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Archiv der Kategorie Krieg und Frieden
Ein Zitat, platziert, deplatziert?
18.2.2010 by Toguelo.
Ein Zitat, platziert, deplatziert?
Ein Maozitat wurde hier platziert und Gegenstand eines Schlagabtausch, eine Frage, eine Gegenfrage, eine Antwort, eine Erwiderung. Meine Erwiderung:
Nun Dick,
obwohl sie sich verabschiedet haben, gehe ich davon aus, dass Sie vielleicht noch mal vorbei schauen. Sie schrieben auf meine Reaktion: „genauso falsch wäre es, sich auf Hitler oder Stalin zu berufen,“ und einmal davon abgesehen, dass ich Hitler und Stalin nicht gleichsetze, war von „berufen“ in ihrem ursächlichem Kommentar nicht die Rede. Sie schrieben: „ist es relevant, was ein Massenmörder 1958 gesagt hat?“, somit ist es um die Relevanz einer Aussage gegangen, meines Erachtens etwas anderes, als sich auf eine Aussage berufen.
Und schauen wir uns um, in dieser Welt, was ist an der damaligen Grundaussage falsch? Erinnern wir uns, Bismarck hat vor einen zwei Fronten Krieg gewarnt, der deutsche Kaiser hat ihn versucht zu verhindern, 1914, was nicht gelungen ist, die deutschen Faschisten haben diesen nicht einmal versucht zu vermeiden, besetzten Österreich, die Tschechische Republik, eroberten erst Polen, dann West- und Nordeuropa, bombardierten England, tummelten sich in Afrika und bissen sich letztlich die Zähne an der Sowjetunion aus, die USA heute sind auf dem ganzen Globus präsent und führen an den verschiedensten Ecken und Enden, gegen die verschiedensten Völker Krieg. Das ist kein Einfronten, kein Zweifronten, sondern ein Vielfronten Krieg, welcher unter den verschiedensten Bedingungen ausgefochten wird. Und wem machen sie verantwortlich für den Völkermord und die vielen Millionen Tote, welche US-amerikanischen Kriege hervorgebracht haben und immer noch hervorbringen und wo sehen sie da ein Ende der Fahnenstange?
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Keines Wegs wählerisch … !
17.2.2010 by Toguelo.
Keines Wegs wählerisch, nicht nur wen es um Wahlen geht!
“Kalkulierte Spaltung”, ein Beitrag in der Jungen Welt, welcher sich mit den Machenschaften Westerwelles beschäftigt. Was er auch immer ist und wie er sich offenbart, er sorgt für eine Polarisieren, wie sie im allgemeinen vermieden wird. Somit bietet er eine Angriffsfläche, welche es zu Nutzen gilt.
Westerwelle ist eine Offenbarung, er ist der personifizierte Bruch mit der Illusion von der Lauterkeit der Politiker, er ist der Beweis dafür, dass es in der Politik eigentlich nur um die besten Plätze an den Fleischtöpfen der Macht geht. Er macht konsequente Politik im Interesse seiner Klientel, auf wessen Kosten auch immer und ist dabei keines Wegs wählerisch was die Mittel und Gegner anbelangt. Um seine Interessen durchzusetzen, scheut er nicht einmal davor zurück den Schleier zu lüften, welchen die meisten Politiker mit Mühen hochhalten, um den Schein ihres politischen Anstands zu waren und die Illusion allgemein verbindlicher Politik zu erhalten. Er schlägt Menschen einen Hammer vor den Kopf und versucht dieses als Ehrlichkeit zu verkaufen, um sie zu gewinnen. Leider gibt es durchaus nicht wenige, welche, durch die Medien darin geübt und abgehärtet, diesem Vorgehen verfallen und Applaus klatschen. Er versteht es Menschen vor zu führen, und sie vor den Karren zu spannen, welcher dafür gedacht ist sie zu überrollen! Er hat es geschafft in den Medien permanent präsent zu sein und trotzdem ist Westerwelle kein Ausnahmepolitiker, sondern nur die sich in Ausnahme offenbarende Regel. Leider gereicht es nur selten, den Irrglauben an die Heiligkeit der parlamentarischen Parteiendemokratie zu erschüttern.
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Dresden, antifaschistische Aktion, Berichte und weiter …
16.2.2010 by kucaf.
Dresden, antifaschistische Aktion, Berichte und weiter …
Eine Aktion wurde erfolgreich beendet und die nächste steht ins Haus!
Hier findet sich ein Aufruf, Berichte und eine Stellungnahme zu antifaschistischen und antimilitaristischen Aktionen. Wobei ich den angehängten Bericht von Rainer Thiel besonders empfehlen möchte, es ist ein interessanter Beitrag, welcher dieses Ereignis nicht losgelöst betrachtet, sondern historisch wird der Bogen, eigenem Erleben entsprechend, aus der Vergangenheit in die Gegenwart gespannt. Ein interessanter Erlebnisbericht, welcher einiges über die gesellschaftlichen Verhältnisse aussagt.
Interessant sind auch die verlinkten Aussagen zu den Kundgebungen in Dresden, welche (Kundgebung) letztlich dazu führte, dass es den Faschisten nicht gelungen ist, ihren Marsch durch die Stadt anzutreten. Auch wenn die offizielle Hofberichterstattung geneigt ist, dass breite antifaschistische Blockadebündnis zu negieren, oder es zumindest hinten an zu stellen, ist dieses hauptsächlich für die Verhinderung des Marsches der Faschisten verantwortlich. Nicht nur dank des Internets gibt es natürlich auch andere Berichte.
Und wenn man es genau betrachtet, ist dieses Blockadebündnis auch nicht ohne Verantwortung für die Menschenkette. Nach dem nämlich abzusehen war, dass die langfristig und breite Mobilisierung Früchte tragen würde und sich das Bündnis und deren Initiatoren nicht von politischen Erwägungen und Repressalien einschüchtern ließ, war es geradezu eine Notwendigkeit selbst gegen den faschistischen Marsch aktiv zu werden. Und das nicht nur um das eigene Gesicht zu waren, sondern auch um politisch nicht an Boden und Glaubwürdigkeit zu verlieren. So hatte das Blockadebündnis also nicht nur mittels Blockaden den Aufmarsch verhindert, sondern auch weitaus mehr erreicht, nämlich eine durchaus weiterreichende Sensibilisierung für dieses Problem in der Öffentlichkeit. Das nun die Berichterstattung der gleich geschalteten Medien das Hauptaugenmerk auf die Menschenkette legt, ist aus deren Sicht sicher verständlich und entspricht ihrem eigentlichem Auftrag.
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Ja, wir haben Krieg!
12.2.2010 by Toguelo.
Ja, wir haben Krieg!
“Bürgerkrieg, Afghanistan und Hartz IV”, eine Ansicht, welche nicht von der Hand zu weisen ist. Fernab kleinbürgerlicher Traumtänzerei werden Ross und Reiter benannt, sowie der Glaube an irgendeine parlamentarische Allmacht in Frage gestellt. Ja, wer Kriege führt und diese sogar ausweiten möchte, braucht ein Volk, welches dieses mit trägt. Nun sprechen sich laut Umfragen zwar die meisten Deutschen gegen den Afghanistankrieg aus, doch Konsequenzen hat das keine. Eher werden alle Register gezogen, um nicht nur die Menschen in ihrem Handeln und Denken zu lähmen, sondern auch in ihren Bekenntnissen. Und so tobt der Krieg gegen das eigene Volk schon lange und verschärft sich stetig. Hierbei handelt es sich um einen kalten Krieg, welcher in den verschiedensten Formen in Erscheinung tritt. Hartz IV ist eine davon, Repressionen werden verstärkt, Arbeitskraft wird dem Markt entrissen und versklavt. Zwangsarbeit nimmt zu, welche bei einem Mindestmaß an Existenzsicherung zu verrichten ist und Widerstand gibt es kaum. Hitler schuf den Reichsarbeitsdienst, mit Spaten bewaffnet wurden die Massen diszipliniert, in der Illusion aus der Krise hinaus zu marschieren. Aber nicht aus der Krise hinaus sind sie marschiert, sondern in den Krieg hinein. Die Kriegsherren hatten ihre Freude daran, zu sehen, wie Menschen hoffnungsschwer den verbreiteten Illusionen folgten und begannen Europa auszuplündern. Aus über 6 Millionen Arbeitslosen Deutschen, wurden über 6 Millionen Tote Deutsche und die Zerstörungen des zweiten Weltkrieges zeugten das westdeutsche Wirtschaftswunder! Es herrschte zeitweise Vollbeschäftigung und es wurde wieder begonnen, auf Kosten des eigenen und anderer Völker zu leben. In der DDR stand man auch aus Ruinen auf, aber setzte der Ausbeutung des eigenen Volkes, wie auch anderer Völker, ein Ende und die Solidarität mit anderen Völkern entgegen. Als der erste deutsche Friedensstaat Geschichte war, konnte der verbleibende seine Krallen wieder voll entfalten und zu alter Stärke und altem Einfluss zurückkehren. Nun gab es auch keine Schranken mehr, welche alte kriegerische Ambitionen an ihrem wieder erblühen hinderten. Seit dem werden wieder offen Kriege vorbereitet und geführt. Und wieder vermeint man die richtigen Verbündeten zu haben, nur das eigene Volk scheint noch nicht ganz so weit zu sein. So wird seit Jahren der Repressionapparat ausgebaut, demokratische und individuelle Rechte eingeschränkt und der Druck aufs Volk erhöht, wohl wissend, dass es gilt, den Gegendruck, welcher zwangsläufig entsteht, in die gewünschten Bahnen zu leiten. Ja, wir haben Krieg!
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Ein Aufruf!
6.2.2010 by kucaf.
Heute habe ich per E-Mail folgenden Aufruf erhalten, dem ich mich anschließen möchte und welchen ich gern weiterverbreite.
Der Deutsche Freidenker-Verband unterstützt die Proteste von Friedens- und Antikriegsintitativen für ein Ende des Krieges in Afghanistan.
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Es wurde gedacht, der Toten, um mit ihnen Krieg und Unterdrückung zu rechtfertigen!
5.2.2010 by Toguelo.
Es wurde gedacht, der Toten, um mit ihnen Krieg und Unterdrückung zu rechtfertigen!
Nun hat der oberste israelische Kriegsherr eine Rede im Bundestag gehalten und die Auschwitz-Befreiung zur „Verschleierung der Kriegsverbrechen des jüdischen Staates“ genutzt. Aber nicht nur dieses, auch auf zukünftige Kriege wurde eingestimmt. Hier findet sich unter dem Titel „Peres’ Holocaust-Rede“ ein interessanter und treffender Beitrag von Evelyn Hecht-Galinski.
Das dem Kriegshetzer nicht ungeteilter Beifall zu Teil wurde, war auch an anderer Stelle Gegenstand der Betrachtung. Erschreckend dabei, das es (sich links-nennende) Politiker gibt, welche in den Chor der Kriegshetzer mit einstimmen und mit Verweis auf die deutsche Vergangenheit, heutige Gräueltaten, Menschenrechtsversetzungen, Kriege gegen andere Völker, deren Unterdrückung, Chauvinismus, Rassismus und Apartheid, rechtfertigen! Für politische Funktionen in diesem System scheinen nur diejenigen tauglich zu sein und zugelassen, welche es verstehen mit den Wölfen zu heulen!
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Krieg ist Krieg!
27.1.2010 by Tolo.
Wie der Krieg begann, in Afghanistan, wobei es sich eigentlich, in einem Beitrag im ND, unter dem Titel „so begann der Krieg“, um den Eintritt bundesdeutscher Truppen in diesen Krieg geht. Ein interessanter Beitrag, gerade da dieses Thema zur Zeit wieder aktuell ist und von den verschiedensten Politikern, Interessen spezifisch vereinnahmt wird. Letztendlich geht es mit der Entsendung weiterer Truppen um die Durchsetzung verschiedener Interessen. Wobei eines sicher feststeht, dabei geht es weder um die Interessen des deutschen oder afghanischen Volkes, sonder um global strategische Interessen, um Rohstoffe, Absatzmärkte, Vormachtstellung in der Region etc. kurz gesagt, um Profitinteressen! Zum Beitrag habe ich folgenden Leserbrief geschrieben, wobei ich in diesem Zusammenhang auf einen interessanten Kommentar (27. Jan 2010 08:51) verwiesen möchte:
Krieg ist Krieg!
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Wenn dem Kreuzzug die Kreuzträger verloren gehen!
5.1.2010 by Toguelo.
Wenn dem Kreuzzug die Kreuzträger verloren gehen!
Ist nicht uninteressant, wenn einem Kreuzzug die Kreuzträger verloren gehen! Da kann es schon passieren, dass es zu Erklärungsnöten kommt. Ein Gespräch könnte da schon hilfreich sein, ein klärendes Wort allemal. Unter der Schlagzeile „Bischöfin zum Rapport” findet sich zu diesem Thema ein interessanter Beitrag in der Jungen Welt. Nur sollte das Ganze nicht überbewertet werden, solange es sich nur um die benannten Personen handelt und eine relativ kleine klerikale Bewegung. Ein Anfang ist es alle mal, wenn sich Kirchenvertreter gegen den Krieg in Afghanistan aussprechen. Aber sprechen sich diese überhaupt gegen diesen Krieg aus, oder nur gegen die deutsche Beteiligung an diesen Krieg? Und wie verhält es sich mit anderen Kriegen, wie sie ja derzeit geführt werden und das unabhängig davon ob dieses Land direkt oder indirekt seine Hände mit im Spiel hat?
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Zum Krieg in Afghanistan gefunden
5.1.2010 by Toguelo.
Zum Krieg in Afghanistan
Erschreckende Zahlen über den Krieg, es sind nicht nur US-Soldaten, welche im Auftrag der USA töten, zu ihnen gesellen sich die Mitarbeiter privater Sicherheitsfirmen, schlicht weg Söldner genannt. Es ist das Geschäft mit denn Krieg, welches nicht nur diesen Krieg am Leben erhält, die im Beitrag genannten Zahlen veranschaulichen das sehr gut. Da ist viel Geld zu verdienen, die Profitraten sind gigantisch und das nicht nur weil die Ausgaben schlecht kontrolliert werden.
Aber auch dieser Krieg hat seine Vorgeschichte und entscheidende Ursachen stammen noch aus der Zeit des kalten Krieges, als die Sowjetunion in Afghanistan einmarschiert ist, um ihre Flanke gegen Bestrebungen der USA zu sichern. Dieser Einmarsch war in erster Linie auch eine Folge der Einmischung der USA in die inneren Angelegenheiten Afghanistans. Nach dem die USA nämlich den Iran als Basis verloren hatten, suchten sie nach Ersatz und rüsteten dementsprechend Kräfte in Afghanistan aus. Nach dem diese nicht die gewünschten Erfolge erzielten, wurden fundamentalistische Kräfte aus dem Ausland angeworben, wie diesem Bericht zu entnehmen ist.
Damit aber nicht genug, die USA zündeln kräftig weiter und sind bestrebt den Krieg weiter zu tragen, so jüngst nach Jemen, wo die „dritte Front der Nato“ eröffnet wird. Ja, die USA sind nicht allein, schon lange sitzen die Bündnispartner mit im Boot und nehmen ihre eigenen Interessen war.
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Wissen Sie eigentlich, was im Jemen los ist?
29.12.2009 by Toguelo.
Wissen Sie eigentlich, was im Jemen los ist?
Krieg in Jemen, Bomben fallen, Menschen sterben, Bilder gehen um die Welt!
In einer Mailingliste wurde ich auf diese Seite aufmerksam, die Bilder sprechen für sich, auch wenn man die Texte nicht versteht. Es ist Krieg, die Brandherde weiten sich aus, und Menschen müssen sterben. Der Vorwand fürs töten ist bekannt, oft musste er in den letzten Jahren herhalten um die Verbreitung von Tod und Leid zu rechtfertigen. Dieser Tod ist real, es ist nicht Hollywood, mit dessen Hilfe die Menschen in den letzten Jahren auf Kriege vorbereitet wurden, es ist kein Theaterblut, was fließt, es sind Menschen, welche irreparabel zerrissen werden, von Kriegern, welche die Opfer ihrer Taten nie gesehen haben und das Ergebnis ihrer Tat aus der Ferne nur ahnen können. Sie sähen den Tod, ohne diesen selbst zu sehen, mit ferngelenkten Raketen und Bomben aus großer Höhe. Sie begehen Verbrechen im Namen ihrer Herren und unter den Fadenscheinigsten Vorwänden.
Die Bilder des Krieges, nichts für schwache Nerven, erschütternd sind sie und es ist wichtig, dass sie von jedem gesehen werden, dass einem jeden Bewusst wird, was Krieg bedeutet und was anderen Völkern angetan wird! Es sind andere Bilder, als die von ausgebrannten Tanklastzügen, auf einem ansonsten schon „aufgeräumten“ Kriegsschauplatz, oder abgedeckten Leichen am Straßenrand. Nein, die Bilder sind auch für Menschen mit schwachen Nerven, und werden nicht die Nerven schwach, durch diese Bilder? Zeugen sie nicht Wut, welche es verdient sich zu entladen, gegen jegliche Kriegstreiber überall?
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