Archive for the ‘Stadtwerke QLB’ Category

Ein Beispiel für geplante Umverteilung!

Saturday, October 3rd, 2009

Der Winter steht vor der Tür und es wird kalt in Deutschland!

Die Wahlen sind vorbei, die Karten gemischt und der Winter steht vor der Tür. Schwarz-Gelb hat das Sagen und diverse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Für Unternehmen und Gutverdiener soll es Steuersenkungen geben, welche zwar durch Wachstum gegen finanziert werden solle, aber wenn das Wachstum nicht eintritt, werden wohl andere Mechanismen greifen müssen. So können die Verluste bei den Staatseinnahmen z.B. durch eine Erhöhung der Umsatzsteuern ausgeglichen werden, aber auch Kosten könnten gespart werden. Ja, so ist das, wenn dem einem gegeben werden soll, so muss dem anderem genommen werden!

Ein Beispiel für geplante Umverteilung findet sich am 02.10.2009 unter dem Titel: Solarbranche vor Einschnitten in der MZ! Dass die „FDP … die Vergütung deutlich kürzen“ will, braucht eigentlich nicht besonders erwähnt zu werden. Immerhin ist sie als Lobbyist der großen Konzerne, darunter auch die Energiekonzerne, samt ihrer Atomkraftwerke, bekannt. Darauf verweisen nicht nur die Kursgewinne der Atomverstromer ab Montag nach der Wahl.

Im Kommentar zum Beitrag, welcher im vorauseilenden Gehorsam mit Kompromiss ist sicherüberschrieben ist, wird schon mal die Umlage, welche ein jeder Bürger mit seiner Stromrechnung bezahlt, auf zwanzig Jahre hochgerechnet. Da erfährt man nicht nur, dass „der Ausbau der erneuerbaren Energien … derzeit einen deutschen Vier-Personen-Haushalt monatlich drei Euro“ kostet, sondern auch das, wenn man die Beiträge summiert „und rechnet sie auf eine garantierte Einspeisezeit von 20Jahren hoch, … gewaltige Milliardenbeträge“ herauskommen. Nicht nur das sich der Kommentartor als wahrer Rechenkünstler erweist, hier werden einfach zwei Ebenen vermischt und mit der Größe von Zahlen versucht zu manipulieren. Vergleichbar und nachvollziehbar für den Einzelnen sind nämlich nicht die Milliarden, diese schrecken nur ab, sondern die Beträge, welche er wirklich zu zahlen hat. Wenn nun die 3,-€ im Monat genommen werden, mit 12 multipliziert so erhält man 36,-€ im Jahr, macht in 20 Jahren sage und schreibe 720,-€. Für den Einzelnen, oder eben der vierköpfigen Familie, also nicht die große Ersparnisse/Entlastung! Wenn nun im Gegenzug für diese Entlastung die Umsatzsteuer erhöht wird, fällt die monatliche Belastung für die vierköpfige Familie sicher höher aus. Wenn eine vierköpfige Familie z.B. im Monat nur 800,-€ für umsatzsteuerpflichtige Güter ausgeben sollte, würden 1% mehr Umsatzsteuer eine Mehrbelastung von 8,-€ pro Monat bedeuten. Da kommen erste Mal Milliarden zusammen! Wenn nun alle Förderung gestrichen werden würde, so würde nur eine 1%ige Umsatzsteuererhöhung eine Negativentlastung, also Mehrbelastung von 5,-€ im Monat bedeuten. Nun habe ich die Verbrauszahlen der vierköpfigen Familie mir ausgedacht, wobei ich sicher eher zu niedrig ran gegangen bin. Nur was hier als Entlastung verkauft werden soll, wird sich sehr schnell als Mehrbelastung entpuppen und dieses aus den verschiedensten Gründen.

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Ein Beitrag in der MZ.

Saturday, August 1st, 2009

Ein Beitrag in der MZ.

Ein Beitrag in der MZ, Quedlinburger Harz Bote Seite 9, erregte meine Aufmerksamkeit und regte zum Nachdenken an. Unter dem Titel „Welche Aufgabe haben die Stadtwerke“ ging ich einigen Gedanke zu diesem Thema nach.

Auch unter anderem Gesichtspunkten, der Initiative folgenden Bestrebungen, sind diese Ereignisse von Bedeutung und werden sicher Einfluss auf manche Planung haben.

 

 

Eine Kopie.

Monday, April 6th, 2009

Hat sie das? Ziel erreicht!

 

Anmerkung zu einem interessanten und aussagekräftigen Beitrag.

 

    Eine überwältigende Zahl der Wähler, welche von Ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht haben, hat sich gegen einen Verkauf der Stadtwerke in Quedlinburg ausgesprochen, die Gründe mögen vielfältig und verschieden motiviert gewesen sein, nur hat die Bürgerinitiative wirklich ihr Ziel erreicht?

    Ist es nicht so, das nach Jahresfrist dieses Thema wieder auf der Tagesordnung auftauchen könnte? Der Bürgerentscheid hat letztendlich den Ratsbeschluss zwar aufgehoben, nur kann dieses nach einem Jahr wieder anders aussehen und das Thema wieder auf die Tagesordnung des Rates gesetzt werden.

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Eine Pressemitteilung!

Friday, February 27th, 2009

Eine Pressemitteilung!

 

Ein Gespräch hat stattgefunden, es fand auf Initiative der Bürgerinitiative statt, welche dazu beitragen möchte, die immer noch verhärteten Fronten aufzubrechen. Wie der Pressemitteilung zu entnehmen ist, war dieser Schritt nicht einmal Erfolglos. Wie sich die gewonnenen Erkentnisse nun in der Praxis umsetzen lassen, wird die nähere Zukunft zeigen. Auch bleibt zu hoffen, das die Verkaufsbeführworter ihr Handeln den realen Gegebenheiten anpassen und die neu entstandene Situation akzeptieren, damit vergangene Auseinandersetzung, im Interesse der Zukunftsgestaltung in dieser Stadt, einen Abschluss findet.

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Ein Nachspiel?

Saturday, February 21st, 2009

Ein Nachspiel?

Vorwort:

Ich bin mir noch nicht sicher ob ich hieraus eine Leserbrief mache, in jedem Fall werde ich den Text entsprechend zuordnen. Ist übrigens ein interessantes Thema, da gibt es Unternehmen welche investieren wollen und diese sogar in Quedlinburg und was machen sie, suchen sich einen anderen Standort. Wie verlockend werden wohl erst die Angebote sein, welche der Bürgermeister Unternehmen unterbreitet, die er der „vorbeiziehenden Karawane von Investoren“ entlocken möchte, und gedenkt hier anzusiedeln? Damit kann es nun wirklich nicht weit her sein, wenn selbst Unternehmen aus der Stadt nach andere Standorte für ihre Erweiterungen suchen. Aber wie gehabt, dem Bürgermeister fällt nichts anderes ein als wieder zu jammern und festzustellen, das er so und so nichts dagegen tun könne. Schicksal also und Schicksalsschläge ist der Bürgermeister ja gewohnt, hat er doch erst am 11.01. diesen Jahres einen erleiden müssen, als die überwiegende Zahl der aktiven Wähler sein Vorhaben, die Stadtwerke zu verkaufen, mit überwältigender Mehrheit abgelehnt hat. Nicht einmal 700 Bürger dieser Stadt waren für den Verkauf, wie kann man als „Interessenvertreter“ so weit daneben liegen? Nun haben die Bürger diese Entscheidung korrigiert, das heißt aber noch lange nicht das für den Bürgermeister dieser Kampf zu Ende ist und dem Rechnung getragen wird.

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Das Interview:

Monday, January 19th, 2009

Das Interview:

*

Ein Interview hab ich gegeben, am Freitag letzte Woche. Nach dem ich die Ignoranz der Zeitung kritisiert hatte und Post vom Chefredakteur erhalten habe, meldete sich eine junge Frau telefonisch bei mir. Als sie anrief konnte ich zwar den Anruf entgegennehmen, war aber noch anders eingebunden, so das ich mich kurzerhand für 15.00Uhr verabredete.

Nun war ich pünktlich zu Hause und wartet ab 14.55 Uhr auf den Anruf. Nachdem die Uhr 15.15Uhr überschritten hatte, griff ich zum Telefonhörer und wählt die Nummer, welche sich der Apparat gemerkt hatte. Und siehe da, es meldete sich eine Frauenstimme, etwas genervt, wie es schien und nicht so recht wissend worum es ging. So stellte ich den Bezug her und die Erinnerung kehrte wieder.

Nun wird ja gesagt, das es besser ist am Telefon zu lächeln, da sich Stimmungen telefonisch gut vermittels lassen, selbst wenn dieses nicht gewollt ist. Meine Gegenüber lächelte nicht, eher, wie schon geschrieben, wirkte sie genervt. Nun ist mit nicht bekannt was so zu tun war und bei welcher Arbeit ich vielleicht gerade gestört habe, nur verabredet ist verabredet. Vielleicht was es auch so, das da ein Mensch mit einer Aufgabe betraut wurde, welche nicht unbedingt Freude auslöste und nun als Pflicht, nicht als Kür, absolviert werden musste.

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Gewonnen!

Wednesday, January 14th, 2009

Gewonnen!

Nun wurde gewählt und der Erfolg ist nicht zu verachten, zwar lässt die Wahlbeteiligung zu wünschen übrig, was nicht daran hinderte, das sie höher war, als zu den letzten Kommunal- und Bürgermeisterwahlen.

Am Montag berichtete die MZ über die Wahlen. Der originale Text mit Bild kann hier nachgelesen werden. Anmerkungen in *rot*.

MZ-Bericht:

Stadtwerke bleiben städtisch

Wähler wenden sich mit großer Mehrheit gegen Anteilsverkauf – 36,9 Prozent Wahlbeteiligung

QUEDLINBURG/MZ. Eindeutiger kann das Ergebnis kaum ausfallen: Die Quedlinburger wollen die Stadtwerke behalten. Beim Bürgerentscheid am Sonntag stimmen 6 241 Männer und Frauen gegen einen Anteilsverkauf. Das sind 33,2 Prozent aller Wahlberechtigten. Nur 686 Quedlinburger – das sind 3,6 Prozent der Wähler – sind für eine Teilprivatisierung der Stadtwerke. Die Wahlbeteiligung liegt bei 36,9 Prozent.

*Wie schon geschrieben, die Wahlbeteiligung war etwas gering, welches wiederum nicht verwunderlich ist, wenn die Entwicklungen und Gepflogenheiten der letzten Jahre berücksichtigt werden. Andererseits lohnt es sich schon über Demokratie nachzudenken und eine relative Passivität vieler Bürger ist festzustellen. Diese kann auf die verschiedensten Ursachen zurückgeführt werden. Was, im Zusammenhang mit der Abstimmung, aber selbst die Verkaufsgegner überrascht hat, ist das Verhältnis von Befürwortern, zu Gegnern des Verkaufes. Gerade einmal 686 Quedlinburger haben sich für einen Verkauf der Stadtwerke ausgesprochen, eigentlich kein gutes Zeichen für die Politik, welche in Quedlinburg, im Namen der Bürger, gemacht wird.*

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Podiumsdiskussion!

Saturday, January 10th, 2009

Podiumsdiskussion!

Am Mittwoch fand nun eine Podiumsdiskussion im Kaiserhof statt und moderiert wurde diese durch die MZ, welche natürlich auch drüber berichtete, am Freitag dem 09.01.2009 stand ein entsprechender Artikel in der Zeitung, welchen ich hier kommentieren möchte. Sollte die Stimmung im Saal, die in der Stadt wieder spiegeln, so sieht es nicht besonders gut für die Befürworter aus, soll es ja auch nicht. Nicht nur das die Argumentation der Befürworter sehr flach war und an den verschiedensten Ängsten festmachte, sich in Spekulationen ergoss und an schwammigkeit und unkonkretheit nicht zu überbieten war, so kamen auch die meisten Wortmeldungen aus dem Saal, von den Verkaufsgegnern. Wenn die Sache nicht so ernst wäre, könnte man glattweg den Bürgermeister bedauern, welcher seinen Kampf relativ alleingelassen führte.

Aber nun zum Text, die Kommentare erscheinen *rot*.

Der Originaltext kann hier nachgelesen werden.

 

Unternehmen geplündert?

Auf dem MZ-Forum wird über den Anteilsverkauf diskutiert

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Die letzte Keule?

Tuesday, December 30th, 2008

Die letzte Keule?

 

Nun hat der Stadtrat beschlossen, dass Fell des Bären zu verteilen, ohne diesen jedoch schon erlegt zu haben.

So schnitzten die Verkaufsbefürworter eine Keule, welche letztendlich den Bären treffen soll, das eigene Fell soll zum Mordinstrument werden. Zu diesem Zweck wird schon einmal ein Verkaufserlös angenommen, um diesen dann zu verteilen und das ohne zu wissen wie hoch dieser Erlös überhaupt sein wird. Also wird wieder nicht davor zurück geschreckt, sich ins Reich der Spekulationen zu begeben. Und genauso spekulativ wie der Verkaufserlös für die Stadtwerke, ist auch die Verteilung des Selbigen und dabei wird nicht einmal davor zurück geschreckt, die gesamte Summe zu Verteilen! Also den Bruttowert, ohne die entstehenden Kosten zu berücksichtigen und eventuelle Steuern, welche auf Verkäufe solcher Art anfallen, somit bleibt dieser Beschluss reine Wuschvorstellung und der Realität nicht entsprechend.

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Anmerkungen zu den Argumenten!

Wednesday, December 10th, 2008

http://www.zukunft-qlb.de/qlb_argumente.html

 

Anmerkungen zu den Argumenten!

 

Nun gibt es eine Initiative zur Initiative, also eine Gegeninitiative zur Gegeninitiative, einfach gesagt, die Befürworter des Stadtwerkeverkaufs haben sich formiert und ziehen unter einem vereinnahmenden Namen ins Feld.

Die auf dieser Seite zu findenden Aussagen/Argumente sind durchaus einen Kommentar wert. In Anführungsstrichen und kursiv gesetzt sind die Originalaussagen und in rot die Anmerkungen.

 

Schwarz-weiß nutzt niemandem etwas. Argumente statt Ideologie.“

Einmal davon abgesehen, das Ideologie nichts anderes ist als Anschauung und ein jeder Mensch zum Glück nicht frei von Anschauungen ist, bringen Anschauungen auch immer die ihr entsprechenden Argumente hervor. Wie sich Anschauungen entwickeln, wird entscheidend vom Standpunkt des Betrachters, also des Anschauenden, beeinflusst. Somit sollte es nicht verwunderlich sein, das verschiedene Anschauungen, verschiedene Argumente hervorbringen, welches wiederum nicht zwangsläufig bedeutet, das die Ziele verschieden sein müssen.

So stimmen die Ziele der Bürgerinitiative, gegen die Privatisierung der Stadtwerke, mit den Zielen der Initiative, gegen diese Initiative, durchaus überein. Denn beide wollen das Wohl der Stadt Quedlinburg, was natürlich nicht davon abhält, über den Weg zu streiten. Und das unabhängig davon, dass die Initiative zur Initiative, das Ziel in ihrem Namen vereinnahmt. Geprägt sind die Anschauungen der Verkaufsbefürworter von ausgeprägtem Irrationalismus.

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