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Archiv der Kategorie Gedanken

Wurde zurückgetreten, der Bundespräsident?

Nun ist der Bundespräsident zurückgetreten, wahrscheinlicher ist, dass er zurückgetreten wurde, weil er nicht wunschgemäß getreten und zurückgetreten hat. Und was wird von Wulf in seinem Amt als Bundespräsident übrig bleiben? Wahrscheinlich nicht nur das er ein Karrierist ohne Charisma war (ist), sondern in der Lösung seiner Probleme selbst zu peinlich für seine Förderer wurde. Auf der Seite von Barth-Engelbart finden sich einige Gedanken zum Thema, welchem eigentlich schon zuviel Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

Folgenden Kommentar habe ich hinterlassen:

Guter Text, trifft ins Schwarze und letztlich ist Wulf nicht mehr der Richtige für seine Förderer, aus diesem Grund muss er über die stumpfe Klinge springen, welche zudem noch gut gepolstert ist. Dieser mittelmäßige Karrierist wurde mit der Zeit selbst seinen Karriereförderern zu peinlich, davon zeugen nicht nur seine Reaktionen auf die gemachten Vorwürfe. Bei entsprechend souveräner Reaktion seinerseits, wäre sein Amt wahrscheinlich nicht bedroht gewesen, seine Förderer sich nicht zurückgezogen und die Presse hätte alles im Sande verlaufen lassen. Aber wenn schon jemand im politischen Amt seine Rechtsanwälte vorschicken muss, dann fehlen ihn nicht nur die geforderten charismatischen Züge, sondern das Amt kann gleich den Anwälten übertragen werden. Das der ganze Vorgang taugt von anderen Problemen abzulenken, in dem ein politisch unbedeutendes Amt und sein Inhaber in den Mittelpunkt öffentlicher Diskussionen gestellt werden, stehen sicher außer Frage.

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Moderne Maschinenstürmerei

Es gab einmal eine Zeit, das kapitalistische System war dabei den Kinderschuhen zu entwachsen und pubertäre Züge anzunehmen, als moderne Maschinen so manche Arbeitskraft ersetzten und damit überflüssig machte. Viele Menschen, welche gezwungen waren ihre Arbeitskraft zu verkaufen um überleben zu können, wurden in ihrer Existenz ernsthaft bedroht und so fingen sie an die vermeidlichen Ursachen ihres Elends zu bekämpfen, die Maschinen! Das im Laufe der Zeit die Menschen, welche gezwungen waren ihre Arbeitskraft zu verkaufen, sich zur Arbeiterklasse formierten, die eigentlichen Ursachen ihrer Pein erkennen lernten und es auch lernten diese zu bekämpfen, scheint heute keine Rolle mehr zu spielen. Jedenfalls drängt sich ein solcher Eindruck auf, wenn z.B. Hartz IV als die Ursache für Dumpinglöhne gesehen wird und nicht die dahinter stehenden sozialökonomischen Verhältnisse. Folgenden Kommentar habe ich dem Link folgend hinterlassen:

Nun ist es so, oder möge zumindest so sein!

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Funktionsfähig

Funktionsfähig

Ein gesellschaftliches System funktioniert immer nur so gut, wie die Menschen in diesem System funktionieren!

Ein Beitrag zur Theorie der US-Außenpolitik in Ultrakurzform

Folgender Text stammt aus der Mailingliste der Freidenker, ich gebe ihn mit Zustimmung des Autors hier wieder:

Von Witold Fischer

Die prinzipielle Zusammenfassung meiner Einschätzung insgesamt, die ich seit 1998 nicht mehr wesentlich ändern mußte:

In den USA existieren

  1. die eher industriell geprägte, eher katholisch-islamische, im wesentlichen aus französischen Kolonien gebildete Westküstenfraktion (ca. 40% Einfluß)
  2. die eher mit Rohstoffen und Dienstleistungen, inclusive Finanzdienstleistungen und Medien, befaßte, eher protestantisch-jüdische, im wesentlichen aus britischen Kolonien gebildete Ostküstenfraktion (ca. 40% Einfluß)
  3. der militärisch-industrielle Komplex (MIK), der vor allem in den spanisch-mexikanischen Gebieten stark ist (ca. 15% Einfluß).

Jede Fraktion strebt mit den Monopolen vom gleichen Typus ein Kartell an, falls diese stark sind, während sie sie zu vernichten trachtet, wenn das möglich scheint, diese also schwach sind. Dies bedingt die Haltung zu den Ländern, in denen die jeweiligen Typen vorherrschend sind:
Die Westküstenfraktion, die derzeit regiert, kooperiert mit Westdeutschland, Frankreich, Japan, Kolumbien, Türkei (und indirekt durch Entspannung mit Kuba, KDVR, Syrien, Iran, Irak, Simbabwe, Myanmar, China usw.) und bekämpft Rußland, Großbritannien (,Venezuela, Bolivien, Libyen, Jugoslawien/Serbien, FARC, DR Kongo usw.). Bei der Ostküstenfraktion ist es genau umgekehrt. Der MIK ist gegen alle in Klammern, China, Rußland usw., Hauptsache es gibt Krieg. Er stützt sich in der EU vor allem auf Spanien, ist in den USA allein zu schwach zum Regieren, spielt aber Zünglein an der Waage und regiert deshalb (fast immer) mit.

Normalkonstellation: Präsident gehört zur einen Fraktion, Vizepräsident zur anderen. Sonst ergäbe ja ein Amtsenthebungsverfahren keinen Sinn.

Ein neuer (richtiger) Krieg beginnt im ersten Quartal des dritten Amtsjahres eines US-Präsidenten. (Afghanistan war 2001 kein richtiger Krieg, wurde es erst später, was die Amis gar nicht wollten.) So lange dauert es, bis der Präsident die Seilschaften ausgetauscht hat. Dann werden noch die Parlamentswahlen im November des 2.Amtsjahres durchgelassen, und dann geht’s los, wenn es losgeht.

Weil das so ist, erzähle ich seit 2008, daß der Iran- (oder aber Syrien-)Krieg frühestens 2015 kommt.
Obiges Schema erklärt klar und eindeutig alle möglichen Kurswechsel der US-Außenpolitik seit 1900. (Außerdem kann man es kaum noch kürzer zusammenfassen.)

Nun mein aktueller Kommentar:

Die jetzige Hysterie ist US-Wahlkampf. Mit der Thematisierung von Iran/Syrien betreibt die Ostküstenfraktion ihren Wahlkampf, weil sie es ist, deren Krieg das wäre. Was macht Obama-Administration? Sie bringt Resolutionsentwurf in US-Sicherheitsrat ein, obwohl klar war, daß Rußland ihn ablehnt. Das ist diplomatisch schon lange nicht mehr üblich, erfüllt aber den Zweck, nunmehr die Russen als die Bösen zu dämonisieren, was der Westküstenaußenpolitik und also ihrem Wahlkampf entspricht.

Schlußfolgerung: Syrien soll den Kriegsbeginn auf März 2015 justieren, kann also jetzt erst mal richtig ausputzen. Aber es ist nicht ausgemacht, daß Obama die Wahl verliert. Wenn er gewinnt, geht es 2015 vielleicht gegen Venezuela oder so.

Kritik und Selbstkritik!

Kritik und Selbstkritik!

Selbstkritik ist im Allgemeinen eine Kritik, welche möglichst umfassende Steuerung der Kritik im eigenen Interesse zulässt. Von Dritten festgestellter Mangeln an Selbstkritik, bezeichnet hingegen meist die Unfähigkeit sich selbst Asche aufs Haupt zu streuen, die Unfähigkeit zur Selbstgeißelung!

Das Fähigkeiten und auch Unfähigkeit ist nur eine bestimmte Qualität von Fähigkeit, bestimmter Vorraussetzungen bedürfen, wird dadurch nicht in Abrede gestellt, sondern bestärkt.

Die Freiwilligkeit der Pflicht, oder wie freiwillig sind Pflichten?

Die Freiwilligkeit der Pflicht, oder wie freiwillig sind Pflichten? So wird, um zumindest einen Anschein von Freiheit zu waren, was immer auch unter Freiheit verstanden wird, gerungen, in dem sie verkündet, aber dem von Freiwilligkeit Betroffenen nicht einmal die allgemein als Freiheit gepriesene Möglichkeit der Wahl überlassen. Jedenfalls nicht ohne Konsequenzen, wie in diesem Beitrag zu erfahren ist.

Dabei definiert die Bundesregierung Freiwilligkeit nicht neu, wie die Überschrift unterstellt, sondern offenbart die Bedeutung von Freiwilligkeit nicht nur im System des Kapitals! Freiheit besteht nicht in der Möglichkeit der Wahl, sondern in der Möglichkeit der Tat! Nicht die Wahl wird den Betroffenen im Beitrag verboten, diese haben sie nach wie vor, sondern die praktische Tat wird gewertet und bei Bedarf geahndet! Freiheit besteht eben nicht in der Möglichkeit wählen zu können, sondern in der Fähigkeit zu erkennen und der Erkenntnis entsprechend, sich der Konsequenzen bewusst, zu handeln!

Somit handelt es sich hierbei auch weniger um Zynismus, als viel mehr um praktische Realität, welche durchaus taugt den Begriff der Freiheit inhaltlich zu klären und ihm seiner Verklärung zu berauben. In der Quintessens zerstört das System Illusionen selbst, welche es ansonsten ausgiebig pflegt. Danke für die Aufklärung mittels Anfrage, nur sollte es nicht dazu führen, den Kampf um die Beibehaltung von Illusionen zu führen, sondern dazu diese zu zerstören und aufzuklären!

Ach ha, nicht zu vergessen, worum geht es eigentlich bei solchen Untersuchungen? Letztlich doch „nur“ um herauszufinden, inwieweit und in welchem Umfang die betroffene Arbeitskraft verwertbar ist. Wenn also im Beitrag von Zynismus die Rede ist, dann sollte dieses im Zusammenhang mit Verwertung im Zuge kapitalistischen Wirtschaftens stehen, wo der Mensch nur als Träger der Ware Arbeitskraft von Bedeutung ist. Das Perfide besteht nicht darin, dass allgemein gepriesene Fantasien über Freiheit, Freiwilligkeit etc. zerstört werden, sondern dass mit diesen Gesetzen Menschen auf reine Objekte kapitalistischer Verwertung reduziert werden.

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Misston im Konzert des Kriegstrommeln!

Misston im Konzert der Kriegstrommeln!

Um Kriege gegen anderen Länder und Völker zu führen, wird immer wieder zur Lüge gegriffen, so auch im Zusammenhang mit dem Krieg gegen Jugoslawien, aber auch anderen Kriegen der jüngeren Vergangenheit. Auf der Seite von Barth-Engelbart wird auf einen Beitrag des NDR vom 16.01.2012 aufmerksam gemacht. Welcher eine positive Ausnahme im ansonsten medialen Kriegsgetrommel darstellt. Wahrscheinlich auch ein Grund, dass dieser Beitrag nicht gerade zur besten Sendezeit gezeigt wurde. Aber nicht nur aus diesem Grund, sind ihm viele Zuschauer zumindest im Nachhinein zu wünschen. Besonders auch im Zusammenhang mit der Propaganda wie sie gegenwärtig gegen Syrien und Iran verbreitet wird.

Einer der letzten Sätze des Beitrages lautet sinngemäß, „es macht ihn misstrauisch in Nachhinein“, dabei sollte alles was mit Krieg, Kriegsvorbereitung, Waffenklappern jeglicher Art zu tun hat, von Vornherein Misstrauen wecken und Widerstand zeugen.

Gefunden: Nachdenken über Demokratie und gesellschaftliche Perspektiven!

Zum Thema Demokratie und gesellschaftlichen Sein finden sich hier einige interessante Gedanken, wobei dem Text meines Erachtens gängige Illusionen über Demokratie zu Grunde liegen, ohne auf alle Teile des Textes einzugehen, habe ich folgenden Kommentar hinterlassen!

Nun der Herr Churchill, gern wird er als Demokrat gepriesen, was er sicher auch war, gern wird er zitiert, nur wollte er des Volkes Wohl, oder war er nicht doch eher einer der extremsten Vertreter des Kapitals? Hat er nicht sogar Sympathie für Hitler und dessen Form der Machtausübung empfunden, bevor er zum erbitterten Gegner mutierte? Dabei hat Churchill nicht Unrecht, mit dem was er sagt, wenn dem geschuldeten Zusammenhang und das von ihm vertretene Interesse Berücksichtigung findet. Und was bedeutet die Aussage, dass „eine Demokratie ohne eine starke, gleichberechtigte Opposition … nur eine Scheindemokratie“ ist? Doch nichts anderes, als das mittels Demokratie für Interessenausgleich gesorgt wird, oder zumindest gesorgt werden soll. Nur um wessen Interesse geht es in der gemeinten bürgerlich parlamentarischen Vertreterdemokratie?

Nun ja Recht hat er, denn eine Demokratie ohne Opposition wäre schlichtweg eine Diktatur, wie die faschistische einst in Deutschland. Aber auch in einer Demokratie geht es letztlich nicht um einen Interessenausgleich zwischen Herrschenden und Beherrschten, sondern um einen Interessenausgleich innerhalb der herrschenden Klasse. Die Rolle des Volkes wird in der Regel darauf beschränkt, dass es alle paar Jahre einen oder mehrer Wahlzettel kreuzen darf, ansonsten hat es zu dulden was die jeweilig herrschende Fraktion des Kapitals ersinnt und durchzusetzen sucht.

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Der Bundespräsident, eine Marionette, welche sich in ihren Fäden verheddert?

Der Bundespräsident, eine Marionette, welche sich in ihren Fäden verheddert?

Ein guter Beitrag zum gegenwärtigen Zirkus um den Bundespräsidenten, welcher die Frage nach den Hintergründen stellt, findet sich auf der Seite Kritische Massen und egal wie das ganze endet, in jedem Fall hat es für Ablenkung gesorgt, nur von was sollte abgelenkt werden? Oder ist der ganze Zirkus nicht fürs Volk gedacht, sondern Ausdruck eines Kampfes unterhalb der verschieden Kräfte des Kapitals? Zwar hat der Bundespräsident nicht viel zu sagen, aber er muss ja auch nicht unbedingt das eigentliche Ziel sein! Er kann auch der Schuss vor dem Bug sein, nur vor wessen Bug?

Zu diesem Zweck taugt die Person Wulf durchaus, viel Charisma hat er ohnehin nicht zu bieten, eher gibt er sich durch seine Handlungsweise immer mehr und mehr der Lächerlich preis. Überhaupt ist bezeichnend wie es oftmals intellektuellen Tieffliegern und Blasenquatschern gelingt in den Höhen der Politik Kariere zu machen. Dabei sind es wahrscheinlich die Blasen, durch welche sie nach oben getragen werden. Das Blasenquatscher immer gut für Ablenkung sind, hatte jüngst ja erste ein gewisser von und zu gezeigt, welcher jetzt mittels neuer Blase in die Politik zurückstrebt.

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Aufruf gegen einen Krieg gegen Iran und Syrien!

Dem Link folgend kann der Aufruf gezeichnet und damit unterstützt werden!

Aufruf gegen einen Krieg gegen Iran und Syrien!

„Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden!

Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens!“

So ist ein Aufruf gegen die aktuelle Kriegstreiberei gegen Iran und Syrien überschrieben, welchen ich nicht nur auf Grund der jüngsten Erfahrungen aus dem Krieg gegen Libyen unterstütze.

Im Folgenden der Text oben genannten Aufrufs:

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