Archive for the ‘Gedichte’ Category

Angepasst so an das Leben,

Friday, February 1st, 2013

Angepasst so an das Leben,

 

Angepasst so an das Leben,

an die Umstände,

wie sie gegeben,

doch woher sind sie gegeben?

… Ach, Mensch will doch nur leben!

 

So macht Mensch oft eine Kugel,

welche rollt um viele Ecken,

möglichst ohne anzuecken,

igelt er sich ein,

schlecht wie manches Stachelschwein!

 

Doch so hinter manchen Ecken,

wird er Wach,

denn zum Verstecken,

taugen nur sehr wenige Ecken,

passiv Schutz die Kugel gibt,

engt Mensch so ein, in seinem Sein!

 

So muss er wütend oft entdecken,

das so hinter vielen Ecken,

wartet mancher eklig Schrecken,

doch so ohne anzuecken,

bleibt erhalten,

der ganze Schrecken!

 

Nur wenn Mensch hat selber Ecken,

welche nicht in Kugeln stecken,

wird er meistens nur anecken,

ja zerstören viele Ecken,

frühzeitig erkennen manchen Schrecken,

welcher wartet hinter Ecken!

 

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Liebe Leute geht doch wählen!

Wednesday, January 23rd, 2013

Liebe Leute geht doch wählen!

Wahlen, die hohe Form der Demokratie, in welcher sich diese meistens auch erschöpft. Den Menschen wird eingeredet, sie könnten mittels Wahlen Einfluss auf die jeweilige Politik im Lande nehmen. Dabei haben sie sich gefälligst auch auf diese Möglichkeit zu beschränken. Alle vier, fünf Jahre wird diese Illusion verbreitet und die Menschen an die Wahlurnen beordert, damit sie abstimmen und vermeidlicher Weise Einfluss nehmen auf ihr eigenes Geschick. Nur wer und was steht zur Wahl? Parteien und Kandidaten dieser, auf deren Nominierung der Wähler allerdings keinen Einfluss hat.

 

 

 

 

 

 

Liebe Leute geht doch wählen!

 

Liebe Leute geht doch wählen,

man möchte eure Stimmen zählen,

und jede Stimme zählt,

egal was ihr gewählt!

 

Egal was ihr wählt,

und welche Sorge euch auch quält,

quält euch nicht mit der Wahl,

das Ergebnis ist egal!

 

Doch liebe Leute geht nur wählen,

man möchte eure Stimmen zählen,

denn wenn ihr nicht wählen geht,

habt ihr eine Stimme die nicht zählt!

 

Egal was ihr gewählt,

wichtig ist die Stimme zählt,

Nichtwähler sind ohnehin zu viele,

verderben demokratisch Spiel!

 

So liebe Leute geht doch wählen,

sonst kann keiner eure Stimmen zählen,

vergebt euch somit jede Chance,

zerstört die löbliche Balance!

 

Egal was ihr auch wählt,

jede Stimme zählt,

Politiker bringt so in Wandel,

Politik hingegen bleibt besteht!

 

Damit Stimmen sind zum Zählen,

liebe Leute geht doch wählen,

bestätigt alles wie gehabt,

macht nicht auf halben Wege schlapp!

 

Egal wie ihr auch wählt,

jede Stimme zählt,

Wahlen erhalten das System,

darum müsst ihr wählen gehen!

 

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Wahlen sind dazu da die bestehenden Verhältnisse zu legitimieren und sie nicht in Frage zu stellen!

Tuesday, January 22nd, 2013

Wahlen sind dazu da die bestehenden Verhältnisse zu legitimieren und sie nicht in Frage zu stellen!

Nun wurde in Niedersachsen gewählt und das Ergebnis war denkbar eng oder knapp, wenn nicht noch enger, trotzdem hat es für einen Wechsel an der Regierungsspitze gereicht. Die „großen“ Alternativen haben es nicht geschafft, ob es daran lag, dass sie sich in den letzten Jahren nicht gerade als Alternative mittels praktischer Tat empfohlen haben und in diesem Punkt an Ungläubigkeit gewonnen, oder einfach nur ihre Wähler zuhause geblieben sind, kann ich nicht sagen. In jedem Fall bietet das Ergebnis Grund zur Diskussion, zu lesen ist einiges, sogar das die Kanzlerin ihre Fälle davon schwimmen sieht und der Kanzlerkandidat der SPD könnte dafür Morgenluft wittern. Nur was hat sich wirklich verändert? Kann mittels Wahlen in diesem Land überhaupt etwas verändert werden, was weiter geht als kosmetische Korrekturen an der Politik der Vorgänger?

Ja die Wähler haben gewählt, wie viel nicht gewählt haben müsste ich nachschauen, erfahrungsgemäß könnten es einige gewesen sein. Hat sich doch gerade die Fraktion der Nichtwähler in den letzten Jahren gut stabilisiert. Das die Medien dem Wahlspektakel besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen, verwundert nicht, gelten Wahlen doch als der Inbegriff für Demokratie in diesem Lande, das demokratische Möglichkeiten sich damit weitestgehend erschöpft haben, sei einmal dahingestellt.

Und so werden die Ergebnisse von Wahlen von verschiedenster Seite gewertet, interpretiert und ausgewertet. Oft schwingt in diesem Zusammenhang die Illusion mit, dass gesellschaftliche Verhältnisse mittels Wahlen zu verändern seien.

Auf der Seite von Barth-Engelbart findet sich ein Beitrag zum Thema Wahl in Niedersachsen und mehr, lyrisch kommt er daher und so fiel mir folgendes dazu ein:

 

Jagen wir die Illusionen,

wo die Illusionen wohnen,

sind verbreite bergauf, bergab,

auch in der Ebene,

gedeihen sie bei Eis und Schnee.

 

Wie Wahlergebnisse auch sind,

wer immer auch die Wahl gewinnt,

ob regierend oder opportun,

könnte nicht viel anderes Tun,

als ohnehin getan,

angeprangert und bejammert!

 

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Im Felde unbesiegt

Tuesday, January 15th, 2013

Ein weiteres Gedicht von Hannelore Fleiß, welches ich aus der Mailingliste der Freidenker übernehme.

 

Im Felde unbesiegt

 

   “Wir brauchen außerdem realistische Ziele

     und nicht zuviel menschenrechtlichen Überschwang

     bei der Entscheidung, Soldaten in ein anderes Land

     zu schicken.”

     (Thomas de Maiziere, Bundesminister für Verteidigung)

 

Die alten Preußen wären mächtig neidisch,

so forsch war nicht einmal der Alte Fritz.

Heut heißt es wieder Mann sein und nicht weibisch,

drum ran ans deutsche Patriot-Geschütz!

 

Lasst Hinterbacken knallen wie die Fürze,

reiss dich zusamm’, Mann, es geht wieder los,

das gibt dem deutschen Krieger echte Würze!

Mensch, Männer, ihr zieht hier das Große Los!

 

Afghanistan ist fast schon abgehakt,

gen Syrien liegen wir schon auf der Lauer.

Aus Mali hat man heuer angefragt,

das wird ein schöner Krieg von längrer Dauer.

 

Rauf auf die Kerle wie einst Wilhelms Hunnen!

Was denkt sich denn die schwarze Läusebrut?!

Ein deutscher Landser baut doch keine Brunnen,

das macht im Schlaf der schäbigste Rekrut.

 

Nein, Leute, diesmal heißt es zuzuschlagen!

Das Pack da unten soll mal blutig spüren,

wer Herr im Hause ist seit Wilhelms Tagen,

wir wer’n die Moslems tüchtig massakrieren!

 

Und dass mir keiner nasse Hosen kriegt,

wenn euch so’n Muttchen vor die Flinte springt!

Der Deutsche bleibt im Felde unbesiegt,

egal, was an Verlusten das auch bringt!

 

Im Namen unsrer neuen deutschen Macht

kommt jetzt das letzte, noch ein Wort zum Schluss:

Und nieder mit des Franzmanns Niedertracht!

Dass alles kommt, so wie es kommen muss!

Arbeitslos? … (allgemeine Gedanken)

Saturday, January 12th, 2013

Arbeitslos? … (allgemeine Gedanken)

 

Ist der Mensch die Arbeit los?

Was ist er wenn er arbeitslos?

Was unterscheidet ihm vom Tier,

was sind wir, wenn nicht wir?

So ohne Arbeit geht es nicht,

weil Mensch durch die Arbeit spricht!

Sie ist es,

mittels der er sich entfaltet,

und bewusst sein Leben so gestaltet!

 

So ist der Mensch,

wenn heute Arbeitslos,

noch lange nicht die Arbeit los,

nur ist der Handel nicht perfekt,

der dies System zum Leben erst erweckt!

 

Der Handel mit der Arbeitskraft,

im Wandel so den Reichtums schafft,

die Arbeit nun dem Menschen fremd,

es ist die Zwickmühle in der er klemmt,

er kann nicht raus,

aus diesem Handel!

Es sei denn,

es gäbe einen grundsätzlichen Wandel,

der letztlich nicht zum Handel zwingt,

so seiner eigenen Tat entspringt,

die Arbeit den Menschen wieder näher bringt!

Wenn die Schere im Kopf nicht funktioniert

Tuesday, January 8th, 2013

Wenn die Schere im Kopf nicht funktioniert

Folgendes Gedicht stammt nicht von mir, sondern von Hannelore Fleiß, es ist das Ergebnis einer Diskussion, welche die Präsens im Internet auf nicht selbst betriebenen Seiten zum Gegenstand hatte. Speziell ging es um das Sperren von Forennutzern nach Äußerung unliebsamer Meinung. Es war nicht uninteressant sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, handelt es sich in solchen Fällen um direkte Zensur, betrieben von den Betreibern der Seiten oder Foren. Eine Zensur welche es eigentlich und oft verkündeter weise nicht geben sollte, welche aber durchaus und das nicht nur im Internet, präsent ist. Dabei muss dieses Mittel oft nicht einmal eingesetzt werden, da bei vielen Menschen die Schere im Kopf funktioniert und sie sich selbst disziplinieren, oder auch disziplinieren lassen und sich anpassen. Glücklicherweise wächst die Zahl derer, welche sich weigern sich in fremden Interesse zu disziplinieren, sich anzupassen und das gegen die eigenen Überzeugungen, was allerdings meistens nicht ohne Konsequenzen bleibt. Bevor ich den Inhalt der Diskussion aufarbeite, hier das Gedicht:

 

Dem Nonkonformisten

 

Du, halt die freche Schnauze, pass dich an!

Dir wird bestimmt dann Gutes nur passieren.

Mach’s einfach so wie jeder brave Mann,

den kann auf lange Sicht doch nichts genieren.

Vielleicht begreifst du dann noch irgendwann,

nur so kann man im Leben reüssieren.

Doch bist du weiter klüger als die Pferde,

zerstampft dich bald die angepasste Herde.

Der Schrei nach Entschleunigung!

Sunday, January 6th, 2013

Der Schrei nach Entschleunigung!

 

Initiative unterstützen,

nur was wird in Frage gestellt?

Rennt, rennt, rennt, rennt,

lasst euch nur nicht aufhalten,

lauft, lauft, lauft,

schaut aber nicht nach unten,

sonst würdet ihr erkennen,

dass ihr auf einem Laufband euch müht,

dessen Geschwindigkeit zunimmt!

Also lauft schneller,

noch schneller

und noch schneller,

denn wenn ihr stehen bleibt,

bleibt das Band nicht stehen,

lauft, lauft, lauft,

euer Ziel immer vor Augen,

es ist nah

und manchmal näher

und wenn es näher kommt,

läuft das Band schneller,

ein Verschnaufen nicht möglich,

das Band läuft,

läuft und läuft,

es hält nicht an,

es bringt das Ziel nicht näher,

lauft, lauft, lauft,

wie die Gertiebenen von Angst zerfressen,

der Hoffnung folgend,

lauft, lauft, lauft!

Die totale Kolonialisierung der Welt gilt es zu bekämpfen,

sie steht vor dem Laufband,

und euer Blick ist drauf gerichtet,

starr,

keine Ablenkung zulassend,

das Elend treibt zum Laufen,

die Welt gilt es zu retten,

vor der Kolonisierung durch das Kapital.

Lauft, lauft, lauft,

vergesst alles,

legt ab was euch das Laufen erschwert,

lauft, lauft, lauft,

das Ziel vor den Augen!

Wenn ihr die Schwerkraft negiert,

könnt ihr euer Ziel erreichen?

Doch selbst wenn ihr euch aller Lasten entledigt,

nackt auf dem Laufband lauft,

ihr werden schwitzen

und Pfunde verlieren,

ihr lauft, lauf, lauft,

das Ziel vor den Augen,

am Ende des Laufbandes.

Leicht wie Federn,

mehr schwebend als laufend,

den Bodenkontakt minimierend,

dem Ziel entgegenschwebend,

werdet ihr fallen,

entkräfte,

auf das Laufband,

dessen Geschwindigkeit unvermindert zugenommen hat,

so das die gefallenen vom Ziele weg,

vom Laufband geschleudert werden,

… also lauft lauf, lauft!

Doch zerschmettert die Knochen,

am Ende die Kraft,

das Ziel nicht erreicht,

liegt es in weiter Ferne,

ihr seid erschlafft!

Die Probleme haben sich verschärft,

obwohl ihr gelaufen seid,

und alles gegeben habt,

was ihr geben konntet,

nur eines habt ihr nicht getan,

… das Laufband zu zerstören!

 

Gedanken zu einem Appell – Der Schrei nach Entschleunigung!

Saturday, January 5th, 2013

Gedanken zu einem Appell – Der Schrei nach Entschleunigung!

Auf einen gemeinsamen „Appell für die Rettung der Völker Europas“ wurde ich per E-Mail aufmerksam gemacht. Sicher nicht uninteressant, meine Gedanken und so begann ich mit dem Lesen, gerade auch, weil die Internetseite, auf welche verwiesen wurde, mit Koalition des Widerstandes überschrieben ist. Nach lesen des Appells schickte ich eine Antwort, wobei mir da die Beschränktheit der Überschrift noch nicht so richtig bewusst war. Vielleicht auch darum, weil ein ganzer Teil Prominenter den Appell schon unterschrieben hatte. Doch was bedeutet diese Überschrift, ein Appell „für die Rettung der Völker Europas“? Was ist mit den anderen Völkern, haben diese nicht dieselben Probleme, oder gar noch wesentlich größere? Sind es die Europäer, welche am stärksten von den Folgen imperialer Globalisierung betroffen sind? Viele Fragen kamen mir beim lesen des Appells in den Sinn und irgendwie musste ich auch an Don Quijote denken, wie dieser gegen die „Riesen“ angeritten ist. Und auch wenn der Appell oder die Petition mit den Unterschriften einiger Prominenter glänzen kann, konnte ich nicht entdecken, an wem sie gerichtet ist. Oder ist sie gerichtet an das Wir und die notwendige mächtige Widerstandsfront?    

Im folgendem meine Antwort auf die E-Mail und ein Gedicht zum Thema:  

Hallo …,

nichts für ungut, aber wer da angesprochen wird steht fest, ich erkenne mich nicht, bin ich doch weder Intellektueller noch Künstler, auch sind spontane Bewegungen so nicht mein Ding, spontan kann sich etwas entzünden, es kann auch nachgeholfen werden, nur so spontan die Entzündung, so spontan der Vorgang und so spontan das Ende, es fehlt mangels Substanz die Energie. Und was heißt schon die Bedeutung der Lage zu erkennen? Welche Lage, wessen Lage und liegt man gelegentlich nicht sogar schief? „Wir müssen eine mächtige Widerstandsfront gegen das nahende »totalitäre Empire der Globalisierung« aufstellen. Bevor es zu spät ist! Jeder kann diese Initiative unterstützen.”“ Globalisierung als die Ursache gegenwärtiger Probleme? Nur was sind die Ursachen für die Globalisierung, welche in der Kritik steht? Und haben die Regierungen versagt, oder haben sie nicht genau das getan, was von ihnen erwartet wurde? Und wird nicht mit einem erneuten „New Deal“ nur in die Mottenkiste gegriffen und ein Instrument gewählt, welches schon einmal bei der Lösung anstehender Probleme versagt hat, den Aufgeschoben ist nicht aufgehoben?

Der Schrei nach Entschleunigung!

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Die Puppen (Politiker) tanzen

Monday, December 31st, 2012

Die Puppen tanzen

Dieser Beitrag, bestehend aus drei Links, animierte mich zu folgendem Gedicht:

 

Die Puppen tanzen

 

Seht nur wie die Puppen tanzen,

an den Fäden hängen sie,

zappeln, rufen und auch strampeln,

dieses ist ihr liebstes Spiel!

 

Schaut auf die Marionetten,

ihre Tat zeugt unseren Zorn,

doch sie tanzen und sie zappeln,

wie es wollen ihre Herrn!

 

An den Armen und den Beinen,

am Gesäß und anderswo,

sind die Fäden angebracht,

selbst am Mund ist das wohl so!

 

Seht sie zappeln, seht sie tanzen,

Freude in ihrem Angesicht,

doch betrachtet es im Ganzen,

… seht ihr die Strippen nicht?

 

Dieses soll mein letzter Beitrag für dieses Jahr gewesen sein, einen frohen, genügsamen und friedlichen Jahresabschluss und alles Gute fürs nächste Jahr!

Tod ist nicht gleich Tod und Mord nicht gleich Mord!

Monday, December 17th, 2012

Tod ist nicht gleich Tod und Mord nicht gleich Mord!

Auf „Zweierlei Advents-Massaker“ wurde auf der Seite von Barth-Engelbart verwiesen, zum Text habe ich, einen anderen Kommentar berücksichtigend, einen Kommentar hinterlassen. Zum Thema passend folgt dem Kommentar ein Gedicht von Hannelore Fleiss, welches ebenfalls praktizierte medial unterschiedliche Herangehensweise thematisiert:

Ja, das Volk zahlt für seine eigene Verblödung und die erwähnten Massaker haben trotz ihrer Unterschiedlichkeit, trotz ihrer unterschiedlichen Präsentation in den Medien, dieselben Ursachen, sie sind Produkt des kapitalistischen Systems und imperialer Politik! Zum einen spiegeln sie Folgen des Kriegs gegen fremde Völker und zum anderen die Folgen des Kriegs gegen das eigene Volk. Das im Falle Connecticuts mediale Tränen in Strömen fließen, selbst der US-Präsident eine Träne vergossen hat, verwundert wenig. Andere Tote Kinder finden hingegen nur beiläufige Beachtung, ist ihr Tod doch Folge eines Krieges, welcher gerade vom Westen jüngst gegen das syrische Volk geführt wird. Der Tod dieser Kinder ist maximal ein Kollateralschaden, genauso wie ein Vorgang, über welchem berichtet wurde und wo „Rebellen“ einen zehnjährigen motivieren einem syrischen Offizier den Kopf abzuhaken.   

Wichtig scheint in den Augen vieler nur, wer als Gut und wer als Böse mit der Hilfe der Medien klassifiziert wird. Im Kampf um westliche Demokratie und westliche Freiheiten ist jedes Mittel recht und billig! Wenn hingegen im eigenen Land Menschen sterben, durch einen Amoklauf zum Beispiel, wird nicht nach den Ursachen gefragt, der „Irrläufer“ kann benannt werden und Krokodilstränen über den Tod der eigenen Landeskinder werden vergossen! Erschreckend die Reaktionen vieler Menschen, obwohl selbst in den Meinungsmachemedien konkret eigentlich nur über Massaker und Exzesse der „Rebellen“ in Syrien berichtet wird, erhalten diese trotzdem noch ein positives Image.

Gedicht:

Obamas Tränen

 

Zu Herzen geht, was in der Welt geschieht:

ein Amoklauf im Staate USA.

Man überträgt uns das per Satellit -

wir sind ergriffen und den Opfern nah.

 

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