Vorwort

Auf einer Waldwiese photographiert.

 

Eine Ergänzung zum Vorwort! 09.01.2011

 

Nun könnte man meinen, dass wir in widersprüchlichen Zeiten leben, aber leben Menschen nicht immer in widersprüchlichen Zeiten? Und sind Widersprüche (Beziehung zwischen Erscheinungen der objektiven Realität bzw. des Denkens, die sich ausschließlich und – im Falle des dialektischen Widerspruchs – zugleich bedingen. Man unterscheidet den logischen und den dialektischen Widerspruch. Der logische Widerspruch tritt nur im Denken auf; er ist eine Kontradiktion, d. h. eine Konjunktion, die aus einer Aussage und deren Negat besteht. Dialektische Widersprüche existieren in der objektiven Realität; sie können in dialektischen Widerspruch des Denkens widergespiegelt werden. Der Satz vom ausgeschlossenen Widerspruch – bereits von Aristoteles formuliert – fordert die Vermeidung logischer Widersprüche im Denken; er ist ein wichtiges Hilfsmittel des wissenschaftlichen Erkennens. Eine Theorie, die logische Widersprüche enthält, gewährleistet keine zutreffende Erfassung des von ihr abgebildeten Gegenstandes. Daher ist an wissenschaftliche Theorien die Forderung der (logischen) Widerspruchsfreiheit zu stellen.)* nicht Triebkräfte? Jedenfalls im Rahmen des dialektischen und historischen Materialismus sind sie dieses!

So werden wir Menschen mit den verschiedensten Widersprüchen konfrontiert, welche unserem praktischen Leben geschuldet sind und einer Lösung zustreben. Und welchen wir uns gelegentlich ergeben, da eine Lösung nicht möglich scheint. Ihren Niederschlag findet die Widerspruchsproblematik in einem der Grundgesetze der Dialektik, die Einheit und der Kampf der Gegensätze, wenn ich mich recht entsinne.

Aber um das so genannte Große und Ganze soll es hier nicht gehen, mit diesem wird sich an den verschiedensten Stellen auseinandergesetzt, oft das Kleine negierend. Dabei wird gelegentlich vergessen, dass das Große und Ganze aus dem Kleinen und Teilweisen besteht, und gerade letzteres, ersteres bedingt.

Eigentlich wollte ich mich hier nicht der Widerspruchsproblematik zuwenden, sonder nur mein Vorwort wieder einmal ergänzen. Die Inhalte des Blogs haben sich etwas gewandelt, wobei dieses den sich ändernden Umständen geschuldet ist, speziell dem Kleinen und Teilweisen, welches mein Leben entscheidend beeinflusst. Und da hat sich in den letzten Jahren einiges geändert, es sind neue Widersprüche aufgetaucht, es hat Veränderungen gegeben. Dabei ist auch im kleinen der Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit, welcher sich letztlich im Grundwiderspruch des Kapitalismus und dessen Zuspitzung, entäußert, entscheidend und so beginnt das neue Jahr für mich, wie das alte geendet hat, nämlich mit einer Tätigkeit, welche sehr gering entlohnt wird, aber zu welcher ich aus bestimmten Gründen gezwungen werde. In diesem Zusammenhang ist die schlechte Bezahlung aber nur ein kritikwürdiger Punkt, ein weiterer ist die mit dieser Tätigkeit verbundene Blockade anderen Tätigsein. So ist es durchaus bezeichnend, dass man nach 7 bis 10 Stunden Arbeit am Tag, selbst wenn die längeren Arbeitszeiten witterungsbedingt waren, keine große Lust mehr verspürt weiter tätig zu sein. Dieses zeigt sich nicht nur im Blog, sondern es gibt durchaus weitere Beispiele aus dem täglichen Leben dafür. Einige Themen, welche ich bearbeiten wollte, sind schlichtweg liegen geblieben, harren der Dinge die da kommen werden, oder werden dauernder Missachtung anheim fallen. Somit ist diese Tätigkeit nicht nur schlecht bezahlt, sondern auch äußerst kontraproduktiv! Ein Beispiel für die Entfaltung der Destruktivkräfte des Kapitals so zu sagen!

Aber das Leben geht weiter und sucht sich seinen Weg! So werde ich mich mit dem Thema meiner gegenwärtigen Tätigkeit zu einem späteren Zeitpunkt intensiver auseinadersetzen, sowie andere Auseinandersetzungen weiter führen, aber auch angefangene Vorhaben umsetzen. Dabei hat alles seine Zeit und vor allen auch eine Zeit!

Auch hatte ich nicht erst im letzten Jahr angefangen bestimmte Begriffe zu untersetzen, in dem ich aus älteren, aber durchaus aktuellen Wörterbüchern abgeschrieben habe. Dieses wurde notwendig, da es in Diskussionen oft vorkommt, dass bestimmte Begriffe verwendet werden, ohne sich vor dem über die Inhalte der Begriffe verständigt zu haben. Mit Hilfe der hinterlegten Begriffe kann ich so zumindest verdeutlichen, welche Inhalte mit den von mir verwendeten Begriffen verbunden sind. Geschuldet ist diese Vorgehensweise vor allem auch dem Umstand, dass heutzutage viele Begriffe ihres ursprünglichen Inhalts beraubt wurden, oft nur noch als Hülle bestehen, welche nach gut dünken mit Inhalten gefüllt wird. Ein weiterer Gesichtspunkt ist die Weltanschauung, auf deren Basis sich auseinandergesetzt wird und bewusst oder unbewusst auch deren philosophische Grundlagen. Sein oder Bewusstsein, das ist oft die Frage und all zu oft folgen Autoren weltanschaulich idealistischen Ansätzen, gelegentlich mit materialistischen Anstrich.

Auch in diesem Zusammenhang gibt es noch viel zu tun, gerade wenn so genannte offizielle Schreibweisen unter Umständen selbst hinter die Errungenschaften bürgerlicher Aufklärung zurückgehen. Wir leben in einer Zeit, wo selbst die Errungenschaften der großen französischen  Revolution, nicht nur in Frage gestellt, sondern negiert werden und selbst bürgerliche Rechte immer mehr beschnitten werden, dem Interesse des schnöden Mammons geopfert! So im Kleinen, wie im Großen und all zu bereitwillig, mit leichtem murren im Hintergrund, werden die Folgen der verschiedensten Machenschaften von Wirtschaft und deren Politik in Kauf genommen, in der Hoffnung, dass es nicht so schlimm kommen mag. Aber nicht nur das Hoffnungen trügen kann, all zu oft haben ähnliche Situationen in der Vergangenheit gezeigt, dass es immer noch schlimmer kommt, als es ist, wenn nicht wirkungsvoll und praktisch gegengesteuert wird. Dass dabei Gegensteuern immer auch Konsequenzen hat und diese nicht unbedingt angenehm sein müssen, hat ein jeder schon erfahren können, welcher sich den verschiedensten Auseinandersetzungen unserer Zeit stellte. So konnte auch ich solche Erfahrungen erst jüngst wieder sammeln, trotzdem ist es wichtig sich mit den verschiedensten Problemen unserer Zeit, auf den unterschiedlichsten Ebenen auseinanderzusetzen. Schlucken und Dulden, sich selbst in Ausreden für seine Untätigkeit ergeben, in der Hoffnung von den Konsequenzen verschont zu bleiben, hat nur eine Manifestierung  und Verfestigung der gegenwärtigen, kritikwürdigen Verhältnisse zu Folge, aber nicht die Verhinderung der Konsequenzen, maximal eine Verlagerung, oder Verschiebung. Dabei durchlaufen Auseinandersetzungen die verschiedensten Phasen ihres seins und Geduld spielt in diesem Zusammenhang keine unerhebliche Rolle. Das dabei das Eine und Andere auf der Strecke bleiben kann, ist genauso richtig, wie der oft ungewisse Ausgang. Zeit spielt dabei sicher eine Rolle, genauso wie die Frage nach dem Nutzen gestellt werden sollte. Dieser kann hingegen sehr verschieden sein und unter Umständen ist er nicht leicht ersichtlich und unter Umständen ist es der stete Tropfen, welcher den Stein höhlt! Andererseits muss ja nicht jeder Stein gehöhlt werden und der sich potenzierenden Mittelmäßigkeit den Kampf anzusagen, lohnt sich auch nicht immer!

Aber nicht nur in diesem Zusammenhang ist es interessant, welche Auseinandersetzungen dieses Jahr bereit hält, immerhin wird in Sachsen-Anhalt auch der Landtag neu gewählt. Unabhängig davon habe ich mir vorgenommenen, einige Projekte dieses Jahr fortzuführen und neue in Angriff zu nehmen, immer vorausgesetzt, dass Billiglohntätigkeiten nicht allzu viel Zeit in Anspruch nehmen und die damit verbundene Abstumpfung, der damit verbundene Stumpfsinn nicht schädigend besitz ergreift!   

 

*Wörterbuch „Philosophie und Naturwissenschaften“ Dietz Verlag Berlin 1982, Seite 1004

 

Eine Ergänzung zum Vorwort. 15.02.2009

 

Nun ist wieder etwas Zeit vergangen, die gegenwärtige Systemkrise weitet sich aus und ihre Folgen sind alles andere als absehbar. In den Hauptländern des Kapitals wird mit untauglichen Mittel reagiert, in dem versucht wird das Problem mit den selben Mittel zu bekämpfen, welche es verursacht haben.

Auch wenn darüber geredet wird defizitäre Banken zu verstaatlichen, um sie letztendlich vor dem Untergang zu bewahren und dafür sogar Billionen weltweit zur Verfügung gestellt werden, kann dieses nicht darüber hinwegtäuschen, das dieses auch nur ein Mittel der Umverteilung ist. Hier werden ungeheure Summen bewegt, welche erst in der Zukunft erwirtschaftet werden müssen, parallel gehen Privatisierungsbestrebungen der Daseinsvorsorge weiter. Eines Bereiches also wo sich Gewinne optimal optimal maximiert werden können.

Das dieses nicht unbedingt widerstandslos hingenommen wird konnte auch in Quedlinburg, im Zusammenhang mit der geplanten Privatisierung der Stadtwerke, beobachtet werden. Diese wurde nicht nur verhindert, sondern der Bürgerentscheid zeigt auch wie weit sich selbst Kommunalpolitik von den Interessen der Bürger entfernt hat.

In meinem Block spiegeln sich auch diese Auseinandersetzungen, in welche ich mich auch praktisch eingebracht habe, wieder.

Damit ist diese Thema aber noch lange nicht erledigt und es ist gerade in einer Zeit, in welcher sich wirtschaftliche, politische und soziale Probleme beschleunigt zuspitzen, notwendig den verschiedensten Irrlehren entgegenzutreten, um die Interessen der Bevölkerungsmehrheit offensichtlich darzustellen. Gerade auch in der oben genannten Auseinandersetzung wurde offenbart wie verfestigt die Lehre des Neoliberalismus im allgemeinem Bewusstsein ist. Das trommeln der Meinungsmacher, die Salven der Medien sind nicht ohne Erfolg geblieben, es ist schwer dagegen anzukommen und der Weg zu Fuß über die Berge bleibt da nicht erspart. Was im Falle der Stadtwerke gelungen ist, muss nicht zwangsläufig für anderer Bereich zutreffen. Und es sollte auch daran gedacht werden, das dieser Verkauf durch den erfolgreichen Bürgerentscheid für ein Jahr vom Tisch ist, mehr aber auch nicht. In diesem Jahr finden Kommunalwahlen statt und hier gilt es Mehrheitsverhältnisse im Stadtparlament zu schaffen, welche solche Ambitionen nicht zulassen.

Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen für die Stadt wurde zum Beispiel jetzt eine Kurtaxe in Höhe von 1,50€ pro Person und Übernachtung beschlossen. Damit sollen ca. 200.000,-€ in die Kassen der Stadt gespült werden, fraglich nur wie viel das ganze kosten wird. Aber nicht nur das, mit denjenigen welche die Kurtaxe kassieren sollen, also den Vermietern, wurde im Vorfeld nicht einmal gesprochen, in arroganter Überheblichkeit wurde wiedereinmal beschlossen. Den Vermietern wird keine anderer Wahl gelassen als das Geld für die Stadt einzutreiben, nach Vorstellungen der Stadt, welche bei Unregelmäßigkeiten mit nicht unerheblichen Repressionen droht. Die Politik in dieser Stadt lässt viel zu wünschen übrig, aber nicht nur in dieser Stadt und bei genauerer Betrachtung entpuppen sich die Verwaltungen als die eigentlichen Machthaber, Strukturen der Macht, zum Zwecke des Machterhaltes, eigentlich nicht verwunderlich.

Aber zurück zum Vorwort, so gehen die Entwicklungen weiter, Geschichte beleibt nicht stehen und es wird auch Ende geben, was uns aber nicht daran hindern sollte zumindest zu versuchen, diese bewusst mitzugestalten, unbewusst gelingt uns das meistens nicht besonders gut. Es ist auch zu beobachten, das die Widersprüche in der Gesellschaft zuspitzen, befördert wird dieses besonders durch die schon länger anhaltende Krise des Systems. In diesem Klarheit zu gewinnen, um das Handeln entsprechend auszurichten, ist eine der wichtigsten Aufgaben der Zeit. Es ist notwendig sich den diversen Irrglauben entgegenzustellen, diese zu entlarven und den Schleier zu lüften, welcher die Wirkmechanismen des Systems verbergen. Die Notwendigkeit für eine neue Phase der Aufklärung ist gegeben.

Es ist auch sicher, das kein Mensch im Besitz irgendeiner, wie auch immer gearteten „alles selig machenden Wahrheit“ ist. Gerade auch aus diesem Grund ist es wichtig, sich beständig mit den Problemen der Zeit auseinander zu setzen, sich auszutauschen, zu formieren und nach gemeinsamen Erkenntnisgewinn zu streben.

Ein Blog ist eine gute Möglichkeit dafür, aber eben nur eine und in erste Linie dem Selbstverständnis, der Selbstfindung, aber auch der Selbstdarstellung dienend, er kann und sollte den direkten Kontakt, den direkten Austausch, die direkte Auseinandersetzung nicht ersetzen.

Ergänzend ist er gut zu gebrauchen und das soll es auch erst einmal mit der Ergänzung gewesen sein.

 

 

Am Wasser

Gedanken zum Blog. (ein ergänzendes Vorwort vom 23.10.08)

 

So kann nachgedacht werden und es wird nachgedacht, doch sollte das Denken auch Ergebnisse erzielen. Wenn ich den Blog so betrachte, muss ich feststellen, dass er sich zu einem Sammelsurium entwickelt hat und die verschiedensten Gedanken enthält. Dieses ist nicht nur an den Themen selbst zu erkennen, sondern auch an den einzelnen Beiträgen. Vor gut zwei Jahren wurde dieser Blog eingerichtet und hauptsächlich sollte er der Selbstfindung dienen. Über Jahre hinweg war die Beschäftigung mit bestimmten Themen ausgeblieben, dieses hatte die verschiedensten Gründe, zum einen war es die berufliche Tätigkeit, welche es zeitlich nicht zu ließ sich mit bestimmten Vorgängen intensiver zu beschäftigen, aber es war auch eine Art Resignation, welche durch persönliche Erfahrung geprägt war und letztendlich die Feststellung, dass Wissen was nicht regelmäßig aufgefrischt wird und erweitert, irgendwann nur noch unzureichend zur Verfügung steht und somit auch nur maximal mittelmäßig angewandt werden kann .

 

Nun heißt resignieren nicht gerade aufgeben, eher ist es ein Sammeln, ein Orientieren, eine Suche nach neuen Möglichkeiten und diese ergeben sich im Zuge so mancher Entwicklung. Um neues zu beginnen, ist es oftmals erforderlich mit dem alten abzuschließen. Wenn man sich in einer Sackgasse wähnt und ein Weg zurück für einen nicht in Frage kommt, beginnt die Suche nach neuen Wegen. Und um Auswege zu finden bewegt man sich im Kreis, soweit wie Bewegungsfreiheit gegeben ist und so nach und nach werden die Kreisbahnen größer und beginnen die Sackgasse aufzulösen. Ein Zurück wurde ausgeschlossen, ein Voran verwehrt und seitliches Ausweichen war auch nicht möglich und desto intensiver nach Lösungen gesucht wird, desto bewusster einem wird, das sich diese hinter den Mauern befinden, desto zerbrechlicher werden diese.

Selbst Menschen, welche den Weg zurück genommen haben und der Sackgasse zu entfliehen suchten, sind nicht weit gekommen, da sich dieser Zug schon wieder bis an die Mauer zurück staut. Es wir eng in der Gasse und ich ziehe immer noch mein Kreise, die Transparenz der Mauern erkennend. Es wird Zeit diese zu durchbrechen und die Möglichkeiten sind gut, da der Druck sich erhöht.

Vieles bewegt einen Menschen und gelegentlich ist es notwendig zu Ordnen, aber langsam wird es Notwendig die Ebene zu wechseln, es wird Zeit der virtuellen Welt den Rücken zu kehren, ohne sie zu verlassen und ins reale Leben zurück zu kehren, denn die Mauern am Ende der Sackgasse können nur dort durchbrochen werden.

Die meisten Menschen, welche die Sackgasse verlassen wollten, haben feststellen müssen, das an deren anderem Ende nur ein Traumtänzereiland lag und das reale Leben sie wieder an die hiesigen Mauern drückt, oder an die Wand. Wie dem auch sei, einige waren schon auf der anderen Seite und daher wissen wir dass das Ende der Gasse nicht erreicht ist, ja das es sich eigentlich nicht einmal um eine Sackgasse handelt und die Mauern nur Produkt unserer Tat sind. Daher wissen wir aber auch, dass unsere Tat, unser Produkt zerstören kann. Fallen wird sie in jedem Fall, was uns dahinter erwartet hängt von uns ab und wird entschieden dadurch beeinflusst, ob wir sie bewusst einreißen, oder sie durch den Druck zerstört wird.

Die Mauern werden Fallen, die Sackgasse wird bleiben, dieses werden immer mehr Menschen erkennen, welche den Weg zurück gewählt haben, welche die Gasse in Richtung Vergangenheit verlassen wollten und so nach und nach erkennen müssen, das uns die Vergangenheit nicht einholen kann, da hilft nicht einmal die hohe Schule der Verklärung und Mystifizierung. Wir werden die Gegenwart nie verlassen können, was uns aber nicht daran hindern sollte, sie zu gestalten.

 

 

 

Pflanze am Wegesrand

 

Vorwort, Zwischenwort, Nachwort. 

Gelegentlich wird es Zeit ein neues Vorwort zu schreiben, auch wenn es eigentlich ein Nachwort ist, oder besser ein Zwischenwort. Es ist meistens nicht einfach, vorweg zu nehmen was passieren könnte und letztendlich kommt es doch anders als man Denkt. Aber so ist nun mal das Leben und grundsätzlich spiegeln unsere Gedanken auch dieses wieder. Sicher können wir es auch beeinflussen und werden dieses auch tun, ob wir es wollen oder nicht. Nur so vorauseilend unsere Gedanken auch sein mögen, letztendlich werden sie, in ihrer Richtigkeit, immer der Zeit hinterher hängen. Gedanken spiegeln die Zeit, den Raum, die Sozialbeziehungen, in welchen wir leben und mit welchen wir konfrontiert werden, so vorauseilend sie auch sein mögen, die Realität wird sie immer wieder einholen und ihre Richtigkeit, oder Falschheit attestieren. Andererseits, können Gedanken eigentlich falsch sein? Eigentlich nicht, es sind Gedanken, welche das Hirn permanent durchfließen, durchströmen, oder wie immer ihre Bewegung zu bezeichnen ist. Anders sieht es mit der Entäußerung derselben aus, wenn sie also den internen Fluss des Hirns verlassen und sich mit Hilfe der Sprache, der Schrift, oder wie auch immer, einen Weg in die allgemeine Gedankenwelt bahnen. Da werden sie sichtbar, ihre materialistische Daseinform vollzieht einen Wandel und erfährt Reaktion. Sie werden geteilt, mitgeteilt und werden somit auch Einfluss haben, auf andere Gedanken, egal wie sich dieser darstellt. Nur in ihrer entäußerten Form können sie Reaktion erfahren, nur in ihrer entäußerten Form können sie sich beweisen, sich darstellen, sich verbreiten und gelegentlich zur Idee heranreifen. Aller gedankliche Anfang ist die Reflexion und das Nachdenken über den Reflex. So sind Gedanken vielfältig und bei allen Versuchen bleibt einen die Suche nicht erspart, auch nicht die Suche nach der Suche. Was versuchen wir eigentlich? So ist ein jeder Versuch auch nur ein anderer Ausdruck für suchen und anderes bleibt einem auch nicht übrig, denn es gibt keine fertigen Rezepte, alles befindet sich in stetiger Veränderung und Lösungen von heute, können morgen schon untauglich sein, genauso wie die Problem von heute, nicht die Probleme von Gestern sind und auch nicht von morgen sein können, auch wenn Ähnlichkeiten nicht zu leugnen sind. Also versuchen wir es weiter und bewegen uns weiter, was immer auch den Anlas dazu bietet. Was so bewegt! Versuchen wir es mal.   

kucaf ……………………………10.05.2008  

 

Ansicht

Auf der Suche!
Nun ist es doch an der Zeit etwas konkreter zu werden. Kann ich jetzt auch, da der Block nun schon ein par Tage existiert und einige Beiträge enthält.
Diese beschäftigen sich mit den verschiedensten Themen, ein Festlegen auf ein bestimmtes Gebiet oder Thema ist schwerlich möglich, das sagt auch schon die Überschrift, „was so bewegt“ und es bewegt viel und somit ist eine konkrete Zuordnung eigentlich nicht möglich, so bleibt oftmals nur die Rubrik „Sonstiges“ übrig, wenn es sie denn gibt.
Der Mensch, in seiner Vielheit betrachtet, ist kein eindimensionales Wesen, was allein schon seine körperliche Existenz wiederlegt, nur wird von ihm, des öfteren, verlangt sich festzulegen und sollte er es selbst nicht tun, so wird er festgelegt.
Entwicklung, Veränderung wird allzu oft negiert, er ist was er ist, vielleicht auch das was er isst, unter Umständen ist er auch das was er sein möchte, aber da wir in einer multipolaren Welt leben, können andere das schon wieder anders sehen. Erkennen, sich selbst, Erkennen des Umfeldes, Erkennen des Lebens, Erkennen der Welt, kurz, Erkennen des Seins und auf der anderen Seite steht das Erkannt werden, als was wird man erkannt, als wer wird man erkannt, wie wird man erkannte und welche Zuordnungen haben diese verschiedenen Erkenntnisse zur Folge?
Was soll ich sagen, auf der Suche, nach was auch immer, strömt die Welt auf einen ein und das in ihrer ganzen Vielheit, das Einzelne beeinflusst unterschiedlich und provoziert auch unterschiedliche Reaktionen, so wie selbst man, diese provoziert. Aber wollen wir dieses, oder ist es nur eine Verlangen, des Nachweises der Existenz, unter dem Gesichtspunkt: „hallo hier bin ich, es gibt mich und das in einer entsprechenden Vielfalt, ihr könnt dieses zur Kenntnis nehmen, ihr könnt es ignorieren, egal, ich bin da“!
Es ist schon eine spezielle Entäußerung des Lebens, genauso perfekt in ihrer Unvollkommenheit, wie das Leben selbst, sie ist die suchende Entäußerung der Existenz.
Was so bewegt und es ist viel was einen Menschen bewegt, hat auch etwas mit Intensität des Lebens zu tun, an dessen Ende die ewige Unbeweglichkeit als Mensch steht.
Der Geist verlässt die Hülle, nur um sich woanders zu manifestieren und sei es auch nur auf einer Festplatte und mit deren Hilfe im Internet, und wie im wahrem Leben auch, kann eine Löschung, der Manifestation ein Ende bereiten.
Vielleicht wird dieses Vorwort meinem Ansinnen eher gerecht, als das vorherige, welches ich stehen lassen werde und auch dieses muss ja nicht das letzte sein, es entwickelt sich eben, was auch immer und wo hin auch immer, unser Tun kann es lenken, muss es aber nicht, Einfluss nimmt es jedenfalls immer.

kucaf

…………………………………………………………………………27.02.2007

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Hallo liebe Leserin, lieber Leser,

oben steht der ursprüngliche Text, man muss ihn nicht stehen lassen, es kann aber getan werden. Die Vielfalt ist erschreckend, die Einfalt wird zur Norm, ich kann diese Seite bearbeiten, ich werde es tun! Ich kann Infos über das Weblog geben, welch Wortschöpfung der neuen Zeit, aber ist die Zeit wirklich so neu? Dies Wort ist es! Sollte jemand diese Zeilen lesen, so würde es mich freuen, aber was soll ich sagen woher ich komme? Wie jeder Mensch, aus dem Bauch meiner Mutter, ich komme aus der Ewigkeit, werde hier verweilen, um wieder in der Ewigkeit zu verschwinden. Und dieses Verweilen, diese Kürze, in der Unendlichkeit, nennt man Leben, nur wo liegt der Sinn? Warum wird die Unendlichkeit durch Endlichkeiten unterbrochen? Aber freuen wir uns der Endlichkeit unseres Seins und betrachten es als die Unterbrechung der ewigen langen Weile. Eine Weile die lang ist, unendlich lang. Nun und was mache ich? Ich nutze diese Zeit der Kurzweil, bis die Langeweile mich wieder hat und hoffe das ich diese Möglichkeit noch lange habe und nicht nur ich, sondern alle, welche sich in der Zeit der Kurzweil befinden und auch jene welche, der selben Herkunft nach, sich noch befinden werden. Aber was ist schon Zeit?

…………………………………………………..

Selbstbildnis 

kucaf, alias Tolo, (bin halt Zwilling und das im dreifachem Sinne, ach zwei Selen wohn in meiner Brust und suchen ihren Namen)

Th. Loch

Anmerkung:

Der ursprüngliche Text ist schon seit langen den Weg alles irdischen gegangen. Nur wollte ich das erste Vorwort nicht ändern. So, nun kann ich sicher davon ausgehen, das keiner die Nachfolgenden und vorgesetzten Texte, für die Ursprünglichen hält.

Gruß

Thomas Loch,

welcher im übrigen verantwortlich zeichnet, für diesen Blog.

Kontakt: kucaf@kucaf.de

61 Responses to “Vorwort”

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