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Archiv der Kategorie Gedichte
Es brennt II.
25.2.2010 by Tolo.
Es brennt II.
Es brennt, so innerlich Zerrissen,
um selbst sich treu zu bleiben!
Es brennt, das Nein so im Verstand,
Entfremdung zu entrinnen!
Es brennt, der Zwang, der auferlegt,
um letztlich ausgebrannt zu sein!
Es brennt, so ausgebrannt,
sich selbst nicht zu gebrauchen!
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Es brennt!
25.2.2010 by Tolo.
Es brennt,
ja es brennt,
nicht das Haus
und auch nicht der Wald,
oder sonst noch irgend etwas,
was Feuer fangen kann und brennen,
nein,
es brennt in mir!
Es brennt der Zweifel,
an der Tat,
welche ich vollbringen soll,
aber nicht will!
Es brennt!
es brennt der innere Widerstand,
welcher sich sträubt gegen auferlegte Zwänge!
Es brennt, es brennt das Verlangen auszubrechen
und sich nicht zu fügen!
Es brennt,
es brennt, das Bedürfnis zu leben
und nicht zu hoffen und zu folgen.
Es brennt, … ich lebe!
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Ein Gedicht von Erich Weinert, …
2.1.2010 by kucaf.
Ein Gedicht von Erich Weinert, welches an Aktualität nicht verloren hat.
LICHT IN DIE KÖPFE!
In der Straßenbahn, in der Mittagspause,
abends im Bette, sonntags zu Hause
nimmst du dir einen Schmöker zur Hand.
Den frißt du, wie du ein Gulasch frißt,
Und fragst nicht, wes Geistes Kind er ist:
Hauptsache: Er spannt!
Und wenn du deinen Roman gefressen,
dann hast du auf einmal alles vergessen,
die trockne Stulle, das kalte Ofenrohr.
Dann kommst du dir wie besoffen vor!
Du träumst dich in eine andere Welt
hinüber,
und freust dich, daß du dein Elend vergißt,
weil es doch mal eine Ablenkung ist!
Aber das ist ja der Zweck der Übung,
mein Lieber!
Die wickeln dich ein mit phantastischem
Zwirn
und träufeln dir Opium in das Gehirn.
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Jahre sind vergangen!
9.11.2009 by Tolo.
Jahre sind vergangen!
Jahre sind vergangen,
Zwanzig Jahre ist es her,
Als so viele sind gegangen,
Den Illusionen hinterher!
Illusionen ohne Erfahrung,
Blindes Vertrauen hoffnungsschwer,
Eine neue Welt zerrissen,
Kam die alte wieder her.
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Deutsche Einheit!
4.10.2009 by Tolo.
Deutsche Einheit!
Die deutsche Einheit ist Geschichte,
Vollendet ist sie längst noch nicht,
Auch nicht der Tatbestand ist ein Problem,
Der ist durchaus berechtigt!
Die Art und Weise, wie geschehen,
Man kritisch heute betrachtet!
Die Art und Weise, wie geschehen,
Sie lässt sogar vermuten,
War sie gewollt, die Einheit, so,
Um Spaltung zu gestalten?
Was hier geschehen und geschieht,
Wurde Unterschied erhalten!
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Dritter Oktober in Quedlinburg!
4.10.2009 by Tolo.
Dritter Oktober in Quedlinburg!
Der dritte Oktober,
Was für ein Tag,
An welchem schien die Sonne,
Auch jagte Wind gelegentlich,
So manche Wolke mit Wonne!
Der dritte Oktober,
In diesem Jahr,
Heute kann man sich erinnern,
Ein Markt war da, mit trallala,
Versprach triviale Wonnen!
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Tag der deutschen Einfalt!
3.10.2009 by Tolo.
Tag der deutschen Einfalt!
Ja es wird gefeiert und getrauert auch,
Es wird frohlockt, es wird gebockt,
Es wird gepriesen und erinnert,
Es wird gelobt und auch verrissen,
Wie verrissen und gelobt!
Die Einheit wird gepriesen,
Nicht von jedem der sie gewollt,
Längst bereut die eigne Tat,
So mancher schon gestehend!
Gesucht wird auch der gute Rat.
Doch wird man ihn verstehen?
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Der Zweifel
24.6.2009 by Tolo.
Der Zweifel
Der Zweifel,
Ist die Kraft die treibt,
Erkenntnis soll er bringen,
Nicht Friede, Freude, Eierkuchen,
Nein,
Nach einem Sinn, in jeder Tat,
Da sollt man suchen,
Wie auch streben!
Verstehen, so das Leben!
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Fremde Truppen
23.6.2009 by kucaf.
Nun ist zu lesen, in einer Zeitung, im Internet, dass Soldaten mit ihrem Fahrzeug in einen Wassergraben gerutscht sind und ertranken.
Auch Barbarossa (Friedrich I.) ist auf einem Kreuzzug (1190) ersoffen! Die Tradition lebt weiter und Kriege bringen nur Tod und Leid!
Fremde Truppen
Martialisch sind sie Anzuschauen,
Ihre Aufgabe?
Zu verbreiten das Grauen!
An Orten, wo sie nicht hingehören,
Sie schaffen keinen Frieden,
Ihr Sinn ist Zerstören!
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Unangepasst
24.3.2009 by Tolo.
Unangepasst
Gelegentlich gibt’s Menschen,
welche nicht in der Lage sind Geld zu verdienen
und das nur,
weil sie nicht in der Lage sind zu Dienen!
Sie sind nicht Diener eines Herrn
und auch nicht derer Viele,
sie können nicht folgen, fremdbestimmt,
so wird der Lohn für ihre Tat,
sie so auch nicht ereilen.
Sie stehen herum,
mit ihrer Tat
und lassen sich nicht beugen,
der Lohn dafür ist meistens hart
und oft gibt’s keine Zeugen.
Doch lenken sie ihr Schicksal selbst,
sie lassen sich nicht treiben,
so bringen sie Kraft in diese Welt,
um Neues einst zu zeugen.
So gegen Strom
und Windgebraus,
gegerbt von manchem Wetter,
wieder stehen sie manch Gezeter.
Der Zwang der Ihnen angetan,
verpufft oft ist die Wirkung,
die Stärke kommt vom Widerstand
und auch so manche Härte.
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