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Mai 2012
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Archiv der Kategorie Stadtwerke QLB

Ein Vorschlag.

Anmerkung:

 

Heute habe ich einen Leserbrief an die MZ gesandt und vielleicht findet dieser ja Gehör und die Zeitung organisiert eine Podiumsdiskussion zu Thema Stadtwerkprivatisierung. Eine solche Veranstaltung wäre schon angebracht, erstens der Öffentlichkeit wegen und zweitens der besseren Abwegung der Argumente. Zur Zeit macht es den Eindruck, als ob die Befürworter des Verkaufes, die ganze Angelegenheit einfach nur Aus sitzen wollen und sich, bis auf wenige Ausnahmen, sich der Auseinandersetzung nicht stellen.

Übrigens auch eine Möglichkeit für die Zeitung ihre Position nochmals zu überdenken, bis jetzt lässt ihre Vorgehensweise mehr eine Einstellung für den Verkauf erkennen. Zu diesem Schluss kann man gelangen, wenn die bisherige Berichterstattung und Kommentierung Berücksichtigung findet. Wobei der letzte Bericht, über die Veranstaltung am 17.11.2008, durchaus objektiv und unvoreingenommen war, auf der Webseite der Zeitung ist er leider nicht zu finden, genauso wenig, wie die Berichterstattung und entsprechende Diskussionen, den Weg in den überregionalen Teil der Zeitung bis jetzt nicht gefunden haben.

 

 

 

Hier nun mein Leserbrief.

(Mal sehen ob er Eingang findet, meinen letzten Leserbriefen ist dieses ja nicht gelungen.)

 

 

Leserbrief zur Privatisierung der Stadtwerke Quedlinburg,

 

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Abgeschrieben, ein Aufruf:

Abgeschrieben, ein Aufruf:

 

Bürgerinnen und Bürger Quedlinburgs:

Nehmen Sie am 11.1.2009 am Bürgerentscheid zum Teilverkauf der Stadtwerke teil!

Nächste Veranstaltungen: 08.12.2008, 19:00 Uhr; 15.12.2008, 19:00 Uhr; 06.01.2009, 19:00 Uhr im Palais Salfeldt. Sie sind herzlich eingeladen!

Gastredner am 06.01.2009 ist Dr. Hermann Scheer (SPD), Träger des alternativen Nobelpreises


Weiter Informatione finen sich hier!

 

 

Ein Gedanke zur Stadtwerkeprivatisierung

Vorwort:

 

Nun mögen manche Texte einen verwirrenden Eindruck machen, was der Natur der Dinge entspricht. Um Klarheit zu erlangen, ist es notwendig das viele Gedanken das Hirn passieren und dieses ist besonders effektiv, wenn die Gedanken nieder geschrieben werden. Diese Effizienz ist nur noch durch Diskussionen, Streitgespräche, also in der direkten Auseinandersetzung, zu steigern. Es könnte nun auch im stillen Kämmerchen erfolgen, aber da würde nicht nur etwas Reiz verloren gehen und Nachlässigkeit provoziert, sondern gegebenenfalls sich in reine Onanie ergießen. Als soziales Wesen, welches ein Mensch nun mal ist, wird der entsprechende Reflex benötigt. Dieser Reflex kann durchaus passiv sein, also nicht direkt spürbar. Andererseits kann der Leser so vielleicht manch späteren Text, manch spätere Aussage besser nachvollziehen.

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Erinnerung:

Erinnerung

 

 

Nur noch vier Tage, bis zur Auftaktveranstaltung, der Bürgerinitiative, gegen den Verkauf der Stadtwerke.

 

 

Veranstaltung am 17.11.2008

Auf dieser Seite der Bürgerinitiative ist folgendes zu lesen:

 

 

Leipziger Bürgerentscheid gegen den Stadtwerkeverkauf - eine Erfolgsstory

Am 17.11. laden wir alle interessierten Quedlinburgerinnen und Quedlinburger zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ein.

Ort: Palais Saalfeld, Kornmarkt 5
Datum:
17.11.2008
Zeit:
19:00 Uhr

Gast: Bernhard Krabiell, Bürgerinitiative Leipzig

 

Anmerkung:

Veranstaltung am 17.11.2008

 

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Bürgerinitiative

 

Bürgerinitiative gegen den Verkauf der Stadtwerke Quedlinburg.

 

Dem obigen Link folgend, findet sich eine Chronologie der Initiative.

Diese Initiative wird von Menschen der verschiedensten, politischen Richtung mitgetragen. So gehören ihr nicht nur Mitglieder des Bürgerforums Quedlinburg e.V., sonder auch Mitglieder der verschiedensten Fraktionen des Stadtrats, sowie politisch nicht organisierte, aber interessierte Bürger, an.

Die Bürgerinitiative trifft sich wöchentlich montags, 19:00 Uhr im Hotel Theophano.

Und Interessenten sind herzlich eingeladen!

Kein Leserbrief.

Kein Leserbrief.

Nun habe ich ein Schreiben an die Junge Welt geschickt, vielleicht gelingt es so, das Quedlinburger Problem, mir dem Verkauf der Stadtwerke, überregional bekannt zu machen. Auf der Suche nach Beispielen, bin ich sogar fündig geworden und habe einige im Internet gefunden, die Meisten aus der Vergangenheit, da nun aber nicht jeder über Internet verfügt, halte ich es für angebracht, jede Gelegenheit zu nutzen, um auf solche Probleme aufmerksam zu machen. Aus der Erfahrung heraus weis ich, das die Mitteldeutsche Zeit, als das regionale Blatt hier vor Ort, zwar Leserbriefe abdruckt, aber dieses nur im regionalen Teil. Damit soll der Ball bewusst tief gehalten werden, damit einzelne Beispiele nicht unbedingt Schule machen. Könnte ja ansteckend sein und so manch andere Bürgerschaft auf den Gedanken bringen, ihr kommunales Eigentum ebenfals zu waren. Und letztendlich brauchen solche Bewegungen, wenn sie erfolgreich sein wollen, jede Form von Öffentlichkeit.

 

An die Redaktion der Jungen Welt.

Per E-Mail: redaktion@jungewelt.de

 

 

Hallo,

 

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Das Prinzip Hoffnung.

Das Prinzip Hoffnung.

 

Nun habe ich als einer der vielen Besucher an der Stadtratssitzung, am 23.10.2008 im Quedlinburger Rathaus, teilgenommen. Ein interessantes Erlebnis, durchaus ein Lehrstück für die Beschränktheit der praktizierten Demokratie und so konnte nicht nur ich Zeuge, für manches Leerstück, so manches Demokraten, werden.

Nach dem die ersten Tagesordnungspunkte relativ schnell abgearbeitet waren, inklusive des „Wäschewaschens“, sprich der Enthebung einer Abgeordneten, welche ihre Fraktion verlassen hatte, aus ihrem Amt als stellvertretende Ratsvorsitzende, kam es zur Verhandlung über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens.

Diesem Punkt waren auch meine Anwesenheit, sowie der der meisten anderen Gäste, geschuldet. Und wer gutes „Theater“ mag, konnte durchaus auf seine Kosten kommen und so manch eine „Mutation“ und „Sinnverdrehung“ erleben. Entsprechend der Vorlage, welche selbst zum Gegenstand der Diskussion, die zwischenzeitlich reichlich verwirrend geführt wurde, wurde, ging es um den eventuellen Beitritt des Stadtparlamentes zum Bürgerbegehren, oder eben um die Durchführung eines Bürgerentscheides im Januar.

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Das Fell des Bären …

Das Fell des Bären …

21.10.08

Zwei Beiträge in der MZ, heute gefunden und zielen in eine Richtung.

1.) Beitrag:

Hier wird das Fell des Bären verteilt, bevor dieser erlegt wurde.

Nun gibt es doch wahrlich Menschen, welche der Meinung sind, dass viele Probleme mit Hilfe von Stiftungen gelöst werden können. Und so gibt es seit geraumer Zeit auch eine Bürgerstiftung in Quedlinburg, wie dem Artikel zu entnehmen ist, eine eher arme Stiftung. Dieses soll sich, nach Vorstellung der Initiatoren, mit dem Verkauf der Stadtwerke ändern. Zu diesem Zwecke gilt es nur so zwei Millionen Euro, vom Verkaufserlös, an die Stiftungen zu überweisen. Mit diesen zwei Millionen könnte ein Gewinn erwirtschaftet werden, welcher es ermöglichen würde, jährlich 100.000,- Euro für soziale und kulturelle Zwecke auszugeben. Ganz davon abgesehen, wer über die Vergabe der Mittel entscheidet, würde es im sozialen und kulturellen Leben der Stadt, nur der besagte Tropfen auf den heißen Stein sein.

Nichts gegen Stiftungen und wer eine gründen und nutzen möchte, bitte, aber nicht unbedingt auf Kosten der Allgemeinheit.

Nun bin ich gegen einen Verkauf der Stadtwerke und die gegenwärtigen Ereignisse bestätigen nur meine Ansicht, und sicher mögen auch Stiftungen einen Sinn machen, nur taugen sie nicht dazu die Aufgaben einer Kommune zu übernehmen.

Einmal davon abgesehen, dass die Bürgerstiftung sich sicher über einen Geldsegen freuen würde und dieses auch Satzungsgemäß verwenden würde, wäre der Verkauf der Stadtwerke ein wesentlich größer kultureller Verlust. Es sei daran gedacht, das die Stadtwerke das Hallenbad bewirtschaften, verschiedene Sportvereine und Kultur fördern, aber sonst auch rege für Belange der Stadt in die Bresche springen, wenn es von Nöten ist. Mit 100.000,-€ pro Jahr wird dieses sicher nicht alles zu bewerkstelligen sein.

2.) Beitrag:

Der Stadtrat wird über die Zulässigkeit des Bürgerentscheides beraten und das am Donnerstag, ab 17.00 Uhr. Und so wird jetzt wenigstens in der MZ über den Erfolg der Unterschriftensammlung berichtet. Die Pressemitteilungen der Initiative sind ja geflissentlich ignoriert worden. Der Gerechtigkeit halber sei vermerkt, das etwas davon in diesem Artikel eingeflossen ist. Das die MZ dem Verkauf positiv gegenübersteht, war ihrer Berichterstattung und den Kommentaren durchaus zu entnehmen.

Andererseits kann ich mich nun nicht beschweren, da meine Leserbriefe eigentlich alle, wenn auch gekürzt, erschienen sind.

 

Wenn es schmeckt?

Ein Tagungsordnungspunkt.

Ein Tagungsordnungspunkt!

 

Einen Tagungsordnungspunkt unter mehreren. Auf Grund des Punktes 9.1 (Beschlussvorlage) wird wohl mit einigem Publikumszuspruch zu rechnen sein.

 

Am 23.10.2008 tagt der Quedlinburger Stadtrat und das Bürgerbegehren, wird auch Gegenstand dieser Beratung sein. Nun kann der Stadtrat dem Begehen beitreten oder es wird zum Entscheid kommen. Egal wie auch immer, wichtig ist, dass die Stadtwerke nicht verkauft werden. Nun ja, der erste Schritt wurde gemacht und die aktuellen Ereignisse in der Welt sprechen für sich.

 

Hier findet sich übrigens der Beschluss des Stadtrates vom 7.08.2008. Die Entscheidung war eigentlich denkbar knapp. Aber bei aller Entscheidung, würde der Bürgerentscheid genau in den Kommunalwahlkampf fallen, leider wird der Bürgermeister da nicht neu gewählt.