reich auf das viel besprochene und verfilmte Attentat gegen Hitler beschränkt wird. Das gerade die Kommunisten unter Führung Ernst Thälmanns die konsequentesten Gegner des Faschismus waren und schon bei Zeiten auf die Gefahr eines herannahenden Krieges hingewiesen haben, soll vergessen werden. Und um Erinnerungen zu löschen, wird sich gegen Gegenstände der Erinnerung gewannt und wie im obigem Fall Erinnerungsstätten abgerissen.

Damit wird ganz bewusst auf Erinnerungen gewirkt, dass kollektive Gedächtnis gilt es zu manipulieren, um imperiale Politik zu unterstützen. Dieses wird besonders deutlich, wenn gegenwärtig geführte imperiale Raubkriege berücksichtigt werden und welche Traditionen dabei im deutschen Herr gepflegt werden. Ja. es werden Traditionen gepflegt, die Tradition der deutschen Krieger spricht für sich und gibt gleichzeitig Einblicke in den Charakter des Krieges. Da kann man Erinnerungen an antifaschistischen, antimilitaristischen, antiimperialistischen Widerstand nicht gebrauchen und erst recht nicht an deren konsequentesten Vertretern/Verfechter.

 

Ein weiterer Kommentar, zwar …

Ein weiterer Kommentar, zwar folgte noch ein Kommentar meinerseits auf den ersten, nach dem ich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass es sich um einen Gastbeitrag handelt. Der Originalbeitrag findet sich beim Spiegelfechter. Die Zusammenhänge lassen sich gut nachvollziehen, wenn den entsprechenden Links gefolgt wird.

Hallo Frank,

Dein Optimismus in Ehren, aber sein wir doch einmal ehrlich, von Wünschen hat sich noch nie etwas auf dieser Welt zum Besseren gewendet. Da ist eher noch einiger Kampf von Nöten, auch in dem dieses Thema breit diskutiert und zum Nachdenken angeregt wird.

Zudem ist es auch nicht neu, dass von Friedensverhandlungen in Afghanistan gesprochen wird, die Taliban sind keine homogene Masse und es gibt durchaus verschiedene Strömungen, ein Teil soll sogar käuflich sein. Zudem hatte die USA mit den Taliban ursprünglich eigentlich keine Probleme, selbst über eine Erdöltrasse war man sich so gut wie einig, aber irgendwo musste man ja seinen heißen Krieg gegen den Terror beginnen. Und da bot sich Afghanistan direkt an, zum einen ließen sich die Taliban nicht ganz so gut lenken, wie es den USA lieb gewesen wäre, des Weiteren hatte der terroristische Ziehsohn der USA dort sein Quartier und führte seine Liste und die strategische Lage Afghanistans ist auch nicht zu verachten. Mit der darauf folgenden Eroberung des Irak wurde somit auch die strategische Position der USA nicht nur gegenüber dem Iran erheblich verbessert. Welches wahrscheinlich gegenwärtig nur noch nicht genutzt wird, weil Irak, wie auch Afghanistan noch zu viele Kräfte binden und die Verbündeten der USA zum Teil etwas zurückhaltender geworden sind.

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Oberst Klein ganz groß…

Oberst Klein ganz groß und freigesprochen, ein Skandal für alle jene, welche an die Unbescholtenheit, Neutralität und Überparteilichkeit deutscher Gerichte glauben und festhalten und eine Offenbarung der Zweckbestimmtheit deutscher Rechtssprechung. Das System lässt seine Masken fallen und dieses um so mehr, um so stärker sich die verschiedensten Widersprüche innerhalb der Gesellschaft zuspitzen. Zum Thema selbst findest sich hier ein Beitrag unter dem Titel „Kriegsrecht“, welcher auch einen guten Überblick über die Geschehnisse und begleitende Ereignisse bietet. Folgenden Kommentar habe ich dort hinterlassen:

Hallo Frank,

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Auch Politik ist nicht nur ein Mittel!

Auch Politik ist nicht nur ein Mittel!

Über den Beitrag pro Clausewitz-Aussage hatte ich nachgedacht und musste feststellen, dass eigentlich das Thema verfehlt wurde, oder einfach die Frage falsch gestellt war. So wurde im ersten Beitrag das führen von Kriegen verteidigt, dabei bediente sich der Autor der verschiedensten Vehikel. Im zweiten Beitrag geht es gegen den Krieg, wobei dieser der eigentlichen Fragestellung ebenfalls nicht gerecht wird. Überschrieben ist er mit: „Contra: Warum Kriege nicht mehr „funktionieren““. Nun müsste der Autor dieses Beitrages eigentlich und der Überschrift entsprechend, beweisen, warum etwas nicht mehr funktioniert, was in der Realität immer noch sehr gut funktioniert und sogar gegenwärtig intensiver als Mittel der Politik eingesetzt wird, als es noch vor Jahren der Fall war! Ein Blick ins Weltgeschehen zeigt, dass diese Frage so also nicht zu beantworten ist, es sei denn, es würden gegenwärtige Kriege ausgeblendet. Letzteres wird im Falle des Afghanistanfeldzuges der Bundeswehr sogar von der Bundesregierung versucht, in dem sie diesen Einsatz zum Nichtkrieg erklärt. Gelegentlich wäre es vielleicht angebracht auch über den Sinn und die realen Grundlagen einer Frage nachzudenken.

Nun lehnt der Autor Kriege ab und fährt fort: „bestreite ich nicht die theoretische Notwendigkeit von Krieg unter bestimmten Voraussetzungen.“ Wie gut das es theoretische Notwendigkeiten gibt, nur ist Krieg ein sehr reales, praktisches Problem und sollte es nicht gerade darum gehen? Krieg, als Mittel praktizierter Politik? Potenzielles Mittel ist Krieg ohnehin!

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Der Tot ist ihr Beruf …

Gedanken zu einem Interview!

Der Tot ist ihr Beruf und fürs Morden möchte einer der ersten deutschen und noch lebenden „Helden“ des Afghanistanfeldzuges mehr Verständnis von der Bevölkerung. „Er oder ich - darum ging es“, unter dieser Schlagzeile wird auf faz.net deutsche Heldenverehrung propagiert. Zu diesen Zweck wird ein Interviewe mit dem ersten Ehrenkreuzträger, wie die Wiederauflage des Ritterkreuzes heute genannte wird, veröffentlicht.

Zu erfahren ist, dass ein deutscher Spähtrupp in einen Hinterhalt gerät und um Hilfe ruft, der „Held“, welcher sich mit seinem Zug in acht Kilometer Entfernung befindet, setzt diesen in Bewegung und trifft 8 Minuten später am Ort des Geschehens ein. Der Spähtrupp kommt ihm aus dem Ort entgegen und der panisch, verwirrte Spähtruppführer schreit, dass der Feind überall sei. Der „Held“ hingegen behält den Überblick, konnte dem Befehl zum Vertreiben der Taliban aber nicht nachkommen, da diese auch einen Plan hatten. Es kam zum Gefecht, die Taliban griffen an, die „Helden“ „erwiderten das Feuer und vernichteten bereits in dieser frühen Phase des Kampfes Teile des Feindes.“ Damit nicht genug, geht das Heldenepos weiter und der Held tötet selbst, nachdem er nur kapp verfehlt wurde, in einer heldenhaften „Duellsituation“ einen Afghanen. Dem klassischen Western-Klischee folgend, stirbt meistens jener zu erst, welcher zu erst gezogen hat, es sei denn, es war ihm vorher vergönnt seinem Gegner in den Rücken zu schießen. Was hier nicht der Fall war, sondern die Afghanen stürmten gegen die Deutschen vor, welche sich einigelten und wahrscheinlich aus allen Rohren ballerten. Letztlich siegten die Aggressoren, wobei der „Held“ der Deutschen (welcher er sicher gerne wäre), oder einfach nur der deutsche „Held“ (mit Orden geschmückt), dem Gegner den nötigen Tribut nicht versagt, so antwortet er auf die Frage nach den Fähigkeiten des Feindes: „das war ein sauber geführter infanteristischer Angriff. Die wussten genau, was sie machen, die waren gut ausgebildet.“ Nur der „Held“ deutscher Nation und seine Mannschaften waren besser, „die Anzahl der Ausfälle des Feindes unterliegt der Geheimhaltung. Er hatte eine Menge Tote zu beklagen, das kann ich sagen.“ sagte der „Held“ und zieht folgendes Resümee:

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Eine Reaktion.

Eine Reaktion.

Nun hatte ich diesen Beitrag auch in der Mailingliste der Freidenker veröffentlicht, eine Reaktion, welche ergänzend zum Beitrag ist und einige weitere Punkte anspricht, sein hier veröffentlicht.

 

Lieber Thomas,

auch dies ein Beitrag zum Thema Missbrauch. Es ist ein ungeheurer Beweis von Heuchelei, wenn, wie geschehen, von “Attacken auf Bundeswehrsoldaten” in diesem barbarischen Krieg gesprochen wird. Als wären sie in den Osten geflogen worden, wo sie nichts zu suchen haben, um nichts als Friede und Freude zu verbreiten, und nur die schrecklichen Taliban wollen nicht mitspielen. Aber ich halte es auch für einen Beweis von Heuchelei und sogar für einen Ausdruck von Nationalismus, wenn gar nicht so wenige Linke darüber Tränen vergießen, dass Bundeswehrsoldaten traumatisiert zurückgeschickt werden, denn über die Traumatisierten in der afghanischen Bevölkerung vergießt nicht einer dieser Linken eine Träne, wie es hier zum Beispiel vor Monaten im WzS geschehen ist (ich hatte mich dazu geäußert). Im Zusammenhang mit dem Afghanistankrieg wird mir einfach zuviel von den Bundeswehrsoldaten gesprochen, aber viel zuwenig von ihren Opfern. Nun sind in den vergangenen Tagen Bundeswehrsoldaten gestorben - fürs deutsche Vaterland, für die Prämie oder aus Dummheit. Sie waren aus Bayern. Deshalb, und das ist mir auch aufgefallen, fallen die traurigen Reden eine Nuance trauriger aus als bei den bisherigen Toten, die vorwiegend aus Ostdeutschland kamen, sie sind sozusagen Tote erster Klasse, um ihr Leben betrogene junge Menschen. Man hat sie reif gemacht u. a. mit den Knoppschen Erzeugnissen über den zweiten Weltkrieg, für das Töten von Menschen, die ihnen nie etwas getan haben, man hat ihnen ein festes Feindbild eingeimpft, und jetzt schießen sie auf den “Feind” im NATO-Auftrag, sind staatlich geschützt vor Verurteilung als Mörder.

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Noch einmal zum Krieg!

Noch einmal zum Krieg!

Die Fortführung der Politik mit anderen Mitteln!?

In einem Kommentar zu diesem Beitrag wurde ich auf eine Diskussion aufmerksam gemacht, welche nicht uninteressant ist. Unter dem Titel „Clausewitz im Kreuzfeuer“ wird sich mit dessen Aussage, dass der Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist, auseinander gesetzt. Der ersten Beitrag unter der Überschrift: „Pro: Wir leben leider nicht in der besten aller möglichen Welten“, ist Gegenstand meiner folgenden Betrachtungen. Glücklicherweise bin ich an keine Beschränkung der Zeichen gebunden und so folgen hier mehr als 4000 Zeichen.

Schon allein die im Vorwort gestellte Frage, „kann – oder besser darf – der Krieg heute noch die Fortführung der Politik mit anderen Mitteln sein?“ ist nicht nur irreführend, sondern suggeriert eine Alternative zur Bezeichnung von Kriegen. Denn solange es Kriege gibt, wird Krieg die Fortführung der Politik mit anderen Mitteln sein. Erste mit der Beseitigung aller Ursachen, welche zu Kriegen führen, wird mit dem Wegfall des Krieges, er auch als Mittel der Politik erledigt sein. Somit kann die Frage eigentlich nur mit: ja, Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, beantwortet werden und dieses ist auch nicht vom „dürfen“ abhängig. Anders wäre die Frage nach dem Einsatz dieses Mittels der Politik zu beantworten.

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Gedanken zu Tod, Krieg und Trauer!

Gedanken zu Tod, Krieg und Trauer!

Ja, „muss Deutschland erneut um gefallene Soldaten trauern“?

Und wer ist schon Deutschland? Der Fähnchenschwingende, sich das Gesicht in den Nationalfarben bemalende Mopp? Das kann wohl so richtig keiner beantworten und auch in diesem Fall scheint der nationale Wahnsinn keine Grenzen zu kennen! Soll er jedenfalls nicht, wenn es nach dem Willen der Kriegtreiber, im Auftrag des Imperiums geht. Für diese gilt es das Volk wenigstens in der Trauer zu einen, wenn es schon nicht für den Krieg zu einen ist. Dieses wäre aber nötig, um die wieder errungene imperiale Macht, zwar noch im Gefolge der USA, voll zur Entfaltung zu bringen. Aber es entwickelt sich, den Krieg gegen den Irak hat man noch ausgelassen, ohne zu versäumen ihn andersseitig zu unterstützen. In den Krieg gegen Afghanistan ist man verspätet eingestiegen, als es nach der Eroberung um die Besetzung und Sicherung des Eroberten ging. Dieser Entwicklung folgend, ist das Imperium nun bemüht beim nächsten Krieg von Anfang an dabei zu sein, dafür wird schon seit einiger Zeit die Kriegstrommel gerührt.

Nun ist aber eine Folge von Kriegen, selbst wenn diese als Nichtkriege bezeichnet werden, (und wie in so vielen anderen auch, kommt es auf den Inhalt an und weniger auf die Hülle, so steckt in Afghanistan eben ein richtiger Krieg, in der Hülle eines Nichtkrieges) dass Menschen sterben und dieses nicht eines natürlichen Todes. In diesem Zusammenhang ist es dem Kriegstreibern natürlich lieber, wenn der vermeidliche Feind stirbt und nicht die eigenen Soldaten.

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Damit Gewinne maximiert werden können!

Damit Gewinne maximiert werden können!

Krieg in Afghanistan, oder Nichtkrieg, egal, es gibt Mängel! Nun wurde in einen Krieg gezogen, mit technischer Überlegenheit und nun hat man selbst Tote zu beklagen, wie so oft üblich wird auch diese Tatsache versucht im eigenen Interesse zu instrumentalisieren. Da kann es nur eine Ursache geben, die “Rüstung” ist nicht gut genug und die technologische Überlegenheit ersetzt den Menschen nicht. Aber nicht nur Geld für moderne Waffen und Ausbildung fehlt angeblich, sondern es fehlt auch am Willen, ist auf faz.net (Sprachrohr der Rüstungslobby) zu erfahren. Dabei wäre es doch nicht einmal von Schaden, wenn es am Willen zum Krieg fehlen würde! Auch wenn eine Mehrheit des Volkes gegen Kriege ist, der Regierung kann fehlender Wille dahingehend nicht unterstellt werden.

Ja, der Krieg steht im Mittelpunkt der Bemühungen, der sich damit befassenden. Was anderes wäre kaum zu erwarten und immerhin müssen für den Tod von Soldaten Ursachen gefunden werden. Der Krieg kann es nicht sein, wäre er es, müsste man diesen ja beenden, also sind es die Ausrüstung und die Ausbildung der Mannschaften. Das die Toten einer Spezialeinheit angehörten, wie berichtet wurde, spielt keine Rolle und dass gerade bei solchen Einheiten nicht am notwendigen Equitment gespart wird, ist kaum zu bezweifeln. Auch ohne entsprechender Ausbildung, gar spezieller Ausbildung zum Töten, wären es sicher keine Spezialeinheiten. Nun ja, dass die sechste Armee bei Stalingrad vernichtend geschlagen wurde, lag ja auch am strengen russischen Winter. Hätte nur die Sonne geschienen, oder hätten die Soldaten wenigstens warm anzuziehen gehabt, ja dann, … wäre das Ergebnis auch kein anderes gewesen. Damals wie heute betätigten sich deutsche Soldaten als Aggressoren und wie es diesen letztlich ergeht, hat die Geschichte oft genug gezeigt.

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Ein Zitat, platziert, deplatziert?

Ein Zitat, platziert, deplatziert?

Ein Maozitat wurde hier platziert und Gegenstand eines Schlagabtausch, eine Frage, eine Gegenfrage, eine Antwort, eine Erwiderung. Meine Erwiderung:

Nun Dick,

obwohl sie sich verabschiedet haben, gehe ich davon aus, dass Sie vielleicht noch mal vorbei schauen. Sie schrieben auf meine Reaktion: „genauso falsch wäre es, sich auf Hitler oder Stalin zu berufen,“ und einmal davon abgesehen, dass ich Hitler und Stalin nicht gleichsetze, war von „berufen“ in ihrem ursächlichem Kommentar nicht die Rede. Sie schrieben: „ist es relevant, was ein Massenmörder 1958 gesagt hat?“, somit ist es um die Relevanz einer Aussage gegangen, meines Erachtens etwas anderes, als sich auf eine Aussage berufen.

Und schauen wir uns um, in dieser Welt, was ist an der damaligen Grundaussage falsch? Erinnern wir uns, Bismarck hat vor einen zwei Fronten Krieg gewarnt, der deutsche Kaiser hat ihn versucht zu verhindern, 1914, was nicht gelungen ist, die deutschen Faschisten haben diesen nicht einmal versucht zu vermeiden, besetzten Österreich, die Tschechische Republik, eroberten erst Polen, dann West- und Nordeuropa, bombardierten England, tummelten sich in Afrika und bissen sich letztlich die Zähne an der Sowjetunion aus, die USA heute sind auf dem ganzen Globus präsent und führen an den verschiedensten Ecken und Enden, gegen die verschiedensten Völker Krieg. Das ist kein Einfronten, kein Zweifronten, sondern ein Vielfronten Krieg, welcher unter den verschiedensten Bedingungen ausgefochten wird. Und wem machen sie verantwortlich für den Völkermord und die vielen Millionen Tote, welche US-amerikanischen Kriege hervorgebracht haben und immer noch hervorbringen und wo sehen sie da ein Ende der Fahnenstange?

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